Reise Know-How: Neues Layout der Reiseführer-Reihe

Der Bielefelder Reise Know-How Verlag hat die coronabedingt produktionsarmen Wochen im April und Mai dazu genutzt, ein lange geplantes Projekt endlich in die Tat umzusetzen: Er hat das Layout seiner „Handbücher für individuelles Entdecken“ auf den neuesten Stand gebracht. Außen und innen ist viel passiert und die Inhalte erscheinen nun ab Juli deutlich zeitgemäßer und aufgeräumter.

Neues Layout der Reiseführer-Reihe

Zu den Neuerungen:

  • Mattes Cover mit Spotlack – im gleichen, hochwertigen Design wie die Reihen „CityTrip Plus“ und „ReiseSplitter“
  • Neugestaltung der Rückseite
  • Komplett überarbeitetes Innenlayout – zeitgemäßes Design mit neuem, dezentem Farbleitsystem
  • Neue Symbole für die besonderen Tipps Nicht verpassen!, Kindertipp, Schmetterling und Mein Tipp

Oetinger Media übernimmt Aktive Musik Verlagsgesellschaft

Die Oetinger Media GmbH hat ihre Anteile an der Aktive Musik Verlagsgesellschaft, nach ihrem Einstieg in 2002, im Juli 2020 auf 100% aufgestockt.

Julia Bielenberg, Geschäftsführerin der Oetinger Media GmbH: „Wir danken den ehemaligen Mitgesellschaftern Werner Hübel und Rudi Mika für die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gesellschafterkreis in den vergangenen Jahren. Wir freuen uns auf eine noch engere Verzahnung und darauf, das Programm nun als vollständiges Mitglied der Verlagsgruppe Oetinger weiterentwickeln zu können.“

Unter dem Label Igel Records veröffentlicht die Aktive Musik Verlagsgesellschaft mbH seit 1990 Hörbücher und Musik für Kinder. Aus erfolgreichen Kinderlieder-Publikationen mit Künstlern wie z.B. Fredrik Vahle und Klaus W. Hoffmann hat sich ein Programm mit anspruchsvoller Hörliteratur für Kinder entwickelt, das von der Kleinkindbeschäftigung über Kindergartenklassiker und Spannung für Grundschulkinder bis hin zu anspruchsvoller Belletristik und Sachliteratur für Jugendliche Hörbücher für alle Altersgruppen bietet. Mit über 1 Millionen verkauften Exemplaren sind die „Griechischen Sagen“ von Dimiter Inkiow das Erfolgsprodukt des Verlags. Im Herbst 2020 erscheint bei Igel Records weltweit erstmalig das Buch der Rekorde, Guinness World Records als Hörbuch.

 

Eine Pressemitteilung der Verlagsgruppe Oetinger
www.verlagsgruppe-oetinger.de

Neuordnung der Werbe- und Marketingaktivitäten bei C.H.Beck

Nach über 30 Jahren Dienstzeit ist Claus Beinhofer, Werbeleiter beim Verlag C.H.BECK Literatur – Sachbuch – Wissenschaft, in den Ruhestand gegangen. Der Verlag nimmt das zum Anlass, seine Werbe- und Marketingaktivitäten neu aufzustellen.

Petra Hlawitschka, bislang für die Werbung mit dem Buchhandel zuständig, wird die Konzeption und Redaktion aller Werbemittel übernehmen.

Dörte Ernst übernimmt die Planung und Schaltung der Anzeigen in der Publikumspresse und verantwortet weiterhin die Gestaltung aller Werbemittel.

Anne Milachowski, von der SZ-Edition kommend, übernimmt den bisherigen Arbeitsbereich von Frau Hlawitschka und verantwortet die Buchhandelswerbung sowie die Koordination aller Werbemittel.

Anja Liebl, von MUBI und Sony kommend, koordiniert auf einer neu geschaffenen Stelle das Lesermarketing.

 

Eine Pressemitteilung des C.H.Beck Verlags
www.chbeck.de

Ein besonderer Sommer – bringt DEIN Buch?

Das wird ein ganz besonderer Sommer. „Warum?“, fragst du? Weil er dir dein Buch bringt. Wir starten auf story.one die Summer-Challenge #1sommer1buch. Wer zwischen 15. Juli und 15. September zwölf oder mehr Geschichten schreibt, kann diese Storys von Mitte September bis Mitte Oktober dann ganz einfach in ein Buch packen und bekommt zwei Exemplare seines/ihres eigenen Buchs von story.one geschenkt. Einzige Voraussetzung: Es können nur Storys eingereicht werden, die ab dem 15.7. unter dem #1sommer1buch geschrieben wurden.

Deine Buchpräsentation bei Thalia
Eine Welt mit Geschichten ist eine bessere Welt – Geschichten verbinden. Deswegen sammeln wir sie. #1sommer1buch läuft in Kooperation mit Thalia. Aus den Büchern der Summer-Challenge wird im Oktober ein Buch gezogen und der/die Autor*in ist eingeladen, sein/ihr Buch bei Thalia in Wien oder Linz zu präsentieren. Alle Bücher werden auf thalia.de und thalia.at sowie im Buchhandel erhältlich sein.

Wie funktioniert‘s?
story.one kennst du ja schon – wir teilen die Liebe zu Geschichten. Falls du dich noch nicht dem mit dem „Buch-Machen“ beschäftigt hast: Sobald du zwölf Geschichten geschrieben hast, kannst du ganz einfach dein persönliches STORYbook erstellen. Die Mindestbestellmenge bei story.one ist ein Buch. Dieses kostet regulär € 14, die Preisstaffelung bei höheren Abnahmemengen sinkt bis auf € 2 pro Buch. Mit der Summer-Challenge #1sommer1buch übernimmt story.one alle anfallenden Aufwände und schenkt den Sommer-Autor*innen zwei Exemplare ihres eigenen Buches inkl. Porto. Die Umsetzung der Challenge erfolgt gemeinsam mit dem story.one-Partner BoD – Books on Demand.

Wie schaut ein STORYbook aus:

  • Hardcover, 80 Seiten, 8 Farbfotos
  • Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen
  • Die Rechte an den Texten verbleiben beim Urheber.
  • Mit ISBN, Verkauf im Handel und Honorar.

Wir freuen uns auf Geschichten aus allen Lebenslagen, Jahreszeiten und Himmelsrichtungen. Kleine Abenteuer sind ebenso willkommen wie große Entdeckungen, inspirierende Beobachtungen sind uns genauso lieb wie aufrüttelnde Begegnungen, laute Urlaubsgeschichten paaren sich auf story.one bekanntlich mit leisen Alltagsgeschichten. Und umgekehrt. Wir versammeln hier eben das echte Leben!

Jeder ist eingeladen, seinen eigenen Fokus zu setzen. Für Bücher dieser Summer-Challenge sind alle Geschichten zugelassen, die zwischen 15. Juli und 15. September auf story.one veröffentlich werden. Das Buch-Machen läuft dann ab 16. September bis 16. Oktober. Alle Details zu #1sommer1buch findest du auch nochmals hier online.

