Anna Lauerer verstärkt Marketing bei Folio

Seit Anfang November 2022 verstärkt Anna Lauerer den Folio Verlag in den Bereichen Marketing, Social Media und Veranstaltungen/Südtirol.

Die ausgebildete Buchhändlerin war drei Jahre in der Traunsteiner Buchhandlung Stifel tätig und hat anschließend das Studium „Marketing & Kommunikationsmanagement“ (BA) an der FH Kufstein Tirol abgeschlossen. Sie war bereits als Praktikantin bei Folio in Bozen tätig und freut sich, jetzt erneut Teil des Teams zu sein und spannenden Content zu gestalten sowie als Ansprechpartnerin für Veranstaltungen (Italien) zu agieren.

 

Branchenmitteilung Folio Verlag

Start der Publikumswahl für „Das beste Wissenschaftsbuch des Jahres“

Ab sofort kann wieder das jeweils beste Wissenschaftsbuch des Jahres in vier Kategorien mitbestimmt werden. Eine Fachjury hat die Nominierungen vorgenommen und über die Siegerbücher kann ab heute das Publikum abstimmen.

Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsminister Martin Polaschek: „Das wissenschaftliche Sachbuch ist eine verlässliche Informationsquelle und trägt damit wesentlich zur Wissenschaftskommunikation in Österreich bei. Durch Wissenschaftsbücher werden wissenschaftliche Erkenntnisse auf anschauliche Weise für die Leserinnen und Leser zugänglich gemacht. Die Autorinnen und Autoren der wissenschaftlichen Sachbücher geben einen spannenden Einblick in die jeweiligen Fachbereiche und helfen damit das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken.“

Die Wahl läuft bis 9. Jänner 2023.

In vier Kategorien stehen diesmal folgende Bücher zur Wahl:

Geistes- / Sozial- / Kulturwissenschaften:

  • Günter Bischof / Peter Ruggenthaler: Österreich und der Kalte Krieg. Ein Balanceakt zwischen Ost und West (Leykam Buchverlag)
  • Rebecca Clifford: Ich gehörte nirgendwohin. Kinderleben nach dem Holocaust (Suhrkamp)
  • Judith Kohlenberger: Das Fluchtparadox (Kremayr & Scheriau)
  • Clare Mac Cumhaill / Rachael Wiseman: The Quartet. Wie vier Frauen die Philosophie zurück ins Leben brachten (Verlag C.H.Beck)
  • Olivette Otele: Afrikanische Europäer. Eine unerzählte Geschichte (Wagenbach)

Medizin / Biologie:

  • Fritz Breithaupt: Das narrative Gehirn. Was unsere Neuronen erzählen (Suhrkamp)
  • Nicklas Brendborg: Quallen altern rückwärts. Was wir von der Natur über ein langes Leben lernen können (Eichborn)
  • Ludwig Huber: Das rationale Tier. Eine kognitionsbiologische Spurensuche (Suhrkamp)
  • Hannes Leidinger / Christian Rapp / Birgit Mosser-Schuöcker: Freud Adler Frankl (Residenz)
  • Richard O. Prum: Die Evolution der Schönheit. Darwins vergessene Theorie zur Partnerwahl (Matthes & Seitz)

Naturwissenschaft / Technik:

  • Thomas Bugnyar: Raben. Das Geheimnis ihrer erstaunlichen Intelligenz und sozialen Fähigkeiten (Brandstätter Verlag)
  • Dave Goulson: Stumme Erde. Warum wir die Insekten retten müssen (Hanser Verlag)
  • Thor Hanson: Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen. Faszinierende Antworten der Natur auf die Klimakrise (Kösel)
  • Michael Pollan: Kaffee Mohn Kaktus. Eine Kulturgeschichte psychoaktiver Pflanzen (Kunstmann Verlag)
  • Daniel Strassberg: Spektakuläre Maschinen. Eine Affektgeschichte der Technik (Matthes & Seitz)

Junior-Wissensbücher:

  • Olga Fadejewa: Wind. Wo kommt er her? Wo weht er hin? (Magellan Verlag, ab 5 Jahren)
  • Elisbath Etz / Nini Spagl: Ein Baum kommt selten allein (Leykam Buchverlag, ab 6 Jahren)
  • Jess French / Claire McElfatrick: Die verborgene Welt der Ozeane (DK Verlag, ab 7 Jahren)
  • Melanie Laibl / Lukas Vogl: Schau wie schlau. Bionik: wenn Natur die Technik beflügelt (Tyrolia, ab 9 Jahren)
  • Piotr Socha / Monika Utnik-Strugala: Das Buch vom Dreck. Eine nicht so feine Geschichte von Schmutz, Krankheit und Hygiene (Gerstenberg, ab 10 Jahren)

Nähere Informationen unter www.wissenschaftsbuch.at. Ab 15.11.2022 ist im Buchhandel und in vielen Büchereien das Sonderheft zur Wahl erhältlich. Zusätzlich präsentieren zehn Büchereien in ganz Österreich in besonderen Ausstellungen alle 20 Bücher der Shortlist.

Die Teilnahme zur Wahl ist per Stimmzettel an über 300 Auslagestellen sowie online auf www.wissenschaftsbuch.at möglich.

Das beste Wissenschaftsbuch des Jahres“ ist eine Aktion des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit der Buchkultur Verlags GmbH und der österreichischen Buchbranche.

 

Presseaussendung BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung

40 Jahre Haymon: Poetize your s(h)elves!

1982 wurde der Haymon Verlag gegründet. Zum 40er hat der Haymon Verlag im Gespräch zwischen Michael Forcher (Verlagsgründer), Markus Hatzer (Verleger), Katharina Schaller (Verlagsleiterin Haymon Literatur und Sachbuch) und Linda Müller (Verlagsleiterin Haymon Krimi) in die Vergangenheit, auf die Gegenwart und in die Zukunft des Verlags geschaut. Moderiert wurde das Gespräch von Nadine Rendl, Leiterin des Haymon Kommunikationsteams.

Bei der Feier hat der Haymon Verlag ganz besonders die Lyrik hochleben lassen. Aus ihren Gedichtbänden gelesen haben: Yousif T. Ahmed, Anja Bachl, C.W. Bauer, David Fuchs, Sabine Gruber, Barbara Hundegger, Klaus Merz, Angelika Rainer und Ferdinand Schmatz.?
Für die musikalische Umrahmung sorgten Valerie Meller und Florentin Brendler. Die Jubiläumsfeier fand mit Freund*innen, Wegbegleiter*innen und Autor*innen im Treibhaus Innsbruck statt.

 

Haymon Verlag

Reinhard Kaiser-Mühlecker, Franziska Davies und Katja Makhotina mit Bayerischem Buchpreis 2022 ausgezeichnet

Preissegen bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreises in München: Der Bayerische Buchpreis 2022 geht in der Kategorie Belletristik an Reinhard Kaiser-Mühlecker für seinen Roman „Wilderer“ und in der Kategorie Sachbuch an Franziska Davies und Katja Makhotina für das Buch „Offene Wunden Osteuropas“. Ministerpräsident Dr. Markus Söder zeichnet zudem Christopher Clark mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten aus. Der Bayern 2-Publikumspreis wird an das Buch „Hast du uns endlich gefunden“ von Edgar Selge vergeben.

