Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür, dennoch muss der heimische Buchhandel seine Geschäfte geschlossen halten. Und: Es wird dem Buchhandel verwehrt, Abholstationen für Kunden bei den Geschäften zu etablieren.

„Im Gasthaus darf sich jedermann sein vorbereitetes Essen abholen und auch bezahlen“, empört diese Ungleichbehandlung den Obmann des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft, Komm.-Rat Friedrich Hinterschweiger.

Forciert von Österreichs Buchhändlern wird bereits seit Jahren das Onlinegeschäft mit Versandhandel. Doch stehen bei vielen Bestellungen die Höhe der Portokosten in keiner Relation zu den Buchpreisen. Oder anders: Die Ertragssituation wird durch Porto und Verpackungsaufwand drastisch geschmälert, teilweise sogar gegen Null gedrückt.

Österreichs Buchhandel setzt in den Monaten November und Dezember bis zu 50 % der Jahreserlöse um.

 

Eine Presseaussendung des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft