Rekorde beim Deutschen Buchpreis 2020

120 deutschsprachige Verlage schickten insgesamt 187 Titel ins Rennen um den Roman des Jahres. Das sind 13 Titel und 10 Verlage mehr als in den vorherigen Rekordjahren. 82 Verlage sitzen in Deutschland, 20 in der Schweiz und 18 in Österreich.

Von den vorgeschlagenen Titeln stammen 88 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 78 weitere kommen im Herbst auf den Markt. 21 Titel sind bereits im vergangenen Herbst erschienen. Jeder Verlag konnte maximal zwei Titel einreichen, die zwischen Oktober 2019 und dem 15. September 2020 (Bekanntgabe der Shortlist) erschienen sind bzw. erscheinen. Darüber hinaus konnten bis zu fünf weitere Titel empfohlen werden. Auf der Empfehlungsliste landeten dieses Jahr 96 Romane. Aus der Liste können die Juror*innen weitere Titel für den Auswahlprozess anfordern.

Die erste gemeinsame Jurysitzung fand per Videokonferenz statt. Als ihre Sprecherin haben die Jurymitglieder Hanna Engelmeier (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) benannt. Der Jury gehören außerdem an: Katharina Borchardt (SWR2), David Hugendick (Zeit Online), Chris Möller (Kabeljau & Dorsch), Maria-Christina Piwowarski (Buchhandlung ocelot), Felix Stephan (Süddeutsche Zeitung), Denise Zumbrunnen (Buchhandlung Never Stop Reading).

Die Jury entscheidet über den Roman des Jahres in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Am 18. August 2020 erscheint die 20 Titel umfassende Longlist. Daraus wählen die Juror*innen sechs Titel für die Shortlist, die am 15. September 2020 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autor*innen, wer von ihnen den Deutschen Buchpreis gewonnen hat.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Informationen zum Deutschen Buchpreis 2020 können Interessierte unter www.deutscher-buchpreis.de abrufen.
Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis 2020: #dbp20

 

Pressemitteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V.
www.boev.de

Kleist-Preis 2020 an Clemens J. Setz

Der Kleist-Preis des Jahres 2020 geht an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz. Die Verleihung soll am 22. November während einer Matinée im Deutschen Theater erfolgen. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl hat – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – gemäß der Tradition des Kleist-Preises Clemens J. Setz in alleiniger Verantwortung zum Preisträger bestimmt, mit folgender Begründung:

„Den Kleist-Preis erhält mit Clemens J. Setz ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrückt die Maßstäbe der Normalität und verbindet wachste Zeitgenossenschaft mit den ganz alten Fragen, er gilt den Menschen wie den Maschinen und dem, was sie unterscheidet – im Urvertrauen auf die Macht des Bildes und im unausgesetzt ausgesetzten Grenzgang zwischen dem Visionären und dem Pathologischen.“

Die beiden ersten Romane von Clemens J. Setz Söhne und Planeten (2007) und Die Frequenzen (2009) sind im Residenz-Verlag erschienen, die folgenden Romane, Prosa- und Gedichtbände im Suhrkamp-Verlag. Für den Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (2011) erhielt er den Leipziger Buchpreis, für den Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (2015) den Wilhelm-Raabe-Preis. 2019 wurde er mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Erzählungen Der Trost runder Dinge (2019).

 

Heinrich-Kleist-Gesellschaft
www.https://www.heinrich-von-kleist.org/kleist-gesellschaft/

Delius Klasing erhält iF DESIGN AWARD

Grandioses Double: Delius Klasing wird für das Buch „The Porsche Art Book“ und die Videoserie „Fahrstunde mit Walter Röhrl“ in diesem Jahr gleich zweimal mit dem iF DESIGN AWARD ausgezeichnet. Der renommierte Designpreis wird seit fast sechs Jahrzehnten von der weltweit ältesten und unabhängigen Designinstitution verliehen.

Seit 1953 gilt der iF DESIGN AWARD als weltweit anerkanntes Label für gutes Design. Die beiden Porsche-Publikationen aus dem Delius Klasing Verlag konnten durch ihr „herausragendes Design“ in der Kategorie Kommunikation überzeugen. Die Zahl der Bewerber war auch in diesem Jahr groß: Die fast 80-köpfige internationale Jury hatte unter 7.298 Einreichungen aus 56 Ländern das begehrte Siegel zu vergeben. Der iF-Award zählt zu den wichtigsten Designpreisen der Welt, er prämiert Gestaltungsleistungen in den Disziplinen Produkt-, Verpackungs-, Kommunikations- und Service-Design sowie Architektur, Innenarchitektur und Professional Concept.

Mit „The Porsche Art Book“ aus dem Jahr 2019, dem ersten Porsche-Kunstbuch der Welt, konnte das Team um Delius Klasing Corporate Publishers (DKCP)-Leiter Edwin Baaske in der Rubrik „Corporate Book“ punkten.
Auch das digitale Angebot des weltweiten Porsche-Kundenmagazins Christophorus, das seit 2015 von Delius Klasing kreiert wird, befand die Jury für preiswürdig. Die Corporate Videoserie „Fahrstunde mit Walter Röhrl“ zeigt den populären Rallyeweltmeister auf Skiern, im Porsche 911 GT3 oder auf dem Mountainbike. Röhrl spricht dabei über Fahrgefühl, technische Details oder die Vorteile der jeweiligen Sportart für Körper und Geist.

Informationen zum iF DESIGN AWARD 2020 sowie eine Präsentation aller ausgezeichneten Produkte gibt es auf www.ifworlddesignguide.com.

 

Eine Presseinformation von Delius Klasing
www.delius-klasing.de

Staatssekretärin Lunacek vergibt Literaturpreise 2020

Literaturpreise 2020 des BMKÖS gehen an Drago Jancar, Gertraud Klemm, Kathrin Röggla, Leonora Leitl, Renate Habinger und Thomas Macho.

„Wir leben gerade in einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit. Dennoch möchte ich heute unsere diesjährigen Literaturpreisträgerinnen und -träger bekannt geben, die Ende Februar von unseren Expertinnen und Experten in den Jurys nominiert worden sind. Bücher geben uns die Möglichkeit innezuhalten und Abstand zu gewinnen. Bücher – und sie werden von vielen Buchhandlungen auch nach Hause geliefert – helfen uns zu reflektieren, zu lernen und Hoffnung zu schöpfen. Sie entführen uns in andere Zeiten und an unbekannte Orte. Sie zeigen uns Menschen, und was diese erfahren, erleben, fühlen und denken. Und oft legen sie Einspruch ein – gegen kleine und große Übel, gegen Ignoranz und Überheblichkeit, gegen Unrecht und Unmenschlichkeit,“ so Staatssekretärin für Kunst und Kultur Ulrike Lunacek.