In jedem von uns stecken allerhand Geschichten. Die wollen raus. Wer pro Woche ein bis zwei Storys schreibt, ist mit dabei: Dein eigenes Buch – vom Traum zur Wirklichkeit! Das geht sich aus, in diesem Sommer 2020.

 

Eine Presseaussendung von story.one
www.story.one

Drago Jancar erhält Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur

Als „brillant geschriebenen Roman“ bezeichnete die Neue Zürcher Zeitung Drago Jancars‘ Wenn die Liebe ruht, ein „schillerndes Vexierspiel über Liebe und Tod, über Gut und Böse, Treue und Verrat, über Widerstand und Kollaboration“ sei hier zu bewundern, so Erich Klein auf Ö1, und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung pries Tilman Spreckelsen Jancars „meisterlichen Roman“ als „Liebesgeschichte, wie sie anrührender nicht sein könnte“.

Wie bereits bekannt erhält Drago Jancar für sein Gesamtwerk den mit € 25.000 dotierten Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, die feierliche Ehrung findet im Rahmen der Salzburger Festspiele am 3. August im Mozarteum statt. Die Laudatio hält Katja Gasser.

„Am Einzelnen die Verwerfungen unserer Geschichte eindringlich nachvollziehbar zu machen: Darin liegt eine der großen Stärken von Drago Jancars Literatur.“
Aus der Jurybegründung

„Die Lektüre dieses brillant geschriebenen Romans wirkt lange nach.“
Susanne Schanda, Neue Zürcher Zeitung

„Ein Meisterwerk. Drago Jancar hat einen großen Roman über die blutigen Verwerfungen des Zwanzigsten Jahrhunderts geschrieben, über die korrumpierende Macht der Gewalt und die irreparablen Verstümmelungen, die Krieg und Völkermord in den Seelen der Menschen angerichtet haben.“
Günter Kaindlstorfer, WDR5

„’Wenn die Liebe ruht‘ ist ganz großes Kino, das ist Weltliteratur. Ein formales Glanzstück.“
Katja Gasser, ORF

„Drago Jancar ist ein großer Erzähler, und viele Szenen hallen lange nach.“
Norbert Mappes-Niediek, Frankfurter Rundschau

 

Eine Presseaussendung des Zsolnay Verlags
www.zsolnay.at

Die erste klimaneutrale Taschenbuchreihe

Am 23. Juli erscheint im Kampa Verlag die erste klimaneutrale Taschenbuchreihe. Die KAMPA POCKETs werden auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier aus verantwortungsvollen Quellen gedruckt, zertifiziert durch das Forest Stewardship Council. Die Umschläge enthalten kein Plastik.

Die Treibhausgasemissionen werden durch ein Klimaschutzprojekt in Kenia kompensiert. Im Kasigau Wildlife Corridor, der die Naturparks Tsavo East und Tsavo West in Kenia verbindet, leben gefährdete Tierarten wie Löwen, Zebras und Geparden sowie unzählige Vogelarten. Während der saisonalen Wanderung durchqueren jeden Tag 2000 afrikanische Elefanten das Gebiet. Dem Waldgebiet droht massive Abholzung und Brandrodung.
Um den Kasigau Wildlife Corridor zu schützen, werden Ranger ausgebildet, die das Gebiet bewachen und verteidigen. Hier erfahren Sie mehr über das Projekt.

 

Eine Presseaussendung des Kampa Verlags
www.kampaverlag.ch

Ali Mitgutsch: Der Meister des Blicks fürs Detail

Herzlichen Glückwunsch, Ali Mitgutsch: Am 21. August 2020 feiert der große Illustrator und Autor seinen 85. Geburtstag. Einzigartig ist sein Blick auf den Zauber des Alltäglichen. Mit seinen witzigen und frechen Szenen in seinen Wimmelbüchern weckt er die Lust am Entdecken und begeistert damit seit Generationen große und kleine Leser. Der Vater der Wimmelbücher und Begründer des Genres wurde dafür mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Was macht die Faszination aus? Ali Mitgutschs geschultes Auge erkennt Details und Kuriositäten, die andere nicht wahrnehmen. Der liebevolle Blick auf Missgeschicke, auf das Leben und Beziehungen – all das fließt in seine Bilder ein. Ein genaues Beobachten des Lebens ist für ihn die Grundlage seiner „sich selbst erzählenden Geschichtenbücher“, wie er seine Wimmelwelten bezeichnet.

Er lädt ein, in die Szenerien einzutauchen, Neues zu entdecken und eigene Geschichten zu erfinden. So führt er zur Ernte aufs Dorf oder in die Glitzerwelt der nächtlichen Stadt, er lässt einen Dieb durchs Fenster beobachten, ans Meer zu reisen und dem Klabautermann begegnen oder in den Bergen die schwitzenden Bergsteiger auf Kuhfladen ausrutschen. Unverwechselbar sind seine Figuren, wie der pinkelnde Junge, den es immer wieder zu entdecken gibt, die besondere Mimik und Perspektiven und sein Mut in der Darstellung.

Für viele sind die Wimmelbücher von Ali Mitgutsch zeitlos, sein Humor ist generationenübergreifend. Sein Ziel war es, mit seinen Bildern keine heile, sondern eine heilbare Welt zu zeigen. In Interviews zu seinem 80. Geburtstag sagte er: „Jedes einzelne Wimmelbild ist ein Teil von mir. Meine Wimmelbücher sind gemacht, um die Kinder in die Gärten der Fantasie zu führen, dass sie selbst weitermachen.“
Seine Bücher schreiben seit dem Erscheinen des ersten Bandes „Rundherum in meiner Stadt“ im Jahr 1968 Erfolgsgeschichte. Sie zählen zu den Kinderbuch-Klassikern. Allein in Deutschland gingen über fünf Millionen Exemplare über den Ladentisch, international kommen mehr als drei Millionen verkaufte Exemplare dazu.

Auszeichnungen:

  • 1969 Deutscher Jugendliteraturpreis (damals „Deutscher Jugendbuchpreis“) für „Rundherum in meiner Stadt“
  • 2016 Ernst-Hoferichter-Preis
  • 2018 Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für sein Werk
  • 2019 Oberbayerischer Kulturpreis

Ali Mitgutsch wurde am 21.8.1935 in München geboren, wo er heute noch in einer verwinkelten Schwabinger Altbauwohnung lebt. Seine Karriere begann er als Grafiker, 1968 erschien sein erstes Wimmelbuch „Rundherum in meiner Stadt“ im Ravensburger Verlag. Seitdem ist sein Illustrationsstil unverkennbar. Mehr als 70 Bücher, Poster und Puzzles erschienen mit seinen Figuren und Zeichnungen. Ab 2007 konzentrierte er sich auf das Schaffen seiner „Traumkästen“, kleine gerahmte Bühnen. Seit 2017 ist er im Ruhestand und hat sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Noch heute wird er für Illustrationen angefragt.
Sein Werk wird exklusiv beim Ravensburger Verlag in vielen unterschiedlichen Ausstattungsformen publiziert. Zum Geburtstag erscheinen der 24-seitige Jubiläumsband „Mein großes Wimmelbuch“ (43841) und das memory® „Meine schönsten Wimmelbilder“ mit 24 Karten aus dickem Karton für Kinder ab 2 ½ Jahren (EAN: 4049817438336).