Die Jury des Bayerischen Buchpreises diskutierte live und vor geladenem Publikum in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz über drei Romane und drei Sachbücher, die für die Auszeichnung nominiert waren. Die Jury, bestehend aus Rainer Moritz (Leiter des Literaturhauses Hamburg), Knut Cordsen (Kulturredakteur des Bayerischen Rundfunks) und Sonja Zekri (Redakteurin der Süddeutschen Zeitung), entschied auf der Bühne, den Roman „Wilderer“ von Reinhard Kaiser-Mühlecker (S. Fischer) und das Buch „Offene Wunden Osteuropas“ von Franziska Davies und Katja Makhotina (wbg THEISS) als beste Bücher des Jahres auszuzeichnen.

„Manchmal sind wir Menschen Wilderer in den Herzen anderer. Reinhard Kaiser-Mühlecker schreibt einen poetisch-präzisen Dorfroman über das Leben auf dem Lande und die Liebe. ‚Wilderer‘ ist ein meisterhaftes Psychogramm.
Geschichte ist nie unschuldig, sie wird benutzt und missdeutet. Franziska Davies und Katja Makhotina haben mit ‚Offene Wunden Osteuropas‘ ein unbestechliches und anschauliches Buch geschrieben, das die blinden Flecken unserer Erinnerungskultur ausleuchtet – und vor Täuschungen schützt“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Neben den beiden gekürten Büchern standen „Nordstadt“ von Annika Büsing (Steidl) und „Ist hier das Jenseits, fragt Schwein“ von Noemi Somalvico (Voland & Quist) sowie, in der Kategorie Sachbuch, „Wir gingen raus und spielten Fußball“ von Andreas Bernard (Klett-Cotta) und „Meine Schwester“ von Bettina Flitner (Kiepenheuer & Witsch) in der Endausscheidung.

Die Preisträgerinnen und der Preisträger erhalten jeweils 10.000 Euro sowie eine Preisfigur aus Nymphenburger Porzellan.
An dem Abend wurde zudem der Historiker Sir Christopher Clark mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hielt die Laudatio und überreichte den Preis: „Brillanter Wissensvermittler und Bestseller-Autor: Ehrenpreis des Ministerpräsidenten beim Bayerischen Buchpreis für Historiker Sir Christopher Clark. Seine Bücher zeigen neue Dimensionen und erzählen Geschichte lebendig und unterhaltsam. Er stellt geschichtliche Bezüge her, ordnet ein und bewertet neu. Als großer Fan seiner Bücher ist es mir eine große Freude und Ehre, ihn heute mit dem Ehrenpreis auszuzeichnen. PS: Herzlichen Glückwunsch allen anderen Preisträgern!“

Verliehen wurde auch der Bayern 2-Publikumspreis für das Buch „Hast du uns endlich gefunden“ von Edgar Selge (Rowohlt). Bei diesem Preis kommen die Leserinnen und Leser selbst zu Wort. Sie konnten in den vergangenen Wochen über ihr Lieblingsbuch des Jahres abstimmen. Fünf Bücher, allesamt aktuell Bestseller in den bayerischen Buchhandlungen, standen zur Wahl.

Die gesamte Preisverleihung wurde live im Radio auf Bayern 2 übertragen. Die Sendung steht nun als Podcast zur Verfügung.
Veranstalter des Bayerischen Buchpreises ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern. Gefördert wird er von der Bayerischen Staatskanzlei und unterstützt von Bayern 2 als Medienpartner, von der ZEIT Verlagsgruppe, der Bayerischen Sparkassenstiftung sowie dem Verein zur Leseförderung.

Presseaussendung Bayrischer Buchpreis

Stadt Wien vergibt Buchprämien an sechs Wiener Autorinnen und Autoren

Die diesjährigen Buchprämien der Stadt Wien gehen an die Autor*innen Barbi Markovi?, Iris Blauensteiner, Sabine Schönfellner, Peter Henisch, Walter Schübler und Stanislav Struhar. Die Auswahl der Bücher erfolgte durch eine Fachjury.

Die Buchprämien der Stadt Wien dienen der Förderung der heimischen Literaturszene. Sie werden jährlich vergeben und sind mit je 2.500 Euro dotiert. 2022 gab es insgesamt 41 Einreichungen von Wiener Autor*innen in Wiener Verlagen.

Die folgenden Bücher wurden ausgezeichnet:

Barbi Markovi? für “Die verschissene Zeit” (Residenz Verlag)
Iris Blauensteiner für “Atemhaut” (Kremayr & Scheriau)
Sabine Schönfellner für “Draußen ist weit” (Literaturverlag Droschl)
Peter Henisch für “Der Jahrhundertroman” (Residenz Verlag)
Walter Schübler für “Bibiana Amon. Eine Spurensuche“ (Edition Atelier)
Stanislav Struhar für “Farben der Gegenwart“ (Wieser Verlag)
Begründungen der Jurymitglieder
Barbi Markovi? für “Die verschissene Zeit” (Residenz Verlag)
Barbie Markovi? erzählt in „Die verschissene Zeit“ eine Coming-of-Age-Geschichte in Zeiten der Jugoslawienkriege, als Nachbarn zu Feinden wurden und Bomben fielen. Im Zentrum des Romans stehen Jugendliche aus Banovo brdo, einem Stadtteil von Belgrad und eine Zeitmaschine. Das aberwitzige Abenteuer thematisiert klug und in wütender Sprache den Kampf um Erinnerung ebenso wie die Sehnsucht einer Generation nach einem Zustand, in dem „die Traumata keinen Nährboden mehr bekommen“ (Barbie Markovi?).

Iris Blauensteiner für “Atemhaut” (Kremayr & Scheriau)
Die Schriftstellerin und Filmemacherin Iris Blauensteiner nimmt in ihrem Roman „Atemhaut“die Gegenwart der Arbeitswelt in den Blick und macht den Verlust von Arbeit und Würde zum Thema. Ein Logistikzentrum dient ihr dabei als Modell der Gesellschaft: Beste Ware wird zu Müll. Die Distanz zum Ich, die in einer solchen Welt entsteht, vermittelt die Autorin in einer konsequent durchgehaltenen Erzählperspektive.

Sabine Schönfellner für “Draußen ist weit” (Literaturverlag Droschl)
Es war schon immer das Privileg der Literatur, Schwäche in Stärke, Ungesagtes in Ausgesprochenes und Enge in Weite zu verwandeln. Besonders von Letzterem und dem selten gewordenen Gut des Zuhörens handelt Sabine Schönfellners Debütroman „Draußen ist weit“. Die Ich-Erzählerin, namenlos und nach ihrem Platz im Leben suchend, wird darin als Zuhörerin und Vertraute mit den Geschichten von drei älteren Menschen konfrontiert, die bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreichen. In präziser Sprache und die Handlungsstränge kunstvoll verknüpfend gelingt es Sabine Schönfellner das Verschwiegene zum Kern der Erzählung zu machen und darüberhinaus, einen möglichen produktiven Umgang nachfolgender Generationen mit dem Schweigen zu thematisieren.

Peter Henisch für “Der Jahrhundertroman” (Residenz Verlag)
In seinem „Jahrhundertroman“ erweist sich Peter Henisch wieder als ein sich vor E. T. A. Hoffmann verbeugender Romantiker. Wie nebenbei schreibt er eine kleine österreichische Literaturgeschichte, wenn er große Literaten des 20. Jahrhunderts zu seinen Hauptfiguren macht. Er definiert sie nicht über ihr Werk, sondern über ihr Verhalten, das er in zugespitzten Situationen ihre Persönlichkeit entlarven lässt.

Walter Schübler für “Bibiana Amon. Eine Spurensuche“ (Edition Atelier)
Es ist eine langjährige akribische Recherche, die Bibiana Amon (1892–1966), einer aus kleinsten Verhältnissen stammenden Frau, Kontur verleiht. Ab den späten 1910er-Jahren spielte sie in der Wiener Kunst- und Literaturszene eine – bislang unbekannte – Rolle, von der sie in ihrem autofiktionalen Roman „Barrières“ (1939) erzählt. Walter Schübler macht diesen erstmals auf Deutsch zugänglich, seine Gegenüberstellung der aus Korrespondenzen, Schlüsselromanen, Archiven und Nachlässen erhobenen Fakten verdichtet sich zu einem beeindruckenden Dokument weiblicher Selbstermächtigung.

Stanislav Struhar für “Farben der Gegenwart“ (Wieser Verlag)
Reich an Facetten und Schattierungen endet Stanislav Struhars „Farben-Trilogie“: Der Band „Farben der Gegenwart“ beinhaltet neben zwei neuen Erzählungen eine Übersetzung seiner frühsten Prosa, die insbesondere seine feinfühlige Wahrnehmung der Stadt Wien widerspiegelt. Dieser immer noch unterschätzte Autor öffnet in seiner ruhigen Prosa ein emotionales Spektrum zwischen Einsamkeit, (Heimat-)Verlust, Empathie und Mut zu Neuanfängen und zieht damit unweigerlich in seinen Bann.

Presseaussendung Stadt Wien

Susanne von Ledebur und Heide Kloth übernehmen Programmleitung bei Diogenes

Zum 1. Dezember 2022 übernehmen Susanne von Ledebur und Heide Kloth als Doppelspitze die Programmleitung bei Diogenes. Sie folgen auf Ursula Bergenthal, die den Verlag per Ende November 2022 auf eigenen Wunsch verlässt.
Susanne von Ledebur leitet weiterhin den Rechteeinkauf bei Diogenes. An ihrer Seite wird Heide Kloth neu für die Programmentwicklung verantwortlich sein. Susanne von Ledebur wird zudem von Verleger Philipp Keel und dem Verwaltungsrat in die Geschäftsleitung von Diogenes berufen.

Heide Kloth war nach Stationen bei Kiepenheuer & Witsch und Suhrkamp als Lektorin bei Ullstein tätig, bevor sie 2017 zur Verlagsgruppe HarperCollins wechselte. Dort leitete sie fünf Jahre lang die gesamte Belletristik (Ecco, HarperCollins und Mira).

Susanne von Ledebur leitet seit 2016 den Einkauf der Rechte bei Diogenes. Zuvor arbeitete sie neun Jahre bei Kein & Aber.

«Ich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit Susanne von Ledebur, die sich für all das, was Diogenes ausmacht, leidenschaftlich einsetzt und Heide Kloth, die mit frischem Blick, auch auf unsere umfangreiche Liste, Neues lanciert», so Verleger Philipp Keel.

 

Personalmeldung Diogenes

Carolin Wahl geht viral mit TikTok-Videos zu ihrer New Adult-Reihe „Vielleicht“

TikTok erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gerade für die Buchbranche wird das soziale Netzwerk immer interessanter. Denn ein zunehmend beliebtes Thema sind Bücher und Buchempfehlungen. Der Hashtag #booktok allein wurde ca. 87,3 Millarden Mal aufgerufen. Die Empfehlung auf TikTok kann einen wahren Hype um ein Buch auslösen – und sich auf den Buchhandel ausweiten.

Aktuell lässt sich bei der Loewe-Autorin Carolin Wahl eine solche Entwicklung erkennen. Ihr Video vom 30. Oktober zu ihrem bereits im Oktober 2021 erschienenen New Adult-Roman „Vielleicht nie“ ging innerhalb kürzester Zeit viral. Über 2,5 Millionen Aufrufe verzeichnet das Video mittlerweile.

Das Buch kletterte im Laufe von wenigen Stunden auf Platz 57 aller verkauften Bücher auf Amazon, bei thalia.de stand das Buch sogar auf Verkaufsrang 6. Bei anderen Onlinebuchhändlern zeigte sich ein ähnliches Bild. Im stationären Handel setzt sich aktuell der Erfolg fort – die Nachfrage der Leser*innen ist auch nach Tagen ungebrochen.

Hier geht es zu Carolin Wahls TikTok-Kanal: https://www.tiktok.com/@carolinwahl_

Das Video zu „Vielleicht nie“ findet sich hier: https://www.tiktok.com/@carolinwahl_/video/7160246785942785285

 

Pressemeldung Loewe Verlag

Viel Platz fürs Kinderbuch in der neuen, vergrößerten Tyrolia Buchhandlung in Rankweil

Mit der Anmietung eines zusätzlichen Raumes ist die Buchhandlung Rankweil um rund 40 m2 gewachsen. Herzstück der Erweiterung ist eine großzügige neue Kinder- und Jugendbuchabteilung mit Mangas und Young Adults-Programm, Spielesortiment und Lesecke zum ungestört Schmökern. Aber auch die übrigen Buchsparten können nun umfangreicher und einladender präsentiert werden. Ergänzend dazu setzt Filialleiterin Stephanie Breuß auf ein vielfältiges Angebot an Lesungen und Veranstaltungen – Auftakt dazu war vor Kurzem der Romance-Abend mit den Vorarlberger Autorinnen Anette Böhler und Lotte R. Wöss.

Das alteingesessene Vorarlberger Team der Tyrolia-Buchhandlung in Rankweil ist voller Tatendrang und konnte sich kürzlich seinen Herzenswunsch nach mehr Platz für das Kinderbuch erfüllen. Kurzerhand nutzte man die Gelegenheit, einen frei werdenden, angrenzenden Raum von 44 m2 anzumieten und zu integrieren und konnte dort eine reichbestückte Kinderbuchabteilung einrichten. Vom Pappbilderbuch bis zu coolem Lesefutter für Jugendliche finde hier nun alles Platz, was den Namen Kinderliteratur verdient. Dazu eine eigene Manga-Abteilung, Sach- und Lernbücher, Spiele und Tonies oder tiptoi-Artikel – und natürlich können in einer gemütlichen Leseecke alle Leseratten ungestört in ihre Buch- und Spielewelten eintauchen.

