Verleihung des Österreichischen Buchhandlungspreises 2020 und 2021 auf der Buch Wien 21

Die Verleihung des Österreichischen Buchhandlungspreises der Jahrgänge 2020 und 2021 fand am 12. November im Rahmen der Buch Wien 21 statt. Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB) überreichten die Ehrenurkunden an die preisgekrönten Buchhandlungen.

Aufgrund der Coronapandemie wurde der Verleihungsakt für den Jahrgang 2020 gemeinsam mit dem aktuellen Jahrgang 2021 begangen.

Preisträger 2020

Die Preisträger 2020 sind die Bücherstube (Horn), die Buchhandlung Lerchenfeld (Wien), die Buchhandlung Löwenherz (Wien), die Buchhandlung Wirthmiller (Saalfelden) und die Wagner’sche Universitätsbuchhandlung Medici (Innsbruck).

Preisträger 2021

Die Preisträger 2021 sind die Buchhandlung Brunner (Bregenz), die Buchhandlung Erlkönig (Wien), die Buchhandlung Riepenhausen (Hall in Tirol), die Buchhandlung Weidinger (Seewalchen am Attersee) und die Grätzlbuchhandlung Lainz (Wien).

Österreichische Buchhandlungspreis

Der Österreichische Buchhandlungspreis wird seit 2017 jährlich an die fünf besten Buchhandlungen vergeben und ist mit je 10.000 Euro dotiert. Das BMKÖS und der HVB richten den Preis gemeinsam aus.

Die Auszeichnung als beste Buchhandlung des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft soll, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, gewürdigt werden und Buchhandlungen als Orte der Kultur und Bildungsarbeit sowie der Vermittlung und Begegnung gestärkt werden.

 

Pressemitteilung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Die schönsten Bücher Österreichs 2019 und 2020: Verleihung der Staatspreise auf der Buch Wien 21

Am 11. November überreichten Sektionschef Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB), die Ehrenurkunden an die Gewinner*innen des Wettbewerbs Die schönsten Bücher Österreichs der Jahrgänge 2019 und 2020. Die Verleihung fand auf der Buch Wien vor geladenen Fachbesucher*innen statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden jene Titel geehrt, die durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) mit dem Staatspreis ausgezeichnet und mit je 3.000 Euro prämiert wurden. Pandemiebedingt wurden zwei Jahrgänge gemeinsam verliehen.

Die drei Staatspreise des Jahrgangs 2020 gingen an:

  • alles oder nichts wortet – Festschrift für Ferdinand Schmatz, gestaltet von studio VIE, ist bei De Gruyter in der Edition Angewandte erschienen und wurde bei Holzhausen gedruckt. – Kategorie: Allgemeine Literatur: Belletristik und Gedichtbände
  • Lina, die Entdeckerin wurde von Anna Horak gestaltet, ist im Achse Verlag erschienen und wurde bei Balto Print gedruckt. – Kategorie: Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels
  • A Non-Reader for people who like to look at letters wurde von David Einwaller gestaltet, ist bei The Designers Foundry erschienen und wurde von DGS – Druck u. Graphikservice gedruckt. – Kategorie: Sonderproduktionen (mit ISBN) und/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen

Im Rahmen der Verleihung wurden auch Urkunden an die Gewinner*innen des letzten Jahres übergeben, da die Verleihung 2020 aufgrund der damals geltenden Bestimmung abgesagt werden musste.

Die drei Staatspreise des Jahrgangs 2019 gingen an:

  • COMPANY – Fotografien und Fragmente über das Arbeiten, gestaltet von Beton.Studio, ist bei De Gruyter in der Edition Angewandte erschienen und wurde bei Holzhausen gedruckt. – Kategorie: Zeitgenössische Kunstbände, Fotokunst, Architektur, Ausstellungskataloge
  • Melin wurde von Rahel Messerli gestaltet, ist im Luftschacht Verlag erschienen und wurde bei Buch Theiss gedruckt. – Kategorie: Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels
  • Warning Signs – London, Battle, Hastings 2018 wurde von Hannes Mitterberger gestaltet, ist im Eigenverlag der Künstlerin Zita Oberwalder erschienen und wurde von der Steiermärkischen Landesdruckerei gedruckt. – Kategorie: Sonderproduktionen (mit ISBN) und/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen

Neue Broschüre

Die Publikation, die alle ausgezeichneten Titel des Wettbewerbs versammelt, wurde dieses Jahr neu gestaltet und präsentiert sich in einem völlig neuen, attraktiven Design. Die Broschüre wurde bei Buch Theiss gedruckt, von Christine Zmölnig (sensomatic) gestaltet und auf PERGRAPHICA ®, dem Premium-Designpapier von Mondi gedruckt. Alle Aspekte der Herstellung kommen damit aus Österreich und sogar die verwendete Schrift Morion stammt vom österreichischen Typographen David Einwaller. Nach der Preisverleihung hatten Preisträger*innen und Gäste die Gelegenheit, die prämierten Werk vor Ort zu begutachten und sich ein Exemplar der diesjährigen Publikation zu sichern.

Präsentation der „Schönsten Bücher“

Von 10. bis 14. November wurden die schönsten Bücher Österreichs 2020 im Rahmen der Buch Wien 21 an einem eigenen Stand gezeigt.
Außerdem sind die prämierten Titel im ab 8. Dezember bei der Ausstellung „Die Schönsten Bücher Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und der Niederlande 2020“ in der Hauptbücherei Wien zu sehen.
Die Bücher werden dieses Jahr auch im Rahmen der Ausstellung der schönsten Bücher der Schweiz, Deutschlands und Österreichs bis 27. November in der Bibliothek Hauptpost der Kantonsbibliothek St. Gallen (CH) gezeigt.
Die 15 prämierten Bücher sind außerdem der Beitrag Österreichs zum internationalen Wettbewerb Die schönsten Bücher aus aller Welt und sind in diesem Zusammenhang auch auf der Leipziger Buchmesse 2022 zu sehen.

Der Wettbewerb um die schönsten Bücher Österreichs erfolgt mit freundlicher Unterstützung von PERGRAPHICA ®, das Premium-Designpapier von Mondi, und Buch Theiss.

Detaillierte Informationen zu allen beim Wettbewerb prämierten Werken finden Sie unter schoenstebuecher.at.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Halbjahresbilanz: Österreichischer Buchmarkt

Fast alle Warengruppen konnten im ersten Halbjahr 2021 verglichen mit den ersten sechs Monaten 2020 positive Umsatzzahlen verzeichnen. Allen voran Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit 15,3 Prozent, gefolgt von Sachbüchern (12 Prozent), Belletristik (8 Prozent), Kinder- und Jugendbüchern sowie Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (beide 6,7 Prozent).

Auch Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik mit 5,3 Prozent sowie Ratgeber mit 3,7 Prozent konnten aufholen. Einzig die Warengruppe Reisen hatte ein Minus von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Vergleich mit 2019 – einem Jahr ohne Lockdowns und Beschränkungen für den Handel – schließt der Buchmarkt 2021 im ersten Halbjahr mit einem Minus von 1,9 % ab.

 

Presseinfo Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Benedikt Föger zum Präsidenten des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels wiedergewählt

Am 6. Mai 2021 hat der Vorstand des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB) sein Führungsgremium für die Jahre 2021 bis 2024 neu gewählt. Benedikt Föger, Verleger des Czernin Verlags, wurde als Präsident einstimmig bestätigt.

Föger, seit 2014 Präsident des HVB, sieht die Schwerpunkte der HVB-Tätigkeit für die kommenden drei Jahre vor allem in der weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für die gesamte Buchbranche.

„Wie jeder andere Kultur- und Wirtschaftszweig braucht auch die Buchbranche einen kräftigen Neustart nach der Pandemie“, so Föger.

Eine besondere Rolle sollen dabei die erfolgreiche Durchführung des Projektes Gastland Leipzig 2023 und die Weiterentwicklung der Buch Wien, Österreichs größter Literatur-Veranstaltung, spielen.

„Bücher brauchen Sichtbarkeit und die gilt es gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen umzusetzen. Besonders dem Engagement der Verbandsfunktionär*innen und Mitarbeiter*innen ist es zu verdanken, dass wir langjähriges Vertrauen zur Politik und den öffentlichen Stellen aufbauen konnten. Das hat sich in diesen herausfordernden Corona-Jahren für die HVB-Mitglieder und die gesamte Buchbranche bewährt, diese starke Verbandsarbeit wollen wir beibehalten.“ so Föger.

Zu Vizepräsidenten wurden der Vorsitzende des Österreichischen Verlegerverbandes Alexander Potyka, Picus Verlag, der Vorsitzende der Österreichischen Buchhändlerverbandes, Helmut Zechner, Buchhandlung Heyn, und der Vorsitzende des Verbands der Österreichischen Buchgrossisten, Franz Lintner, Medienlogistik gewählt. Auch sie wurden in ihren Funktionen bestätigt.

Als Vorsitzender des Verbandes der Österreichischen Verlagsvertreter*innen wurde Bernhard Spiessberger/Verlagsvertretung Spiessberger wiedergewählt. Auch der Vorsitzende des Österreichischen Antiquariatsverbandes, Michael Steinbach/Antiquariat Steinbach, wurde für die nächsten drei Jahre bestätigt.

Die Interessenvertretung

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels vertritt seit über 160 Jahren die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und Öffentlichkeit, national und international. Die Schaffung und Bewahrung legislativer Rahmenbedingungen zur wirtschaftlichen Förderung des Buchmarktes ist neben der operativen Umsetzung eine seiner Hauptaufgaben. Der Verband führt zahlreiche Projekte durch und setzt gezielt Maßnahmen, um das Kultur- und Wirtschaftsgut „Buch“ in der öffentlichen Wahrnehmung stark zu verankern. Darüber hinaus ist der HVB erste Anlaufstelle für seine Mitglieder und die Buchbranche und fungiert als wichtiger Ansprechpartner für Politik und Medien.

 

Pressemitteilung HVB

folium.digital: Drei Länder, eine neue Messe (10.–12. Juni)

Der Verband der Antiquare Österreichs startet das Gemeinschaftsprojekt mit den Partnerverbänden in der Schweiz und Deutschland; die virtuelle Messe folium.digital wird vom 10. – 12. Juni 2021 unter selbiger Web-Adresse stattfinden. folium.digital ist eine neue, gemeinsam von den Antiquariatsverbänden Österreichs, der Schweiz und Deutschlands organisierte, virtuelle internationale Antiquariatsmesse.

„Virtuelle Messen prägen den internationalen Antiquariatshandel seit Beginn der Corona-Pandemie. Antiquariate haben nicht erst seit der Krise Teile des Geschäfts auf das Internet verlegt, aber sich seither verstärkt online ausgerichtet. Sammler und Händler können auf virtuellen Messen zueinander und zu den Büchern finden. Der Handel mit wertvollen Bücher, Autographen, Graphik und antiquarischen Kuriosa ist seit jeher grenzüberschreitend und es bot sich hiermit an, Kräfte und Ressourcen zu bündeln, und dazu internationale Händler in den deutschsprachigen Raum einzuladen, um ein wirklich breit gefächertes Angebot präsentieren zu können. Die Resonanz ist durchaus positiv und außer aus den veranstaltenden Ländern, haben sich viele internationale Händler für eine Teilnahme angemeldet. Wir wollen in dieser schwierigen Zeit positiv denken und neue Impulse setzen und versuchen auf diesem Wege, die Welt der schönen und seltenen Bücher einem noch größerem Publikum zu öffnen“. – Michael Steinbach, Vorsitzender des Verbandes der Antiquare Österreichs

Die Messeplattform ist zweisprachig angelegt, Deutsch und Englisch: www.folium.digital
folium.digital startet am Donnerstag, den 10. Juni und ist bis einschließlich 12. Juni 2021 online geschalten. Alle teilnehmenden Antiquariate und Galerien können jeweils bis zu 20 Objekte anzeigen und diese mit bis zu 10 Fotos illustrieren.

Weiterführende Informationen werden im Mai veröffentlicht.

Informationen zum Verband der Antiquare Österreichs

Der Verband der Antiquare Österreichs wurde 1949 gegründet und ist bis heute die Interessensvertretung aller professionellen Antiquariate in Österreich. Alle Händler verpflichten sich zu seriösen und professionellen Handel nach den Richtlinien des internationalen antiquarischen Dachverbandes, ILAB.
Der Verband untersteht dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und zählt momentan 28 Mitglieder.
Mehr Informationen: www.buecher.at/antiquar/

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Österreichischer Buchhandlungspreis: Die besten Buchhandlungen 2021

Die unabhängige Jury hat die fünf besten Buchhandlungen 2021 gewählt. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) gemeinsam vergeben.