Der slowenische Romancier, Erzähler und Essayist Drago Jancar wird mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur ausgezeichnet. Der Outstanding Artist Award für Literatur geht an Gertraud Klemm. Der Österreichische Kunstpreis für Literatur wird Kathrin Röggla zuerkannt. In der Kinder- und Jugendliteratur gehen die Preise an die Illustratorinnen und Autorinnen Leonora Leitl und Renate Habinger. Den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik erhält Thomas Macho.

„Ich gratuliere den Autorinnen und Autoren sowie den beiden Illustratorinnen herzlich zu den Auszeichnungen. Sobald es wieder möglich sein wird, Veranstaltungen abzuhalten, werden wir mit den Planungen für die Verleihungen beginnen, damit wir dann mit den Literaturbegeisterten unseres Landes diese wunderbaren Künstlerinnen und Künstler feiern können,“ so Lunacek.

Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur

Mit Drago Jancar wird ein Schriftsteller mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur geehrt, dessen Werk bezeugt: ohne Widerspruch, ohne Widerrede bleibt jedes Bild unvollständig und in der Tendenz totalitär. Drago Jancars vielgestaltiges Werk ist durchdrungen von einer „Offenheit voller Zweifel“. Drago Jancar schreibt seit jeher im Bemühen darum, Simplifizierungen als etwas kenntlich zu machen,das letztlich auf die Vernichtung der Menschlichkeit hinausläuft.

„Am Einzelnen die Verwerfungen unserer Geschichte eindringlich nachvollziehbar zu machen: darin liegt eine der großen Stärken seiner Literatur“, so die Jury-Begründung.

Der Preis wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer europäischen Autorin bzw. eines europäischen Autors verliehen, das international besondere Beachtung gefunden hat. Dotation: 25.000 Euro. Jurymitglieder: Mag. Dr. Katja Gasser, Mag. Cornelius Hell, Dr. Alexander Potyka, Dr. Martina Schmidt, Anne-Catherine Simon

Outstanding Artist Award für Literatur

Gertraud Klemm gelang es in bislang fünf, in rascher Abfolge seit 2015 erschienen Romanen, Feminismus nicht nur zu propagieren, sondern auch literarisch erfolgreich umzusetzen. Gertraud Klemm versteht es nicht nur, ständig sich verändernde, „neue“ Fragestellungen einer Gesellschaft des permanenten Wandels in ihre Texte zu integrieren, sie erinnert auch auf unmissverständlicher Weise an die Aktualität „alter“ Themen: zentral ist dabei noch immer die Forderung nach der Gleichberechtigung von Frauen, die mittlerweile allzu gerne als „selbstverständlich“ abgetan wird.

„Gertraud Klemm ruft mit ihren Büchern vor allem in Erinnerung, dass alles Schreiben über jenen utopischen Kern verfügen muss, der einmal folgendermaßen definiert wurde: ‚Keine neue Welt ohne neue Sprache!“, so die Jury.

Der Preis wird jährlich an eine Autorin bzw. einen Autor der jüngeren oder mittleren Generation vergeben, die/der bereits wichtige literarische Veröffentlichungen vorweisen kann, und ist mit 10.000 Euro dotiert. Jurymitglieder: Dr. Bernhard Fetz, Erich Klein, Barbara Neuwirth

Österreichische Kunstpreis für Literatur

Kathrin Röggla hat sich in den vergangenen Jahren als eine der innovativsten und relevantesten Stimmen der gesamten deutschsprachigen Literatur ihrer Generation etablieren können, wovon nicht nur zahlreiche Preise zeugen, sondern auch eine inzwischen beachtliche Intensität an literaturwissenschaftlicher Rezeption. Ihr vielfältiges, konventionelle Gattungsgrenzen überschreitendes Schreiben deckt ein auffällig breites Spektrum ab: Prosatext und Theater, Essayistik, Hörspiel und zuletzt die multimediale Installation.

„Schon seit ihren Anfängen widmet sich Röggla der Darstellung, Analyse und Kritik der Gegenwartsgesellschaft, des neoliberalen Ausnahmezustands und seinen sozialen wiesprachlichen Verwerfungen. Gerade diese doppelte Optik zeichnet ihr literarisches Œuvre aus“, so die Jury.

Der Preis wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer österreichischen Autorin bzw. eines österreichischen Autors vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert. Jurymitglieder: Dr. Maja Haderlap, Dr. Daniela Strigl, Univ.-Prof. Dr. Norbert Christian Wolf

Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur

Die bisherigen Arbeiten von Leonora Leitl im Bereich der Kinderliteratur sind geprägt durch große Vielfalt. Das betrifft sowohl das Genreangebot, das vom Sagenbuch über das erzählende Sachbuch und das Bilderbuch zum philosophischen Fragebuch reicht, als auch die dafür genutzten illustratorischen Stile und Techniken.

„Leonora Leitl stellt scheinbar naive Figurengestaltungen in kräftiger Farbigkeit in den Vordergrund, weiß aber die Komplexität der jeweiligen Texte künstlerisch zu inszenieren, indem sie nicht nur mit Buntstift und Collagetechniken arbeitet, sondern auch zu ganz ungewöhnlichen Materialien greift“, begründet die Jury.

Der Preis wird biennal vergebene und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Österreichischer Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur

Renate Habinger ist seit nunmehr rund 40 Jahren als Illustratorin und Autorin eine Ausnahmeerscheinung in der österreichischen Kinderbuchszene, die sie auch als Gründerin eines eigenen Kinderbuchhauses wesentlich mitgestaltet hat.

„Ihr umfangreiches Werk ist geprägt von der Lust am (Sprach-)Spiel, setzt vermeintliche Kleinigkeiten groß in Szene und erkundet ein ums andere Mal mit variierenden stilistischen Mitteln die Möglichkeiten und Grenzen des Erzählens in Wort und vor allem mit Bildern. Beeindruckend ist überdies, dass die Künstlerin bei aller Vielfältigkeit ihres Schaffens stets eine ganz eigeneHandschrift erkennen lässt“, so die Jury.

Der Preis wird biennal vergebene und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Jurymitglieder Outstanding Artist Award und Österreichischer Kunstpreis 2020 in der Sparte Kinder-und Jugendliteratur: Mag. Gerhard Falschlehner, Mag. Heinz Janisch, Dr. Heidi Lexe, Klaus Nowak, Linda Wolfsgruber

Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik

Unter den Bedingungen einer Wissensgesellschaft, die in Expert*innen zerfällt, gelingt Thomas Macho in seinem Denken und Schreiben auf erstaunliche Weise zweierlei: Er lässt sich von seiner Sympathie für Abzweigungen und Nebenwege leiten und bleibt zugleich auf eine Hauptfrage konzentriert – in seinem Fall: Tod und Sterblichkeit. Er legt seinen Arbeiten ein Netz an Lektürereferenzen zugrunde, das einer übergreifenden Perspektive standhält und ihm erlaubt, stets mehrere kulturelle Felder in seineÜberlegungen mit einzubeziehen: Politik und Recht ebenso wie Philosophie und die Künste.