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir mit viel Unterstützung diesen neuen Schwerpunkt in unserer Buchhandlung umsetzen können. Wir wollen, dass Kinder hier das Buch und das Lesen als eine wunderbare Welt – die allen offensteht – kennen und lieben lernen. Aber auch für unsere erwachsenen Kund:innen ist die Buchhandlung heller, größer und vielfältiger geworden. Wir konnten den Kassenbereich verlegen, Themenbereiche umstellen und erweitern, das Angebot vergrößern, vor allem beim Kochbuch, der Belletristik, beim Krimi und im Reisebuch“, so Filialleiterin Stephanie Breuß.

Parallel zur Umgestaltung der Buchhandlung will man Leser:innen auch für ein neues und buntes Programm an Veranstaltungen begeistern und vor allem auch Vorarlberger Autor:innen einen Rahmen für Lesungen und Signierstunden bieten. So konnte Mitte Oktober der erste „Abend zum Verlieben“ mit den Neuerscheinungen der beiden Romance-Autorinnen Anette Böhler und Lotte R. Wöss bereits in der erweiterten Buchhandlung stattfinden und fand großen Anklang. Am 8. November unterstützt man Elmar Simma bei der Erstpräsentation seines neuen Buches „Was das Herz erwärmt“ und Veranstaltungen zum neuen Geschichte-Kinderbuch „Vorarlberg erzählt “ oder mit Young Adults-Autorin Stella Tack sind ebenfalls in Planung.

 

Presseinformation Verlagsanstalt Tyrolia

Roxana Höchsmann übernimmt Pressearbeit für Literatur und übermorgen-Reihe

Nach 2,5 Jahren im Bereich Marketing und Social Media übernimmt Roxana Höchsmann ab sofort auch die Pressearbeit für das Frühjahrsprogramm 2023 für die Literaturreihe und die essayistische übermorgen-Reihe.
Die Betreuung des aktuellen Programms (inklusive H22) und der Sachbücher obliegt weiterhin dem Pressebüro Barbara Brunner.

Roxana Höchsmann, MA, geboren 1989, studierte bis 2017 in München Komparatistik und sammelte anschließend Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Programmgestaltung an diversen Münchener Kulturorten (Literaturhaus München, Lost Weekend, Alte Utting). Im Herbst 2019 siedelte die Literaturwissenschaftlerin nach Wien um. Anfang 2020 begann sie für Kremayr & Scheriau zu arbeiten.

 

Pressemitteilung Kremayr & Scheriau

Ronit Zafran jetzt bei Kein & Aber

Seit dem 1. Oktober 2022 verantwortet Ronit Zafran nach langähriger Tätigkeit bei den Agenturen Liepman, Mohrbooks, Kossack und bei Kneller in Tel Aviv bei Kein & Aber die Rechte & Lizenzen.

Gleich auf ihrer ersten Messe für Kein & Aber landete sie einen Coup: die englischen Weltrechte für Annabelle Hirsch „Die Dinge – Eine Geschichte der Frauen in 100 Objekten“ konnte sie für einen substanziellen Betrag an Canongate verkaufen.

 

Pressemeldung Kein & Aber

Heyne: Doris Schuck geht in den Ruhestand. Katrin Wurch übernimmt.

Doris Schuck, seit 28 Jahren im Heyne Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe) zuständig für Lesungen und Veranstaltungen verabschiedet sich in den Ruhestand. Nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium und einer Ausbildung zur Buchhändlerin arbeitete Doris Schuck zunächst in der Buchhandlung Wolff in Heidelberg und in der Literaturhandlung München. 1994 wechselte sie zum Heyne Verlag, um dort den neugeschaffenen Veranstaltungsbereich aufzubauen. 28 Jahre lang war sie dort für Lesungen und Veranstaltungen zuständig, zuletzt für die Verlage Heyne (Belletristik) und Blessing.

Ihre Nachfolgerin wird Katrin Wurch, die ihr Volontariat in der Hanser Presseabteilung absolvierte und anschließend als Pressereferentin bei Zsolnay/Deuticke, Hörbuch Hamburg und Rowohlt tätig war.

2013 wechselte sie in die Veranstaltungsplanung zu Penguin Random House. Nach Stationen bei Knaus und Kösel verstärkt sie seit April 2021 das Presse- und Veranstaltungsteam der Heyne-Verlage und übernimmt zum 1. November 2022 die Veranstaltungsarbeit für Heyne (Belletristik) und Blessing.

 

Pressemitteilung Heyne Verlage

Piper entwickelt »Babyjahre«-App

Der Piper Verlag hat mit »Babyjahre« eine neue App entwickelt, die Eltern in den ersten vier Lebensjahren bei allen Fragen rund um Entwicklung und Erziehung unterstützt. Die Inhalte beruhen auf dem gleichnamigen Weltbestseller des Kinderheilkunde-Professors Remo H. Largo, dessen Studien über die kindliche Entwicklung weltweit anerkannt sind.

Auf das Kindesalter zugeschnittene Artikel zu Beziehung, Schlaf, Stillen, Wachstum und vielen weiteren Bereichen helfen dabei, die Entwicklung des Babys zu verstehen. Mit den wertvollen Erziehungstipps bauen Eltern Kompetenz auf und gewinnen an Sicherheit.

Welche Eltern kennen das nicht: Man hat schon alles versucht, gefüttert, gespielt, gesungen, aber das Baby schreit immer noch und will nicht einschlafen. Oder die zweijährige Tochter stört beim Stillen des kleinen Geschwisterchens und will jetzt ebenfalls Aufmerksamkeit.
Genau in solchen Fällen finden Eltern Rat in der »Babyjahre«-App. Zu den wichtigsten Erziehungs- und Entwicklungsthemen Beziehungsverhalten, Motorik, Schlaf, Schreien, Spielen, Sprachentwicklung, Trinken und Essen, Wachstum sowie Trocken- und Sauberwerden helfen kurze praktische Artikel direkt weiter.

Inhaltlich einfach und verständlich aufbereitet und dennoch wissenschaftlich fundiert unterstützt die App mit ihren praktischen Funktionen all diejenigen, die zwischen Windeln wechseln, Stillen und ihren eigenen Aktivitäten dringend kompetenten Rat suchen.

In der App können Nutzer:innen ein Kinderprofil anlegen, Name und Geburtsdatum des Kindes angeben und bekommen dann altersgerecht aufbereitete Artikel zu verschiedenen Themen angezeigt, z.B. über nächtliches Aufwachen, die ersten Zähne oder Geschwistereifersucht. Zusätzlich findet man Basic-Artikel, die altersübergreifend einen Überblick zu den Themen schaffen.

Praktisch: Mit der Vorlesefunktion liest die App die Artikel auch vor, wenn Mutter oder Vater gerade mit Stillen, Wickeln oder anderen Aktivitäten beschäftigt sind.
Eltern können mehrere Kinderprofile anlegen und bekommen je nach gewähltem Profil die jetzt wichtigen Themen angezeigt. Mit der Eingabe von Gewicht und Größe können sie außerdem die Wachstumsentwicklung des Kindes verfolgen und sehen auf einen Blick, ob sich das Kind altersgerecht entwickelt. Für Eltern von Babys und Kleinkindern und die, die es noch werden wollen.

