Ein Fest für die Kriminalliteratur – Bilanz zum vierten Krimifest Tirol

Dreimal durften wir bereits unser Krimifest feiern und uns über das schöne Feedback von Publikum, Autor*innen sowie von den Veranstalter*innen und Partner*innen freuen. Dann kam 2020 – und alles war anders. Lange haben wir gehofft, das Krimifest stattfinden lassen zu können, letztendlich mussten wir aber eine schwere Entscheidung treffen. Umso größer war die Freude auf das vierte Krimifest Tirol.

Literatur zum Anfassen

31 nationale und internationale Publikumslieblinge wie John Niven, Marc Elsberg, Ursula Poznanski, Karsten Dusse, Martin Walker, Theresa Prammer und viele mehr versetzten Tirol einmal mehr in Hochspannung und machten in insgesamt 34 Veranstaltungen die riesengroße Vielfalt des Kriminalromans spürbar.

Der Österreichische Krimipreis als krönender Auftakt

Zum Auftakt dieser spannungsgeladenen Woche wurde der Österreichische Krimipreis 2021 verliehen. Der Preisträger, Andreas Gruber, geboren in Wien, lebt mit seiner Frau Heidi und schnurrenden Mitbewohnern im beschaulichen Grillenberg.
Alles andere als beschaulich geht es in der Welt seiner Protagonisten zu: Maarten S. Sneijder, Peter Hogart und Walter Pulaski haben es mit knallharten Fällen zu tun. Wie groß die Faszination des Schreckens ist, zeigen die zahlreichen Fans von Grubers Büchern, die sehnsüchtig jeden neuen Band erwarten und auch den neuesten Fall „Todesschmerz“ in kürzester Zeit nach oben in die Bestsellerlisten katapultiert haben. Ermitteln darf einmal mehr Maarten S. Sneijder, und der ist ein Fall für sich. Er hasst Menschen, er klaut Bücher, er hat Cluster-Kopfschmerzen, akupunktiert sich selbst und raucht Marihuana. Aber er ist ein Genie und hat seine eigene Sneijder-Methode entwickelt, um Killer zu fassen.

Der mit 4.000 Euro dotierte Preis wurde im exklusiven Ambiente des Preisstifters, den Swarovski Kristallwelten, überreicht. Die Laudatio hielt die Gewinnerin des Jahres 2019, Alex Beer.

Mit dem Österreichischen Krimipreis wird jährlich ein deutschsprachiger Autor oder eine deutschsprachige Autorin ausgezeichnet, dessen/deren Kriminalromane inhaltlich und literarisch besonders überzeugen und die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz des Genres unterstreichen, sowie richtungsweisende neue Entwicklungen innerhalb des Genres anstoßen.

Begeisterung und eine sehr positive Bilanz

Auch in diesem Jahr konnten wir uns wieder über sehr positives Feedback von den rund 2.000 Besucher*innen sowie den Veranstalter*innen und allen Beteiligten freuen. Allen voran freuen sich natürlich die beiden Festival-Initiatoren Bernhard Aichner und Markus Hatzer. Damit kann die Arbeit für das nächste Krimifest beginnen – wir freuen uns darauf!

 

Aussendung Haymon Verlag

Ein Literaturfest am See zum 10. Geburtstag: achensee.literatour

Die zehnte Auflage der achensee.literatour mit 10 ausgewählten Autorinnen und Autoren mitsamt ihren aktuellen Erzählungen und Romanen ging vergangenes Wochenende über die literarische Bühne und begeisterte das anwesende Publikum. Die Krimianthologie „Nur der See sah zu“, die sämtliche Kurzkrimis der letzten Jahre in einem Band vereint, war quasi das Geschenk für die treuen Gäste des Festivals. Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über den Erfolg und blickten bereits in Richtung des nächsten Literaturfestivals, das von 5.–8. Mai 2022 über die Bühne gehen wird.

„10 Jahre achensee.literatour“ – das wollte gefeiert werden: zu Wasser, an Land und hoch droben im Gebirge fanden die Lesungen statt. Ob als spannender Thrillerabend mit kulinarischer Untermalung, als Wanderung oder gemütlicher Austausch mit Autorinnen und Autoren im Hotel, auf dem Schiff oder gar auf einer Alm – jedes der Formate hatte seinen Reiz.