„Seine besondere kulturpublizistische Leistung besteht nicht zuletzt in seinen klug gesetzten Zitaten. Wie kaum ein anderer weiß Thomas Macho die Verknüpfung menschlichen Handelns mit politischen, kunstgeschichtlichen und mythischen Narrativen sichtbar zu machen“, so die Jury.

Der Preis wird biennal vergebene und ist mit 10.000 Euro dotiert. Jurymitglieder: Mag. Dieter Bandhauer, Dr. Martin Pollack, Mag. Andrea Fredriksson-Zederbauer

 

Eine OTS-Aussendung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Auszeichnungen für Bücher aus dem Löwenzahn Verlag

Gleich doppelten Grund zur Freude gabs kürzlich beim Löwenzahn Verlag: Zwei seiner Bücher wurden kürzlich prämiert.

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft hat Sonja Schwingesbauers „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ unter die Top 5 Gartenbücher 2020 gewählt.

Ebenso wurde Wolfgang Palmes Buch „Ernte mich im Winter“ preisgekrönt: Beim deutschen Gartenbuchpreis 2020 belegt es den 3. Platz in der Kategorie „Bester Ratgeber“.

Gerade in Zeiten wie diesen sehnen sich die Menschen nach etwas mehr Unabhängigkeit, danach sich selbstversorgen zu können – und sei es nur mit selbstgezüchteten Karotten im Winter. Das schafft ein gutes Gefühl, genau wie der Beitrag zum Umweltschutz oder Arterhalt, und das ganz ohne die eigenen Gewohnheiten gänzlich ablegen zu müssen. Wolfgang Palme und Sonja Schwingesbauer haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Themen alltagsnah aufzugreifen.

Außerdem beginnt der Winter ja bekanntlich im Frühling – zumindest wenn es um die Ernte in der kalten Jahreszeit geht. So sollten einige Sorten genau jetzt ausgesät werden, damit auch im November, unter der Schneedecke, noch knackige Gemüse geerntet werden können. Wie das funktioniert, steht in „Ernte mich im Winter“ beschrieben. Und wieso nicht jetzt gleich den eigenen Balkon in eine Nützlingsunterkunft verwandeln, oder ein Beet & Breakfast für Hummeln und Co. im Garten anlegen? Dazu weiß Sonja Schwingesbauer mehr. Hilft den Tieren. Und gegen Quarantäne-Langeweile.

 

Eine Presseaussendung des Löwenzahn Verlag
www.loewenzahn.at

Schweizer Lieblingsbuch 2020 – Die Nominierten

Auch in diesem Jahr haben die Schweizer Buchhändlerinnen und Buchhändler ihr Lieblingsbuch der letzten 12 Monate nominiert. Als Lieblingsbuch 2020 des Buchhandles nominiert werden konnten sämtliche in deutscher Sprache publizierten Belletristik- und Sachbuch-Neuerscheinungen (alle Autoren, inklusive Übersetzungen), die im Zeitraum zwischen dem 1. April 2019 und Ende März 2020 erschienen und in gedruckter Form im Buchhandel erhältlich sind.

Die Bandbreite der Vorschläge war so vielfältig wie der Buchhandel selbst. Von internationalen Bestsellern bis zu literarischen Neuerscheinungen aus Schweizer Kleinverlagen wurden die unterschiedlichsten Bücher vorgeschlagen.

Hier die Shortlist der fünf meistnominierten Lieblingsbucher 2020 in alphabetischer Reihenfolge

  • Laetitia Colombani: «Das Haus der Frauen» (S. Fischer)
  • Simone Lappert: «Der Sprung» (Diogenes)
  • Delia Owens: «Der Gesang der Flusskrebse» (hanserblau)
  • Jasmin Schreiber: «Marianengraben» (Eichborn)
  • Christoph Schwyzer: «Der Staubwedel muss mit» (Limmat)

Aus den fünf von ihnen selbst nominierten Titeln können die Schweizer Buchhändlerinnen und Buchhändler nun ihre Wahl treffen.
«Das Lieblingsbuch 2020» wird zum Welttag des Buches am Donnerstag, 23. April 2020, bekannt gegeben.

 

Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband
www.sbvv.ch

Deutscher Jugendliteraturpreis: Nominierungen

Einiges ist in diesem Jahr anders: Die Leipziger Buchmesse wurde abgesagt und mit ihr die offizielle Nominierungsbekanntgabe zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Dennoch brauchen junge Leserinnen und Leser nicht auf die Buchempfehlungen zu verzichten. 647 Neuerscheinungen wurden für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 eingereicht, von diesen haben es 29 Titel und drei „Neue Talente“ auf die Nominierungsliste geschafft.

„Vielfalt ist Trumpf: Von der Antarktis bis zum Mond, vom unbeschwerten Freibadsommer bis zum Identitätskonflikt im Kinderzimmer, von den einfachsten geometrischen Formen bis zum komplizierten Schriftsystem, vom Roman bis zum Gedicht: Die Nominierten für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 führen uns in entlegene Ecken der Welt, zeigen uns aber auch die Welt vor der eigenen Haustür und überraschen mit neuen Blickwinkeln“, so der Vorsitzende der Kritikerjury, Prof. Dr. Jan Standke.

Die sechs Leseclubs der bundesweiten Jugendjury haben sich durch rund 200 Jugendbücher gearbeitet. Ihre Favoriten gehen unter die Haut: Ob bedrohliche Wasserknappheit, fremde Fantasy-Welten, individuelle Flüchtlingsschicksale oder die Auseinandersetzung mit der Todesstrafe – immer geht es um eine Form der Grenzerfahrung. Die Sonderpreisjury würdigt in 2020 die Leistungen deutscher Autorinnen und Autoren. Insgesamt haben es 29 Titel und drei „Neue Talente“ auf die Nominierungsliste geschafft.

Insgesamt ist der Deutsche Jugendliteraturpreis mit 72.000 Euro dotiert, die Preisträger werden am 16. Oktober 2020 auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Stifter ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ausrichter der Arbeitskreis für Jugendliteratur. Alle Jurorinnen und Juroren sind ehrenamtlich tätig.

 

Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
www.jugendliteratur.org

Preisträger für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest!

Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 vergeben und ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.

Die Preisträger für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest!

  • Kategorie Belletristik: Lutz Seiler: „Stern 111“
  • Kategorie Sachbuch/Essayistik: Bettina Hitzer: „Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts“
  • Kategorie Übersetzung: Pieke Biermann: übersetzte aus dem amerikanischen Englisch: „Oreo“ von Fran Ross

Alles über die Preisträger und die Begründungen der Jury

Die siebenköpfige Jury setzt sich aus deutschen Journalisten und Literaturkritikern zusammen.

Unterstützt wird der Preis der Leipziger Buchmesse vom Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner ist das Magazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur.

ITB BuchAward 2020 für Verlagsleiter Klaus Wolfsperger

Klaus Wolfsperger, Verlagsleiter des Rother Bergverlags, wird mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet. Die Preisverleihung hätte auf der weltgrößten Tourismusmesse stattfinden sollen. Aufgrund des Corona Virus wurde diese jedoch abgesagt.

Die ITB Berlin zeichnet jedes Jahr die interessantesten und aktuellsten nationalen sowie internationalen touristischen Fachpublikationen aus. Klaus Wolfsperger erhält die begehrte Trophäe in der Kategorie LifetimeAward – Verleger 2020. Die Jury kürt ihn damit für sein persönliches und publizistisches Verlagswerk im Rother Bergverlag.

Obwohl die feierliche Preisverleihung nicht stattfindet, liefert die Auszeichnung mit dem ITB BuchAward für Klaus Wolfsperger doppelten Grund zur Freude, denn dieses Jahr feiert der Rother Verlag auch sein 100-jähriges Jubiläum. Fast ein Drittel dieser Zeit ist Wolfsperger im Verlag dabei: Er begann 1989 als Volontär, war bis 1998 als Cheflektor tätig und übernahm dann als Verlagsleiter das Ruder.

Unter seiner Ägide wurde das Programm stark erweitert und viele neue Reihen wurden etabliert. War der Verlag vorher vorwiegend alpinistisch geprägt, wurde er zunehmend der Verlag für alle, die draußen aktiv sind – vom Sportler bis zum Genusswanderer. Herzstück des Verlags sind die roten Rother Wanderführer, die sich längst zur bekannten Marke entwickelt haben. Die Reihe, die 1985 mit ein paar Alpen-Titeln startete, wurde in den 1990er-Jahren um Deutschland-, Europa- und Inselziele erweitert. Damals schon bewies der heute 58-jährige Wander-Profi ein gutes Gespür: Bis heute sind darunter Topseller des Verlags, einige von ihnen bereits in mehr als 20. Auflage lieferbar. Die Qualität der Inhalte und die Benutzerfreundlichkeit sind für Wolfsperger dabei ganz klar das A und O. Die ITB Jury überzeugte dies schon 2007, als die Rother-Wanderführer-Reihe mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

Den ITB BuchAward erhält Wolfsperger auch für sein Werk als Autor von Rother Wanderführern: Aus seiner Feder stammen unter anderem die Wanderführer Korsika, Teneriffa, La Palma und La Gomera, die ebenfalls schon lange und laufend aktualisiert im Programm sind.

Klaus Wolfsperger zum ITB BuchAward: »Die Auszeichnung ist für mich und für den Verlag eine große Ehre. Sie gebührt dem ganzen Team, das eine große Leidenschaft für die Berge, fürs Wandern und fürs Büchermachen teilt und in dem schon immer jeder aktiv zur Weiterentwicklung des Programms beigetragen hat. Ein Team, in dem jeder aus eigener Erfahrung weiß, worauf es für den Wanderer oder auch Bergsteiger ankommt.«

 

Pressemitteilung Rother Bergverlag
www.rother.de

Stefan Slupetzky erhält den Buchpreis der Wiener Wirtschaft 2020

Die Fachgruppe der Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien zeichnet den Autor Stefan Slupetzky aus, der mit seiner Krimiserie rund um den Ermittler Leopold Wallisch, alias „Lemming“, einer der erfolgreichsten Autoren Wiens ist.

Mit Stefan Slupetzky erhält ein vielseitiger Allroundkünstler den renommierten Buchpreis der Wiener Wirtschaft.

Georg Glöckler, Obmann der Fachgruppe Wien der Buch- und Medienwirtschaft, gratuliert dem künftigen Preisträger: „Mit Stefan Slupetzky hat die Jury einen Autor gewählt, der es versteht, mit seinem einzigartigen Stil die Seele der Wienerinnen und Wiener einzufangen und spannende Blitzlichter auf unsere facettenreiche Stadt zu werfen. Der ‚Lemming´ als äußerst individuelle Figur begleitet die Leser und Leserinnen nun schon seit mehr als 15 Jahren – das ist im Literaturbetrieb eine außergewöhnliche Vorzeigegeschichte.“ Der Obmann unterstreicht die Bedeutung von wirtschaftlich erfolgreichen Büchern auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung: „Die Bücher von Stefan Slupetzky begeistern die Fans seit vielen Jahren und sind so ein wichtiger Impulsgeber für unsere Wiener Buchhandlungen. Die Entwicklung unterstreicht, dass die Empfehlungen unserer Buchhändler und das haptische Erlebnis des Lesens weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“

Die ehrenvolle Verleihung des Wiener Buchpreises an Stefan Slupetzky erfolgt am 23. April 2020 – am UNESCO Welttag des Buches im Rahmen eines Festaktes.

„Mehr Wien geht wohl nicht“

Der Wiener Buchpreis wird alle zwei Jahre an Wiener Autoren verliehen, die besonders mit dem Thema Wien verbunden sind. Stefan Slupetzky ist nach Doris Knecht der neunte Preisträger des Buchpreises der Wiener Wirtschaft. Davor erhielten schon Dietmar Grieser, Manfred Deix, Trude Marzik, Christine Nöstlinger, Gerhard Tötschinger, Friederike Mayröcker und Robert Seethaler diese Auszeichnung.

Die Jury begründet ihre Wahl folgendermaßen: „Es gibt wohl wenige Wiener Autoren, auf die die Kriterien für den Buchpreis der Wiener Wirtschaft besser und eindeutiger zutreffen als auf Stefan Slupetzky. Es wurde höchste Zeit, ihn mit diesem Preis auszuzeichnen. Stefan Slupetzky wurde in Wien geboren, studierte und lebt auch hier. Die Schauplätze in seinen Romanen sind weitestgehend in Wien angesiedelt. Er dramatisiert Romane und Novellen von Wiener Autoren wie Stefan Zweig und Artur Schnitzler und last but not least widmet er sich auch mit dem Trio Lepschi als Texter und Sänger dem Wienerlied. Mehr Wien geht wohl nicht. Die Wiener Wirtschaft und der Wiener Buchhandel verdanken ihm viele Impulse.“

Autor Stefan Slupetzky über die Ehrung: „Wer meine Bücher gelesen hat, der weiß dass ich der wirtschaftlichen Entwicklung sehr ambivalent gegenüberstehe und ich glaube nicht, dass es uns allen automatisch gut geht wenn es der Wirtschaft gut geht. Umso größeren Respekt ringt es mir ab, dass mir die Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der WKW diesen Preis zugesteht. Das zeugt von großer Unvoreingenommenheit.“

Über den Autor

Der Preisträger Stefan Slupetzky ist ein Allroundkünstler, der als Autor von Krimis und Kinderbüchern ebenso wirkt wie als Illustrator und Musiker. Er wurde 1962 in Wien geboren, absolvierte ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und unterrichtete an einem Wiener Gymnasium. Dann arbeitete er als freischaffender Autor und Illustrator für in- und ausländische Buch-, Zeitschriften- und Theaterverlage. Weiters schrieb und illustrierte er erfolgreich mehrere Kinder- und Jugendbücher. Mit der Veröffentlichung des Romans „Der Fall des Lemming – Eine Wiener Mordgeschichte“ – startete Slupetzky seine erfolgreiche Krimiserie rund um Leopold Wallisch, der als witzig-skurriler, aber auch abgründiger Ermittler die Wiener Seele genau ins Herz trifft. Die mittlerweile sechsteilige Serie über „Lemming“ erhielt zahlreiche Auszeichnungen: „Der Fall des Lemming“ erhielt bereits 2005 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde auch verfilmt. „Das Schweigen des Lemmings“ wählten Wiener und Wienerinnen 2007 zu einem ihrer hundert Lieblingsbücher. „Lemmings Zorn“ wiederum erhielt im Jahr 2010 den erstmals verliehenen Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien. Im Jänner 2020 erschien aktuell der sechste Band der Serie: „Im Netz des Lemming“. Stefan Slupetzky lebt mit seiner Familie in Wien und ist auch seit etwa zehn Jahren mit der von ihm mitbegründeten Wienerliedband „Trio Lepschi“ als Texter und Sänger auf Tour.

Foto: (Copyright Florian Wieser) Georg Glöckler, Obmann Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft WK Wien gratuliert Autor und Künstler Stefan Slupetzky zum Buchpreis der Wiener Wirtschaft

Eine Pressemeldung der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien

»Buntspecht«-Preisträger*innen stehen fest

Im Rahmen der offiziellen Preisverleihung des Buntspecht-Nachwuchspreises für Bilderbuchillustration am 14. Februar in den Räumen der Akademie für Illustration und Design (AID) in Berlin-Kreuzberg konnten sich gleich zwei Teilnehmer*innen über den 1. Platz freuen: Sophia Schrade und Maurizio Onano heißen die glücklichen Gewinner*innen, die mit ihren Werken aus über 50 Einsendungen herausstachen.

„Die Illustrationen von Sophia Schrade begeistern durch ihren besonderen Witz, ihre detailverliebte Kreativität und ihre gelungene Figurenentwicklung“, so die prominent besetzte Jury, bestehend aus Illustratorin Isabel Pin, Journalistin (u.a. taz) Susanne Sigmund, Juryvorsitzendem Michael Sowa, Annette Betz-Programmleitung Christiane Lawall und Illustrator Michael Wrede von der AID Berlin.

Maurizio Onanos Illustrationen konnten die Jury nicht nur durch ihre graphisch beeindruckende Ausarbeitung überzeugen, sondern vor allem auch durch die gelungene Farbgestaltung von hell auf dunkel, die harmonische Seitenaufteilung und die einzigartigen Perspektiven.

Neben den beiden Gewinner*innen wählte die Jury außerdem zehn weitere Projekte in die offizielle Ausstellung, die am selben Abend eröffnet wurde. Dazu zählen Werke der Künstler*innen Iwona Lapo, Anja Fell, Zeynep Oba, Beata Zurawska & Csenge Kindli, Catherine Kuhlmann, Nina Restle, Maria Gabriela Picon Quintero, Annalena Glimm, Hung Duy Kieu und Paula Runiewicz. Ihre Arbeiten können in den Räumen der AID besichtigt werden.

Der Buntspecht-Nachwuchspreis für Bilderbuchillustration ist durch eine Initiative der AID Berlin in Kooperation mit Annette Betz in der Ueberreuter Verlag GmbH entstanden und wurde in diesem Jahr zum 2. Mal verliehen. Die nächste Ausschreibung des Wettbewerbs ist für den Sommer 2021 geplant.

Mehr Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter: www.buntspecht.berlin

 

Eine Pressemitteilung der Ueberreuter Verlag GMBH
www.ueberreuter.de

Platin-Buch an Thomas Stipsits

Am 17. Februar wurde der Schauspieler und Kabarettist Thomas Stipsits mit dem Platin-Buch des österreichischen Buchhandels ausgezeichnet. Sein Erstlingswerk und Krimi, „Die Kopftuchmafia“ war ein voller Erfolg und avancierte mit über 25.000 verkauften Exemplaren zum österreichischen Jahresbestseller 2019 im Bereich Belletristik (Platz 2). Ganz zur Freude des Carl-Ueberreuter Verlegers Georg Glöckner überreichte der Geschäftsführer des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels Gustav Soucek die Trophäe.
Die Preisverleihung feierte Stipsits mit Gattin Katharina Straßer, zahlreichen prominenten Freunden wie den Kabarettisten Pepi Hopf, Alex Kristan und Leo Lukas und mit der gesamten Elite des österreichischen Buchhandels. Am Ende seiner Dankesrede gab es dann auch noch die große Erlösung für alle Fans, denn Thomas Stipsits kündigte an, dass es eine Fortsetzung der Kopftuchmafia geben wird.

Eine Pressemitteilung der Carl Ueberreuter Verlag GmbH
www.ueberreuter-sachbuch.at

Wissenschaftsbuch des Jahres 2020 – die Wahl ist entschieden

Die Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres ist entschieden – Faßmann gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern.

Die Wahl zum besten Wissenschaftsbuch des Jahres in vier Kategorien ist gelaufen, das Publikum hat entschieden. Auf den Siegerplätzen ist mit Julia Ebner und Martin Grassberger auch Österreich wieder stark vertreten.

„Mit der Aktion `Wissenschaftsbuch des Jahres` lenken wir für einige Wochen im Jahr die Aufmerksamkeit ganz bewusst auf das populärwissenschaftliche Sachbuch, das für viele Menschen ein guter Einstieg in die Welt der Wissenschaft ist. Ich freue mich ganz besonders, dass im Rahmen dieser Aktion viele Universitäten, Forschungsinstitutionen und die Buchwelt eng zusammenarbeiten. Den diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinnern gratuliere ich ganz herzlich. Danke auch an alle, die bei der Abstimmung mitgemacht haben“, so Bildungs- und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann.

Die Siegerbücher in den vier Kategorien

Naturwissenschaft/Technik
Grassberger, Martin: Das leise Sterben. Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine eigene Zukunft zu haben (Residenz Verlag).
Martin Grassberger zeigt den unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Zerstörung der Natur und den leisen Epidemien chronischer Krankheiten und beschreibt Auswege aus der globalen Gesundheits- und Umweltkrise. Grassberger lehrt an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und an der Medizinischen Fakultät der Sigmund-Freud-Universität Wien in den Fachgebieten Humanbiologie, evolutionäre Medizin, Forensische Medizin und Pathologie.

Medizin/Biologie
Frasnelli, Johannes: Wir riechen besser als wir denken. Wie der Geruchsinn Erinnerungen prägt, Krankheiten vorhersagt und unser Liebesleben steuert (Molden Verlag).
Der Neurowissenschaftler und Geruchsforscher Johannes Frasnelli erklärt uns, warum wir viel besser riechen als wir denken und was die neuesten Erkenntnisse der Geruchsforschung mit unserem Alltagsleben zu tun haben. Frasnelli ist seit 2014 Professor für Anatomie an der Universität Québec Trois-Rivières.

Geistes-, Sozial-, Kulturwissenschaft
Ebner, Julia: Radikalisierungsmaschinen. Wie Extremisten die neuen Technologien nutzen und uns manipulieren (Suhrkamp Verlag).
Die Extremismusforscherin Julia Ebner schleust sich in radikale Gruppierungen ein, um auf folgende Fragen Antworten zu finden: Wie mobilisieren Extremisten ihre Anhänger Und was ist ihre Vision der Zukunft? Ebner forscht am Institute for Strategic Dialogue in London zu Online-Extremismus und ist Online-Extremismus-Beraterin der UN, NATO und der Weltbank.

Junior-Wissensbücher
Scharmacher-Schreiber, Kristina/Marian, Stephanie: Wie viel wärmer ist 1 Grad? Was beim Klimawandel passiert (Beltz & Gelberg Verlag, ab 7).
Wird es wirklich immer wärmer? Kann man ein Grad Unterschied überhaupt spüren? In Bild und Text werden die Zusammenhänge kindgerecht erklärt und es wird gezeigt, wie unser Handeln im Alltag das Klima beeinflusst und wie wir die Erde schützen können.

Die Wahl zu den besten Wissenschaftsbüchern erfolgt in einem mehrstufigen Prozess, der vom Verlag Buchkultur geleitet wird. Durch eine Expert/innenjury werden in vier Kategorien jeweils fünf Bücher ausgewählt. Aus diesen werden im Anschluss in einer Publikumswahl die Siegertitel ermittelt. Bei der diesjährigen Wahl wurden mehr als 8.000 Stimmen abgegeben. Gewählt werden konnte in ganz Österreich in Buchhandlungen, Bibliotheken sowie über die Homepage www.wissenschaftsbuch.at.

 

Pressemittelung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2020

Die Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreise des Jahres 2020 stehen fest. Die offizielle Verleihung der Preise findet am 5. Mai 2020 in Eisenstadt statt.

Die mit € 6.000 dotierten Preise gehen heuer an Frauke Angel, Julia Dürr: „Disco!“, Jungbrunnen Verlag 2019; Leonora Leitl: „Einmal wirst du …“, Tyrolia Verlag 2019; Agnes Ofner: „Nicht so das Bilderbuchmädchen“, Jungbrunnen Verlag 2019 und Hannes Wirlinger, Ulrike Möltgen: „Der Vogelschorsch“, Jacoby & Stuart Verlag 2019

Sechs weitere Titel hat die Jury als besonderen Lese-Tipp für die Kollektion ausgewählt: Reinhard Ehgartner, Linda Wolfsgruber: „Sternenbote. Eine Weihnachtsgeschichte“, Tyrolia Verlag 2019; Heinz Janisch, Hannes Binder: „Die zweite Arche“, Atlantis Verlag 2019; Verena Hochleitner: „Die 3 Räuberinnen“, Tyrolia Verlag 2019; Elisabeth Steinkellner, Michael Roher: „Vom Flanieren und Weltspazieren“, Tyrolia Verlag 2019; Lena Raubaum: „Qualle im Krankenhaus“, Obelisk Verlag 2019 und Rachel van Kooij: „Herr Krähe muss zu seiner Frau“, Jungbrunnen Verlag 2019.

„Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträger sehr herzlich zum Kinder- und Jugendbuchpreis des Jahres 2020. Allen Leserinnen und Lesern sowie Vorleserinnen und Vorlesern kann ich nur empfehlen, zu diesen Preisbüchern zu greifen, die all das können, was gute Kinder- und Jugendliteratur zu bieten hat: spannend erzählte Geschichten, außergewöhnliche Illustrationen, Nachdenkliches und Unterhaltsames, Humor, Scharfsinn und Tiefgang“, so Ulrike Lunacek, Staatssekretärin für Kunst und Kultur.

Der Preis wird seit dem Jahr 1955 als Literaturpreis einmal jährlich für Bücher österreichischer Verlage und für Bücher österreichischer Künstler*innen verliehen. Insgesamt haben sich 18 Verlage mit 66 Neuerscheinungen um den Preis beworben. Jury: Severin Filek, Design Austria; Karin Haller, Institut für Jugendliteratur; Magda Hassan, Buchhandlung Herder; Barbara Mayer, Literaturhaus

Die Verleihung der Preise findet am 5. Mai 2020, um 11 Uhr, im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt statt. Rund um die Preisverleihung werden vom Literaturhaus Mattersburg zahlreiche Lesungen und Workshops mit den ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstlern organisiert, die Lust aufs Lesen, auf Literatur und Bücher machen sollen.

Um alle ausgezeichneten Bücher noch bekannter zu machen und Kinder und Jugendliche zum Lesen zu verführen, bietet der Österreichische Buchklub der Jugend allen Schulen bundesweit Bücherkoffer an, die Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, sich mit den prämierten Büchern auseinanderzusetzen.

 

Eine Pressemitteilung des Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport
www.bmkoes.gv.at

Brandstätter Bücher gewannen in 2 Kategorien den Gourmand World Cooking Award

Der Brandstätter Verlag freut sich über den zweifachen Gewinn des Gourmand World Cooking Awards 2019!

Prämiert wurden diesmal zwei Erfolgs-Titel aus dem Programm:

In der Kategorie „Natural Health & Nutrition“ in Österreich gewann Kochen mit der Kraft der Natur (Christine Saahs/Dr. Christine Saahs) den ersten Platz.

Das Opus magnum Wein in Österreich (Willi Klinger (Hg.)/Dr. Karl Vocelka (Hg.) wurde zum Gewinner der Kategorie „European Wine“ gekürt.

Eine Pressemeldung des Brandstätter Verlags

Ausschreibung: Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung

„So etwas muss man als Kind erleben, wie man in einer Geschichte abtaucht und alles drum herum vergisst!“, sagt die Hamburger Autorin und Ehrenbürgerin Kirsten Boie. Seit Jahrzehnten feiert sie Erfolge mit ihren Kinder- und Jugendbüchern und fordert mit der von ihr 2018 initiierten Hamburger Erklärung: „Jedes Kind muss lesen lernen!“

Die Hamburger Literaturstiftung, das Literaturhaus Hamburg, der Carlsen Verlag und der Verlag Friedrich Oetinger fühlen sich dem Engagement der Autorin verbunden und möchten ebenfalls einen Beitrag für die Kinderliteratur leisten, indem sie 2020 erstmalig den Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung vergeben. Die Preisverleihung findet am Dienstag, den 16. Juni 2020, um 18.30 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Mit dieser Auszeichnung wird das beste unveröffentlichte Kinderbuch einer deutschsprachigen Autorin, eines deutschsprachigen Autors ausgezeichnet.

