Emons Verlag Art Direktorin Nina Schäfer mit dem Bloody Cover-Award ausgezeichnet

Der Emons Verlag freut sich sehr über den Gewinn des Bloody Cover-Award 2022. Mit »Die Farbe des Vergessens« und »Kaffee. Mokka. Tot« waren in diesem Jahr gleich zwei Cover von Art Direktorin Nina Schäfer für den Preis nominiert, der jährlich für das »originellste, stimmigste, markanteste oder kurzum das schönste Krimi-Cover« vergeben wird.

Den ersten Platz holte sie am Ende mit der von Anja Marschall herausgegebenen Krimi-Anthologie »Kaffee, Mokka, Tod«. Das bewusst eher schlicht gehaltene Motiv einer Kaffeetasse kombiniert mit einem Totenkopf hat die Jury überzeugt und konnte sich gegen 11 weitere nominierte Cover auf der Shortlist durchsetzen. Inzwischen hat Nina Schäfer den Award erhalten, der bereits eine Ehrenplatz im Verlag gefunden hat.

 

Presseaussendung Emons Verlag

Marlen Pelny erhält Klopstock-Förderpreis 2022

Seit 2015 verleiht das Land Sachsen-Anhalt jährlich den „Klopstock-Preis für neue Literatur“. Er stellt die höchste literarische Auszeichnung des Landes dar. In diesem Jahr erhält Matthias Jügler den Hauptpreis für sein literarisches Gesamtwerk. Der Förderpreis geht an Haymon-Autorin Marlen Pelny für ihren Debütroman „Liebe / Liebe“ (2021).

Aus der Jurybegründung:
„Sowohl für das Schreckliche als auch für das Zärtliche und Schöne findet Pelny die jeweils angemessene, die richtige Sprache.“

Marlen Pelny plakatierte deutsche Städte mit Lyrik und veröffentlichte die Gedichtbände „Auftakt“ (2007) und „Wir müssen nur noch die Tiere erschlagen“ (2013). Ihre Worte bringt sie nicht nur auf Wände und Papier, sondern mit ihrer Band Zuckerklub auch zum Klingen. Ihre klare Poesie durchströmt auch ihr Romandebüt „Liebe / Liebe“ (2021): Für jede Phase, jedes Gefühl Saschas findet sie den eigenen, eindringlichen Ton.
Für ihre Arbeit erhielt Marlen Pelny bereits einige Arbeits- und Aufenthaltsstipendien. Für die Arbeit an dem Roman-Manuskript wurde von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt ein Arbeitsstipendium an sie vergeben.

„Marlen Pelny ist eine vielversprechende Schriftstellerin aus der Region. Sie hat ein Gespür für starke, poetische Bilder und schreckt nicht davor zurück, ernste aufwühlende Themen an die Oberfläche zu holen.“
Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra

Die feierliche Preisverleihung findet am 6. September 2022 in der Welterbestadt Quedlinburg statt.

Alle Infos zum „Klopstock-Preis für neue Literatur“

 

Presseaussendung Haymon Verlag

Elternzeit und neue Kolleginnen bei Ueberreuter Berlin

Lisa Poggel (38), die seit 2012 als Herstellerin im Bereich Kinder- und Jugendbuch im Berliner Unternehmen tätig ist, hat sich Ende Mai für ein Jahr in die Elternzeit verabschiedet. Ihre Aufgaben übernimmt Liesbeth Trinler (31).
Sie studierte Kulturwissenschaft, Sozial- und Kulturanthropologie sowie Druck- und Medientechnik in Koblenz und Berlin. Nach Stationen bei Matthes & Seitz Berlin, Verlag Hermann Schmidt und dem Berliner Wissenschafts Verlag verstärkt Liesbeth Trinler seit April das Herstellungsteam bei Ueberreuter.

Moira Burges (26) vervollständigt seit Anfang Mai das Kommunikationsteam bei Ueberreuter. Ihr Aufgabenbereich umfasst das digitale Marketing mit besonderem Fokus auf Social Media und Blogger*innen-Relations. Bereits während ihres Kommunikationsdesign-Studiums an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, war Moira Burges bei Oh Bracelet Berlin im Bereich Social Media und Grafikdesign tätig.

Auch Patricia Krüger (25), die vor kurzem ihr Bachelorstudium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft mit dem Zweitfach Musikwissenschaften abgeschlossen hat, ist neu im Berliner Verlagsteam und unterstützt die Geschäftsführung und das Kommunikationsteam.

 

Presseinformation Ueberreuter Verlag

Thalia auf der Austria Comic Con

Manga und Comic boomen unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen – diesem Trend folgt Thalia schon seit einiger Zeit und bietet ein breites Angebot an Manga und Comics im Sortiment. Am 18. und 19. Juni ist Thalia erstmals auf der Austria Comic Con in Wels mit einem Stand vertreten.

„Bei Thalia beobachten wir Lese- und Buchtrends sehr genau. Seit einigen Jahren steigt auch hierzulande die Begeisterung der jungen Leser*innen für die ursprünglich aus Japan stammenden Manga rasant. Diese Entwicklung haben wir erkannt und möchten unsere junge Zielgruppe über alle Kanäle mit dem versorgen, was gesucht und nachgefragt wird“, berichtet Nicole Thannesberger, stellvertretende Leiterin der Thalia Buchhandlung auf der Linzer Landstraße.

Erstmals ein Thalia Stand auf der Austria Comic Con

„Unsere Buchhandlungen sollen Treffpunkt in der Nähe für die unterschiedlichsten Leser*innengruppen sein. Deshalb legen wir dort schon seit längerer Zeit Wert auf ein großes Sortiment im Bereich Manga. Zusätzlich möchten wir aber auch hinausgehen und dort sein, wo die Zielgruppe ist. Am 18. Und 19. Juni trifft sich alles was in der Comic und Manga-Szene Rang und Namen hat – Stars, Autor*innen, Zeichner*innen, Cos-Player*innen, Verleger*innen und natürlich Leser*innen, Seher*innen und Fans bei der Austria Comic Con. Und auch Thalia wird mit einem Messestand vertreten sein“, erzählt Thannesberger weiter.

Auf einem Stand mit 30m² Fläche wird Thalia die Sortimente Manga und Comic präsentieren. Außerdem soll es passende Merchandise-Artikel geben und auch die Produkte der Thalia Pride Collection werden nicht fehlen.