Am Donnerstag wurde die Eröffnung der 10. achensee.literatour im Alten Widum in Achenkirch gefeiert. Zum Jubiläum las der bekannte Tiroler Autor Raoul Schrott aus seinem Roman „Eine Geschichte des Windes oder von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“, bevor im Anschluss Stephan Roiss Auszüge aus seinem Buch „Triceratops“ zum Besten gab und das HAYMON achensee.literatour Stipendium an Petra Piuk verliehen wurde.
Eine ehemalige Stipendiatin gab heuer ihr Debut als Moderatorin und gleich bei ihrem Einstand überraschte Theodora Bauer den Schirmherren Bernhard Aichner sowie den „Hausherren“ der achensee.literatour, Martin Tschoner mit einer „Literatourtorte“, von der jeder Gast im Anschluss ein Stück zum Verkosten bekam.

Tags darauf konnte Jungautorin Katharina Schaller bei ihrer Debutlesung das anwesende Publikum im Hotel Einwallers in Pertisau für sich gewinnen. Am Freitagabend war es dann eine ganz große Gala, in der Bernhard Aichner nicht nur als Autor seines Romans „Dunkelkammer“ zu überzeugen wusste: In kongenialem Zusammenspiel mit dem Tiroler Musiker Frajo Köhle gelang es Aichner bestens, das Publikum mitzureissen und die ausgezeichnete kulinarische Begleitung des Abends durch das Team des gastgebenden Hotels Entners am See fast zur Nebensache werden zu lassen.

„Hoch wie nie“ war Samstagvormittag das Motto für die Lesung von Gabriele Kögl, die auf der Terrasse der 1834 Meter hoch gelegenen Erfurter Hütte Passagen aus ihrem Roman „Gipskind“ las und dabei von den mehrfach vorbeischwebenden Gleitschirmfliegern zumindest beobachtet, wenn nicht sogar gehört wurde.
Krimispannung am Abend: An Bord der MS Tirol präsentierten die drei Krimiautoren Joe Fischler, Nicola Förg und Tatjana Kruse dem „seetauglichen“ Publikum Auszüge aus dem Jubiläumsband der achensee.literatour „Nur der See sah zu“.

Kriminalistische Leckerbissen galt es schließlich am letzten Tag der 10. achensee.literatour zu “verkosten“: Im Zuge der bereits legendären Krimiwanderung wurde der Dien-Mut-Weg erwandert und Bestsellerautor Herbert Dutzler las aus seinem Kurzkrimi „Stocks Hunger“.

Schirmherr Bernhard Aichner resümierte über 10 Jahre achensee.literatour wie folgt: „Aus einem Samenkorn wurde über die Jahre ein zartes Pflänzchen und nun ist die achensee.literatour zu einer wunderbaren Blume aufgeblüht“.

Martin Tschoner (Geschäftsführer Achensee Tourismus) ergänzte: „Ich bin sehr stolz auf die schöne Entwicklung unserer achensee.literatour. Jetzt ist aber schon wieder die kommende Ausgabe des Festivals im Fokus, die von 5.–8. Mai 2022 über die Bühne gehen wird“, so Tschoner abschließend.

 

Aussendung Achensee Tourismus / ProMedia

achensee.literatour feiert Jubiläum mit eigenem Krimiband

Im Jahr 2012 hat man sich seitens Achensee Tourismus dazu entschlossen, ein eigenes Literaturfestival auf die Füße zu stellen. Zehn Jahre später gibt der Erfolg den Veranstaltern mehr als recht, kann man doch vom 16. – 19. September 2021 das Zehn-Jahres-Jubiläum mit zehn renommierten Autorinnen und Autoren feiern.
Als besondere Zugabe wird unter dem Titel „Nur der See sah zu – 8 Achensee Krimis“ ein eigenes Buch aufgelegt, das alle bisherigen Kurzkrimis vereint, welche im Rahmen der Krimiwanderung erwandert wurden – quasi ein Who-is-who der deutschsprachigen Krimiliteratur in einem Band.

achensee.literatour

Von Anfang an hat die achensee.literatour einem bunten Spektrum an Literatur Raum gegeben und so konnten in der Vergangenheit Buchpreisträger und Bestsellerautoren genauso wie Literaturneulinge am Achensee begrüßt werden, die dem interessierten Publikum ihr literarisches Schaffen an teilweise außergewöhnlichen Orten präsentierten. Mehr als 60 Autorinnen und Autoren fanden in den letzten Jahren den Weg an Tirols größten See und haben die Veranstaltung von Jahr zu Jahr wachsen lassen.