Remo Largos Töchter Eva, Kathrin und Johanna Largo freuen sich über die neue App: »In den letzten Jahrzehnten hat sich unsere Gesellschaft in einer nie da gewesenen Geschwindigkeit verändert. Es gilt, die Errungenschaften und Erkenntnisse daraus sinnstiftend als Chance für alle mitzunehmen und uns gleichzeitig immer neu zu überlegen, was davon nützlich und was davon schädlich ist für den Einzelnen und unser Miteinander. Dies war einer der Leitgedanken unseres Vaters Remo Largo.
In diesem Sinne hoffen wir, mit dieser App mit der Zeit zu gehen und einem neuen Publikum seine nach wie vor aktuellen Gedanken zugänglich machen zu können. Und dadurch Remo Largos wertvolle Botschaft als Anwalt der Kinder und Bewahrer eines gelingenden Mit- und Füreinander weiter transportieren zu können. «

Preis: 4,99 Euro (DE/AT); 5 CHF (CH)
Starttermin: Oktober 2022

Über Remo H. Largo und sein Buch »Babyjahre«

Remo H. Largo, geboren 1943 in Winterthur, gestorben 2020 in Uetliburg, war bis zu seiner Emeritierung 2005 Professor für Kinderheilkunde. Fast drei Jahrzehnte lang leitete er die Abteilung für Wachstum und Entwicklung am Kinderspital in Zürich, wo er die bedeutendste Langzeitstudie über kindliche Entwicklung im deutschsprachigen Raum durchführte. Er war Vater dreier Töchter und Großvater von neun Enkeln. Seine Bücher »Babyjahre«, »Kinderjahre«, »Schülerjahre« und »Jugendjahre« (mit Monika Czernin) sind Klassiker, ebenso wie »Glückliche Scheidungskinder«. Allein »Babyjahre« verkaufte sich 1,3 Millionen Mal und wurde in insgesamt 11 Sprachen übersetzt, darunter Italienisch, Schwedisch, Türkisch und Chinesisch.

 

Pressemitteilung Piper

Mohr Morawa sucht Vertriebsleiter (m/w/d)

— Bezahlte Schaltung —

Wir suchen zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen Vertriebsleiter (m/w/d)

Als größter Buchgroßhändler Österreichs betreuen wir insgesamt über 600 Verlage sowie 3000 Verkaufsstellen. Mohr Morawa ist für seine Partner die erste Adresse in der Verlagsauslieferung sowie im Barsortiment.

Wir suchen einen zeitlich flexiblen Vertriebsprofi, bevorzugt aus dem Buchhandel bzw. Verlagswesen, der die Schnittstelle zwischen unserem Haus und unseren Partnern darstellt. In dieser zentralen Führungsposition erwarten wir eine hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit, strategische und planerische Kompetenzen, sowie eine ausgeprägte Dialog- und Teamfähigkeit.

Reisefreudigkeit, Handschlagqualität, Kommunikationsfreude sowie Affinität zu Zahlen setzen wir voraus. Sie sind erster Ansprechpartner für unsere Partner im Verlagsbereich und im Bucheinzelhandel. Wir bieten eine nicht alltägliche Karrieremöglichkeit beim Marktführer in seiner Branche.

Für ausreichende Einarbeitungszeit ist gesorgt. Die Position bietet exzellente Entwicklungsmöglichkeiten und wird neben einem Dienstwagen, der auch privat genutzt werden kann, mit einem Gesamtjahresgehalt ab EUR 65.000,- dotiert.
Je nach Qualifikation und Erfahrung besteht Bereitschaft zur Überzahlung.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte an Herrn Rainer Fritthum rainer.fritthum@mohrmorawa.at

 

Mohr Morawa

— Bezahlte Schaltung —

Bernhard Aichners Krimi-Verfilmung „Für immer tot“

In seinen Max-Broll-Krimis erzählt der mehrfach preisgekrönte Tiroler Schriftsteller Bernhard Aichner vom Totengräber Max Broll und dem ehemaligen Fußballprofi Baroni, die als eines der wahrscheinlich ungewöhnlichsten Ermittlerduos der Gegenwart auf Verbrecherjagd gehen. ORF und ZDF bringen „Für immer tot“, den zweiten Krimi der Reihe, auf die Fernsehbildschirme und schicken darin Laurence Rupp und Jürgen Vogel auf Spurensuche.

„Broll – Für immer tot“

  • ORF-Premiere am 30. Oktober um 20:15 Uhr
  • ZDF-Premiere am 29. November um 20:15 Uhr

Zum Inhalt

Um Tilda (Bettina Redlich) herum ist alles dunkel, sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet, neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll (Laurence Rupp). Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gesteckt und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner (Martin Wuttke), der „Kindermacher“, den sie vor 18 Jahren ins Gefängnis gebracht hat. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt nach wie vor hinter Gittern. Max Broll weiß: Er muss seine Stiefmutter Tilda finden, koste es, was es wolle. Und er weiß auch: Viel Zeit hat er nicht, mehr als ein paar Tage wird Tilda unter der Erde nicht überleben. Während die Polizei versucht, das Handy zu orten, und systematisch das Gebiet durchkämmt, macht er sich gemeinsam mit seinem Freund Baroni (Jürgen Vogel) auf den Weg zu Wagner.

Bernhard Aichner: „Ein absolutes Dream-Team“

„Laurence Rupp und Jürgen Vogel sind die Idealbesetzungen für die beiden Verrückten, die ich da erfunden habe. Sie verkörpern Krimihelden mit Herz und Leidenschaft, hochemotional, draufgängerisch und äußerst verwegen. Broll und Baroni werden Kult, darauf wette ich!“ Und Aichner weiter: „Die Zusammenarbeit mit Harald Sicheritz könnte nicht schöner sein. Als Regisseur und Drehbuchautor versteht er meine Figuren und hat dieselbe Liebe für sie entwickelt wie ich. Ein absolutes Dream-Team ist hier am Start!“

„Broll – Für immer tot“ ist eine Koproduktion von ORF und ZDF, hergestellt von Aichholzer Filmproduktion mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und des Landes Niederösterreich.

 

Aussendung Haymon Verlag

Thalia-Kund*innen sammeln 3.500 Euro für die Ukraine

Der Krieg in der Ukraine dauert an, das Leid der Menschen vergrößert sich von Tag zu Tag. Nun steht auch noch die kalte Jahreszeit bevor. Gute Gründe für Thalia, die Spendenaktion der Volkshilfe „Volkshilfe Ukraine Nothilfe“ zu unterstützen. Mit großem Erfolg: Knapp 3.500 Euro wurden über die letzten Monate gesammelt!