In der festen Überzeugung, dass Spaß am Lesen die beste Leseförderung ist, setzt sich der Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung zum Ziel, Texte zu entdecken, die aufrütteln, unterhalten, zum Weinen und zum Lachen bringen, kleine Welten beschreiben oder das große Abenteuer suchen. Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können eingereicht werden, es gibt nur eine Grundbedingung: bloß keine Langeweile!

Der Kirsten-Boie-Preis wird alle zwei Jahre von einer unabhängigen und überregionalen Jury vergeben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und geht zusätzlich einher mit einem Buchvertrag, der im ersten Jahr der Ausschreibung mit dem Verlag Friedrich Oetinger in Hamburg geschlossen wird, 2022 wird das prämierte Manuskript des zweiten Durchgangs im Hamburger Carlsen Verlag unter Vertrag genommen. Darüber hinaus werden von der Jury bis zu zwei Förderpreise vergeben, die jeweils mit 1.000 Euro honoriert sind.

Bewerbung

Zur Bewerbung schicken Sie bitte einen Textauszug (maximal 30 Seiten à 1.800 Zeichen) und ein Exposé der Geschichte als PDF-Datei per E-Mail an: kirsten-boie-preis@literaturhaus-hamburg.de. Bitte anonymisieren Sie die eingereichten Texte.

Einsendeschluss ist der 15. März 2020.

 

Eine Pressemitteilung der Hamburger Literaturstiftung
Die Hamburger Literaturstiftung, 1994 gegründet, fördert die Literatur und das Buchwesen, arbeitet mit anderen Institutionen zum Zweck der Literaturförderung zusammen und unterstützt das Literaturhaus Hamburg und seine Programme für Kinder und Jugendliche.

 

Österreichischer Cartoonpreis vergeben

Bereits zum zweiten Mal wurde vom Club der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier der ÖSTERREICHISCHE CARTOONPREIS vergeben.

Gesucht waren Cartoons zum Thema FILM. 61 Cartoonisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben 375 Bilder eingereicht. Eine Fachjury hat darunter den besten Cartoon ausgewählt, der nun mit einem Preisgeld von 1.000 Euro prämiert wurde: Gewonnen hat der deutsche Cartoonist Jean La Fleur mit dem Bild ICH BIN EIGENTLICH AUCH KELLNER (http://www.komischekuenste.com/shop/ich-bin-eigentlich-auch-kellner).

Die besten Cartoons sind noch bis 6. Jänner in der Ausstellung FILMREIFE CARTOONS in der Galerie der Komischen Künste im MuseumsQuartier zu sehen. Im Rahmen dieser Ausstellung durften die Besucher den Publikumspreis wählen (dotiert mit einer Kiste Bier): Dieser Preis ging an den steirischen Cartoonisten Oliver Ottitsch für das Bild IN 3 TAGEN BIST DU KOT (http://www.komischekuenste.com/shop/horrorfilm). Oliver Ottitsch konnte bei der Verleihung leider nicht anwesend sein, hat aber eine Grußbotschaft hinterlassen und seine gewonnene Bierkiste dem anwesenden und durstigen Publikum gespendet.

Die Fachjury bestand aus:

  • Katharina Greve (Preisträgerin 2016)
  • Clemens Ettenauer (Leiter der Galerie der Komischen Künste)
  • Katja Ettenauer (Lektorin beim Holzbaum Verlag)
  • Christian Fuchs (Filmkritiker bei Radio FM4)
  • Gottfried Gusenbauer (Direktor des Karikaturmuseum Krems)

Anlässlich des Cartoonpreises ist auch ein Katalog mit den besten Bildern erschienen: http://www.komischekuenste.com/shop/filmreife-cartoons

KOMISCHE KÜNSTE Verlagsges.m.b.H.

Kinder- & Jugendbuchpreise der Stadt Wien

Die Gewinner der Kinder- und Jugendbuchpreise der Stadt Wien wurden im Wiener Rathaus geehrt. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) überreichte drei mit je 4.000 Euro dotierte Autorenpreise und einen Illustrationspreis (3.000 Euro).

Vorherrschende Themen in den prämierten Büchern waren heuer Trauer, Müll und Sprachspiele.

„Ein bisschen wie du/A little like you“ von Lilly Axster, Christine Aebi, Henrie Dennis und Jaray Fofana beschäftigt sich mit Trauer, Erinnerung und Identität. Das zweisprachige Buch (Zaglossus Verlag) wird dabei laut Jury „nicht zuletzt durch das kunstvolle Zusammenspiel suggestiver Illustrationen, zweier kluger Textvarianten (in deutscher bzw. englischer Sprache) sowie einer eindrücklichen grafischen Gestaltung zu einem Buchkunstwerk“.

Die Autorin Elisabeth Steinkellner und der Illustrator Michael Roher wurden für „Vom Flaniern und Weltspaziern. Reime und Sprachspiele“ (Tyrolia) ausgezeichnet. Das Buch wurde „als wesentlicher, zeitgemäßer Beitrag zur Kinderlyrik aus Österreich“ gewürdigt. „Hier werden in Sprache und Bild überaus kreative Register gezogen, von lustig bis besinnlich, von Konkreter Poesie bis zur Ernst-Jandl-Paraphrase.“

Mit dem ebenfalls im Tyrolia Verlag erschienenen „So ein Mist. Von Müll, Abfall & Co“ von Melanie Laibl (Text) und Lili Richter (Zeichnung) wurde schließlich ein Sachbilderbuch ausgezeichnet, das sich der „Kulturgeschichte des Unrats“ widmet. „Auf visuell bis ins Detail durchkomponierten Doppelseiten werden sonst eher tabuisierte Themenbereiche in einer Weise aufbereitet, die sowohl junge als auch erwachsene LeserInnen immer neugierig bleiben lässt, was als nächstes kommt“, heißt es dazu in der Jurybegründung. Besonders freute sich die Stadträtin über eine „deutliche Erhöhung“ der Preise von je 2.200 Euro auf 4.000 Euro.