„Natürlich sind besonders versierte Buchberater*innen und Geschichtenentdecker*innen vor Ort, die sich sehr auf den Austausch mit den jungen Menschen freuen“, freut sich Thannesberger.

Manga bei Thalia

Thalia stimmt das Sortiment genau auf die regionalen Kund*innen und Zielgruppen der jeweiligen Buchhandlungen ab. Besonders nachgefragt sind Manga im urbanen Raum. So bietet z.B. die neu eröffnete Buchhandlung in der Millennium City in Wien einen Manga Schwerpunkt und auch in der Mariahilfer Straße wird nach dem Umbau noch mehr Platz für dieses Genre sein. Außerdem stehen immer wieder Veranstaltungen auf dem Programm. So findet z.B. am 7. Juli in der Buchhandlung Linz Landstraße ein Workshop mit der österreichischen Manga-Zeichnerin Melanie Schober statt und am 27. August lädt Thalia österreichweit zum ersten Manga Day!

Manga – vom Nischenprogramm zur eigenen Kunstform

In Österreich hatten Comics in der Vergangenheit nicht dieselbe Bedeutung wie in anderen Ländern und Kulturen. In Japan und vielen anderen Ländern haben sich Manga aber zu einer eigenen Kunstform entwickelt, Manga-Zeichner*innen genießen Kultstatus und die Fans organisieren sich in Gruppen und Vereinen. Diese Trends fassen seit einiger Zeit auch in Europa Fuß.

„Bei Thalia versuchen wir, uns so breit wie möglich aufzustellen. Für uns haben alle Formen kreativen Ausdrucks ihren Platz und ihre Berechtigung. Besonders freuen wir uns über die Lesefreude vieler junger Menschen, ganz egal ob sie nun zu Manga, Sachbuch oder Weltliteratur greifen,“ erklärt Andrea Heumann, Geschäftsführerin von Thalia, die Strategie des Unternehmens.

 

Presseaussendung Thalia

„Geschmackshochzeit 2“ ist Kochbuch-Weltmeister

Als Vermählung von Alpen und Adria werden alljährlich seit 2018 die „Tage der Alpen-Adria Küche“ – organisiert vom Tourismusverband – im September in Klagenfurt zelebriert. Und alle zwei Jahre „ver-dichtet“ Lojze Wieser diese Erfahrungen, Rezepte, Geschichten und Bilder in ein außergewöhnliches Buch unter dem Titel: „Geschmackshochzeit. Il matrimonio del gusto. Svatba okusov“.

Gestaltet wurden die Bücher vom Grafiker Kilian Kreuzer, editiert und geschrieben vom Autor und Verleger Lojze Wieser. Der 2. Band der „Geschmackshochzeit“ liegt für alle Leserinnen und Leser, die sich mit der Vermählung von Alpen und Adria kulinarisch befassen möchten, vor.

Es ist ein Kochbuch und doch wieder nicht, denn es ist viel mehr als eine Sammlung von Rezepten der besten Köchinnen und Köche zwischen Veneto, Friaul, Slowenien, Kärnten, Osttirol und der Steiermark. „Geschmackshochzeiten 2“ blickt hinter die Kulissen der Innenhöfe von Klagenfurt, gräbt alte Marktordnungen aus, die früher ganz selbstverständlich auf Deutsch und Slowenisch verfasst wurden, lässt Köche zu Wort kommen und entführt zu Produzenten, die man jetzt in den Büchern – und im Herbst in den Innenhöfen der Stadt – klimaneutral besuchen kann.

Genau dafür wurde auch der Band „Geschmackshochzeiten 2“, herausgegeben vom Tourismusverband Klagenfurt und erschienen im Wieser-Verlag vor wenigen Tagen in Umea (Schweden) beim World Cook Book Award von Edouard Cointreau mit dem Kochbuch-Oscar in der Kategorie „Best Local Cuisine Book“ – also als weltbestes lokales Kochbuch – ausgezeichnet.

„Eine unfassbar schöne Erfahrung“, erzählt Adi Kulterer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Klagenfurt, der mit Erika Hornbogner vom Wieser-Verlag den Preis entgegengenommen hat. „Ein so junges Projekt, das jetzt schon solche internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht!“

„Die Freude ist unermesslich“, strahlt Lojze Wieser, der zudem auch noch mit einem zweiten Weltmeister Titel für „Der Geschmack Europas“ als „Celebrity Chef Book/Europe“ ausgezeichnet wurde. „Eine gute Speise ist Poesie, wie Poesie die Seelennahrung ist und beide sind der Herzschlag des Überlebens.“

„Was für ein Tag!“ freut sich Erika Hornbogner, Verlagsleiterin des Wieser-Verlags. „Gleich zwei der bedeutendsten Awards als kleiner österreichischer Verlag zu erhalten, ist unglaublich.“

„Wir haben mit den „Tagen der Alpen-Adria Küche“ und den Büchern „Geschmackshochzeit“ den Puls der Zeit getroffen: Kooperation, freundschaftliches Miteinander, bewusstes Essen, hohe Qualität in Produktion und Küche – und Begeisterung für das, was man tut. Das sind die Bausteine für den nachhaltigen Erfolg“, zieht Helmuth Micheler, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Klagenfurt, Resümee und setzt bei der Planung für die 5. Ausgabe der „Tage der Alpen-Adria Küche“ vom 9. bis 25. September auf maßgebliche kulinarische Gestalter, Produzenten, Köchinnen und Köche, Interessenvertretungen und Wirtschaftspartner.

 

Presseaussendung Tourismusverband Klagenfurt

PONS/Langenscheidt stellt Spendentitel zur Verfügung

Unter den Geflüchteten aus der Ukraine sind auch viele Kinder im Grundschulalter. Der Langenscheidt-Titel „Was ist das? – Deutsch lesen und schreiben üben“ kann ihnen den Start in ihrer neuen Umgebung erleichtern. Die Bücher sind im Buchhandel über das Barsortiment bestellbar und werden außerdem im Ankunftszentrum Berlin-Tegel verteilt, jeweils kostenlos.

Die PONS GmbH, in deren Programm auch Titel unter der Marke Langenscheidt erscheinen, spendet insgesamt 6.000 Bücher zum Deutschlernen. Sortiert nach Lebensbereichen wie „Essen und Trinken“, „Freizeit“ oder „Unterwegs sein“ lernen Kinder zwischen 6 und 10 Jahren mit dem Titel Was ist das? – Deutsch lesen und schreiben 300 wichtige Begriffe aus ihrem Alltag.