„Für Thalia war von Beginn an klar, die Augen vor einer derartigen humanitären Katastrophe, die sich tagtäglich wenige hundert Kilometer weit entfernt abspielt, nicht zu verschließen. Daher war es uns ein Anliegen, die im Frühjahr angelaufene Spendenaktion der Volkshilfe für die Ukraine bis zum Ende hin, zu unterstützen“, erklärt Thalia-Geschäftsführerin Andrea Heumann den Hintergrund der wohltätigen Initiative. „Wir freuen uns sehr, schlussendlich rund 3.500 Euro an Spendengeldern gesammelt zu haben! Die Summe wurde bereits an die Volkshilfe überwiesen. Ein riesengroßes Dankeschön an all unsere Kund*innen, Besucher*innen und Mitarbeiter*innen. Jeder einzelne Euro kann ein Stück weit dazu beitragen, das enorme Leid ein kleines bisschen zu lindern.“

39 Thalia-Spendenboxen für humanitäre Hilfe

Um die Aktion möglichst unbürokratisch durchzuführen, standen in allen Thalia Buchhandlungen österreichweit in Kassennähe transparente Spendenboxen bereit. Die Spender*innen konnten dort spontan und rasch ihre jeweilige Bargeld-Spende entrichten. Alle die lieber online ihre Unterstützung für die Ukraine in Form einer Spende ausdrücken wollten, konnten mithilfe eines QR-Codes auf der Spendenbox eine Online-Spende über die Volkshilfe-Website abgeben.

„Thalia hat es den Kunden und Kundinnen ermöglicht, in den Buchhandlungen für in Not geratene Menschen in der Ukraine zu spenden. Mit dem gespendeten Betrag helfen wir jetzt Menschen, ihre kriegsbeschädigten Wohnräume eilig zu reparieren, um den bitterkalten Winter in der Ukraine zu überleben. Ein großes DANKESCHÖN an Thalia und alle Spender*innen für ihre Solidarität!“, freut sich Herbert Reithmayr, Volkshilfe Solidarität.

 

Pressemeldung Thalia

Deutscher Jugendliteraturpreis: Gelingendes Miteinander

Die Siegertitel des Deutschen Jugendliteraturpreises beschäftigen sich mit den Grundfragen des menschlichen Zusammenlebens. Sie stehen für demokratische Werte und die Kraft der Erinnerung.

Rund 1.300 Gäste waren in diesem Jahr wieder live dabei, als Bundesministerin Lisa Paus am 21. Oktober 2022 auf der Frankfurter Buchmesse die Gewinner:innen des Deutschen Jugendliteraturpreises verkündete.

„In allen ausgezeichneten Werken geht es um das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft“, erklärte die Vorsitzende der Kritikerjury Prof. Dr. Karin Vach. „Die Preisbücher erzählen kunstvoll, wie Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaften gestaltet werden können und welche Rolle dabei die Erinnerung spielt. Die Geschichten spiegeln den Wert einer demokratischen Gesellschaft und zeigen, dass alle Mitverantwortung für das Gelingen tragen.“

Bilderbuch

Sieger in der Sparte Bilderbuch ist Unsere Grube (Beltz & Gelberg) der schwedischen Autorin und Illustratorin Emma Adbåge. In ihrer ganz eigenen Bildsprache, mit viel Humor und Feingefühl, erzählt sie von der Bedeutsamkeit unbeobachteter Kindheit – und steht dabei eindeutig auf Seiten der Kinder. Unaufgeregt lässt sie diese gemeinsam und erfindungsreich Konflikte lösen und bestärkt sie darin, eigenen Ideen zu vertrauen und ihre Spielräume aktiv zu gestalten. Die Wirkung des ermutigenden Bilderbuchs ist auch der Übersetzung von Friederike Buchinger zu verdanken, die genau den richtigen Ton findet.

Kinderbuch

Als bestes Kinderbuch überzeugte Die Suche nach Paulie Fink (Hanser) der US-amerikanischen Autorin Ali Benjamin. In diesem geht es nicht nur um den legendären Paulie Fink, der nach den Sommerferien spurlos verschwunden ist, sondern vielmehr um die Entwicklung der Ich-Erzählerin Caitlyn und um die Bedeutung jedes Einzelnen in der Schulgemeinschaft. Dabei besticht der Roman durch seine große Erzählkunst mit einer Kombination von Textsorten und dem Spiel von Realität und Fiktion. In ihrer Übersetzung geben Jessika Komina und Sandra Knuffinke wunderbar sowohl die leisesten als auch die wildesten Momente dieser Geschichte wieder.

Jugendbuch

Gewinner beim Jugendbuch ist Kirsten Boies zeitgeschichtlicher Roman Dunkelnacht (Oetinger), der die Gräuel der „Penzberger Mordnacht“ im April 1945 beschreibt. In knappen Sätzen schildert sie mit schmerzhafter Präzision, wie ideologische Verblendung jede Menschlichkeit ausradiert, wie Nachbarn zu Mördern werden. Kirsten Boie ist mit dem fast szenisch verdichteten Text ein grandioses Stück Erinnerungsliteratur gelungen, das unter die Haut geht. Und nebenbei erfindet sich die bekannte Erfolgsautorin völlig neu.

Sachbuch

Bestes Sachbuch ist Der Duft der Kiefern (avant) von Bianca Schaalburg. In ihrer Graphic Novel begibt sich die Autorin auf eine autobiografische Spurensuche und hinterfragt die Rolle ihrer Familie während der NS-Zeit. Dabei ist ihr Werk nicht nur ein Stück persönlicher Aufarbeitung, sondern vielmehr ein Beitrag gegen das Vergessen und eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Eindrucksvoll legt das Sachbuch dar, wie grafisches Erzählen die Möglichkeiten der Wissensvermittlung erweitert.

Preisbuch der Jugendjury

Das Preisbuch der Jugendjury ist die Coming-of-Age-Geschichte Hard Land (Diogenes) von Benedict Wells. Aus der Perspektive des 15-jährigen Sam beschreibt dieser Roman, angesiedelt in Missouri im Jahre 1985, die Zeit des Erwachsenwerdens. Es ist ein Sommer voll Abenteuer und Schmerz, der Sam die erste Liebe und die ersten Verluste bringt. Ein Sommer, der mitsamt seinen Schattenseiten eine Liebeserklärung an die Jugend ist.

Sonderpreis Gesamtwerk

Der mit 12.000 Euro dotierte Sonderpreis Gesamtwerk geht an den 1940 geborenen Illustrator Hans Ticha, dessen kinderliterarisches Schaffen seinen Höhepunkt in den 1970er und 1980er Jahren in der DDR hatte. Seine Bilderwelten bewegen sich klug ausbalanciert zwischen Poesie, Pop-Art und Persiflage. Charakteristisch sind die Verwendung knalliger Farben, reduzierter grafischer Formen sowie das Auftreten phantastischer Figuren mit kugelrunden Körpern. Der Deutsche Jugendliteraturpreis ehrt einen einzigartigen Bilderbuchkünstler, dessen Bücher zwischen Eigensinn und politischer Geste einen erneuten Auftritt in allen Haushalten, Schulen und Kindergärten verdienen.

Sonderpreis „Neue Talente“

Der Auszeichnung für das Lebenswerk steht der Sonderpreis „Neue Talente“ gegenüber. Über diesen kann sich die Illustratorin Mia Oberländer freuen. In ihrem Comic Anna (Edition Moderne) bearbeitet sie mit Verve und Humor das Thema Großsein. Auf farbflächigen Bildtafeln geht sie der Frage nach, was es bedeutet, nicht der Norm zu entsprechen und ausgegrenzt zu werden. Durch die bildnerische Freistellung der Figuren und die Überzeichnung von Mimik wie Körperproportionen werden das Denken, Fühlen und Handeln der Protagonistinnen meisterhaft inszeniert.

Deutscher Jugendliteraturpreises

Stifter des Deutschen Jugendliteraturpreises ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ausrichter der Arbeitskreis für Jugendliteratur. Die Auszeichnung wird seit 1956 für herausragende Kinder- und Jugendbücher vergeben und ist mit insgesamt 72.000 Euro dotiert. Bis auf den Sonderpreis Gesamtwerk sind alle weiteren Auszeichnungen mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden. Zudem erhalten alle Preisträger:innen eine Skulptur, die bronzene Momo.

Für ihre freundliche Unterstützung danken wir der Frankfurter Buchmesse.

 

Pressemeldung Arbeitskreis Jugendliteratur

BücherFrau des Jahres 2022: Zoë Beck

Die Autorin, Übersetzerin, Verlegerin und Aktivistin Zoë Beck wird BücherFrau des Jahres 2022. DasNetzwerk ehrt sie mit dieser Auszeichnung für ihre vielfältigen Aktivitäten und ihr politisches Engagement innerhalb der Buchbranche. Damit trägt sie die Idee der BücherFrauen weit über deren Grenzen hinaus.

Mit der Wahl des Jahresthemas „Die im Dunkeln sieht man nicht“ für 2023 stellen die BücherFrauen zugleich die Berufsgruppe der Übersetzerinnen ins Rampenlicht.

BücherFrau des Jahres 2022: Zoë Beck

Zoë?Beck studierte englische und deutsche Literatur unter anderem in Gießen, Bonn und Durham. Nach dem Studium arbeitete sie als TV-Producerin, schrieb Drehbücher, unter anderem für das ZDFKinderfernsehen sowie für den Disney Channel und ist bis heute als Synchronregisseurin tätig. Seit 2004 ist sie als freiberufliche Autorin und literarische Übersetzerin tätig. Für ihr schriftstellerisches Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihr Roman „Paradise City“ (Suhrkamp, 2020) wurde 2020 mit dem Deutschen Krimipreis, National Platz 1, ausgezeichnet und 2021 mit dem Politikkrimipreis der Heinrich-Böll-Stiftung.

Als literarische Übersetzerin arbeitet Zoë?Beck für unterschiedliche Verlage und übertrug unter anderem die irische Autorin Sally Rooney aus dem Englischen ins Deutsche.

Gemeinsam mit Jan Karsten gründete sie 2013 den Literaturverlag CulturBooks. Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf internationaler Literatur.

Als Verlegerin ist Zoë Beck Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses #verlagegegenrechts, das sich gegen rassistisches, antifeministisches und homophobes Gedankengut stellt. Auch ist sie Mitbegründerin des feministischen Netzwerks „Herland“ und im Vorstand der Litprom, einem Verein zur Förderung von Literaturen aus dem Globalen Süden.

Die Jahrestagung der BücherFrauen 2021 eröffnete Beck mit einer Keynote zum Thema „Sexismus in der Buchbranche“. Sie kennt die Strukturen und Machtverh?ltnisse der Branche gut und attestiert ihr, dass dort immer noch der männliche Blick dominiere.

Sie sieht aber auch „[…] eine neue Welle der Sichtbarmachung. Und wir müssen dafür sorgen, dass es diesmal bei der Sichtbarkeit bleibt. Nur so lassen sich die Machtverhältnisse ausgleichen, lässt sich der ‚male gaze‘ korrigieren, der Sexismus auf Dauer bekämpfen.“

In diesem Sinne freuen wir uns auf viele Impulse für unser Netzwerk und darüber hinaus für die Buchbranche durch die frisch gewählte BücherFrau des Jahres 2022.

 

BücherFrauen

Serhij Zhadan mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2022 ausgezeichnet

Der ukrainische Schriftsteller, Dichter, Übersetzer und Musiker Serhij Zhadan ist heute mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand vor rund 600 geladenen Gästen in der Frankfurter Paulskirche statt, unter ihnen Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt sowie die SPD-Vorsitzende Saskia Esken. Die Laudatio hielt Autor*in, Theatermacher*in und Kurator*in Sasha Marianna Salzmann.

In seiner Dankesrede schildert Zhadan die schmerzhafte Erfahrung, wie der Druck des Krieges Sprache in ihrer gewohnten Form beschädigt. Was tun, fragt er, wenn Wörter das, was passiert, nicht mehr erklären können? Es sei unerträglich, die Sprache als vertrautes Mittel der Verständigung zu verlieren.

„Wie soll man über den Krieg sprechen? Wie soll man mit den Intonationen umgehen, in denen so viel Verzweiflung, Wut und Verletzung mitschwingt, zugleich aber auch Stärke und die Bereitschaft, zueinander zu stehen, nicht zurückzuweichen? Ich glaube, das Problem mit der Formulierung der zentralen Dinge liegt derzeit nicht nur bei uns – die Welt, die uns zuhört, tut sich manchmal schwer, eine einfache Sache zu verstehen – dass wir, wenn wir sprechen, ein hohes Maß an sprachlicher Emotionalität, sprachlicher Anspannung, sprachlicher Offenheit zeigen. Die Ukrainer müssen sich nicht für ihre Emotionen rechtfertigen, aber sicher wäre es gut, diese Emotionen zu erklären. Warum? Schon allein deshalb, damit sie den Zorn und den Schmerz nicht länger allein bewältigen müssen.“

Seine Rede ist der Versuch einer Erklärung gegenüber Menschen, die den Krieg aus der Ferne beobachten – auch indem er von den Lebensrealitäten seiner Landsleute vor Ort berichtet. Das Problem, das er schildert, ist kein rein sprachliches, sondern auch ein ethisches. Zhadan fragt, ob die Welt bereit sei, um „fragwürdiger materieller Vorteile und eines falschen Pazifismus Willen“ ein weiteres Mal „das totale, enthemmte Böse zu schlucken“.