Die Klassiker:

  • „Mein Wimmelbuch: Rundherum in meiner Stadt“ (1968) (43488)
  • „Mein Wimmelbuch: Bei uns im Dorf“ (1970) (43555)
  • „Mein Wimmelbuch: Komm mit ans Wasser“ (1971) (43490)
  • „Mein Wimmelbuch: Hier in den Bergen“ (1979) (43489)
  • „Mein Wimmelbuch: Unsere große Stadt“ (1988) (43599)
  • „Mein Wimmelbuch: Auf dem Lande“ (1996) (43491)
  • „Das Riesenbilderbuch“ (30600)
  • „Mein großes Spiel-Panorama“ (43492)

Über Ravensburger
Die Ravensburger AG ist eine internationale Unternehmensgruppe mit langer Tradition und gewachsenen Werten. Ihre Mission lautet „Spielerische Entwicklung“, ihre bedeutendste Marke, das blaue Dreieck, steht für die Werte Freude, Bildung und Gemeinsamkeit und ist eine der führenden Marken für Puzzles, Spiele und Beschäftigungsprodukte in Europa sowie für Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum. Spielwaren mit dem blauen Dreieck werden weltweit verkauft, und die internationalen Marken BRIO und ThinkFun ergänzen das Angebot der Unternehmensgruppe. 2.188 Mitarbeiter erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von 524,2 Millionen Euro.*
* Alle Zahlenangaben Stand 01/2020

 

Eine Pressemitteilung der Ravensburger Verlag GmbH
www.ravensburger-gruppe.de

Personelle Änderungen bei Goldegg

Stephanie Trausmuth, die ihre Lehre zur „Buch- und Medienwirtschafterin – Verlag“ erfolgreich abgeschlossen hat, übernimmt ab sofort die Vertriebsassistenz im Goldegg Verlag. Zu ihren Aufgaben zählen die Beratung und Betreuung von Buchhändlern, Großhändlern und Privatkunden, die Planung von Lieferungen und Auflagen und digitale Vertriebsaktivitäten.

Sarah Holzknecht, zuletzt PR-Assistentin, übernimmt die Verantwortung für Social Media und Online-Marketing.

Kathrin Pesek stößt neu zum Goldegg-Team hinzu und übernimmt die PR-Assistenz.

Der Goldegg Verlag mit Sitz in Wien und Berlin ist ein unabhängiger Sachbuchverlag. Mit seinem Titel „Corona Fehlalarm?“ von Sucharit Bhakdi und Karina Reiss eroberte er soeben Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Unter dem Leitgedanken „Bewusst leben – bewusst lesen“ verlegt der Goldegg Verlag Bücher zu aktuellen Themen rund um Gesellschaft und Politik, Karriere und Wirtschaft, Gesundheit und Leben, Sinn und Spiritualität sowie Unterhaltung. Anspruch des Goldegg Verlags ist es, Trends aufzuspüren und aufzugreifen, worüber gerade gesprochen wird. Er bietet dem Buchhandel Titel an, die Themen aus einem neuen Blickwinkel betrachten, Denkanstöße geben und das Bewusstsein erhöhen.
Der Goldegg Verlag wurde 2002 als Einzelunternehmen in der Goldeggasse im 4. Bezirk in Wien gegründet. Zur Goldegg-Gruppe zählen der Goldegg Verlag, die Goldegg Training Buch-, Medien- und Verlagsakademie sowie die Corporate-Publishing-Unit Goldegg Consulting.

 

Eine Pressemeldung der Goldegg Verlags GmbH
www.goldegg-verlag.at

17. Literaturfestival O-TÖNE im MQ

Die Freude ist groß! Die 17. Ausgabe des beliebten Literatur-Open-Airs im MuseumsQuartier wird, unter Einhaltung der aktuellen Veranstaltungsbestimmungen, in vollem Umfang stattfinden können: Xaver Bayer, Valerie Fritsch, Birgit Birnbacher, Josef Haslinger, Hubert Achleitner, Friederike Mayröcker, Lisa Eckhart, Sandra Gugic – an insgesamt acht Donnerstagen bringen die O-TÖNE einen hochwertigen Querschnitt durch den aktuellen Jahrgang der österreichischen Gegenwartsliteratur. Acht bekannte AutorInnen treffen auf acht spannende Debüts. Für die Programmauswahl zeichnen die LiteraturwissenschafterInnen Daniela Strigl und Klaus Kastberger gemeinsam verantwortlich.

Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 16. Juli, 20 Uhr vom Wiener Schriftsteller Xaver Bayer.

„Unsere Welt, sie war schon lange vor Corona in einem zutiefst bedenklichen Ausnahmezustand“ befindet die 3Sat-Kulturredaktion nach der Lektüre über Bayers düsteres und zugleich trostreiches Buch „Geschichten mit Marianne“.

Vor Xaver Bayers Lesung wird die Salzburger Autorin Helena Adler ihren vielgelobten Debütroman „Die Infantin trägt den Scheitel links“ vorstellen.

In den kommenden Wochen folgen die Lesungen von Valerie Fritsch („Herzklappen von Johnson&Johnson“, 23.07.), Birgit Birnbacher („Ich an meiner Seite“, 30.07.) und Josef Haslinger („Mein Fall“, 06.08.). Ab Mitte August stehen dann vier ganz besondere Premieren auf dem Programm, welche alle unterschiedlicher nicht sein könnten: Hubert Achleitner, als Weltmusiker längst eine Berühmtheit, liest erstmals aus seinem gelungenen Romandebüt „Flüchtig“ (13.08.). Ein weiteres Mal große Literatur am Höhepunkt poetischer Ausdruckskraft hat Friederike Mayröcker mit dem Prosaband „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete“ geschaffen (20.08., Lesungsbeginn in der Halle E ist bereits um 19 Uhr!). Die kontroversielle Satirikerin Lisa Eckhart präsentiert ihren ersten Roman „Omama“ (27.08.). Zum Finale der diesjährigen O-Töne wird schließlich die in Berlin lebende Wiener Autorin Sandra Gugic erstmals aus ihrem vielversprechenden Herbst-Titel „Zorn und Stille“ lesen (03.09.).

Die jeweils den Hauptlesungen vorangestellten Debüts künden auch dieses Jahr von einer frischen und mehr als lebendigen österreichischen Literaturszene. Es lesen Dominik Barta („Vom Land“, 23.07.), Gunther Neumann („Über allem und nichts“, 30.07.), Lucia Leidenfrost „Wir verlassenen Kinder“, 06.08.), Benjamin Quaderer („Für immer die Alpen“, 13.08.), Sebastian Janata („Die Ambassadorin“, 20.08.), Mercedes Spannagel („Das Palais muss brennen“, Buchpremiere – 27.08.) und Stephan Roiss („Triceratops“, Buchpremiere – 03.09.).