3.000 Exemplare werden im „Ukraine Ankunftszentrum TXL“ durch die dort tätigen Hilfsorganisationen verteilt (https://wirhelfenberlin.de/ukraine).

„Wir freuen uns sehr über das großzügige Angebot, und dass wir damit im Ukraine Ankunftszentrum in Tegel vielen Kindern einen ersten Start in die Sprache ihres neuen Lebensortes ermöglichen können“, freut sich die Sprecherin des Berliner Ankunftszentrums, Christina Färber.

Das Ankunftszentrum bietet den Geflüchteten umfangreiche Versorgungs- und Betreuungsangebote. Sprachhilfen sind dabei ein zentraler Bestandteil.

3.000 weitere Exemplare sollen die vielen lokalen Hilfsorganisationen und Institutionen bundesweit unterstützen, die sich ebenfalls für geflüchtete Kinder einsetzen.

„Da wir die Erfahrung gemacht haben, dass sich viele Buchhandlungen in den vergangenen Monaten stark engagiert und viele Kontakte geknüpft haben, möchten wir auch sie ins Boot holen“, erklärt Erhard Schmidt, Director of Publishing bei PONS. „Außerdem sind wir den Barsortimenten Zeitfracht und Umbreit dankbar, dass sie dabei helfen, den Sondertitel über Buchhandlungen so einfach wie möglich vor Ort bereitzustellen“, so Schmidt weiter.

Unter der ISBN 978-3-12-514524-5 ist der Titel ab sofort mit einer Bestellmenge von maximal fünf Exemplaren pro Buchhandlung kostenlos bestellbar, solange der Vorrat reicht.
Bestellmöglichkeiten für Umbreit-Kunden: marketing@umbreit.de
Bestellmöglichkeiten für Zeitfracht-Kunden: zeitfrachthilft@zeitfracht.de

 

Presseaussendung PONS/Langenscheidt

Schriftsteller Peter Turrini ist Ehrenbürger der Kärntner Gemeinde Maria Saal

In einem feierlichen Rahmen im Haus der Begegnung wurde der formale Akt des Gemeinderatsbeschlusses von Maria Saal vollzogen und wurde dem Schriftsteller Peter Turrini gestern, Donnerstag, die Urkunde für die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Maria Saal im Beisein von Kulturreferent LH Peter Kaiser überreicht.

„Wir ehren Peter Turrini für seine lebenslange Wachsamkeit, für seinen Mut zur Unbequemlichkeit, für seine behutsame, kritische Liebe zur Heimat und sein stures Beharren darauf, dass die Menschenwürde unteilbar und kein Exklusivrecht der Reichen und Mächtigen unserer Welt ist. Peter Turrini, hier in Maria Saal aufgewachsen, löste den Heimatbegriff von dessen Verklärung“, so Kaiser im Zuge der Veranstaltung, die von Theologen und Turrini-Freund Arnold Mettnitzer moderiert wurde.

Peter Turrini vertrete in all seinen Werken, ob Prosa oder Drama, einen zutiefst humanistischen und dem Leid des Individuums an den gesellschaftlichen Zuständen zugewandten Standpunk.

„Er hat seit den 1970er Jahren äußerst kritisch die – nicht nur geistige – Enge der Provinz, ihre Trägheit und Borniertheit angeprangert und dem damals noch bevorzugten Diskurs eines an Blut und Boden orientierten Heimatbegriffes entgegengesetzt. Das hat ihm in der veröffentlichten Meinung den Ruf eines Unruhestifters eingebracht, was allein für sich beweist, wie notwendig Turrinis Polemiken und Einwände waren“, betonte Kaiser.

Turrini, nun als Ehrenbürger, erinnerte sich an sein Leben in Maria Saal: „Ich habe mich sehr ausgegrenzt gefühlt in diesem Dorf. In den schönsten Momenten der Kindheit war es ein Paradies – aber die Kunst hat mich vertrieben. Die Vergangenheit aber ist immer in mir und oft habe ich an Rückkehr gedacht, oft jedoch war ich froh, weit genug weg zu sein. Doch ich hänge an diesem Ort mit großer Ambivalenz und ich nehme die Ehrenbürgerschaft an als meinen Ausdruck der Versöhnung“, blieb Turrini in seiner Rede der von ihm gewohnt Wahrheit treu.

Peter Turrini, geboren 1944 in St. Margarethen im Lavanttal als Sohn eines italienischen Kunsttischlers, wuchs in Maria Saal auf. Seit 1971 ist er freier Schriftsteller und lebt heute in Kleinriedenthal bei Retz. Turrini besuchte die Volksschule in Maria Saal, danach die Hauptschule und die Handelsakademie in Klagenfurt, wo er 1963 maturierte. Früh schon kam er auf dem Tonhof von Gerhard Lampersberg mit zahlreichen Vertretern der österreichischen Avantgarde in Kontakt, wie etwa Christine Lavant, H.C Artmann, Thomas Bernhard, Peter Handke, Gert Jonke, Wolfgang Bauer u.v.a. Die Familie Lampersberg war es auch, die das Talent des jungen Turrini erkannt und gefördert hat.

Turrinis erste beiden sozialkritischen Stücke „Rozznjogd“ (1971) und „Sauschlachten“ (1972) gerieten zu Theaterskandalen. Ebenso erregte die gemeinsam mit Wilhelm Pevny verfasste sechsteilige Fernsehserie „Alpensaga“ (1974 bis 1979), die mit den Klischees der Heimatliteratur aufräumte, öffentliches Ärgernis. Erfolgreich war die Serie trotzdem, was auch daran festzumachen ist, dass von 1988 bis 1991 die vierteilige TV-Serie „Arbeitersaga“ folgte, deren Drehbücher Turrini zusammen mit Rudolf Palla schrieb.

Turrinis Werke wurden in 30 Sprachen übersetzt, seine Stücke werden weltweit aufgeführt.

Die Ehrenurkunde selbst überreichte Bürgermeister Franz Pfaller, da die Veranstaltung zugleich auch eine Sonder-Gemeinderatssitzung darstellte, um die Ehrenbürgerschaft offiziell verleihen zu können.

Umrahmt wurde die Feier vom Saxophonisten Edgar Unterkirchner, der es sich nicht nehmen ließ, Manfred Bockelmann aus dem Publikum auf die Bühne ans Klavier zu holen. Die Laudatio für Turrini hielt Maria Saals Kulturreferent Heinz-Christian Hammerschlag.

