Über den Sortimenter-Brief | Aktuelle Ausgabe | Editorial
Danke für die zahlreichen Reaktionen!"Irgendetwas müssen diese großen Internethändler
ja besonders gut und kundenorientiert
machen, das so viele Käufer anlockt.
Wissen Sie's?" Mit diesen Worten
schloss das Editorial im vergangenen Monat.
Ferienzeit und Sommerhitze trotzend,
griffen viele daraufhin zum Hörer bzw.
sandten uns ihre Meinungen und Sichtweisen
dazu per Mail.
Dafür an dieser
Stelle herzlichen Dank. "Vermitteln wir unseren Kunden eigentlich,
dass wir im stationären Buchhandel
das gleiche können, wie Internethändler?
Wissen unsere Kunden überhaupt, dass
wir Websites betreiben, wo sie alle lieferbaren
Titel bestellen können? Welches
Service bieten wir unseren Kunden und
kennen diese die zahlreichen Leistungen?",
fragte mich und sich ein Buchhändler aus
dem Salzburger Land.
Ein Journalist beanstandete, dass er versuchte,
einen Klassiker zu bekommen und
zur Erfüllung seiner Begierde in rund
zehn Buchhandlungen im 1., 2. und 3. Bezirk
war – das Buch jedoch nirgendwo lagernd
war. "Da es keine Lagerhaltung
mehr gibt, bekommt man nur noch Bücher,
die innerhalb der letzten drei Monate
erschienen sind. Für echte Leser ist das
frustrierend." Welcher Online-Händler wird wohl für
die Bestellung herangezogen werden? Was
müsste getan werden, damit es der Shop
eines stationären Händlers ist? Wiederholt stellte man sich und mir auch die Frage, inwieweit Personalreduktionen die Beratung in den Geschäften schmälert und die Kunden dadurch in die Online-Welt treibt. Das war natürlich nur ein kleiner Einblick. So oder so – ich denke, wir haben es in der Hand, den Buchhandelsbesuch zum Erlebnis zu machen und durch "aktives Verkaufen" auch auf die benötigten Umsätze zu kommen, meint Ihr
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