Resümee der KuratorInnen Daniela Strigl und Klaus Kastberger: „Jedes dieser Bücher ist ein Original, hat seine eigene Farbe, seinen eigenen Ton, innig, frech, düster, schlicht, witzig, zart, wild, komisch und todernst.“

Sämtliche Veranstaltungen finden unter den derzeit geltenden Bestimmungen für Veranstaltungen statt. Um größtmögliche Sicherheit für alle BesucherInnen zu gewährleisten, wird daher für alle BesucherInnen ausnahmslos eine Sitzordnung auf einzelnen Plätzen im Schachbrettmuster gelten und Platzzuweisung erfolgen. Die Anzahl der Sitzplätze ist zwischen 300 und 500 Personen begrenzt. Gleichzeitig wird mit Aufstellern und durch das Personal auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen hingewiesen und an die Eigenverantwortung der BesucherInnen appelliert.

  • 16.07. Eröffnung, MQ Haupthof
    O-Töne Debüts: Helena Adler „Die Infantin trägt den Scheitel links”
    Eröffnungslesung: Xaver Bayer „Geschichten mit Marianne”
    Moderation: Klaus Kastberger
  • 23.07. MQ Haupthof
    O-Töne Debüts: Dominik Barta „Vom Land”
    Lesung: Valerie Fritsch „Herzklappen von Johnson&Johnson”
    Moderation: Florian Baranyi
  • 30.07. MQ Haupthof
    O-Töne Debüts: Gunther Neumann „Über allem und nichts”
    Lesung: Birgit Birnbacher „Ich an meiner Seite”
    Moderation: Sebastian Fasthuber
  • 06.08. MQ Haupthof
    O-Töne Debüts: Lucia Leidenfrost „Wir verlassenen Kinder”
    Lesung: Josef Haslinger „Mein Fall”
    Moderation: Susanne Hochreiter
  • 13.08. MQ Haupthof
    O-Töne Debüts: Benjamin Quaderer „Für immer die Alpen”
    Buchpremiere: Hubert Achleitner „Flüchtig”
    Moderation: Daniela Strigl
  • 20.08. Halle E – Beginn 19 Uhr!
    O-Töne Debüts/Buchpremiere: Sebastian Janata „Die Ambassadorin”
    Buchpremiere: Friederike Mayröcker „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete”
    Moderation: Klaus Kastberger
  • 27.08. MQ Haupthof
    O-Töne Debüts/Buchpremiere: Mercedes Spannagel „Das Palais muss brennen”
    Buchpremiere: Lisa Eckhart „Omama”
    Moderation: Daniela Strigl
  • 03.09. Abschlussveranstaltung
    O-Töne Debüts/Buchpremiere: Stephan Roiss „Triceratops”
    Buchpremiere: Sandra Gugic „Zorn und Stille”
    Moderation: Clemens Ruthner

Bei Schlechtwetter finden die Veranstaltungen in der Arena21 oder der Halle E statt.

 

Eine Presseaussendung der ö-töne
www.o-toene.at

Langzeitstipendien für Literatur – 1,31 Millionen Euro für österreichische AutorInnen

Die Sektion für Kunst und Kultur vergibt aus insgesamt 529 Einreichungen heuer 86 Literatur-Stipendien mit einer Laufzeit von sechs, zwölf und 36 Monaten. Die Dotation der Stipendien beträgt monatlich € 1.300 bzw. im Fall der drei Robert-Musil-Stipendien € 1.600. Mit den Langzeitstipendien gehen rund 1,31 Millionen Euro in die direkte Förderung österreichischer Autorinnen und Autoren und ihrer literarischen Arbeit.

„Gerade in diesen finanziell herausfordernden Zeiten sind Stipendien für Künstlerinnen und Künstler von besonderer Bedeutung. Mit den Langzeitstipendien helfen wir 86 Schreibvorhaben auf den Weg. Ich gratuliere allen Autorinnen und Autoren sehr herzlich und freue mich, wenn aus ihren Ideen und Projekten aufregende und lesenswerte Bücher werden,“ so die Staatssekretärin für Kunst und Kultur Andrea Mayer heute.

Die Robert-Musil-Stipendien, die für literarische Großprojekte vergeben werden und drei Jahre lang laufen, erhalten Oswald Egger, Milena Michiko Flašar, Laura Freudenthaler, Karin Peschka und Lisa Spalt.

Unter den 50 ProjektstipendiatInnen (Laufzeit: zwölf Monate) finden sich zahlreiche bekannte Namen, aber auch AutorInnen, die dem Lesepublikum noch nicht so geläufig sind. Für die Kinder- und Jugendliteratur und für Theatertexte waren eigene Stipendienprogramme mit sechs bzw. zehn Stipendien ausgeschrieben. Und auch der literarische Nachwuchs wurde heuer wieder mit 15 Startstipendien berücksichtigt.

Die Namen aller StipendienträgerInnen sind hier abrufbar: Langzeitstipendien für Literatur

 

Eine Presseaussendung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
www.bmkoes.gv.at

Kanada verschiebt den physischen Gastlandauftritt auf 2021

Der für 2020 geplante physische Ehrengastauftritt Kanadas auf der Frankfurter Buchmesse (14.-18. Oktober 2020) wird auf 2021 verschoben. Aufgrund der durch die globale Covid-19-Pandemie veränderten Rahmenbedingungen bat das Komitee des kanadischen Ehrengastauftritts unter der Federführung des Kanadischen Kulturministeriums, den Auftritt um ein Jahr verschieben zu dürfen. Diesem Wunsch entsprachen die Gastländer der Frankfurter Buchmesse der darauffolgenden Jahre, Spanien, Slowenien und Italien, indem sie ebenfalls einer Verschiebung um jeweils ein Jahr zustimmten.

Mit dem kanadischen Kulturministerium und seinen Partnern wurde eine starke virtuelle Präsenz von kanadischen Autor*innen und Verleger*innen im Rahmen der digitalen Frankfurter Buchmesse 2020 verabredet.

„Wir möchten den Gastland-Komitees und den zuständigen Regierungen in Spanien, Slowenien und Italien danken, dass sie sich aus Solidarität mit Kanada bereit erklärt haben, ihre Ehrengastauftritte in Frankfurt um ein Jahr zu verschieben, damit Kanada seine Literatur und Kultur unter bestmöglichen Bedingungen auf der Frankfurter Buchmesse 2021 präsentieren kann. Auch den Verlegerverbänden dieser Länder gebührt unser großer Dank. Zugleich freuen wir uns auf die digitalen Formate, die unsere kanadischen Partner auf der Frankfurter Buchmesse 2020 vorstellen werden. In diesem Jahr stehen wir alle vor großen Herausforderungen und erleben eine geeinte internationale Buchwelt, die für einander einsteht. Diese Kooperation zwischen den offiziellen Ehrengastländern ist eines der vielen Beispiele dafür.“ – Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse

„Die Ehrengäste geben der Frankfurter Buchmesse Jahr für Jahr ein unverwechselbares Gesicht und laden ein zu einem Dialog mit der Welt. Das macht die Buchmesse zu einem Leuchtturm der internationalen kulturellen Zusammenarbeit. Mit ihrer Bereitschaft, ihren Gastland-Aufritt um jeweils ein Jahr zu verschieben, beweisen Kanada, Spanien, Slowenien und Italien Solidarität. Darauf kommt es gerade jetzt in der Krise besonders an.“ – Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland

„Mit der heutigen Ankündigung kann Kanada nun die zahlreichen Vorteile, die einem Ehrengastland auf der Frankfurter Buchmesse zuteil werden, in vollem Umfang nutzen. Wir möchten Spanien, Slowenien und Italien dafür danken, dass sie sich bereit erklärt haben, ihre eigenen Pläne als Ehrengäste anzupassen, um unserer Bitte nachzukommen. Danke auch an die Frankfurter Buchmesse, die uns bei der Verwirklichung dieser Pläne geholfen hat. Unser virtuelles Programm für 2020 wird ein Vorgeschmack auf das für 2021 geplante Programmpaket sein. Wir freuen uns darauf, der Welt zu zeigen, was der Oktober dieses Jahr alles bereithält!“ – Der ehrenwerte Steven Guilbeault, Minister für kanadisches Kulturerbe

„Ich bin sehr dankbar, dass wir als Reaktion auf die aktuelle Pandemie und in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse eine Vereinbarung mit unseren spanischen, slowenischen und italienischen Freunden getroffen haben, unsere jeweilige Präsenz als Ehrengast um ein Jahr zu verschieben. Kanada nimmt 2020 gerne an der Buchmesse mit einer starken virtuellen Präsenz teil, und wir werden mehr denn je bereit sein, 2021 ein stolzer Ehrengast zu sein.
Auf der Frankfurter Buchmesse und in ganz Deutschland werden die einzigartigen Geschichten kanadischer Autor*innen, Illustrator*innen und Künstler*innen aller Disziplinen Kanadas Stimmenvielfalt auf lebendige Weise darstellen. Unsere Präsenz als Ehrengast wird nicht nur zu neuen und breiteren Geschäftsbeziehungen führen, sondern auch zu einem tieferen Verständnis von Kanadas literarischen und künstlerischen Landschaften. Unsere Präsenz wird diejenigen in Deutschland und überall auf der Welt erfreuen, die unsere Werke und unsere Kulturschaffenden besser kennenlernen wollen.“ – S.E. Stéphane Dion, Botschafter von Kanada in Deutschland und Sonderbeauftragter für die Europäische Union und Europa

„Canada FBM2020 freut sich, die Ehrengast-Präsentation Kanadas auf der Frankfurter Buchmesse um ein Jahr verschieben zu können. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir alle Initiativen unterstützen, die zur Förderung unserer Autor*innen und Illustrator*innen beitragen. Wir möchten sicherstellen, dass Übersetzungen aus dem Kanadischen in Deutschland und auf der ganzen Welt ein großes Publikum finden.“ – Caroline Fortin, Direktorin CanadaFBM2020

„Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden, Sloweniens Ehrengastauftritt bei der Frankfurter Buchmesse, wie vom Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boos vorgeschlagen, von 2022 auf 2023 zu verlegen. Wir sind uns bewusst über die Bedeutung dieses Auftritts für die slowenische Literatur und die allgemeine Wahrnehmung unseres Landes, und werden ihn mit großem Engagement und großer Hingabe gestalten. Obwohl die Verschiebung gewiss einige Anpassungen mit sich bringt, glauben wir, dass der Geist von Kooperation und gegenseitiger Unterstützung uns allen auf der Welt durch die schwierigen Zeiten der COVID-19-Pandemie helfen wird. Wir begrüßen die mit den Organisatoren der Frankfurter Buchmesse und den anderen Ehrengastländern erzielte Einigung und freuen uns sehr auf den Gastlandauftritt Sloweniens 2023.“ – Dr. Vasko Simoniti, Kulturminister, Slowenien

„Es war für uns kein Leichtes, den Auftritt Italiens als Ehrengast von 2023 auf 2024 zu verlegen. Wir akzeptierten die Verschiebung durch die Frankfurter Buchmesse allerdings in einem Geist der Solidarität mit Kanada und der gegenseitigen Unterstützung mit Spanien und Slowenien, den uns vorausgehenden Gastländern für 2022 und 2023, mit denen wir uns zu einem einzigartigen europäischen „Trio“ zusammengefunden haben. Italien wird auch an der diesjährigen Messe teilhaben, die aufgrund der Pandemie anders als gewohnt abläuft, aber dennoch, jetzt zum Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, ein prägendes Ereignis für die europäische Kulturszene sein wird. Dank der digitalen Ausstellungsmöglichkeiten wird sich Frankfurt zur Buchmesse auch in diesem Jahr wieder als die Welthauptstadt der Ideen erweisen. Und gerade in Zeiten des Umbruchs wie unseren müssen alle Kulturen der Welt dieselbe Sprache sprechen: die der Menschlichkeit.” – Dario Franceschini, Minister für Kulturgüter und Tourismus, Italien

Die Termine der Frankfurter Buchmesse 2021-2024

  • 20.-24. Oktober 2021: Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Kanada
  • 19.-23. Oktober 2022: Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Spanien
  • 18.-22. Oktober 2023: Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Slowenien
  • 16.-20. Oktober 2024: Frankfurter Buchmesse – Ehrengast Italien

 

Eine Pressemitteilung der Frankfurter Buchmesse
www.buchmesse.de

Robert-Musil-Stipendium an Karin Peschka

Karin Peschka erhält für einen Roman in Arbeit ein Robert-Musil-Stipendium 2020-2023 der Sektion für Kunst und Kultur des Bundeskanzleramtes. Karin Peschka erhält eines von fünf Langzeitstipendien zur Förderung literarischer Großprojekte österreichischer Autorinnen und Autoren.

Die Stipendien werden alle drei Jahre für die Dauer von drei Jahren zuerkannt, beginnend mit Juli 2020 bis Juni 2023. Sie sind mit je € 57.600,- dotiert. Mit den Stipendien soll die literarische Arbeit österreichischer Autorinnen und Autoren direkt gefördert werden.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden vom Literaturbeirat ausgewählt. Die Robert-Musil-Stipendien erhalten Oswald Egger, Milena Michiko Flašar, Laura Freudenthaler, Karin Peschka und Lisa Spalt.

Karin Peschka, geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, Oberösterreich, als Wirtstochter. Besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Arbeitete u. a. mit alkoholkranken Menschen und mit arbeitslosen Jugendlichen, aber auch mehrere Jahre im Bereich Onlineredaktion und Projektorganisation.
Karin Peschka publizierte in diversen Anthologien und schrieb Kolumnen für oe1.ORF.at.
Kunstbuch „Sterntaler“ (mit Michael Hedwig) 2008. Auszeichnungen für ihren Debütroman „Watschenmann“: Wartholz Literaturpreis 2013, FLORIANA Literaturpreis 2014 und ALPHA-Literaturpreis 2015. Für „FanniPold“ erhielt sie das Elias Canetti-Stipendium 2015 und 2016, für ihren Erzählband „Autolyse Wien – Erzählungen vom Ende“ das Adalbert-Stifter-Stipendium 2016 und den BKS-Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbes 2017 für die Erzählung „Wiener Kindl“. „Autolyse Wien“ wurde außerdem auf die Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2017 nominiert und befand sich im Oktober, November und Dezember 2017 auf der ORF Bestenliste.

Ihr aktueller Roman „Putzt euch, tanzt, lacht“ (ET: 27.02.2020) befand sich von April bis Juni 2020 auf der ORF Bestenliste. Im August 2020 erscheint die 2. Auflage.