 

Presseaussendung Amt der Kärntner Landesregierung

BMKÖS/Ernst-Jandl-Lyriktage: Brigitta Falkner erhält Ernst-Jandl-Preis 2021

Die Wiener Autorin und Zeichnerin Brigitta Falkner wird am 18. Juni 2022 nachträglich mit dem Ernst-Jandl-Preis für Lyrik für das Jahr 2021 ausgezeichnet. Der Preis wird im Zuge der Ernst-Jandl-Lyriktage 2022 überreicht, die von 17. bis 19. Juni in Neuberg an der Mürz in der Steiermark stattfinden. Im vergangenen Jahr waren die Lyriktage und damit auch die Preisvergabe coronabedingt ausgefallen.

„Es freut mich, dass es uns in diesem Jahr endlich möglich ist, Brigitta Falkner den Ernst-Jandl-Preis 2021 zu überreichen. Brigitta Falkner erschafft mit viel Witz und Wissen außergewöhnliche poetische Welten für ihre Leserinnen und Leser – sie versteht es, uns mit jedem ihrer literarischen Werke aufs Neue zu überraschen. Ich gratuliere herzlich zur wohlverdienten Auszeichnung“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. „Die Ernst-Jandl-Lyriktage in Neuberg an der Mürz sind eine bedeutende Literaturveranstaltung, die eindrucksvoll zeigt, was Dichterinnen und Dichter und ihr Werk auch in einer digitalisierten, globalisierten und instabilen Welt zu leisten imstande sind. Hier kommt die Lyrik direkt zu den Menschen – schön, dass das heuer wieder möglich ist.“

Der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik wurde zum Gedenken an den am 9. Juni 2000 verstorbenen Autor und Dichter Ernst Jandl initiiert. Der Preis wird seit dem Jahr 2001 im Zwei-Jahres-Rhythmus für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik an eine deutschsprachige Autorin bzw. an einen deutschsprachigen Autor vergeben. Die Auswahl trifft eine fünfköpfige Jury, der Paul Jandl, Thomas Poiss, Ferdinand Schmatz, Monika Rinck und Hanna Engelmeier angehören.

Dem ersten Preisträger des Ernst-Jandl-Preis für Lyrik im Jahr 2001, Thomas Kling, folgten 2003 Felix Philipp Ingold, 2005 Michael Donhauser, 2007 Paul Wühr, 2009 Ferdinand Schmatz, 2011 Peter Waterhouse, 2013 Elke Erb, 2015 Franz Josef Czernin, 2017 Monika Rinck und 2019 Oswald Egger.

Ernst-Jandl-Lyriktage 2022

Die Ernst-Jandl-Lyriktage 2022 finden von 17. bis 19. Juni 2022 in Neuberg an der Mürz/Steiermark statt. Eröffnet werden sie am Freitag, 17. Juni 2022, mit der Aufführung von Gemeinsame Kindheit, einem Hörspiel von Ernst Jandl und Friederike Mayröcker, das von den beiden Ensemblemitgliedern des Burgtheaters Dorothee Hartinger und Philipp Hauß gemeinsam mit dem Komponisten, Klang- und Medienkünstler Tobias Leibetseder eingerichtet, adaptiert und live präsentiert wird. Mit dabei ist auch der Arbeitersängerbund Maienzeit aus Neuberg an der Mürz.

Der Samstag, 18. Juni 2022, gehört den Dichterinnen und Dichtern. Es lesen Ann Cotten, Daniel Falb, Franziska Füchsl, Martina Hefter, Maren Kames, Monika Rinck, Caca Savic, Ferdinand Schmatz und Anja Utler. Am Abend wird der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an Brigitta Falkner überreicht.

Am Sonntagvormittag, 19. Juni 2022, stehen ein Vortrag und ein Gespräch mit der Preisträgerin Brigitta Falkner auf dem Programm.

Das detaillierte Programm zu den Ernst-Jandl-Lyriktagen 2022

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Über Brigitta Falkner und Jurybegründung

 

Presseaussendung Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport 

Autorin und Autor „Schreiben unter den Sternen“ stehen fest

Der Nachthimmel am Attersee war und ist für viele Autoren eine wahre Muse. Die Region Naturpark Attersee-Traunsee hat als erste österreichische Region die offizielle Zertifizierung als Sternenpark erhalten. Zum zweiten Mal wurden im Rahmen einer Ausschreibung Autoren im deutschsprachigen Raum aufgerufen, am Wettbewerb „Schreiben unter Sternen“ teilzunehmen. Dieser findet in Kooperation des TVB Attersee-Attergau und der Buchhandlung Weidinger statt. Die Ausschreibung für sich gewinnen konnten Heidi Rehn und Heinz Janisch.

Dem Sternenhimmel noch ein Stückchen näher, als im restlichen Österreich, ist man rund um Steinbach am Attersee. Hier befindet sich der ersten zertifizierte Sternenpark Attersee-Traunsee in Österreich. Auch Weyregg am Attersee gehört zur Sternenparkregion, hier lässt es sich, inspiriert vom Plätschern des Attersees`s, besonders gut nachdenken und schreiben.

Zahlreiche Autoren ließen sich bereits in der Region Attersee-Attergau inspirieren darunter: Felix Salten der Autor der berühmten Geschichte rund um das kleine Rehlein Bambi oder Arthur Schnitzler welcher die Ruhe am Attersee suchte. In späteren Jahren wohnte auch der Bestsellerautor H.G.Konsalik hier.

Den Sternenhimmel als Muse! Unter dem Motto „Schreiben unter den Sternen“ wurden dieses Jahr AutorInnen im deutschsprachigen Raum aufgefordert, sich zu bewerben. Nach Sichtung der Einreichungen wurden Heidi Rehn und Heinz Janisch ausgewählt „unter den Sternen“ zu schreiben.

Die zwei renommierten AutorInnen konnten die Jury von sich überzeugen und werden vom 25. September bis 9. Oktober 2022 am Attersee wohnen und schreiben.
Bei der Auswahl der AutorInnen wurde wiederum bewusst auf unterschiedliche Genre geachtet.

Die Autorin Heidi Rehn, aus dem Genre Belletristik, wird laut eigenen Angaben an ihrem neuen Romanprojekt über die späten 1960er, frühen 1970er Jahre arbeiten, welches wieder ein München-Roman wird, und als Ziel auf die Olympiade 1972 hinsteuern wird. Über eine zitierfähige Formulierung – als Ausdruck ihrer großen Freude über die Ehre, diese schöne Gelegenheit für einen Aufenthalt am wunderschönen Attersee zu bekommen, tüftelt sie noch!

