#buchbesuch – Leipziger Verlage öffnen am 19. März ihre Türen

Die Leipziger Buchmesse fällt aus – aber trotzdem wird Leipzig in den Tagen der Messe summen und brummen vor Literatur. Einige Leipziger Verlage öffnen daher am „Messe“-Samstag, dem 19. März ihre Türen und freuen sich auf Neugierige, die ihnen einen #buchbesuch abstatten.

Folgende Verlage sind beteiligt: Buchfunk, Faber & Faber, Klett Kinderbuch, Lehmstedt Verlag, Lychatz, Mosses Schroeter Verlag/Verlagsbuchhandlung für alternatives Energierecht, Palomaa Publishing, Seemann Henschel und Zweitausendeins.

Alle Details (Orte, Öffnungszeiten, Programmpunkte) werden von den einzelnen Verlagen bekanntgegeben und können in den sozialen Medien unter #buchbesuch aufgefunden werden.

„Wir hoffen auf viele Verlagsstadtschwärmer, die Lust auf einen Blick ins neue Programm und in unser Verlagszuhause haben“, sagt Klett Kinderbuch- Geschäftsleiterin Franziska Hauffe, von der die Initiative ausging.

 

Pressemitteilung Klett-Kinderbuch

buchmesse_popup in Leipzig vom 18.–20. März 2022: Verlage präsentieren ihre Neuerscheinungen

Vom 18. bis 20. März 2022 findet die buchmesse_popup im Werk 2 in Leipzig statt. Über 50 Verlage präsentieren ihre aktuellen Titel.

Mit dabei sind u. a. die Aufbau Verlage, C.H.Beck, Hanser, Jung und Jung, Kampa, Kanon, Katapult, Klett-Cotta, Kunstmann, Mare, Matthes & Seitz, Schöffling, Suhrkamp/Insel, Verbrecher, Voland & Quist und Wagenbach. Auch der PEN wird auf der buchmesse_popup vertreten sein.
Und es gibt ein umfangreiches Lesungsprogramm in den Cammerspielen.

„Nach der Absage der hochgeschätzten Leipziger Buchmesse wollten wir nicht untätig bleiben“, so die Initiatoren Leif Greinus vom Verlag Voland & Quist und Gunnar Cynybulk vom Kanon Verlag. „Unser aller Autor:innen und ihre Bücher brauchen die positive Energie, die von Leipzig im Frühjahr ausgeht.“

„Es ist wichtig, ein Signal zu setzen – auch für die Buchmessestadt Leipzig“, sagt Constanze Neumann von den Aufbau Verlagen.
Und Tom Kraushaar von Klett-Cotta ergänzt: „Unsere Initiative ist als einmaliges Ereignis gedacht. Sie richtet sich nicht gegen die etablierte Messe. Und sie richtet sich auch ausdrücklich nicht gegen die Verlage, die aus nachvollziehbaren Gründen ihre Teilnahme an der Leipziger Buchmesse abgesagt haben.“

buchmesse popup

Ort: Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig
Öffnungszeiten: 18. 3. 22, 12 bis 18 Uhr; 19. + 20. 3. 22, 10 bis 18 Uhr
Tickets sind zum Preis von 6 Euro erhältlich.
Der Eintritt erfolgt aktuell nach der 2G+-Regel.

 

Presseaussendung buchmesse popup

Preis der Leipziger Buchmesse 2022: 15 Buchtitel im Rennen um bedeutenden Literaturpreis

Die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse hat 15 Buchtitel für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung nominiert. Bis zum 17. März steigt die Spannung für die Autor:innen und Übersetzer:innen sowie ihre Verlage: Denn an diesem Tag wird der Preis, um 16 Uhr in der Glashalle des Leipziger Messegeländes vergeben und auf der Website der Leipziger Buchmesse live gestreamt.

„Die nominierten literarischen Werke zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Sprachkunst aus, die überhaupt erst eine Auseinandersetzung mit ihren Themen ermöglicht“, erklärt Juryvorsitzende Insa Wilke. „Auch im Sachbuch hat uns die mitreißende Intensität überzeugt, mit der die Autor:innen sich mit völlig unterschiedlichen rhetorischen Ansätzen ihren Fragestellungen widmen.“

„Die Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse ist in diesen Tagen wichtiger denn je“, so Buchmessedirektor Oliver Zille. „In den schwierigen pandemischen Zeiten fehlt den Verlagen, Autor:innen und Übersetzer:innen jene so notwendige Öffentlichkeit und die Begegnung mit den Leser:innen. Mit der Preisverleihung möchten wir Literatur leuchten lassen. Die Glashalle der Leipziger Messe wird dafür den würdigen Rahmen bieten.“

Die Nominierten 2022

Belletristik

  • Dietmar Dath: „Gentzen oder: Betrunken aufräumen. Kalkülroman“ (Matthes & Seitz Berlin, August 2021)
  • Tomer Gardi: „Eine runde Sache“, zur Hälfte übersetzt aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer (Literaturverlag Droschl, Juni 2021)
  • Heike Geißler: „Die Woche“ (Suhrkamp Verlag, März 2022)
  • Emine Sevgi Özdamar: „Ein von Schatten begrenzter Raum“ (Suhrkamp Verlag, Oktober 2021)
  • Katerina Poladjan: „Zukunftsmusik“ (S. Fischer Verlag, Februar 2022)

Sachbuch / Essayistik

  • Horst Bredekamp: „Michelangelo“ (Verlag Klaus Wagenbach, August 2021)
  • Hadija Haruna-Oelker: „Die Schönheit der Differenz. Miteinander anders denken“ (btb Verlag, März 2022)
  • Christiane Hoffmann: „Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“ (Verlag C.H.Beck, Februar 2022)
  • Juliane Rebentisch: „Der Streit um Pluralität. Auseinandersetzungen mit Hannah Arendt“ (Suhrkamp Verlag, Februar 2022)
  • Uljana Wolf: „Etymologischer Gossip. Essays und Reden“ (kookbooks, Juni 2021)

Übersetzung

  • Irmela Hijiya-Kirschnereit, übersetzte aus dem Japanischen: „Dornauszieher. Der fabelhafte Jizo von Sugamo“ von Hiromi Ito (Matthes & Seitz Berlin, August 2021)
  • Stefan Moster, übersetzte aus dem Finnischen „Im Saal von Alastalo. Eine Schilderung aus den Schären“ von Volter Kilpi (mareverlag, Oktober 2021)
  • Andreas Tretner, übersetzte aus dem Russischen: „Wunderkind Erjan“ von Hamid Ismailov (Friedenauer Presse, März 2022)
  • Helga van Beuningen, übersetzte aus dem Niederländischen: „Mein kleines Prachttier“ von Marieke Lucas Rijneveld (Suhrkamp Verlag, September 2021)
  • Anne Weber, übersetzte aus dem Französischen: „Nevermore“ von Cécile Wajsbrot (Wallstein Verlag, Juli 2021)

Service für die Medien

Die Preisverleihung findet am 17. März, um 16 Uhr in der Glashalle auf dem Leipziger Messegelände statt und wird auf der Website
www.leipziger-buchmesse.de gestreamt. Eine Teilnahme für Medienvertreter ist möglich.