 

Eine Pressemitteilung des Otto Müller Verlags
www.omvs.at

Loewe Wow! – Erfolgskonzept wird weitergeführt

Im Frühjahr 2020 startete Loewe mit einer innovativen Buchreihe, die durch ihre neuartige und radikal andere Text-Bild-Gestaltung auffiel – Loewe Wow!.
Der Gedanke dahinter: Alle Kinder und Jugendlichen lieben Geschichten, in Zeiten
von Smartphones, Streamingdiensten und Co. müssen sie nur anders erzählt und präsentiert werden. Begeistert wurde das Konzept von Handel und Lesern angenommen. Nun folgen im Herbst die nächsten spannenden Geschichten.

„Goodbye, Textwüste!“, unter diesem Credo lancierte Loewe sein neues Buchprogramm
Loewe Wow!. Damit wollte der Verlag nicht mehr einfach nur den vielbeschworenen
Käuferschwund und Paradigmenwechsel beklagen, sondern aktiv eine Lösung präsentieren, um gerade die junge Leserschaft wieder für das Buch zu begeistern.

Die ersten Rückmeldungen aus dem Handel, der Presse und von Bloggern waren euphorisch:

„Wir sagen nur ,WOW‘ zu der neuen Reihe. Cool, frech und ansprechend und für die Zielgruppe, die Sie damit im Blick hatten, genau das Richtige.“
Silke Terhörst, Bücher Sievert in Dülmen

„Das Buchprogramm für Digital Natives – frech, bissig und radikal anders.“ TOYS

„Neues Leseerlebnis mit Loewe Wow! – Hier greift wohl jedes Kind zum Buch!“
kinderchaosfamilienblog.de

Durch den Erfolg des Startprogramms motiviert, legt der Verlag nun im Herbst gleich mit
sechs Titeln nach.
Diesmal ist nun mit Drachenstarke beste Freunde auch ein Buch für Erstleser ab 6 Jahren dabei.  Auch Jugendliche ab 12 Jahren können ebenfalls ab dem Herbst in den Loewe Wow!-Genuss kommen: Groona von Raimund Frey ist nicht nur ein Endzeitabenteuer, sondern auch das Autorendebüt des bekannten Illustrators. Einen ganz neuen Anstrich erhalten die beliebtesten Geschichten von Cornelia Funke in Mondscheindrache und Monsterschreck. Starillustratorin Daniela Kohl hat die Erzählungen modern bebildert.
Daneben bringt Sonja Kaiblinger mit Die Weltraumschule bereits zum zweiten Mal ein Loewe Wow!-Buch heraus. Als neue Illustratorin konnte für das Projekt Sonja Kurzbach gewonnen werden. Mit Winstons geheimste Fälle von Frauke Scheunemann erzählt Katzendetektiv Winston seine Abenteuer nun in cooler Loewe Wow!-Optik. Grandios
in Szene gesetzt werden die neuesten Fälle von Nikolai Renger. Und mit Knallharte Tauben lassen Federn wird der erste Titel aus dem Startprogramm gleich fortgesetzt – mit noch mehr Action und gefiedertem Humor.

Für den Buchhandel hält der Verlag zur weiteren Bewerbung der Reihe neben dem bereits
zum Startprogramm angebotenen trendigen Thekendisplay aus Holzpaletten, coole
Türaufkleber sowie Tisch Pop-Up-Schilder bereit – für die perfekte Loewe Wow!-
Inszenierung. Als Werbemittel für die Leserinnen und Leser gibt es zudem witzige
Stickerbögen mit den Charakteren der einzelnen Bücher.
Mehr Infos unter: www.loewe-wow.de

 

Eine Pressemitteilung des Loewe Verlags
www.loewe-verlag.de

Der »Spycher: Literaturpreis Leuk 2020« geht an Helena Janeczek

Der von der Stiftung Schloss Leuk in diesem Jahr zum 20. Mal verliehene »Spycher: Literaturpreis Leuk« geht an Helena Janeczek. Als Preisträgerin ist sie eingeladen,
während drei bis fünf Jahren jeweils mehrere Wochen in Leuk im Wallis zu leben und
zu schreiben.
Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Gerhard Falkner, Judith Schalansky und Alissa Walser.

Helena Janeczek, geboren 1964, wuchs als Tochter polnischer Überlebender des Holocausts in München auf, zog 1983 zum Studium nach Italien, wo sie mit ihrem Sohn lebt und in Mailand als Lektorin bei Mondadori arbeitet. 1989 veröffentlichte sie in Deutschland beim Suhrkamp-Verlag die Gedichtsammlung Ins Freie. 1997 setzte sie sich mit Lezioni di tenebra autofiktional mit ihrer Familiengeschichte auseinander, nachdem sie zwei Jahre zuvor mit ihrer Mutter an der Gedenkfeier zur fünfzigjährigen Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenaus teilgenommen hatte – eines der bedeutendsten Beispiele eines solchen Textes der zweiten Generation nach dem Holocaust. Es folgten, neben zwei Erzählbänden und Essays, Cibo (2002) und Le rondini di Montecassino (2010).
Ihr 2017 erschienener Roman La ragazza con la Leica wurde mit dem renommiertesten italienischen Literaturpreis »Premio Strega« ausgezeichnet. Unter dem Titel Das Mädchen mit der Leica ist er im März 2020 im Berlin Verlag erschienen, übersetzt von Verena von Koskull, der vergangene Woche der Deutsch-Italienische Übersetzerpreis verliehen wurde.

In Das Mädchen mit der Leica erzählt Helena Janeczek das Leben der Fotografin Gerda Taro (1910-1937). Als Gerta Pohorylle in Stuttgart geboren, in der Schweiz erzogen, in Leipzig zur überzeugten Sozialistin geworden, floh sie vor den Nazis nach Paris. Dort begegnete sie Robert Capa, auch er ein Hunger leidender jüdischer Flüchtling. Die beiden verlieben sich und arbeiten von nun an gemeinsam. Beide dokumentierten sie den Spanischen Bürgerkrieg, aber sie bezahlte diesen Einsatz mit dem Leben. Zu ihrer Beerdigung in Paris kamen Zehntausende; Capa führte mit Louis Aragon und Pablo Neruda den Trauerzug an, Alberto Giacometti schuf ihr Grabmal.
Dann wurde Gerda Taro vergessen – bis 2007 in New York ein lang verschollener Koffer geöffnet wurde, in dem man ihre Negative fand.

In der Begründung der Jury, der Thomas Geiger (Vorsitz), Sabine Dörlemann und Christian Döring angehören, heißt es: »Das Mädchen mit der Leica überzeugt mit einer Prosa, die voller Empathie akribisches Zeitpanorama und das Porträt einer Vergessenen ist – auf romaneske Weise eine andere ›Lektion des Verborgenen‹.«

Die Preisübergabe findet am 27. September 2020 auf Schloss Leuk im Wallis im
Rahmen einer festlichen Feier statt. Die Laudatio hält die Literaturkritikerin,
Journalistin und Autorin Maike Albath.