Heinz Janisch, der Kinderbuchautor, möchte, dass der 8.Band seiner Detektivreihe „Ein Fall für Jaromir“ am Attersee spielt. (Der 7. Band „Das Geheimnis der Füchse“ erscheint im Herbst.)
Die beiden Ermittler – Lord Huber und sein Dackel Jaromir- machen Urlaub am See. Da sehen sie eines Nachts geheimnisvolle Lichter über dem Wasser und werden neugierig. Bald merken sie, dass sie mitten in einem neuen Fall stecken….
Er freue sich darauf, in Ruhe am Text arbeiten zu können, mit Blick auf den Attersee, der bestimmt hilft, eine spannende Geschichte zu erzählen…
Heinz Janisch liebt es, am Wasser zu sein. Ob Teich, See oder Meer – Wasser tut seiner Seele einfach gut.
Man darf gespannt sein was heuer Ende September/ Anfang Oktober inspiriert vom Wasser und den Sternen entsteht!

 

Aussendung TVB Attersee-Attergau

ARGE Österreichische Privatverlage lud wieder zu traditionellen Buchhändler*innen-Tagen

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause nahm die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Privatverlage ihr traditionelles Buchhändler*innen-Treffen in Wien wieder auf. Vom 20. bis 22. Mai folgten 21 Buchhändler*innen aus Deutschland der Einladung der Verlage ins Palais Strudlhof, wo die anwesenden Verleger*innen im Rahmen von kurzweiligen Verlagspräsentationen ihre neuesten Bücher persönlich vorstellten.

Für einen umfassenden Meinungsaustausch bot auch das Abendprogramm ausgiebig Gelegenheit: Ein Spaziergang führte u. a. durch die Wiener Innenstadt und durch die Stefan Zweig-Ausstellung im Literaturmuseum, durch den Karl-Marx-Hof in Döbling sowie zum Heurigen nach Nußdorf.

„Fröhlich, sehr inspiriert und hoch motiviert bin ich in meine Buchhandlung zurückgekehrt – noch immer beeindruckt von der ansteckenden Begeisterung und dem Einsatz der Verlegerinnen und Verleger. Voller Bewunderung habe ich gesehen, mit welcher Überzeugung sie jedes einzelne ihrer Bücher begleiten. So viel geballtes Engagement springt über.“ – Nicola Bräunling, Buchhandlung Bräunling, Puchheim

„Ich bin mit großen Erwartungen und viel Neugier gekommen – und die Erwartungen wurden übertroffen! 15 unabhängige österreichische Verlage haben uns eine solche Vielfalt vermittelt, es war toll! Mögen in den kommenden Jahren viele weitere Buchhändlerinnen und Buchhändler diese Verlage kennen und schätzen lernen – und viel bei ihnen einkaufen!“ – Göran Schöfer, Der kleine Buchladen im Karl-Liebknecht-Haus, Berlin

„Eine Veranstaltung an einem derart historischen Ort mit so überbordend-inspirierenden Vorträgen und Vortragenden habe ich lange nicht erlebt! Für viele, mitunter sehr persönliche Gespräche, für mindestens einen Sack voll Anregungen, Ideen, Inspirationen, für wichtige sachliche (Hintergrund-)Informationen und tiefe Einblicke in die österreichische Verlagswelt kann ich gar nicht genug danken. Glücklich, wer an dieser Veranstaltung teilnehmen konnte.“ – Hubertus Waterhues, Bücher Beckmann GmbH, Werne

„Eigentlich denkt man ja: Buchhändler*innen etwas über tolle Bücher zu erzählen, ist Eulen nach Athen tragen. Aber an diesem Wochenende wurde mit so viel Herzblut und Leidenschaft über Bücher und das Büchermachen gesprochen, dass es nochmal ein ganz anderes Feuer in mir entfacht hat.“ – Judith Thierkopf, Neues Kapitel, Berlin

„Menschen kennenzulernen, die mit einer solchen Begeisterung ein Verlagsprogramm gestalten, verändert nachhaltig meinen Blick auf den Buchhandel, der mich durchaus auch schon müde gemacht hat durch seine Schnelllebigkeit und Beliebigkeit. Das Wochenende mit euch hat nachhaltig meinen Blick geweitet. Ihr steht für Qualität, Einzigartigkeit und das Besondere. Und ein so lebhafter Austausch war besonders nach der ruhigen Zeit in den vergangenen Jahren wunderbar.“ – Eva Jacobi, Buchhandlung im Schloss Elmau, Elmau

„Nach den unzähligen Lockdowns war es eine Freude, sich mit Kolleg*innen austauschen zu können und ganz neue (literarische) Ecken Wiens zu erkunden.“ – Regina Strunden, Der Buchladen Haar, Haar

„Der BuchhändlerInnen-Workshop wurde von Verleger*innen mit Herzblut und Arbeitswut (im positivsten Sinne) präsentiert. Das Rahmenprogramm mit Ausstellungsbesichtigung und Stadtführung war ebenfalls super!“ – Sabine Schlag, Buchhandlung am Obertor, Radolfzell

Insgesamt 15 Verlage nahmen an dem Buchhändler*innen-Treffen der Arbeitsgemeinschaft teil: bahoe books – Bibliothek der Provinz – Braumüller – Czernin – Drava – Droschl – Folio – Haymon – Löcker – Otto Müller – Picus – Promedia – Ritter – Sonderzahl – Wieser.

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Privatverlage ist ein Zusammenschluss privater österreichischer Verlage zur gemeinsamen Interessensvertretung sowie zur verlagsübergreifenden Kooperation. Sie wurde im Herbst 1987 gegründet und vereint heute über 20 Verlage unterschiedlichster Programmstruktur. Ihr Sprecher ist Alexander Potyka vom Picus Verlag.

 

Presseaussendung ARGE Österreichische Privatverlage

FeierAbend am Fluss: Verlagsfest Linde Verlag

Am Donnerstagabend lud der Linde Verlag unter dem Motto „FeierAbend am Fluss“ Autor*innen und Referent*innen zum Verlagsfest ins wake_up an der Neuen Donau ein. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Finanz, Justiz, Wissenschaft und Lehre freuten sich über das persönliche Wiedersehen in sommerlicher Atmosphäre.