Den von 1.400 Euro auf 3.000 Euro erhöhten Illustrationspreis erhielt Renate Habingers „Nicht schon wieder“. „Wie Renate Habinger aus Pappen, Stoffen und Materialien aller Art farbenprächtige nächtliche Kulissen arrangiert, ist beeindruckend“, heißt es dazu von der Jury. „Würfel, Murmeln, Knöpfe und Stifte finden sich in ihren raffiniert ausgeleuchteten und anschließend abfotografierten Miniaturwelten ebenso wie kleine Zeichnungen oder handgefertigte Figuren.“

„Interessant ist heuer, dass in den prämierten Büchern Fragen zu Trauer, Erinnerung und Identität verhandelt werden. Erstmals und auf ungewöhnliche Weise sprechen die Bücher Themen wie Müll, Mist und Unrat an, die immerhin jede Gesellschaft besser charakterisieren als ihre Errungenschaften“, so Kaup-Hasler. „Informationsvermittlung und eine spannende und witzige Unterhaltsamkeit gehen bruchlos Hand in Hand.“

Zu den Kinder- und Jugendbuchpreisen der Stadt Wien wurden heuer von sieben Verlagen 25 Titel eingereicht.

FOTO: Die Preisträger 2019 – Lilly Axter und Henrie Dennis, Jury-Mitglied und Laudatorin Andrea Kromoser, Julia Danielczyk, Leiterin der Literaturreferats der Stadt Wien, Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Michael Roher, Melanie Laibl, Lili Richter, Renate Habinger und Elisabeth Steinkellner (v.l.n.r), © Michael Seirer Photography

Der Brandstätter Verlag vergoldet ab sofort Bücher, die sich über 25.000 mal verkauft haben

Die Idee von Marketingleiter Horst Grabensberger, sich bei den BuchhändlerInnen für ihren Beitrag beim Verkauf erfolgreicher Titel zu bedanken und Bücher mit einer „Golden Edition“ zu feiern, wird vom Buchhandel sehr gut angenommen.

Horst Grabensberger erklärt das Konzept: „Eine der schönsten Seiten meines Berufes ist es, mir Aktionen zu überlegen, auf welche Weise wir Danke sagen können. Es ist wirklich schön zu wissen, dass die Ideen der AutorInnen und Kreativen vielen Menschen Freude, Wissen und Abenteuer bereitet haben und BuchhändlerInnen mit dem Verkaufserfolg Teil dieser Geschichten geworden sind. Deshalb feiern wir den Erfolg von über 25.000 verkauften Exemplaren mit 999 streng limitierten, nummerierten und von den AutorInnen signierten Exemplaren in einer hochwertigen Ausstattung und mit zusätzlichen überraschenden Beigaben.“

Soeben sind die ersten beiden Titel erschienen und bereits nahezu ausverkauft: Der Klassiker der veganen Küche „Immer schon vegan“ von Katharina Seiser (bereits in der 7. Auflage!) mit zitrusgelbem Cover, bedrucktem Buchblock, Bonusrezept und verpackt in knallgelber, natürlich nachhaltig produzierter Stofftasche mit dem Spruch „Echte Geschmacksträgerin“.

Und: Der Verlag feiert den „Autorentransfer“ der Hamburger Kochbuch-Rockstars Johannes Riffelmacher und Thomas Kosikowski von Umschau zu Brandstätter mit einer „Golden Edition“ von „Salt & Silver Lateinamerika. Reisen, surfen, kochen“. Die ebenfalls auf 999 Exemplare limitierte, nummerierte und signierte Ausgabe trägt nun ein mit Gold und Silber veredeltes Cover, einen bedruckten Farbschnitt und enthält einen beigelegten Tattoo-Bogen und großformatige Postkarten. Die Signieraktionen wurden auf Social Media begleitet und die „Salt & Silver“-Ausgabe als Medienevent in Hamburg inszeniert.

Die AutorInnen sind glücklich über die besondere Wertschätzung ihrer Arbeit, der Verlag rückt die Backlist ins Scheinwerferlicht und der Buchhandel kann sich über exklusive Weihnachtsgeschenke für die LeserInnen freuen.

Noch ein Plus: Die goldenen Ausgaben werden nicht über Amazon und Barsortimente verkauft – ein echtes Geschenk an den Handel!


Johannes Riffelmacher und Thomas Kosikowski beim Signieren der Bücher.

Alle Fotos (c) Brandstätter Verlag

LYX-Autorinnen gewinnen Gold, Silber und Bronze beim LovelyBooks Leserpreis 2019

Beim LovelyBooks Leserpreis 2019 gewinnt der Verlag 1x Gold, 3x Silber und 1x Bronze.

Besonders in der Kategorie „Liebesromane“ räumte der Verlag für New Adult und Romance ab. Gleich die ersten vier Plätze belegen Bücher von LYX:

Platz 1: „Hope Again“ von Mona Kasten

Platz 2: „Someone New“ von Laura Kneidl

Platz 3: „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni

Platz 4: „Wenn Donner und Licht sich berühren“ von Brittainy C. Cherry

Damit sichert sich LYX in der Kategorie „Liebesromane“ nach 2017 bereits das zweite Mal das gesamte Siegertreppchen. Für Mona Kasten ist es bereits der vierte Sieg in Folge: 2016 gewann sie mit „Begin Again“, 2017 mit „Trust Again“ und 2018 mit „Save Me“ Gold in der Kategorie „Liebesromane“.

„Als führender Verlag für Liebesromane freut uns dieses deutliche Ergebnis außerordentlich. Die Auszeichnungen sind eine Bestätigung unserer Arbeit und die beste Motivation, weiterhin so viel Herzblut und Leidenschaft in unser Programm zu stecken“ so Ruza Kelava, Programmleiterin LYX & LYX.digital. „Wir gratulieren allen Autor*innen recht herzlich und bedanken uns bei allen Leser*innen, die für unsere Bücher abgestimmt haben.“

Zusätzlich gewann „Wenn Donner und Licht sich berühren“ von Brittainy C. Cherry Silber im Bereich „Bester Buchtitel“. Mona Kastens „Hope Again“ (gelesen von Milena Karas) wurde ebenfalls mit Silber als zweitbestes Hörbuch ausgezeichnet.

Über den Verlag:
Im Gründungsjahr 2007 läutete LYX mit enormem Erfolg den Romantic-Fantasy-Boom ein und holte die Liebesromane mit einem frischen, zeitgemäßen Look aus der Nische. Heute bietet LYX ein vielfältiges Programm mit starkem Fokus auf romantischer Unterhaltung und mitreißenden Liebesgeschichten für anspruchsvolle Vielleserinnen und Buchjunkies.

Über den Award:
Der LovelyBooks Leserpreis zeichnet seit 2009 jährlich die besten Neuerscheinungen in unterschiedlichen Kategorien aus. Das Besondere: Hier bestimmen allein die Leser*innen, welche Bücher, Autorinnen und Autoren gekürt werden. Mit einer überwältigenden Teilnahme wurden die diesjährigen Preisträger*innen aus 8.000 nominierten Büchern in 16 Kategorien gewählt. Insgesamt wurden über 200.000 Stimmen abgegeben. Das macht den Leserpreis zum größten von Leser*innen vergebenen Buchpreis im deutschsprachigen Raum.

Aus der Pressemeldung des LYX Verlags

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