 

Eine Pressemitteilung des Berlin Verlags
www.berlinverlag.de 

Bilderbücher „Na ja“ von Jutta Treiber und „Einmal wirst du …“ von Leonora Leitl erhalten das deutsche KIMI-Siegel für Vielfalt

Die Bilderbücher „Na ja“ von Jutta Treiber und „Einmal wirst du …“ von Leonora Leitl erhalten das deutsche KIMI-Siegel für Vielfalt. Am Freitag, dem 3. Juli 2020 werden alle PreisträgerInnen bei der virtuellen Siegelverleihung auf www.kimi-siegel.de veröffentlicht. Darunter auch das Bilderbuch „Na ja“ der bekannten burgenländischen Schriftstellerin Jutta Treiber und das Bilderbuch „Einmal wirst du …“ der Oberösterreicherin Leonora Leitl.

Prämiert werden Bücher, die „bunt und fröhlich, realistisch und fantasievoll, vor allem aber beiläufig vielfältig und ohne Klischees und Zuschreibungen aus der Welt von Kindern und Jugendlichen erzählen“, so die Begründung der aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bestehenden Jury.

Die Vielfaltskriterien umfassen u.a. Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Fluchterfahrungen, People of Color, inter- bzw. transkulturelle Lebenswirklichkeiten, Armutserfahrungen, Identifikationsmöglichkeiten für diverse Familienkonstellationen, Menschenrechte, Frauenrechte oder Erfahrungen mit Trauma, Krankheit und Tod.

Mainstream vs. Individualität: „ Na ja“
2019 wurde das zeitlos-geniale Bilderbuch „Na ja“ über Schönheit und Zu-sich-selber-Stehen vom Tyrolia Verlag neu aufgelegt. In Frühjahr 2020 erschien zudem die mehrsprachige Ausgabe. Erzählt wird die Geschichte vom Figurendoktor und dem Dreieck, das sich zu spitz, dem Kreis, der sich zu rund und dem Quadrat, das sich zu eckig fühlt. Kein Problem für den Figurendoktor: er nimmt hier was weg, saugt dort was ab, schnürt da was zusammen. Und schon sind sie alle gleich, die drei. Gleich schön, gleich-förmig, gleich-wertig?

Stereotype in Frage gestellt: „Einmal wirst du …“
Das Hinterfragen von Zuschreibungen und Klischees hat das 2019 erschienene Bilderbuch „Einmal wirst du …“ von Leonora Leitl zum Thema. So zeigt die Illustration zu „Wirst du dich einmal Hals über Kopf verlieben?“ höchst unterschiedliche Konstellationen in Bezug auf Alter, Geschlecht und Spezies. Fragen wie „Ist es eigentlich wichtig, welche Hautfarbe man hat?“ und „Gibt es wirklich Buben- und Mädchenfarben?“ wollen Kinder und Erwachsene ins Gespräch über Stereotype bringen. Dabei gibt die Autorin keine Antwort, sondern öffnet den Raum für Diskussionen. Das Buch wird dieses Jahr auch mit dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

KIMI-Siegel für 140 Bücher
Die Jury musste sich zwischen 370 eingereichten Büchern von mehr als 80 Verlagen in den Kategorien Bilderbuch, erzählendes Kinderbuch und Jugendbuch entscheiden. 140 Bücher werden das KIMI-Siegel für Vielfalt erhalten. Fast 40 weitere Bücher werden als KIMI-Longseller prämiert, da ihr Erscheinungsdatum nicht 2019 war. Knapp 40 Bücher erhalten das Prädikat “Positive Erwähnung”, um auf gelungene Aspekte des Buches aufmerksam machen zu können.

Aus dem Tyrolia-Verlag sind das:

Longseller

  • Martina Fuchs, Nini Spagl: Schau! Staunen mit allen Sinnen
  • Linda Wolfsgruber: wir
  • Tanja Fabsits: Der Goldfisch ist unschuldig
  • Sarah M. Orlovský: Tomaten mögen keinen Regen
  • Elisabeth Etz: Nach vorn

Positive Erwähnung

  • Sarah M. Orlovský, Birgit Antoni: Babybauch und Windelwunder
  • Leonora Leitl: Mama und das schwarze Loch
  • Melanie Laibl, Lili Richter: So ein Mist: Von Müll, Abfall und Co
  • Gabi Kreslehner: PaulPaulTom ans Meer

KIMI-Siegel für Vielfalt seit 2018
Dass sich die Vielfalt der Welt in Kinder- und Jugendbüchern oft nicht widerspiegelt, war der Grund, warum vom deutschen Verein Viel & Mehr, das KIMI-Siegel ins Leben gerufen wurde. Denn was passiert mit Kindern, die regelmäßig feststellen müssen, dass sie in Kinder- und Jugendgeschichten nicht vorkommen? Welche Rolle spielen die Geschichten in Kinderbuchwelten für die Identitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen? Und was passiert, wenn man immer und immer wieder unsichtbar bleibt?

Eine Jury aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter dem Vorsitz von Spracheilpädagogin, Erziehungs- und Sprachwissenschaftlerin Sandra Niebuhr Siebert, Leiterin des Studiengangs Sprachpädagogik und Erzählende Künste in Sozialer Arbeit an der Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam, überprüft Neuerscheinungen auf Vielfaltskriterien. Die Forderung dahinter: Die Kinder- und Jugendbuchliteratur muss in der heutigen Realität ankommen – und wirklich allen Kindern und Jugendlichen gute und spannende Geschichten präsentieren, mit denen sie sich identifizieren können.

Nähere Informationen zum KIMI-Siegel: www.kimi-siegel.de

 

Eine Pressemitteilung des Tyrolia Verlags
www.tyroliaverlag.at

Deutscher Buchpreis 2020: Verleihung als Livesendung

Die Preisverleihung des Deutschen Buchpreises 2020 findet wie geplant zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am Montag, 12. Oktober 2020, im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt – in diesem Jahr als Livesendung mit den nominierten Autor*innen. Die Anwesenheit von Publikum erlauben die Corona-Hygienebestimmungen nicht. Moderatorin Cécile Schortmann führt durch die Livesendung und spricht mit Juror*innen und Veranstalter*innen. Die nominierten Titel werden durch Lesepassagen sowie die Einspielung von Filmen der Deutschen Welle vorgestellt. Höhepunkt der Veranstaltung sind wie gewohnt die Bekanntgabe des Romans des Jahres sowie die Dankesworte des oder der Preisträger*in. Die Übertragung findet unter anderem über die Website des Deutschen Buchpreises sowie die Facebook-Seite statt. Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis 2020 lautet #dbp20.

Am 18. August gibt die Jury die 20 Titel umfassende Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020 bekannt. Daraus wählen die Juror*innen sechs Titel für die Shortlist, die am 15. September 2020 veröffentlicht wird.
An wen der Deutsche Buchpreis geht, erfahren die sechs Autor*innen erst am Abend der Preisverleihung. Der oder die Preisträger*in erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalist*innen erhalten jeweils 2.500 Euro. Den Deutschen Buchpreis 2019 gewann Saša Staniši? für seinen Roman „Herkunft“.

Seit 2005 zeichnet der Deutsche Buchpreis den Roman des Jahres aus. Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt die Auszeichnung. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

 

Eine Pressemitteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.
www.boev.de

Julia Gronhoff neue Programmleiterin Erstleser bei Carlsen / Mira Fischer kommt von Hase und Igel

Julia Gronhoff (41) hat zum 1. Juli die Leitung des Programms Erstleser im Carlsen Verlag übernommen. Nach Stationen bei Hanser, Sauerländer, Fischer und Oetinger war sie zuletzt bei Loewe mehrere Jahre lang als Teamleiterin für die Bereiche Erstleser und Kinderbuch verantwortlich. Dort hat sie u.a. den Relaunch der Leselöwen und den Aufbau des neuen Programmbereichs Loewe Wow! mitverantwortet. Bei Carlsen wird Julia Gronhoff den Bereich Erstleser neu aufbauen und zusätzlich im Team des Erzählenden Programms von Anne Bender als Lektorin tätig sein.

Unterstützt wird Julia Gronhoff von Mira Fischer (32), die zuletzt mehrere Jahre lang beim Hase und Igel Verlag als Lektorin für Erstleser tätig war und bereits im April die Arbeit im Carlsen-Lektorat aufgenommen hat.

 

Eine Pressemitteilung der Carlsen Verlags GmbH
www.carlsen.de

Magellan startet Sachbuchprogramm

Seit dem Erscheinen des ersten Buches im Jahr 2014, hat sich der Kinder- und Jugendbuchverlag Magellan das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Doch nicht nur in der Produktion seiner Bücher achtet er auf Umweltverträglichkeit, auch inhaltlich findet sich das Thema wieder. Im Herbst 2020 startet der Verlag mit dem Wal nun konsequenterweise mit einem Sachbuchprogramm, das sich gezielt an die „grünen Helden“ von morgen richtet.

„Die Neugier und Offenheit unserer Kinder möchten wir mit unserem neuen Sachbuchprogramm unter-stützen und zeitgleich vermitteln, wie wichtig es ist, die Schönheit unserer Welt zu schützen und zu erhalten. So wollen wir an unsere Leser weitergeben, was wir mit Natürlich Magellan auch selbst leben: einen achtsamen, bewussten Umgang mit Natur und Umwelt“, so Verlagsleiter Ralf Rebscher.

Das Startprogramm umfasst sechs sorgsam ausgewählte Titel für das Lesealter von 3 bis 8 Jahren. Darunter sind Sachbilderbücher für die Kleinen, in denen sie auf abenteuerliche und kindgerechte Entdeckungsreise in den Wald oder die geheimnisvolle Welt der Ozeane gehen.

Mit Nadine Schuberts „Grüne Helden“ ist ein alltagstaugliches Handbuch zum Thema Plastikvermeidung dabei, das nicht nur viele Tricks verrät, sondern in dem die ausgewiesene Expertin zusätzlich mit viel Hintergrundwissen punktet. Die Bestsellerautorin und beliebte Bloggerin (www.besser-leben-ohne-plastik.de) ist mit ihren Workshops zum Thema häufig an Schulen zu Gast.
Kostenfreies Unter-richtsmaterial, mit dem Lehrer und ihre Schulklassen das Thema Plastikmüll im Projektunterricht vertiefen können, ist bereits in Arbeit.

Ein wahres Schmuckstück rundet den Auftritt ab: Mit „Die blaue Stunde“ gelingt Illustratorin Isabelle Simler ein wunderschönes Sachbilderbuch, das mit seinem einzigartigen Konzept Erwachsene und Kinder gleichermaßen begeistern wird: Auf jeder Doppelseite entdecken wir ein anderes Tier in seinem natürlichen Habitat. Dabei ist jede Doppelseite in einem anderen Blauton illustriert.

„Geplant sind zukünftig ca. 4 – 6 Titel pro Programm, wobei wir auf eine ausgewogene Mischung aus deutschen Originalausgaben und Lizenztiteln achten. Wir arbeiten sowohl mit jungen Talenten als auch mit erfahrenen AutorInnen und IllustratorInnen zusammen und wollen gemeinsam ein rundes, stimmiges Programm schaffen.“, so Christine Lederer, Programmleitung Kinderbuch.

 

Eine Pressemitteilung der Magellan GmbH & Co. KG
www.magellanverlag.de 

 

Shortlist Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2020

Die Shortlist für den Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2020 steht fest. Der Preis wird von der Stadt Wien Kultur und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels heuer bereits zum elften Mal gemeinsam ausgerichtet. Die Stadt Wien Kultur stiftet dabei das Preisgeld in der Höhe von 5.000€.

Folgende Titel sind nominiert:

  • Johann Allacher – Wiener Blues (Emons Verlag)
  • El Awadalla – Zu viele Putzfrauen (Milena Verlag)
  • Ursula Poznanski – Vanitas – Grau wie Asche (Droemer Knaur)
  • Stefan Slupetzky – Im Netz des Lemming (Haymon Verlag)
  • Bastian Zach – Donaumelodien – Praterblut (Gmeiner Verlag)

Die Preisverleihung
Welches Werk den Preis tatsächlich gewinnt, wird am 6. Oktober im Rahmen eines AutorInnenempfangs der Kriminacht im Wiener Kaffeehaus bekanntgegeben. Anschließend werden alle nominierten AutorInnen in verschiedenen Wiener Kaffeehäusern bei freiem Eintritt aus ihren Werken lesen.
Alle Informationen zur Kriminacht finden Sie unter: kriminacht.at

Die Jury
Die Jury 2020 besteht aus Jury-Sprecherin Sylvia Fassl-Vogler (Kulturabteilung der Stadt Wien), Oliver Hartlieb (Vorstandsmitglied des Österreichischen Buchhändlerverbandes), Alex Beer (Krimiautorin und Leo-Perutz-Preisträger 2019), Elisabeth Schippel (Buchhandlung Krimisalon) und der Journalistin Doris Kraus (Die Presse am Sonntag).

Der Preis
Mit dem Leo-Perutz-Preis, der jährlich vergeben wird, sollen Krimis ausgezeichnet werden, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen.

Im Vorjahr ging der Preis an Alex Beer für ihren Kriminalroman Der dunkle Bote (Limes Verlag). Die weiteren PreisträgerInnen der letzten Jahre: 2018 Fritz Lehner mit Nitro (Seifert Verlag), 2017 Alex Beer mit Der zweite Reiter (Limes Verlag). 2016 Andreas Gruber mit Racheherbst (Goldmann Verlag), 2015 Theresa Prammer mit Wiener Totenlieder (Marion von Schröder Verlag) und 2014 Eva Rossmann mit Männerfallen (Folio Verlag).

Der Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur wird mit freundlicher Unterstützung der Bestattung Wien vergeben.

 

Eine Presseinformation des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at

Lesefestivals Buchfink: Schüler gestalteten Buchcover

Da die Schulen in der Woche des Lesefestivals Buchfink geschlossen waren, wurde der Beitrag des BG/BRG Gleisdorf nun im Juni nachgeholt. SchülerInnen unterschiedlicher Klassen haben Buchcover ihrer Lieblingsbücher gestaltet und im Schaufenster der Buchhandlung Plautz präsentiert.

Danke für den kreativen Einblick in eure Bücherwelten.

 

Eine Presseinformation der Buchhandlung Plautz
www.plautz.at

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