Mit hochwertigem Content in die Zukunft

Mag. Klaus Kornherr und Benjamin Jentzsch, Geschäftsführer des Linde Verlags, eröffneten die Veranstaltung, begrüßten die Gäste und stellten sofort den gemeinsamen Austausch in den Vordergrund. Die lang vermisste Gelegenheit zum Netzwerken und dem persönlichen Dialog wusste man von Beginn des Abends an zu nutzen.

Gemeinsam mit den Gästen blickte Mag. Kornherr auf die Pandemiejahre und die jüngsten Entwicklungen in Europa: „Es haben kältere Zeiten Einzug gehalten, auch wenn dieser laue Sommerabend mit Ihnen allen darüber hinwegtäuscht. Klimawandel, Rohstoffknappheit, Inflationsbeschleunigung und Krieg führen zu massiver Verunsicherung auf den Märkten und auch privat bei uns allen. Diese Unsicherheit können wir als Linde Verlag leider nicht beseitigen, aber wir können unseren Kund*innen Klarheit durch erstklassigen Content bieten. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass Fachwissen auf allen Kanälen stark nachgefragt war. Als Medienhaus sind wir mehr als gefordert, unseren Kund*innen den Content so aufzubereiten, wie diese ihn benötigen. Und Sie, liebe Autor*innen und Referent*innen, und Ihre Expertise sind der Garant dafür.“

Innovation mit Blick auf die Wurzeln

Benjamin Jentzsch ergänzte und betonte den Vorteil der Schwesternschaft mit der Druckerei Jentzsch: „Mit dieser im Rücken sind wir in der Lage, schnell zu reagieren und unsere Printprodukte mit Vorsprung auf den Markt zu bringen. Wir sind ein absolut verlässlicher Partner und können Entscheidungen rasch selbst treffen, weil wir ein zu 100 % österreichisches Familienunternehmen sind.“

Abschließend kündigte Benjamin Jentzsch für den Herbst noch das Investment in das Tech-Start-up sproof an, das sich mit digitalen Signaturprozessen beschäftigt, um die erfolgreiche Weiterentwicklung in den Bereichen Steuern, Wirtschaft und Recht voranzutreiben, betonte aber zugleich, dass Bücher und Zeitschriften das starke Fundament des Verlags sind.

Die schönsten Fotos des Abends sind zu finden in der APA-Fotogalerie.

 

Presseaussendung Linde Verlag

Neuer Stützpunkt der Wagner’schen Buchhandlung im Heblinghaus gebührend gefeiert!

Die bereits sechste Buchhandlung der Wagnerfamilie hat es unumgänglich gemacht, nun eigene Büroräumlichkeiten anzumieten. Der neue Stützpunkt befindet sich seit Februar diesen Jahres im ehrwürdigen Innsbrucker Helblinghaus, nur wenige Gehminuten von der Wagner´schen Buchhandlung in der Museumstrasse 4 und dem Wagner´sche Altstadtshop in der Herzog-Friedrich-Straße 22 entfernt.

„Es ist für mich, meinen Geschäftspartner Markus Hatzer (Haymon Verlag) und unserem Team eine große Ehre, dass so viele Freunde und Geschäftspartner aus ganz Österreich unserer Einladung zur Eröffnung gefolgt sind“, zeigte sich Gastgeber Markus Renk sichtlich gerührt.

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi und die Tiroler Landtagsabgeordnete Cornelia Hagele (in Vertretung für Tirols Landesrätin Beate Palfrader) ließen es sich nicht nehmen, persönlich an der Eröffnung teilzunehmen und Grußworte an die geladenen Gäste zu richten.
Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste mit heimischen Schmankerln vom Gasthaus Goldenes Dachl. Als musikalisches Highlight hatte Markus Renk den Mädchenchor „HitINN“ (Jugendland) auf den Balkon des Goldenen Dachls gebeten. Nicht nur die Ehrengäste, die dem Spektakel von den Fenstern des Helblinghauses aus – einige mit Opernguckern wie in einer Theaterloge – folgten, zeigten sich begeistert von Kulisse und Konzert, auch die zufällig vorbei flanierenden Altstadtbesucher blieben spontan stehen und spendeten Applaus.

Weitere Persönlichkeiten, u.a. die wichtigsten Vertreter der Österreichischen Buchbranche, die am Opening teilgenommen haben: Rotraud Schöberl (Buchhändlerin der Nation, Leporello Wien), Rainer Fritthum (Mohr Morawa), Johann Larcher (Zeitfracht), Bernhard Borovansky (Buchmedia), Stephan Bair und Gottfried Kompatscher (Tyrolia-Vorstände), Michael Spartmann (Bookhit), Sonja Bruch (Riepenhausen), Moserholding-Vorstand Hermann Petz, Stefan Wanner (Wirtschaftskammer Tirol), Sarah Brandacher (Innsbruck Marketing) und Robert Neuner (Zentrumsverein).

 

  • Stützpunkt Wagner’sche Buchhandlung im Helblinghaus
    Herzog-Friedrichstrasse 10
    6020 Innsbruck

 

Presseinformation Wagner’sche Buchhandlung

Magellan veröffentlicht deutsch-ukrainische Sonderausgabe des Titels „100 erste Wörter mit Mausi Maus“. Kostenfrei vom Buchhandel zu bestellen.

Der Magellan Verlag lässt auf eigene Kosten 3.000 Exemplare des Titels „100 erste Wörter mit Mausi Maus“ in einer deutsch-ukrainischen Ausgabe drucken. Das zweisprachige Bildwörterbuch erscheint als Broschur am 12.07.22 und kann vom Buchhandel kostenlos zwischen fünf und zehn Exemplaren bezogen werden.

„Mit Entsetzen verfolgen auch wir die Ereignisse in der Ukraine. Daher war es uns ein Anliegen, etwas zu tun. Nachdem wir uns bereits bei verschiedenen Spendenaktionen beteiligt haben, möchten wir nun mit der Sonderausgabe von ‚Mausi Maus‘ einen kleinen Teil dazu beitragen, den geflüchteten Familien und Kindern hier vor Ort einen ersten Zugang zur deutschen Sprache zu ermöglichen. Wir freuen uns, wenn zahlreiche Buchhandlungen unser Angebot annehmen und die Bücher kostenfrei vor Ort weitergeben.“, so Programmleitung Cara Berg.

Die Auflage wird verteilt solange der Vorrat reicht und über Zeitfracht gemeinsam mit den Novitäten der Erstauslieferung verschickt.

 

Fachpresseinformation Magellan Verlag

Eröffnungsfeierlichkeiten der Buchhandlung Kral-Hietzing

Nach der Übernahme der Buchhandlung Bestseller in Wien-Hietzing durch Robert Ivancich wurde mit einem bunten Programm gefeiert. Am 20. Mai fand die Eröffnung mit Bezirksrätin Verena Sperker statt.

Weiters gab es an diesem und am nächsten Tag Lesungen und Signierstunden mit Robert Bouchal, Peter Meissner, Wolfgang Hartl, Gregor Gatscher-Riedl, Beate Maly, Michael Schottenberg, Alex Beer und Karl Vocelka. Für das junge Publikum wurde ein Kinderprogramm mit Rudolf Schuppler geboten.

 

Mitteilung Kral-Buch

Johanna Schaible gewinnt den Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2022

Der diesjährige Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis geht an die Berner Illustratorin Johanna Schaible für ihr Bilderbuchdebüt «Es war einmal und wird noch lange sein» (Hanser Verlag). Der mit 10 000 Franken dotierte Preis wurde heute im Rahmen der Solothurner Literaturtage vom Schweizerischen Institut für Kinder und Jugendmedien SIKJM, dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV sowie von den Solothurner Literaturtagen verliehen.

So begründet die Jury ihren Entscheid:

«Mit ganz neu gedachten künstlerischen Möglichkeiten, die dem Buch als Medium zur Verfügung stehen, überrascht und überzeugt ‹Es war einmal und wird noch lange sein› als innovative, unmittelbare Auseinandersetzung mit dem stets aktuellen Thema der Zeit. Fast architektonisch aufgebaut fordert es von den Leser:innen jeden Alters eine reflexive und emotionale Lektürebeteiligung ein und vermittelt die beruhigende Botschaft, dass das Leben stets weitergeht und vieles noch kommt.»

Die Preisträgerin 2022

Johanna Schaible, geboren 1984, studierte Illustration an der Hochschule Luzern Design & Kunst. Heute arbeitet sie als Illustratorin in Bern. Ausserdem ist sie künstlerische Leiterin eines Kunstateliers für Kinder und Jugendliche. «Es war einmal und wird noch lange sein» ist ihr Bilderbuchdebüt. Es ist für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert und war der Sieger der internationalen dPictus-Präsentation 2019 für unveröffentlichte Bilderbuchprojekte. – www.johannaschaible.ch

Shortlist des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises 2022

Für die Shortlist des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises 2022 wurden fünf Titel nominiert. Die weiteren Nominierten erhalten 2500 Franken:

  • «Astor» von Tito Moccia, Antipodes 2021
  • «Herr Bert und Alfonso jagen einen Dieb» von Laura D’Arcangelo, Atlantis 2021
  • «Moni heisst mein Pony. Spoken Word & Cartoons» von Andrea Gerster (Text) und Lika Nüssli (Illustration), SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk 2021
  • «Le voisin» von Walid Serageldine, La Joie de lire 2021

Die Shortlist mit den Jurybegründungen finden Sie unter www.schweizerkinderbuchpreis.ch. Es finden zudem in der ganzen Schweiz verschiedene Lesungen mit Johanna Schaible und den nominierten Illustrator:innen und Autor:innen statt. Veranstaltungen und Termine unter www.schweizerkinderbuchpreis.ch/aktuell.

Die Jury 2022

Die unabhängige, fünfköpfige Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern aus drei Sprachregionen: www.schweizerkinderbuchpreis.ch/die-jury-2022.

Der Preis

Über 100 Titel von 75 Verlagen wurden dieses Jahr für den Preis eingegeben. Der Preis wird jährlich vergeben. Ziel ist es, herausragende Bilder-, Kinder- und Jugendbücher – auch Sachbücher und Comics mit junger Zielgruppe – auszuzeichnen und so der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis will zudem die Schweizer Kinder- und Jugendbuchschaffenden sowie ihre Verlage würdigen. Und er soll die Bedeutung einer vielfältigen und lebendigen Kinder- und Jugendliteratur für die Lesemotivation von Kindern und Jugendlichen unterstreichen.

Auszeichnungsberechtigt sind Werke von Schweizer oder in der Schweiz ansässigen Autor:innen und Illustrator:innen, die im Vorjahr der Preisvergabe erstmals in einer offiziellen Landessprache erschienen sind.

Trägerschaft

Träger dieser nationalen Auszeichnung für Kinder- und Jugendbuchschaffende sind der Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV, die Solothurner Literaturtage und das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM.

Unterstützt von: Else v. Sick Stiftung | Ursula Streit | Stiftung Temperatio

Die Geschäftsstelle des Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreises wird vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM betreut, das vom Bundesamt für Kultur gefördert wird.

Mit Dank an AVA Verlagsauslieferung AG und Bibliomedia Schweiz

 

Medienmitteilung Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis

Wechsel beim Verlag Die Werkstatt: Katharina Dahme neue Programmleiterin

Mit Nadja Kneissler als Verlags- und Katharina Dahme als neue Programmleiterin lenken erstmals in der Geschichte des Werkstatt Verlags, der in diesem Jahr auf „30 Jahre Fußballbuch“ zurückblicken kann, zwei Frauen die Programm-Ausrichtung des renommierten Fußballbuch-Verlags.

Katharina Dahme war zuvor sechs Jahre in der Redaktion des Fußball-Magazins 11Freunde und ist Vorstandvorsitzende des Regionalligavereins SV Babelsberg 03 – sie verfügt dementsprechend über eine große Expertise im Fußball- und Mediengeschäft. Katharina Dahme lebt mit ihrer Familie in Göttingen.

„Ich freue mich mit Katharina Dahme eine absolute Expertin und große Team-Playerin an Bord zu haben. Sie bringt viel Erfahrung und Leidenschaft für den Sport mit und wird unser Programm mit ihren Ideen bereichern“, sagt Verlagsleiterin Nadja Kneissler.

Thomas Lötz, seit Januar 2020 Programmleiter, verlässt den Verlag Ende September und wird sich künftig eigenen Projekten widmen.

Der Verlag Die Werkstatt

Der Verlag Die Werkstatt wurde 1981 in Göttingen von Bernd Beyer, Erich Schünemann und Bernd Weidmann gegründet; seit 2018 gehört er zum Delius Klasing Verlag in Bielefeld. 1992 wurden die ersten Fußballbücher herausgegeben, darunter das für viel Furore sorgende Erstlingswerk von Autor Dietrich Schulze-Marmeling: „Der gezähmte Fußball – Zur Geschichte eines subversiven Sports“ (1992).
Seither bildet der Fußball neben anderen Sportarten den Schwerpunkt des Verlagsprogramms, das rund 700 lieferbare Titel umfasst. Seit 2006 wurde jedes Jahr ein Titel des Verlags für den Preis „Fußballbuch des Jahres“ der Deutschen Akademie für Fußballkultur nominiert. Fünfmal konnte ein VDW-Autor den Preis gewinnen, zuletzt Bernd-M. Beyer für sein Werk „71/72. Die Saison der Träumer (2021).
Weitere Informationen unter: www.werkstatt-verlag.de

 

Presseinformation Die Werkstatt

Goldegg-Autorin Birgit Wetjen gewinnt Journalistenpreis des DDV

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) verlieh Birgit Wetjen den Journalistenpreis in der Kategorie „Geldanlage“.

Die Autorin von „Just Money“ ist als Chefredakteurin für das Frauenfinanzmagazin Courage tätig und gewann den Preis für ihren Artikel „Nimmersatt“. Der Artikel handelt von einer Raupe, die an ihrem Ersparten nagt. Die Autorin erklärt, was Inflation ist und wie sie gemessen wird. Darüber hinaus erklärt sie, wie Geldwertstabilität – in normalen Zeiten – gesteuert wird und warum das aktuell nicht funktioniert.
Die Autorin gibt Hintergründe über Inflation und zeigt zudem, wer zahlt und wer davon profitiert.

 

Aussendung Goldegg Verlag GmbH

Lesefestival „Buchfink“ eroberte die Region Gleisdorf

Die Stadtgemeinde Gleisdorf veranstaltete von 15. bis 20. Mai 2022 zum 4. Mal ein Lesefestival, welches in Kooperation mit der Stadtbücherei Gleisdorf, der Öffentlichen Bücherei Nitscha und der Buchhandlung Plautz konzipiert und durchgeführt wird. Das Lesefestival, welches alle zwei Jahre über die Bühne geht, umspannte wiederum die gesamte Kleinregion. Da die Bedeutung des Lesens in allen Altersgruppen unbestritten ist, richtet sich das Festival an alle Bevölkerungsschichten und Generationen – von Kleinkindern über Jugendliche bis hin zu SeniorInnen.

In der Festivalwoche gelang es tausende von Menschen, davon ca. 2000 Kinder und Jugendliche, mit dem Thema Buch und Lesen in Berührung zu bringen. Alle Bildungseinrichtungen der Kleinregion Gleisdorf, vom Kindergarten bis zum Gymnasium, haben zum bunten Festivalprogramm beigetragen, sei es durch die Gestaltung von Schaufenstern im Stadtzentrum, Installationen im öffentlichen Raum, aber natürlich vor allem durch diverse Leseaktivitäten inner- und außerhalb des Kindergarten- und Schulgebäudes.

Weiters konnten Institutionen wie das Eltern-Kind-Zentrum, die Stadtwerkstatt Gleisdorf, das Jugendzentrum AUSZEIT, die Chance B, die Barmherzigen Brüder und das Bezirkspflegeheim Gleisdorf an Bord geholt werden, welche ebenfalls Programmpunkte zum Lesefestival beisteuerten (Bastelwerkstatt, Dekorationen, Generationenlesen, Jugend-Lesung etc.).

Durch das Engagement und die Vielzahl an beteiligten Einrichtungen ist es gelungen, ein besonders vielfältiges Festival auf die Beine zu stellen, welches aus der Region nicht mehr wegzudenken ist.
Das Festivalteam freut sich schon jetzt auf das Frühjahr 2024, in dem sich der Buchfink bereits zum fünften Mal in die Lüfte schwingt!

 

Pressebericht Buchhandlung Plautz

Tasche „Bücher statt Bomben“ – angeboten vom Europa Verlag

Der Europa Verlag steht für die Freiheit, die Verteidigung des Wortes und der Gesinnung gegenüber drohenden Einschränkungen – und damit auch für den Mut, andere Meinungen auszuhalten: lesbar wird das auf einem exklusiv für den Buchhandel gefertigten Produkt, welches der Verlag im Herbst 2022 den Buchhändlern und Literaturbegeisterten anbietet: eine wertige Biobaumwoll-Tasche, die die Slogans trägt „ Bücher statt Bomben“ und „Für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“.

Damit geben wir als Verlag und Branchenverantwortliche – und geben die Träger und Trägerinnen dieser Tasche – ein Statement ab: eine widerständische Haltung gegenüber der drohenden Einschränkung von Denk- , Meinungs- und Handlungsfreiheit. Wir alle müssen angesichts der derzeitigen Situation – Angriffskrieg gegen die Ukraine – einen reifen, entschiedenen Habitus zeigen: Mit den Mitteln, die Verlagen zur Verfügung stehen, nämlich der mutigen Nutzung von Sprache, wird hier einer wichtigen, der Demokratie gewidmeten, Kampagne der Boden bereitet: “Bücher statt Bomben“! – das ist die Haltung unseres Verlages in Zeiten der Kriege.

Tasche Bücher statt Bomben

Produktbeschreibung: Hochwertige, nachhaltig produzierte EarthAware® Tasche aus Naturfaser für Ihre Kunden als praktischer Shopper, für die Reise oder den Bucheinkauf
15,00 € (D) / 15,50 € (A) | Beidseitig zweifarbig bedruckt | Stabiles belastbares Material
Maße: 50 x 36 x 18 cm | Best.-Nr. 260-95538 | Im Handel ab 24.6.2022

 

Aussendung Europa Verlag

Neue Werbeleiterin bei Diogenes

Sandra Rothfeld hat ab April 2022 als Nachfolgerin von Renata Sielemann die Werbeleitung ?bei Diogenes übernommen.

Nach der Ausbildung zur Medienkauffrau Digital und Print studierte Sandra Rothfeld Buchhandel / Verlagswirtschaft in Leipzig. Es folgten Stationen in Münster, Berlin und Hamburg, wo sie beim Rowohlt Verlag die Stabsstelle Geschäftsführung Marketing und Vertrieb innehatte sowie das Marketing für das Kinder- & Jugendbuch-Programm verantwortete. Zuletzt war sie als Marketingleiterin beim Hoffmann und Campe Verlag tätig.

 

Personalia Diogenes Verlag

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