Der Geschäftsführer von Achensee Tourismus und Initiator Martin Tschoner freut sich auf das Jubiläum im Herbst: „Ich freue mich sehr, dass wir 2021 unseren ersten runden Geburtstag feiern können und bin überzeugt, dass wir mit unserem Lese-Mix einmal mehr den Geschmack unserer literaturbegeisterten Besucher treffen werden.“

Die Krimi-Anthologie: Nur der See sah zu

Unter dem Titel „Nur der See sah zu“ vereint eine Krimianthologie, die am 18. September 2021 im Rahmen einer Lesung präsentiert wird, sämtliche Kurzkrimis, die in den vergangenen Jahren im Auftrag des Festivals entstanden sind. Die Krimis wurden nicht nur für die achensee.literatour geschrieben, sondern jeweils auch am Achensee mit dem Autor „erlesen“ und „erwandert“.

Präsentiert wird der Jubiläumsband von drei der insgesamt acht AutorINNen, die in der Vergangenheit bereits „Achensee-Krimiautorin“ waren: Es lesen der Tiroler Joe Fischler und die beiden deutschen Erfolgsautorinnen Nicola Förg sowie Tatjana Kruse. Neben ihren Kurzkrimis sind noch Geschichten von Martin Kolozs, Alex Beer, Wiebke Lorenz, Lena Avanzini sowie von Herbert Dutzler im Buch zu finden. Letzterer wechselt für die Krimiwanderung am Sonntag, 19. September quasi von seiner Heimat, dem Altausseer See an den Achensee, um einen Mordfall zu lösen.

Das Jubiläumsprogramm

Eröffnet wird die Jubiläumsausgabe der achensee.literatour am 16. September im Alten Widum in Achenkirch. Der in Landeck in Tirol geborene Autor Raoul Schrott wird mit einer Lesung aus seinem aktuellen Roman „Eine Geschichte des Windes oder von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ den 4-tägigen Lesereigen eröffnen.
Im Anschluss präsentiert Stephan Roiss sein vielbeachtetes Werk „Triceratops“ und an Petra Piuk wird das HAYMON achensee.literatour Aufenthaltsstipendium verliehen. Komplettiert wird das abwechslungsreiche Programm durch eine Lesung am Berg (Gabriele Kögl „Gipskind“) sowie an Bord eines Schiffes der Achenseeschiffahrt, einem Krimidinner mit dem Schirmherren der Veranstaltung, Bernhard Aichner („Dunkelkammer“), einer Debutlesung von Katharina Schaller („Unterwasserflimmern“) sowie der traditionsreichen Krimiwanderung am Sonntag mit Herbert Dutzler.

Die Moderation

Auch der „rote Faden“ durch das Programm ist fest in literarischer Hand, wird doch die Moderation der 4-tägigen Veranstaltung erstmalig von Theodora Bauer übernommen. Bauer war eine der ersten Stipendiatinnen des achensee.literatour Stipendiums und kehrte für eine Lesung aus ihrem Roman „Chikago“ an den Achensee zurück.
Nun schließt sich für Bauer gewissermaßen der Kreis und sie wird als Moderatorin durch die einzelnen Veranstaltungen führen, die anwesenden Autoren und Autorinnen zum Gespräch bitten und dem Publikum die faszinierende Welt der Literatur näherbringen.

Das Programm im Detail

Donnerstag, 16. September

  • 19:00 Uhr – Eröffnung im Alten Widum in Achenkirch
    Raoul Schrott „Eine Geschichte des Windes oder von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ (Hanser)
    Stephan Roiss „Triceratops“ (Kremayr & Scheriau)
    Verleihung HAYMON achensee.literatour Stipendium an Petra Piuk

Freitag, 17. September

  • 15:00 Uhr – Debutlesung von Katharina Schaller „Unterwasserflimmern“ (Haymon) im Seehotel Einwaller, Pertisau
  • 19:00 Uhr – Thriller-Dinner im Entners am See – Bernhard Aichner „Dunkelkammer“ (BTB)

Samstag, 18. September

  • 11:00 Uhr – Lesung auf der Erfurter Hütte: Gabriele Kögl „Gipskind“ (Picus)
  • 15:00 Uhr – Lesung im Posthotel Achenkirch mit Stipendiatin Petra Piuk
  • 19:30 Uhr – Buchpräsentation „Nur der See sah zu“ (Haymon) an Bord eines Schiffes der Achenseeschiffahrt (Anlegestelle Pertisau) mit Nicola Förg, Tatjana Kruse und Joe Fischler

Sonntag, 19. September

  • 10:00 Uhr – Krimiwanderung mit Herbert Dutzler am Dien-Mut-Weg in Pertisau

Alle Infos zu Tickets, Preisen und Buchungen unter www.achensee.com/achensee-erlebnisshop

 

Presseaussendung achensee.literatour