Kinderbuchverlage spenden für Moria

Auf Anregung der Schauspielerin Katja Riemann und des Klett Kinderbuch Verlags haben zahlreiche Kinder- und Jugendbuchverlage Anfang Dezember Sachspenden an das One Happy Family Community Center (OHF) nach Lesbos geschickt.

Mit den gespendeten mehrsprachigen Kinderbüchern, Schreibmaterialien sowie Beschäftigungs- und Kreativbüchern unterstützen die Verlage die Wiederaufnahme des Unterrichts- und Freizeitangebots nach den verheerenden Bränden Anfang September, die große Teile des griechischen Flüchtlingslagers Moria zerstört haben.
Organisiert und durchgeführt wurde die Aktion durch die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e. V. (avj).

Katja Riemann dazu: „Ich bin froh, dass ich für diese Aktion als Vermittlerin auftreten konnte und sich nun so viele Kinderbuchverlage zusammengetan haben, um Bücher und Lehrmittel nach Lesvos zu meinen Freunden der NGO ‚OHF community center‘ zu schicken. Bücher sind mehr als die Geschichten oder das Wissen, das sie enthalten, sie bereichern und erweitern den Geist und die Seele, und ein Bücherregal in einer selbstgebauten Konstruktion im Dschungel Morias wirkt wie eine Schatztruhe. Ich danke allen Menschen der Verlage dieser Aktion, dass sie diese Schatztruhen ermöglichen.“

Folgende Verlage haben gespendet: Amiguitos, arsEdition, Baobab Books, Beltz, Edition bi:libri, Bohem Verlag, Carlsen, Circon Verlag, Coppenrath, Dorling Kindersley, Dudenverlag, Edition See-Igel, Ernst Klett Sprachen, frechverlag, Gerstenberg, Carl Hanser Verlag, Karl-May-Verlag, Klett Kinderbuch, Knesebeck, Kosmos, Langenscheidt, Magellan, moses.Verlag, PONS, den Verlagen der Verlagsgruppe Penguin Randomhouse, Ravensburger, Thienemann-Esslinger, Tyrolia, Verlag Freies Geistesleben und Urachhaus.

 

Eine Pressemeldung von Klett Kinderbuch
www.klett-kinderbuch.de

Ravensburger unterstützt in Zeiten von Corona aktive Leseförderung

Spende statt Umetikettierung: Um den erheblichen Mehraufwand einer reduzierten Mehrwertsteuer auf Kinder- und Jugendbücher zu vermeiden, geht Ravensburger einen anderen Weg. Der Verlag unterstützt mit einer Spende von mehr als 1.000 Büchern die Leseförderung von Kindern aus sozial benachteiligten Familien.

„Gerade Kinder aus Haushalten mit geringem Einkommen leiden unter der aktuellen, Corona-bedingten Situation. Schulen und Kindergärten konnten nur eingeschränkt besucht werden, den Kindern fehlt damit auch der Zugang zu Büchern. Hier wollen wir helfen“, so Oswald Bertagnol, Leiter der Ravensburger-Niederlassung in Wiener Neudorf.

Die mehr als 1.000 Bücher werden rechtzeitig zum Schulstart in ganz Österreich über die lokalen Stellen der Tafelverbände an Familien ausgegeben. Die Tafeln haben im Vorfeld ihren Bedarf gemeldet und erhalten Pakete aus zehn Büchern für die Altersgruppen 0 bis 3 Jahre, 3 bis 5 Jahre, 6 bis 9 Jahre und ab 10 Jahren.

„Rund 12.000 Kinder und Jugendliche in Österreich nutzen die Angebote der heimischen Tafeln. Armut bedeutet für sie nicht nur Mangel an gesunder Ernährung, sondern auch an Teilhabe und Bildung. Die Buchspende stellt hier einen willkommenen Beitrag dar“, so Sandra Wendlinger, stellvertretende Obfrau des Verbands der österreichischen Tafeln.

 

Eine Presseinformation der Ravensburger GmH
www.ravensburger.at