„Frieden sollte doch die Sache sein, die uns zur Verständigung führt“, sagt er. „Warum werden die Ukrainer dann so oft hellhörig, wenn europäische Intellektuelle und Politiker den Frieden zu einer Notwendigkeit erklären? Nicht etwa, weil sie die Notwendigkeit des Friedens verneinen, sondern aus dem Wissen heraus, dass Frieden nicht eintritt, wenn das Opfer der Aggression die Waffen niederlegt. (…) Was sollten sie denn nach Meinung der Anhänger eines um jeden Preis schnell geschlossenen Friedens tun? Wo sollte für sie die Grenze zwischen einem Ja zum Frieden und einem Nein zum Widerstand verlaufen?“

Zhadan weiter: „Wenn wir jetzt, im Angesicht dieses blutigen, dramatischen und von Russland entfesselten Krieges über Frieden sprechen, wollen einige eine simple Tatsache nicht zur Kenntnis nehmen: Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden. Es gibt verschiedene Formen eines eingefrorenen Konflikts, es gibt zeitweilig besetzte Gebiete, es gibt Zeitbomben, getarnt als politische Kompromisse, aber Frieden, echten Frieden, einen Frieden, der Sicherheit und Perspektive bietet, gibt es leider nicht. (…) Wir unterstützen unsere Armee nicht deshalb, weil wir Krieg wollen, sondern weil wir unbedingt Frieden wollen.“

Sasha Marianna Salzmann betont in der Laudatio, dass Literatur zwar keinen Krieg beenden könne, wohl aber die Welt in sich zusammenhalte, indem sie uns die „Innenseite des Menschlichen“ erfahren lasse. Serhij Zhadan gelinge dies in seinem Werk insbesondere durch die Nähe zum Erleben der geschilderten Personen.

„Zhadan, der uns in seinem Werk so viele unterschiedliche Biografien wie nur möglich vergegenwärtigt, wählt nie die Vogelperspektive. Wir werden in seinem Blick keine Distanz erkennen. (…) In einer Zeit, in der Worte, Positionen, Urteile uns wundreiben bis aufs Fleisch, schafft dieser Dichter Momente des Aufatmens durch radikale Menschlichkeit. (…) Jeder einzelne von Zhadans Texten wird bestimmt von der Haltung des Dialogs, der Auseinandersetzung mit seiner Außenwelt.“

Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins, betont, dass der Stiftungsrat mit seiner Entscheidung für den Friedenspreisträger in Zeiten des Krieges in Europa ein Zeichen setzen wollte. Zhadans Werk habe sprachlich, literarisch und musikalisch begeistert, zugleich sei sein Engagement für die Menschen in seiner Heimat zutiefst beeindruckend:

„Danke, lieber Serhij Zhadan, dass Sie uns mit Ihrer Dichtung auf die wesentlichen Fragen zurückwerfen, uns herausfordern, verunsichern. Danke, dass Sie die lange Reise auf sich genommen haben, weg von Ihren Landsleuten, um die Sie sich sorgen und für die Sie unermüdlich da sind – unter Einsatz Ihres Lebens! Danke für Ihre Romane, Ihre Gedichte, Ihre Musik. Das Zeugnis, das Sie ablegen. Über den Krieg.“

Auch Kulturdezernentin Ina Hartwig betont die besondere Rolle, die Literatur bei der Vermittlung von Wahrheit einnimmt.

„Die Wahrheit der Literatur ist etwas anderes als die der Medien. Poesie und Prosa sind vielschichtiger, widersprüchlicher, mitunter auch hermetischer. Sie sprechen zu uns auf andere Weise, berühren uns anders, tiefer.“

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Seit 1950 vergibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Preisträger waren unter anderem Sebastião Salgado, Albert Schweitzer, Astrid Lindgren, Václav Havel, Jürgen Habermas, Susan Sontag, Liao Yiwu, Navid Kermani, Margaret Atwood, Aleida und Jan Assmann und im vergangenen Jahr Tsitsi Dangarembga. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Die Reden von Serhij Zhadan und Sasha Marianna Salzmann sind abrufbar unter: www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

 

Presseaussendung Börsenverein des Deutschen Buchhandels

o*books öffnete seine physischen Pforten

Nachdem Bianca-Maria Braunshofer und Katja Fetty ihre Buchhandlung o*books ein Jahr lang sehr erfolgreich ausschließlich online geführt haben, geben sie ihr nun eine fixe Heimat: Das Nordbahnviertel.

Am 15. Oktober eröffneten die zwei Frauen mit 500 Gäst*inne ihre neue Buchhandlung mit Fokus auf feministischen und queeren Büchern, sowie Kinder- und Kochbüchern. Zum Einstand lasen dort prominente Frauen aus ihren Werken u.a. Bettina Balàka, Tanja Raich, Eva Reisinger, Melanie Kandlbauer, Christl Clear, Jaqueline Scheiber (aka Minusgold).

Eine Bauerstochter und ein Arbeiter*innenkind gründeten ohne große Eigenmittel die erfolgreiche digitale Buchhandlung o*books, die nun am 15. Oktober 2022 ihr erstes Geschäft im Wiener Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnviertel eröffnet hat.

Die studierte Germanistin und diplomierte Sozialpädagogin Bianca-Maria Braunshofer und die gelernte Buchhändlerin Katja Fetty stehen hinter o*books. Die beiden Frauen starteten o*books 2021 online, ohne großes Budget und das Ersparte war schnell aufgebraucht. Jedoch verhalf ihnen ein breites Netz an Freund*innen, darunter auch einige bekannte Influencer*innen (@dariadaria, @minusgold etc), schnell zu großer Aufmerksamkeit und Reichweite.

Fetty und Braunshofer glauben an eine Verschränkung von online & stationärer Buchhandlung und wollten unbedingt auch eine lokale Buchhandlung eröffnen. Sie schafften es, ihren Bankberater derart zu überzeugen, dass er den Kreditrahmen sogar ohne die benötigten Eigenmittel abnickte.
Braunshofer erzählt von der stolzen Reaktion ihrer Tante über den o*books-Gründungsweg: „Ihr habt es also ganz ohne Der-Papa-wird’s-schon-richten geschafft!“

 

o*books

Staatssekretärin Andrea Mayer eröffnet Österreich-Stand auf der Frankfurter Buchmesse 2022

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer eröffnet heute den österreichischen Gemeinschaftsstand auf der 74. Frankfurter Buchmesse. Der Stand dient als Treffpunkt für Verlage, Autor:innen, Medien und die gesamte Literaturbranche und wird vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gemeinsam mit der Außenwirtschaft Österreich betrieben. Über 70 Verlage aus Österreich sind bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vertreten.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die besonderen persönlichen Begegnungen brauchen, die Buchmessen ermöglichen. Buchmessen sind nicht nur Marktplätze, sondern Orte des Austauschs und der Erfahrung, Orte der Vielfalt. Sie bringen Menschen aus aller Welt zusammen und fördern – wie die Literatur selbst – auf friedliche und freundliche Weise das gegenseitige Verständnis“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. „Es ist daher ein Grund zur Freude, dass die heimische Buchbranche nach den letzten beiden, durch die Pandemie eingeschränkten Jahren nun hier in Frankfurt wieder stark vertreten ist – und dass Österreich im April Gastland auf der Leipziger Buchmesse sein wird. Bücher sind die geistige Infrastruktur einer lebendigen demokratischen Gesellschaft.“

Am Abend lädt das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) gemeinsam mit dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels zum Österreich-Empfang ins Städel Museum.

Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023 (27.-30. April 2023). Unter dem Motto „meaoiswiamia“ zeigt Österreich in den kommenden Monaten einem internationalen Lesepublikum seine vielfältige Buchszene mit bekannten Autor:innen, neuen literarischen Stimmen und hochkarätigen Verlagen.

 

Presseaussendung Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Die mobile Version verlassen