Für die Preisverleihung wird jedoch ein SNG Signal sowie ein Live-Stream zur Verfügung gestellt. Im Nachgang besteht die Möglichkeit, Interviews mit den Preisträgern zu führen. Bitte melden Sie sich dafür bis spätestens 10. März unter j.luecke@leipziger-messe.de an. Töne der Jury zu den diesjährigen Nominierungen finden Sie schon jetzt unter
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de.

Nominierte vorab im LCB und Deutschlandfunk Kultur erleben

Bevor die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse ihr Urteil fällt, können sich Fans von Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzungen ein eigenes Urteil bilden. Im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) stellen die 15 Nominierten am 3. März (Belletristik) und 8. März (Übersetzung) ihre Werke vor. Zu hören sind sie anschließend bei Deutschlandfunk Kultur sowie MDR Kultur:

  • Belletristik: 6. März, 22:03 Uhr in der Sendung „Literatur“ (Deutschlandfunk Kultur) sowie Dienstag, 15. März, 22 Uhr bei MDR Kultur; Moderation: Katrin Schumacher und Jörg Plath
  • Sachbuch/Eassyistik: 12. März, 11:05 Uhr in der Sendung „Lesart“ (Deutschlandfunk Kultur), Moderation: Andrea Gerk und Christian Rabhansl
  • Übersetzung: 13. März, 22:03 Uhr in der Sendung „Literatur“ (Deutschlandfunk Kultur), Moderation: Jörg Plath und Maike Albath

Über den Preis der Leipziger Buchmesse

Der Preis der Leipzig Buchmesse wird von einer siebenköpfigen Jury vergeben: Unter der Leitung von Insa Wilke haben Moritz Baßler, Anne-Dore Krohn, Andreas Platthaus, Miryam Schellbach, Shirin Sojitrawalla und Katharina Teutsch die Nominierten ausgewählt. Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin. Medienpartner ist das Kundenmagazin buchjournal und Deutschlandfunk Kultur.

 

Pressemitteilung Leipziger Buchmesse

Es wird wieder erzählt: 35. Internationales Storytelling Festival im Juni 2022

2020 coronabedingt auf Oktober verschoben, 2021 als grazERZÄHLTgeschichten coronatauglich umgesetzt, wird 2022 endlich wieder ein „normales“ grazERZÄHLT stattfinden. Natürlich gar nicht „normal“, denn es wartet ein sogar erweitertes Programm mit ganz neuen Programmpunkten und einem neuen Festivalstandort.

Neben den „Klassikern“ wie die „Langen Nächte der fantastischen Geschichten“ und den „Matineen“ im Schauspielhaus, die Ladies-only-Gala „Life Is a Story“ im K&Ö, wird es auch endlich wieder ein „Story Dinner“ (im neuen, fantastischen Atelier Martin Auer) und am Pfingstsonntag eine „Wein|Genuss|Tour“ ins Vulkanland zu drei der prominentesten Weingütern (Frauwallner, Krispel und Winkler-Hermaden) geben.

Ganz neu sind zwei besondere Programmpunkte: In Zusammenarbeit mit dem Universalmuseum Joanneum wird am Pfingstmontag erstmals das „Museenfest der Fantasie“ stattfinden. In fünf verschiedenen Museen wartet jeweils ein ganz besonderes Erzählprogramm bei freiem Eintritt (und nicht nur das: An diesem Tag gibt es für die Besucher von grazERZÄHLT auch freien Eintritt in die jeweiligen Museen!).
Zudem wurde in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz musikERZÄHLT entwickelt: Fünf Musikgruppen, fünf Stilrichtungen und dazu passende Erzählungen. Allesamt einstudiert und präsentiert von Studierenden der KUG! Am Pfingstsamstag auf einer Open-Air Bühne im Park des Palais Meran. Auch bei freiem Eintritt. Beide Programmpunkte für die ganze Familie!

Besonders erfreulich: Neben vorauERZÄHLT (bereits zum fünften Mal), wird es mit badradkersburgERZÄHLT einen neuen Festivalstandort mit insgesamt sechs Programmpunkten geben.

Neben diesen drei Standorten in der Steiermark gibt es auch wieder – zum 16. Mal – fabelhaft!NIEDERÖSTERREICH an zwei Standorten und MQmagicSTORIES im Wiener MuseumsQuartier.

Zum diesjährigen Internationalen Storytelling Festival wurden 52 KünstlerInnen aus 12 Ländern eingeladen, die bei insgesamt 26 Programmpunkten und 78 Veranstaltungen begeistern werden.

Kartenkauf und Reservierungen sind ab sofort möglich (natürlich mit 100% Kostenersatz sollte es pandemiebedingt zu Absagen kommen)!

Alle Informationen unter www.storytellingfestival.at

Presseaussendung Internationales Storytelling Festival

Leipziger Buchmesse 2022 findet nicht statt

Der Wunsch nach einem persönlichen Treffen auf der Leipziger Buchmesse war riesengroß. Doch zahlreiche Absagen von Aussteller:innen innerhalb der vergangenen Tage führten dazu, dass die erwartete Qualität und inhaltliche Breite einer solchen großen Publikumsmesse nicht mehr gewährleistet ist. Aus diesen Gründen hat die Leipziger Messe in Einvernehmen mit dem Beirat entschieden, den Messeverbund aus Leipziger Buchmesse, Manga-Comic-Con, Leipzig liest und Antiquariatsmesse vom 17. bis 20. März 2022 abzusagen. Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 23. bis 26. März 2023 statt.

„Wir haben uns sehr gefreut über das Signal der Politik, Messen und Kongresse endlich wieder zu erlauben. Wir danken für dieses große Vertrauen, auch in pandemischen Zeiten, Veranstaltungen sicher umsetzen zu können“, so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Leider sehen sich viele Aussteller und Ausstellerinnen aufgrund der Unwägbarkeiten der Pandemie aktuell nicht in der Lage, für eine solch große Publikumsveranstaltung zuverlässig zu planen. Das führte kurzfristig zu vielen Absagen. Daher haben wir uns jetzt schweren Herzens entschieden, die Leipziger Buchmesse nicht durchzuführen. Diese Absage ist der Besonderheit der Dimension der Veranstaltung geschuldet und gilt nicht für andere Messen und Kongresse der Leipziger Messe.“

„Die Branche hat uns klare Zeichen gegeben, die Messe mit aller Kraft zu ermöglichen – bis zuletzt haben wir um eine Durchführung gerungen“, so Buchmessedirektor Oliver Zille. „Leider führt jedoch die volatile pandemische Lage zu personellen Engpässen bei sehr vielen Aussteller:innen. In Abstimmung mit dem Beirat haben wir uns entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Wir danken allen Aussteller:innen für ihr Vertrauen in die Leipziger Buchmesse sowie unserem treuen Publikum.“

„Die Absage der Leipziger Buchmesse ist ein schwerer Schlag für die Branche. Die Messe wäre für das Buch und alle, die dafür und davon leben, sehr wichtig gewesen. Nun fehlt den Verlagen und ihren Autor:innen einmal mehr jene so langersehnte Bühne“, so Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Die letzten Tage haben gezeigt, dass sich viele Verlage durch die Unplanbarkeit der infektiösen Omikron-Variante dennoch außerstande sehen, eine feste Zusage zu geben. Wir danken all jenen Verlagen, die den Umständen zum Trotz zur Messe gekommen wären und haben zugleich Verständnis für alle, die sich dagegen entschieden haben. Mein großer Dank gilt außerdem der Politik, die das Stattfinden der Messe möglich gemacht hätte sowie Oliver Zille und seinem engagierten Team. Wir teilen die Enttäuschung aller Buchmenschen und freuen uns darauf, im Frühjahr 2023 endlich wieder in Leipzig zusammenzukommen.“

Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit wird in diesem Jahr kein digitales Alternativprogramm umgesetzt.

Ausgewählte Preisverleihungen wie der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung am 16. März sowie der Preis der Leipziger Buchmesse am 17. März finden statt und werden gestreamt. Details werden zeitnah bekannt gegeben.

Die Leipziger Buchmesse 2023 findet vom 23. bis 26. März statt.

 

Pressemeldung Leipziger Messe

51. Rauriser Literaturtage vom 30. März bis 3. April 2022

Am 8. Februar 2022 fand die vom Landes-Medienzentrum Salzburg in Zusammenarbeit mit den Organisatoren der Rauriser Literaturtage veranstaltete Online-Pressekonferenz zu den 51. Rauriser Literaturtagen 2022 statt.

Nachdem die 50. Rauriser Literaturtage 2021 aufgrund der COVID-19-Pandemie als Online-Veranstaltung im Internet abgehalten werden mussten, sollen die diesjährigen Literaturtage – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Regelungen – vom 30. März bis 3. April 2022 wieder als Präsenzveranstaltung mit Publikumsbetrieb über die Bühne gehen.

LH-Stv. Heinrich Schellhorn stellte den anwesenden Vertreterinnen und Vertreter aus Presse und Kultur die Preisträgerinnen 2022 vor. „Noch immer leben wir in einer unberechenbaren Zeit, die uns viel an Verständnis, Umsicht und Flexibilität abverlangt. […] Umso wichtiger ist es uns daher, die Kultur zu unterstützen wie mit Stipendien und Preisen des Landes“, so Schellhorn.

Der Rauriser Bürgermeister Peter Loitfellner betonte den großen Stellenwert der Literaturtage in der Region, aber auch weit über Salzburg hinaus und sprach von einem Gefühl der Identität, das die Literatur gerade in schwierigen Zeiten zu geben imstande sei.

Manfred Mittermayer und Ines Schütz (Intendanz) präsentierten das unter dem Motto „Von Tieren und Menschen“ stehende Programm der 51. Rauriser Literaturtage und erläuterten die an die aktuell gültigen COVID-19-Regelungen angepassten Veranstaltungsbedingungen.

Rauriser Literaturpreis 2022 geht an Anna Albinus

Die 1986 in Mainz (Deutschland) geborene Autorin Anna Albinus, die Katholische Theologie, Judaistik und Kunstgeschichte studiert hat und nach mehreren Jahren in Wien derzeit in Greifswald lebt, erhält für ihre erste Buchveröffentlichung Revolver Christi (edition.fotoTAPETA 20210) den Rauriser Literaturpreis 2022 (vergeben vom Land Salzburg, dotiert mit EUR 10.000,-).

LH-Stv. Heinrich Schellhorn zitierte aus der Begründung der Jury (Sebastian Fasthuber, Anja Johannsen, Michael Luisier): „Wie man das Studium der Theologie literarisch nutzen kann, beweist Anna Albinus mit ihrem grandiosen Erstlingswerk Revolver Christi.“ Der Text „zieht auf rätselhafte Art in seinen Bann. Der Autorin gelingt es, bis zur letzten Seite die Spannung und gleichzeitig das Geheimnis ihrer an Anspielungen, Motiven und Bibelstellen reichen Geschichte zu bewahren. Ein Volltreffer.“

 

Presseaussendung Rauriser Literaturtage

„Premio Enrico Filippini“ für den Diogenes Verlag und Philipp Keel

Philipp Keel, der als Verleger des Diogenes Verlags im April 2022 sein zehnjähriges Jubiläum feiert, erhält im Rahmen der zehnten Ausgabe des Literaturfestivals Eventi letterari Monte Verità (7.4. – 10.4.2022) im schweizerischen Ascona den ›Premio Enrico Filippini‹.

Der Preis zeichnet Menschen und Initiativen aus, die sich in der Literatur- und Verlagswelt durch Mut und Innovationsgeist hervortun. Frühere Preisträger:innen sind u.a. Elisabetta Sgarbi, Klaus Wagenbach und Jorge Herralde. Der Diogenes Verlag feiert 2022 außerdem sein 70-jähriges Bestehen.

Der Diogenes Verleger, Autor und Künstler Philipp Keel wird anlässlich der Eventi letterari und der Preisverleihung mit verschiedenen prominenten Autorinnen und Autoren des Verlags nach Ascona reisen und steht dort gerne für Interviews oder Statements zur Verfügung.

Alles zum Festival Eventi letterari Monte Verità

 

Aussendung Diogenes Verlag

Lesofantenfest 2.022 – Wir gehen wieder online!

Von 15. bis 26. Februar findet wieder Wiens größtes Kinderkunst-, Literatur- Theater- und Filmfestival statt. Unter dem Motto Diversität und Vielfalt bieten die Büchereien ein Riesenprogramm für Kinder und Jugendliche von 0 bis 14 Jahren – Workshops, Lesungen und Gesprächen, Theater- und Bühnenauftritten sowie Illustrationsanregungen.

Wir wollen Programm machen. Damit uns die Corona-Lage nicht im letzten Moment mit Lockdowns und Erkrankungen quält, bieten wir unser Programm wieder online. So findet es in jedem Fall statt. Unter Stadt Wien – Büchereien > Büchereien Wien findet ihr in Kürze das gesamte Online-Programm.

Wir feiern digital weiter!

 

Aussendung Büchereien Stadt Wien

Deutscher Hörbuchpreis 2022: 18 Nominierte im Finale

Die 18 Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2022 stehen fest. In sechs Kategorien hat die Nominierungsjury jeweils drei Produktionen für die Endrunde ausgewählt.
Rund 70 Verlage, Rundfunksender und Produzierende bewarben sich mit insgesamt mehr als 300 Titeln für die begehrte Auszeichnung, die zum 20. Mal vergeben wird.

In der Kategorie Beste Interpretin haben folgende Schauspielerinnen und Sprecherinnen eine Chance auf den Preis: Martina Gedeck liest „Nastjas Tränen“ von Natascha Wodin (Argon Verlag), Milena Karas interpretiert „Wo der Wolf lauert“ von Ayelet Gundar-Goshen (ebenfalls Argon Verlag) und Jördis Triebel „Was wäre wenn“, den neuen Roman von Lizzie Doron (Der Audio Verlag).

Mit Jens Harzer, Edgar Selge und Devid Striesow wetteifern drei prominente Schauspiel­kollegen um die Ehre als Bester Interpret. In „Paul Celan / Jens Harzer: Eine Annäherung“ (speak low) erschließt sich den Hörer:innen die stimmliche Aneignung der Gedichte als intellektueller Prozess, Edgar Selge liest seinen autobiografischen Roman „Hast Du uns endlich gefunden“ (Argon Verlag) und Sprecher Devid Striesow konnte die Jury mit Fridolin Schleys Roman „Die Verteidigung“ überzeugen (Random House Audio).

In der Kategorie Bestes Hörspiel kamen drei Literaturbearbeitungen in die Endrunde: Christiane Ohaus führte Regie bei der Adaption von John Steinbecks Epos „Jenseits von Eden“ (NDR / Der Hörverlag), Regisseurin Christine Nagel holte Jane Austens Klassiker „Überredung“ in die Gegenwart (hr / Der Hörverlag) und Regiekollegin Andrea Getto hat Lizzie Dorons Roman „Who the fuck is Kafka“ als Hörspiel inszeniert (NDR / Der Audio Verlag).

Als Bestes Kinderhörbuch stehen für die diesjährige Kinderjury zur Auswahl: die Grusel­geschichte „Biest & Bethany. Nicht zu zähmen: Eine ungeheuerliche Freundschaft“ von Jack Meggitt-Phillips, gelesen von Mechthild Großmann (Hörcompany), „Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt)“, gesprochen von Hanno Koffler (Argon Sauerländer Audio) und die Kinder-Roadstory „Mission Kolomoro oder: Opa in der Plastiktüte“ von Julia Blesken, vorgetragen von Stefan Kaminski (Oetinger audio).

Finalisten in der Kategorie Beste Unterhaltung sind die Autorenlesung „Charly Hübner über Motörhead oder Warum ich James Last dankbar sein sollte“ (tacheles! / ROOF Music), die Sozialkomödie „Ruslan aus Marzahn“ von Sebastian Stuertz mit Interpret Shenja Lacher (Der Hörverlag) sowie Paul Plampers Weihnachtshörspiel „Stille Nacht II“ (Hoerspielpark / WDR), das eine Patchwork-Familie pandemiebedingt im Videocall feiern lässt.

Zum vierten Mal wird beim Deutschen Hörbuchpreis der Beste Podcast des Jahres aus­gezeichnet. Hier entschied sich die Nominierungsjury für „Cui Bono – WTF happened to Ken Jebsen“ (Koproduktion Studio Bummens, NDR, rbb und K2H), für die Dokumentation „Hannes soll kein Russe werden“ (Audible) und den Gesprächspodcast „FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marini?“ (hr / Börsenverein des Deutschen Buchhandels).

Die „Hörwölfe“, eine fünfköpfige Kinderjury aus Wolfschlugen (Baden-Württemberg), prämieren im Jubiläumsjahr das „Beste Kinderhörbuch“. Die anderen Gewinner:innen werden von der Preisträgerjury bestimmt.

Wie im Vorjahr werden alle Preisträger:innen erst am Abend der Preisverleihung bekannt gegeben, die als Live-Radioshow ohne Publikum stattfindet. Sie wird am 15. März 2022 ab 20.04 Uhr bei WDR 5 und den angeschlossenen Kulturwellen der ARD übertragen.

 

Pressemitteilung Deutscher Hörbuchpreis

Mit dem Gmeiner-Verlag auf Flusskreuzfahrt

Sie möchten in gemütlicher Atmosphäre dem Stress entfliehen und sich mit einem guten Buch den eigenen Wunsch nach Entspannung erfüllen? Dann haben wir genau das richtige für Sie! In Zusammenarbeit mit VIVA Cruises bieten wir Ihnen zum Jahresstart 2022 ganz besondere Krimi-Flusskreuzfahrten an.

An sechs Terminen zwischen Februar und März 2022 erwarten Sie jeweils sieben Nächte mit der MS Swiss Ruby, auf der Sie sich von einem umfangreichen Krimi-Programm begeistern lassen können. Mit VIVA All-Inclusive sind Sie rund um versorgt (Gourmet-Menüs, ganztags inkludierte Barkarte, Minibar, WLAN und Trinkgelder) und auch das bewährte Sicherheits- und Hygienekonzept lässt Sie sorgenfrei reisen.

Routen

  • Routenverlauf 1: Düsseldorf – Duisburg – Münster – Minden – Wolfsburg – Magdeburg – Brandenburg – Potsdam – Berlin (3 Termine)
  • Routenverlauf 2: Berlin – Potsdam – Brandenburg – Magdeburg – Wolfsburg – Minden – Münster – Düsseldorf (3 Termine)

Hierauf können Sie sich freuen

  • Mehrere Live-Lesungen mit namhaften Autor*innen des Gmeiner-Verlags während der Reise
  • Publikumsgespräche im Anschluss an die Lesungen – Nehmen Sie unsere Autor*innen ins „Verhör“
  • Gerne signieren die Autor*innen Ihre Bücher im Anschluss an die Veranstaltungen
  • Alle Bücher der Protagonisten der Tour gibt es im bordeigenen Shop zu erwerben
  • Umfangreiche Bibliothek an Krimis und Krimi-Spielen zum Ausleihen während der Reise

Nähere Informationen, die genauen Reisetermine sowie Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Erleben Sie folgende Autor*innen hautnah

  • Jan-Christoph Nüse (13.-14.02.2022)
  • Heike Wolpert (15.02.2022 + 16.-17.03.2022)
  • Patricia Brandt (16.-17.02.2022 + 2.-3.03.2022)
  • Bernd Hettlage (18.-19.02.2022 + 5.-6.03.2022)
  • Ella Danz (19.-20.02.2022 + 4.03.2022)
  • Mick Schulz (22.-23.02.2022 + 22.-23.03.2022)
  • Dagmar Maria Toschka (24.-26.02.2022)
  • Anja Eichbaum (26.-28.02.2022)
  • Kathrin Hanke (5.03. – 12.03.2022, inklusive Schreibworkshop)
  • Frank Wilmes (10.-12.03.2022)
  • Alida Leimbach (14.-15.03.2022)
  • Johannes Wilkes (19.-20.03.2022)
  • Franziska Steinhauer (18.-19.03.2022)
  • Olaf Müller (24.-26.03.2022)

(Änderungen vorbehalten!)

 

Aussendung Gmeiner Verlag

Verlagsgruppe Oetinger enthüllt haushohen Adventskalender mit vielen Kinderbuchlieblingen

Die Hamburger Verlagsgruppe Oetinger hat die rund 150 qm große Fassade ihres Verlagsgebäudes in Hamburg Altona in einen haushohen, bunten Kinderbuch-Adventskalender verwandelt.

24 Fenster des alten Speichergebäudes wurden mit weihnachtlichen Bildern aus Kinderbüchern der Verlagsgruppe beklebt. In der Zeit bis Weihnachten wird jeden Tag ab Einbruch der Dämmerung ein anderes Fenster beleuchtet. Zu sehen sind dann viele bekannte Kinderbuchfiguren wie Pippi Langstrumpf, das Sams, die Olchis oder Pettersson und Findus – alle mit weihnachtlich-winterlichen Motiven.

Der Fassaden-Adventskalender ist Teil einer großen Adventskalenderaktion, die auf den Social-Media-Kanälen der Verlagsgruppe Oetinger fortgeführt wird. Freuen dürfen sich alle Fans u.a. auf die Lesung von Kirsten Boie aus ihrem neuestem Buch „Für immer Sommerby“. Und auch Stefanie Taschinski liest aus ihrem aktuellen Weihnachtsbuch, „Familie Flickenteppich. Wir freuen uns auf Weihnachten“. Die Lesungen finden im Oetinger Kulturdeck statt und werden live auf dem YouTube Kanal der Verlagsgruppe Oetinger gestreamt. Jeden Tag warten neue Überraschungen hinter den digitalen Adventskalendertüren: Lesungen, Rezepte, Basteltipps, Gewinnspiele und mit Olchi-Erfinder Erhard Dietl wird es musikalisch.

Der Adventskalender ist seit heute über www.oetinger.de oder auf dem Instagram-Kanal der Verlagsgruppe Oetinger www.instagram.com/verlagsgruppe_oetinger zu finden.

Julia Bielenberg, verlegerische Geschäftsführerin der Verlagsgruppe Oetinger: „Gerade in einer Zeit, in der Weihnachtsmärkte abgesagt werden und so vieles nicht möglich ist, gehen wir einmal mehr ungewöhnliche Wege, um weihnachtliche Atmosphäre und hyggelige Gemütlichkeit zu all unseren Leser*innen nach Hause bringen. Wir freuen uns, dass unsere kunterbunte Adventskalender-Fassade nicht nur vor Ort in Hamburg-Altona, sondern über Social-Media für alle Kinderbuchfans leuchtet und wir so in besonderer Weise miteinander verbunden sind. Wir hoffen, dass diese Aktion vielen Familien eine besondere Freude macht. “

 

Pressemitteilung Verlagsgruppe Oetinger

19. November – bundesweiter Vorlesetag bei Thalia

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages am 19. November veröffentlicht Thalia gemeinsam mit dem Random House Verlag ein exklusives Vorlesebuch. Unter dem Titel „Auf ins Leseabenteuer“ lädt der attraktive Band auf rund 250 Seiten zum Vorlesen und Zuhören ein. Das Buch versammelt die schönsten Geschichten aus der beliebten Reihe „Erst ich ein Stück, dann du“* und kostet 10 EURO. Thalia spendet von jedem verkauften Exemplar 1 EURO an die Stiftung Lesen.

Wer darüber hinaus Zeit und Lust hat, prominenten Autor*innen und Vorleser*innen zuzuhören, wird ebenfalls bei Thalia fündig. Denn am 19. November präsentiert der Buchhändler eine vielfältiges Digitalprogramm für alle, die Geschichten lieben. Dabei sind Nazan Eckes, Bernhard Hoëcker, Ute Krause, Marwin Haas, Michael Engler, Maria Meinert, Stefan Gemmel, Petra Eimer, Charlotte Habersack, Paula Schramm, Camilla Renschke sowie Silvia, Karola und Caroline von den Berliner Lesepaten. Die Veranstaltungs-Videos stehen zwischen dem 19. und 21. November allen Interessierten auf der Seite www.thalia.de/vorlesetag zur Verfügung.

„Um das Miteinander zu feiern und der großen Sehnsucht nach einem Wiedersehen Rechnung zu tragen, lautet unser diesjähriges Motto ‚Freundschaft und Zusammenhalt‘“, so erläutert die Stiftung Lesen das diesjährige Thema des Vorlesetages.

Gerade in einem Jahr, dass Corona-bedingt vor allem Kindern sehr viel abverlangt hat, ist Vorlesen und das Eintauchen in Geschichten von besonderer Bedeutung.

Thalia engagiert sich seit vielen Jahren für die Leseförderung und ist seit 2018 Mitglied im Stifterrat der Stiftung Lesen. Mehr als 50 Prozent aller Veranstaltungen des Unternehmens richten sich an Kinder und Jugendliche. 100.000 mal wurde das Thalia Lesestarter-Set in diesem Jahr über die Buchhandlungen an Erstklässler verteilt. Auch am Nikolaustag oder am Welttag des Buches finden regelmäßig erfolgreiche Aktionen für Kinder statt.

Die im Buch enthaltenen Geschichten sind:

  • „Die Muskeltiere und der fliegende Herr Robert“ von Ute Krause,
  • „Monja Mondstein- Aufregung im Hexenhaus“ von Ingrid Uebe,
  • „Nino und der Schuldrache“ von Christine Fehler

 

Presseaussendung Thalia Bücher GmbH

Tonies mit digitalem Festival zum bundesweiten Vorlesetag

Bereits zum 18. Mal findet diesen November der bundesweite Vorlesetag statt. Ziel ist es, mehr Kinder und Eltern für die Welt der Bücher zu begeistern. Um dieses Anliegen zu unterstützen, haben sich die Tonies etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Von 19. bis 21. November überträgt das Unternehmen zahlreiche Live-Lesungen auf der Streaming-Plattform Twitch – ein digitales Event für große und kleine Fans spannender Geschichten.

Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest und eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Zusammenhalt und Freundschaft“. Und weil das Vorlesen bzw. das Geschichten hören zur DNA der Tonies gehört, beteiligt sich der Hersteller der innovativen Toniebox mit einem digitalen Vorlesefestival.

Am gesamten Wochenende vom 19. bis 21. November finden insgesamt 22 Lesungen statt. Neben Mitarbeiter*innen der Tonies lesen auch zahlreiche Prominente Kinderliteratur für alle Altersklassen vor. Mit dabei sind beispielweise Martin Baltscheid, dessen Stimme Tonie-Fans bereits aus vielen Geschichten kennen oder Ralph Rute, der bekannte Cartoonist, Autor und Musiker. Auch Kai Lüftner, der den beliebten Tonie „Rotz`n Roll“ erdachte, und Moderator Beni Weber lesen im Live-Stream. Zudem schlagen auch einige bekannte Influencer*innen die Bücher auf. Gelesen werden Geschichten von Freundschaft und Freude, wie etwa „Zwei Papas für Tango“, „Ein Freund wie kein anderer“ oder „Mein Elefant will nicht ins Bett“.

„Wir freuen uns sehr, Teil dieser tollen Aktion zu sein“, sagt Katharina Weichel, Direktorin Marketing bei den Tonies. „Schon lange ist bekannt, wie wichtig Vorlesen für die Entwicklung von Kindern ist. Leider wird dies immer mehr vernachlässigt. Der Vorlesetag wirkt diesem Trend seit vielen Jahren erfolgreich entgegen, daher freuen wir uns hier unterstützen zu können.“

Während der Lesung können alle Zuschauer*innen zusätzlich spenden. Die gesamte Summe wird der Stiftung Lesung zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen zum Vorlesefestival sowie das genaue Programm unter: tonies.com/vorlese-festival

Über die Boxine GmbH

Die Boxine GmbH entwickelt und vertreibt tonies®, das innovative und preisgekrönte Audiosystem für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren. Bestehend aus dem Abspielgerät Toniebox und den dazu passenden Hörfiguren – Tonies genannt – macht das System Audioinhalte anfassbar und ermöglicht eine völlig neue Art von Hörerlebnis: das „Hörspielen“. Mit dem Launch der Audiothek auf meinetonies.de im Jahr 2020, wurde das System um eine digitale Plattform erweitert, die Fans mit weiteren Inhalten ihrer Lieblingsserie versorgt, parallel aber auch viele exklusive Inhalte bereithält. Mittlerweile befinden sich knapp 2000 Folgen für mehr als 40 der beliebtesten Hörspielserien auf der Plattform. Darüber hinaus finden Fans zahlreiche kostenlose Inhalte („Hörbonbons“) von Partnern, wie z.B. der ARD oder Hipp. Digital und innovativ, dabei kindergerecht, selbstständig und spielerisch. Seit der Markteinführung im Jahr 2016 haben Toniebox und Tonies nicht nur die deutschen Kinderzimmer, sondern auch die Herzen von Kindern und Eltern im Sturm erobert. Mit Tonieboxen in sechs verschiedenen Farben, inzwischen rund 300 verschiedenen Tonies, sowie den selbstbespielbaren „Kreativ-Tonies“, hat Boxine ein Ökosystem aus grenzenlosem Hör-Spiel-Spaß mit Hörbüchern, Hörspielen, Musik und Wissensthemen erschaffen.

 

Pressemeldung Tonies

Leseförderung kann nicht früh genug beginnen – Eltern sind als Vorleser*innen gefragt

Am 17. November 2021 findet wieder „der große Vorlesetag“ des facultas-Verlag statt, bei dem Autoren*innen, Prominente und Vorlesepaten*innen Kindern vorlesen – in Vorlesevideos sowie Schulen, Kindergärten, Buchhandlungen und Büchereien in ganz Österreich.

Seit 2007 veröffentlicht die deutsche „Stiftung Lesen“ jährlich eine Vorlesestudie. Für die kürzlich veröffentlichte Vorlesestudie 2021 wurden 507 pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten befragt. Die Befragten gaben an, dass Kinder in den Kindergärten oft eigeninitiativ das Vorlesen einfordern, wofür u.a. folgende Gründe genannt wurden (Mehrfachnennungen waren möglich): „Die Kinder haben Lust auf eine Geschichte, Vorlesen
macht einfach Spaß“, sagten 99% der Befragten. „Die Kinder wollen auch mal die pädagogische Fachkraft für sich haben, Zeit allein mit ihr verbringen“ meinten 96% und „Die Kinder wollen mehr über ein Thema wissen“, antworteten 93%.
Die Studie zeigt daher auf, dass Vorlesen Kindern Spaß macht, Kinder wissbegierig sind und dass Vorlesen die Bindung zwischen dem Vorlesenden und dem Kind stärkt.

Allerdings nahmen 41 % der Befragten auch überdurchschnittlich viele Kinder wahr, denen zu Hause Impulse für das Vorlesen fehlen. Die Gründe dafür, nebst Zeitmangel und digitalen Medien, waren u.a. dass „Die Eltern wissen, dass im Kindergarten vorgelesen wird und denken, dass sie selbst es nicht mehr tun müssen“ (56%) sowie dass „Die Eltern keine Erfahrung haben und unsicher sind, wie das geht und was sie vorlesen sollen“ (50%). Es ist also notwendig, im sozialen Umfeld des Kindes – insbesondere bei den Eltern – das Bewusstsein zu fördern, dass Vorlesen die Basis für Lesemotivation, Lese- und Lernerfolg ist.
Der Österreichische Buchklub der Jugend engagiert sich seit über 70 Jahren im Bereich der Lesefrühförderung, mit langfristigen Projekten wie beispielsweise den LESEGEMEINDEN und einer kostenlosen Broschüre für Schuleischreiber*innen. Zudem liest die Buchklub-Redaktion zig Neuerscheinungen und empfiehlt pädagogisch wertvolle Bücher, die aktuelle und für Kinder und Jugendliche interessante Themen behandeln. Denn die Kriterien zur Anschaffung von Vorlesestoff sind, laut Vorlesestudie 2021, die „Aktualität des Lesestoffs“ (93%), „altersgerechte Inhalte“ (92%) und die „pädagogische Eignung“ (75%).

Lesemotivation beginnt nicht erst beim Schuleintritt, sondern ist ein Prozess, der bereits im Kleinkindalter beim Vorlesen und Erzählen beginnt. Lesemotivation endet für die Eltern aber auch nicht beim Schuleintritt des Kindes. Gerade Kinder in der anstrengenden Phase des Lesen Lernens brauchen Zuwendung und Unterstützung.

 

Presseinformation Österreichischer Buchklub der Jugend

Verleihung des Österreichischen Buchhandlungspreises 2020 und 2021 auf der Buch Wien 21

Die Verleihung des Österreichischen Buchhandlungspreises der Jahrgänge 2020 und 2021 fand am 12. November im Rahmen der Buch Wien 21 statt. Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB) überreichten die Ehrenurkunden an die preisgekrönten Buchhandlungen.

Aufgrund der Coronapandemie wurde der Verleihungsakt für den Jahrgang 2020 gemeinsam mit dem aktuellen Jahrgang 2021 begangen.

Preisträger 2020

Die Preisträger 2020 sind die Bücherstube (Horn), die Buchhandlung Lerchenfeld (Wien), die Buchhandlung Löwenherz (Wien), die Buchhandlung Wirthmiller (Saalfelden) und die Wagner’sche Universitätsbuchhandlung Medici (Innsbruck).

Preisträger 2021

Die Preisträger 2021 sind die Buchhandlung Brunner (Bregenz), die Buchhandlung Erlkönig (Wien), die Buchhandlung Riepenhausen (Hall in Tirol), die Buchhandlung Weidinger (Seewalchen am Attersee) und die Grätzlbuchhandlung Lainz (Wien).

Österreichische Buchhandlungspreis

Der Österreichische Buchhandlungspreis wird seit 2017 jährlich an die fünf besten Buchhandlungen vergeben und ist mit je 10.000 Euro dotiert. Das BMKÖS und der HVB richten den Preis gemeinsam aus.

Die Auszeichnung als beste Buchhandlung des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft soll, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, gewürdigt werden und Buchhandlungen als Orte der Kultur und Bildungsarbeit sowie der Vermittlung und Begegnung gestärkt werden.

 

Pressemitteilung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Die schönsten Bücher Österreichs 2019 und 2020: Verleihung der Staatspreise auf der Buch Wien 21

Am 11. November überreichten Sektionschef Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB), die Ehrenurkunden an die Gewinner*innen des Wettbewerbs Die schönsten Bücher Österreichs der Jahrgänge 2019 und 2020. Die Verleihung fand auf der Buch Wien vor geladenen Fachbesucher*innen statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden jene Titel geehrt, die durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) mit dem Staatspreis ausgezeichnet und mit je 3.000 Euro prämiert wurden. Pandemiebedingt wurden zwei Jahrgänge gemeinsam verliehen.

Die drei Staatspreise des Jahrgangs 2020 gingen an:

  • alles oder nichts wortet – Festschrift für Ferdinand Schmatz, gestaltet von studio VIE, ist bei De Gruyter in der Edition Angewandte erschienen und wurde bei Holzhausen gedruckt. – Kategorie: Allgemeine Literatur: Belletristik und Gedichtbände
  • Lina, die Entdeckerin wurde von Anna Horak gestaltet, ist im Achse Verlag erschienen und wurde bei Balto Print gedruckt. – Kategorie: Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels
  • A Non-Reader for people who like to look at letters wurde von David Einwaller gestaltet, ist bei The Designers Foundry erschienen und wurde von DGS – Druck u. Graphikservice gedruckt. – Kategorie: Sonderproduktionen (mit ISBN) und/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen

Im Rahmen der Verleihung wurden auch Urkunden an die Gewinner*innen des letzten Jahres übergeben, da die Verleihung 2020 aufgrund der damals geltenden Bestimmung abgesagt werden musste.

Die drei Staatspreise des Jahrgangs 2019 gingen an:

  • COMPANY – Fotografien und Fragmente über das Arbeiten, gestaltet von Beton.Studio, ist bei De Gruyter in der Edition Angewandte erschienen und wurde bei Holzhausen gedruckt. – Kategorie: Zeitgenössische Kunstbände, Fotokunst, Architektur, Ausstellungskataloge
  • Melin wurde von Rahel Messerli gestaltet, ist im Luftschacht Verlag erschienen und wurde bei Buch Theiss gedruckt. – Kategorie: Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels
  • Warning Signs – London, Battle, Hastings 2018 wurde von Hannes Mitterberger gestaltet, ist im Eigenverlag der Künstlerin Zita Oberwalder erschienen und wurde von der Steiermärkischen Landesdruckerei gedruckt. – Kategorie: Sonderproduktionen (mit ISBN) und/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen

Neue Broschüre

Die Publikation, die alle ausgezeichneten Titel des Wettbewerbs versammelt, wurde dieses Jahr neu gestaltet und präsentiert sich in einem völlig neuen, attraktiven Design. Die Broschüre wurde bei Buch Theiss gedruckt, von Christine Zmölnig (sensomatic) gestaltet und auf PERGRAPHICA ®, dem Premium-Designpapier von Mondi gedruckt. Alle Aspekte der Herstellung kommen damit aus Österreich und sogar die verwendete Schrift Morion stammt vom österreichischen Typographen David Einwaller. Nach der Preisverleihung hatten Preisträger*innen und Gäste die Gelegenheit, die prämierten Werk vor Ort zu begutachten und sich ein Exemplar der diesjährigen Publikation zu sichern.

Präsentation der „Schönsten Bücher“

Von 10. bis 14. November wurden die schönsten Bücher Österreichs 2020 im Rahmen der Buch Wien 21 an einem eigenen Stand gezeigt.
Außerdem sind die prämierten Titel im ab 8. Dezember bei der Ausstellung „Die Schönsten Bücher Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und der Niederlande 2020“ in der Hauptbücherei Wien zu sehen.
Die Bücher werden dieses Jahr auch im Rahmen der Ausstellung der schönsten Bücher der Schweiz, Deutschlands und Österreichs bis 27. November in der Bibliothek Hauptpost der Kantonsbibliothek St. Gallen (CH) gezeigt.
Die 15 prämierten Bücher sind außerdem der Beitrag Österreichs zum internationalen Wettbewerb Die schönsten Bücher aus aller Welt und sind in diesem Zusammenhang auch auf der Leipziger Buchmesse 2022 zu sehen.

Der Wettbewerb um die schönsten Bücher Österreichs erfolgt mit freundlicher Unterstützung von PERGRAPHICA ®, das Premium-Designpapier von Mondi, und Buch Theiss.

Detaillierte Informationen zu allen beim Wettbewerb prämierten Werken finden Sie unter schoenstebuecher.at.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Buch Wien übertrifft Erwartungen

Buch Wien 21: Freudiges Wiedersehen

Die Vorfreude auf die diesjährige Buch Wien war groß – nach langer Wartezeit war das größte Event der österreichischen Buchszene wieder zurück auf dem Wiener Messegelände und in der ganzen Stadt. Von 10. bis 14. November 2021 präsentierten sich 323 Aussteller aus 31 Ländern auf 12.000 m2. Dank größtmöglicher Sicherheitsvorkehrungen – 2G-Regel, Contact Tracing, durchdachtes Besucher*innenleitsystem – wurden das Messegelände sowie die städtischen Locations zu einem sicheren Ort für insgesamt 41.000 Besucher*innen. Die Gäste konnten endlich wieder die unvergleichliche Atmosphäre der Buchmesse und die Branche den unmittelbaren Kontakt zu Kolleg*innen und Leser*innen genießen.

Große Resonanz für neue Formate

Gemeinsam mit 513 Autor*innen und Expert*innen wurde in diesem Jahr eine in vieler Hinsicht außergewöhnliche Buchmesse umgesetzt. Als Gastland präsentierte Russland seine Literatur und Kultur in ihrer ganzen Vielstimmigkeit und weckte die Vorfreude auf die Gastländer der kommenden Jahre.
Das Vor-Ort-Angebot der Buch Wien wurde mit digitalen Angeboten wie zahlreichen Livestreams und zugeschalteten Sprecher*innen aus aller Welt verschränkt. Im eigenen Onlinearchiv der Buch Wien unter buchwien.at/videos werden viele Veranstaltungen zum Nachschauen zur Verfügung stehen.
Auf große Resonanz stieß auch ein neues Format: Bei der Buch Wien Debatte folgte das Publikum den zahlreichen Diskussionen und Vorträgen von herausragenden Autor*innen und Expert*innen. Nahezu ausgebucht waren die Abendveranstaltungen, die traditionsgemäß in der ganzen Stadt stattfanden.

Positive Bilanz und Ausblick auf Vergrößerung

Obwohl die äußeren Umstände aufgrund der Gesundheitskrise in diesem Jahr nicht leicht waren, blickt die Buch Wien zufrieden auf erfolgreiche Messetage zurück. Die positive Bilanz lässt das Buch-Wien-Team und die ganze Branche hoffnungsvoll ins Jahr 2022 blicken. Die Buch Wien wird zwischen 23. und 27. November 2022 stattfinden.

 

Presseaussendung Buch Wien

Verleihung des Christine-Nöstlinger-Preises an Michael Roher

Der Autor und Illustrator Michael Roher wurde 2021 als erster Preisträger mit dem Christine-Nöstlinger-Preis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Die Verleihung fand am Mittwoch, den 10. November, auf der Buch Wien im Rahmen der Langen Nacht der Bücher statt.
Der Preis wurde vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) in Kooperation mit der Stadt Wien Kultur und Christine Nöstlingers Buchstabenfabrik ins Leben gerufen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Verliehen wurde der Preis durch Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und den Vorsitzenden des Verlegerverbandes, Alexander Potyka, die Laudatio hielt Jurymitglied Karin Haller, Geschäftsführerin des Instituts für Jugendliteratur. Anwesend bei der Preisverleihung waren auch die Töchter von Christine Nöstlinger, Barbara Waldschütz und Christiana Nöstlinger.

Christine-Nöstlinger-Preis

Der Christine-Nöstlinger-Preis zeichnet Menschen aus, die Kindern und all jenen, die sonst nicht gehört werden, eine Stimme geben, ihre Perspektive einnehmen und so einen Beitrag leisten, deren Leben ein Stück gerechter zu gestalten. Der Preis will damit auch die humanistischen Prinzipien und Anliegen lebendig halten, die die Autorin in ihrer Literatur vertreten hat.

Die Entscheidung über die Auszeichnung fällt eine unabhängige Fachjury, deren Mitglieder von den Trägern des Preises nominiert wurden: 2021 bestand sie aus Karin Haller (Geschäftsführerin Institut für Jugendliteratur), Paulus Hochgatterer (Autor & Psychiater, Universitätsklinikum Tulln) und Anne-Catherine Simon (Redaktion Feuilleton „Die Presse“).

Michael Roher

Michael Roher, 1980 in Niederösterreich geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in und um Krems an der Donau. Nach seiner Ausbildung zum Sozialpädagogen in Wien, arbeitete er als Freizeit-, Spiel- und Zirkuspädagoge, sowie als Autor und Illustrator von (vorwiegend) Kinderbüchern. Seine Geschichten wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Michael Roher lebt mit seiner Familie in Baden bei Wien.

Weitere Informationen zum Preis sowie die Jurybegründung finden Sie unter www.buecher.at/christine-noestlinger-preis.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Aktion „LESEN: Abenteuer im Kopf“

Die Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer NÖ initiiert auch heuer wieder eine Imagekampagne für die Unterstützung des niederösterreichischen Buchhandels und der Verlage, die unter dem Titel „LESEN: Abenteuer im Kopf“ ab November 2021 läuft.

Was bezweckt die Kampagne?

Mit dieser NÖ-weiten flächendeckenden Kampagne wird der Fokus verstärkt auf das Thema „LESEN“ gelenkt. Dieses Jahr ist Erwin Steinhauer unser Testimonial, Botschafter und Unterstützer dieser Aktion. Die Kampagne soll Lust auf LESEN machen und vor allem potenzielle Kunden in den stationären Buchhandel bringen.
Begleitet wird die Aktion mit Plakaten, in den sozialen Medien (https://www.facebook.com/abenteuerimkopf) sowie mit der bekannten Homepage www.abenteuerimkopf.at, die als Informationsplattform für LeserInnen und BuchhändlerInnen fungiert.

Wie funktioniert die Kampagne?

Mittels Teilnahme am Gewinnspiel gibt es wieder die Möglichkeit, eine LESE-Bonus-Münze im Wert von EUR 10,- zu gewinnen. Wir fordern die Teilnehmer auf uns mitzuteilen, was für sie LESEN bedeutet.

Dazu Obfrau Irene Alexowsky:

„Mit dieser Aktion führt die NÖ Buch- und Medienwirtschaft eine wichtige Initiative und ein Vorzeige-Projekt für Buchhandlungen und Verlage in Niederösterreich durch. Die Zeiten bleiben weiterhin sehr herausfordernd, hier sind Bücher wichtige Begleiter und Kraftquellen, die uns Perspektiven geben und uns positiv in die Zukunft blicken lassen. Mit einem Buch entscheiden Sie selbst, in welche Story des Lieblingsautors Sie eintauchen wollen. Bücher bedeuten Weiterbildung und sie sind immer unsere Freunde, denn LESEN ist Abenteuer im Kopf!“

500 Stück dieser Münzen werden verlost und können im stationären niederösterreichischen Buchhandel eingelöst werden. Die Organisation und Abwicklung des Gewinnspiels erfolgt durch die Fachgruppe. Die Kampagne startet im November 2021.
Update 2. Dezember: Aufgrund der gegebenen Situation wurde die Möglichkeit LESE-Bonus-Münzen im stationären Buchhandel einzulösen, bis Ende Jänner 2022 verlängert. Die Aktion gilt natürlich auch aktuell bei Click & Collect.

 

 

Pressemitteilung Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft Wirtschaftskammer Niederösterreich

Fest zur Gründung des AKI Verlags

Im Oktober sind die ersten fünf Bücher des AKI Verlags erschienen – am 31.10. lud die Verlegerin Ann Kathrin Doerig in die Verlagsräume in der Hegibachstrasse 2, um die Verlagsgründung zu feiern. Nach einer Rede der Verlegerin las die Schriftstellerin und Regisseurin Ivna Žic aus dem
Lyrikband Erden von Dóri Varga, den sie für den AKI Verlag übersetzt hat. Außerdem wurde der Film Audre Lorde – The Berlin Years gezeigt. Er stammt von Dagmar Schultz, der ersten deutschen Verlegerin von Audre Lorde in den achtziger Jahren, die einen Text zum Audre-Lorde-Band Ein strahlendes Licht beigesteuert hat.

AKI – ein funkelndes Wort. Der Name ist Programm!

„Auf den Verlagsnamen AKI bin ich gekommen, weil es mein Kindername war“, sagte Ann Kathrin Doerig. Sie habe ihn sich selbst gegeben, als sie ihren vollen Namen noch nicht aussprechen konnte. „Diesen Akt des Selberbenennens, sich einen Namen und eine Geschichte zu geben und zu sagen: ‚So möchte ich genannt werden, das ist meine Geschichte. Als Frau, als Mensch, finde ich das immer noch unheimlich kraftvoll und wichtig, auch wenn ich heute nicht mehr so gern Aki genannt werde. Und diese Idee passt zu unserem Programm und den verschiedenen Stimmen, die sich darin finden.“

Wie durch Zufall – oder auch nicht? – habe der Name weitere schöne Bedeutungen: Auf Griechisch bedeutet AKI das Kleine, Ausgewählte, und der AKI Verlag steht für ein kleines, ausgewähltes Programm. Das Wort klingt fast wie das spanische „aquí“, also „hier“. Gegenwärtig, bewusst im Hier und Jetzt – auch das sollen die Bücher des AKI Verlags sein. Und auf Japanisch heißt AKI „funkeln“, „hell“ und „leuchten“ – und Herbst. Im AKI Verlag erscheint nur ein Programm im Jahr – immer im Herbst.

„Mehr Zeit für die Auswahl der Titel, mehr Zeit für die Übersetzungen, mehr Zeit für Gestaltung und Lektorat. Das war die Vision, und so soll es bleiben.“

Ein kleines, gewichtiges Programm – und ein Plädoyer für mehr Zeit

„Dieses Programm ist aus einer wirklich großen Sehnsucht entstanden. Der Sehnsucht nach weniger. Nach Büchern, die Zeit haben, sich zu entfalten“, sagte die Verlegerin.

Deborah Levys Roman Landschaft verschluckt beispielsweise sei ein schmales Buch, und dennoch – das versprach die Verlegerin – könne man damit ganz viel Zeit verbringen. Es sei ein Buch, das langsam gelesen werden müsse, denn es werfe Fragen auf – solche, die Deborah Levy stellt, und dann auch Fragen, die man in sich selbst entdeckt. Und mit Audre Lordes Ein strahlendes Licht  könne man alleine schon gut überwintern. „Da ist so viel drin. Das braucht Zeit.“

Vielstimmig, generationsübergreifend, intersektional feministisch

Ann Kathrin Doerig nutzte ihre Rede auch dazu, die Namen aller Mitwirkenden zu nennen. Sie lege Wert auf die Eigenwilligkeit der literarischen Stimmen, sagte sie, und zugleich auf die Universalität ihrer Geschichten. Auch die Übersetzerinnen und die Autorinnen der Vor- und Nachworte seien mit großer Sorgfalt gewählt geworden. Die Coverabbildungen der Bücher stammten von prominenten Künstlerinnen. So seien Kunstwerke fürs Regal entstanden.

Die Autorinnen des ersten Programms sind:
Dorothy Gallagher, Deborah Levy, Audre Lorde, Jamaica Kincaid und Dóri Varga

Die Übersetzerinnen:
Monika Baark, Marion Hertle, Eva Bonné, Marion Kraft, Mirjam Nuenning, Pasquale Virginie Rotter, Sabine Herting und Ivna Žic

Die Vor- und Nachwortautorinnen:
Verena Lueken, Jackie Thomae, Alexis Pauline Gumbs, Cheryl Clarke und Dagmar Schultz

Die Künstlerinnen:
Lina Scheynius, Nicole Mangiola, Cassi Namoda, JEB und Annelies Štrba.

Weitere Informationen unter: akiverlag.com

 

Pressemitteilung Kampa Verlag

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