Buchhandlungen sind unverzichtbar. Sie sind wichtige Elemente des Handels und gleichzeitig Kulturstätten und Orte der Bildung. Mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis werden jene fünf heimischen Buchhandlungen geehrt, die mit ihrem Konzept im stationären Handel überzeugen konnten.

Die Preisträger 2021 sind:

  • Buchhandlung Brunner, Bregenz
  • Buchhandlung Erlkönig, Wien
  • Buchhandlung Riepenhausen, Hall in Tirol
  • Buchhandlung Weidinger, Seewalchen am Attersee
  • Grätzlbuchhandlung Lainz, Wien

Die gesamten Jurybegründungen finden Sie hier.

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer: „Bücher sind Wege in andere Welten, Inspiration und Genuss und gerade deshalb in schwierigen Zeiten unverzichtbar. Der stationäre Buchhandel hat mit viel Innovationsgeist und Begeisterung den Herausforderungen der Krise getrotzt, und hat damit seine Bedeutung in der kulturellen Nahversorgung der Leserinnen und Leser in ganz Österreich eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ganz nebenbei wird so auch die Sichtbarkeit der Verlage sowie Autorinnen und Autoren gewährleistet. Die fünf ausgezeichneten Buchhandlungen sollen mit dem Österreichischen Buchhandlungspreis für die besonderen Leistungen gewürdigt werden, die sie durch ihre Tätigkeit im literarischen und intellektuellen Leben erbringen. Ich gratuliere den ausgezeichneten Buchhandlungen sehr herzlich.“

HVB-Präsident Benedikt Föger: „Unabhängige, regionale Buchhandlungen sind essenzielle Vermittler zwischen dem geschriebenen Wort und allen Buchinteressierten. Sie sorgen unermüdlich dafür, dass unsere Gesellschaft mit guter Literatur und neuem Wissen versorgt wird. Sie wählen sorgsam aus dem vielseitigen Sortiment der Verlage aus und entscheiden, was am besten zu ihren Leser*innen und zu ihrer Buchhandlung passt. Besonders in Krisenzeiten kommt ihnen ein besonderer Stellenwert zu – denn Bücher sind in der Tat ein Fenster zur Welt. Der Österreichischen Buchhandlungspreis würdigt diese besondere Leistung.“

Der Preis

Ausgerichtet wird der Preis vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Der Österreichische Buchhandlungspreis wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung als eine der fünf besten Buchhandlungen des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, soll gewürdigt werden und die Buchhandlungen in ihrer Funktion als Orte der Kultur- und Bildungsarbeit, der Literaturvermittlung und Begegnung gestärkt werden.
Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Es werden fünf Preise zu je 10.000 Euro vergeben. Der Preis wird in Verbindung mit einem Gütesiegel zum Zwecke erhöhter Aufmerksamkeit und Außendarstellung an die jeweiligen Buchhandelsunternehmen verliehen.

Die Jury

Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Österreichischen Buchpreises trifft eine unabhängige Fachjury. 2021 setzte sie sich aus Alex Beer (Autorin), Matthias Dusini (Journalist, Falter), Annette Knoch (Verlegerin, Droschl Verlag), Seth Mayer-Bruhns (Verlagsvertreter) und Jürgen Sieberer (Verlagsvertreter) zusammen.

Auszeichnungskriterien

Buchhandlungen,

  • die ihren Sitz in Österreich haben,
  • inhaber*innengeführt und unabhängig sind,
  • die ein literarisches Sortiment oder ein kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten,
  • die innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren.

Alle weiteren Infos finden Sie auf: www.oesterreichischer-buchhandlungspreis.at

 

Presseinformation Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Österreich bekommt eigene ISSN-Agentur

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels übernimmt mit 1. April die ISSN-Agentur in Österreich. Österreich hat mit 1. April erstmals eine autorisierte nationale Vergabestelle von ISSN-Nummern und ist somit Teil eines Netzwerkes von über 90 Ländern. Zuvor mussten Publizierende aus Österreich ihre ISSN-Geschäfte über die Hauptvergabestelle in Paris abwickeln, dem ISSN International Centre. Die neue nationale Handhabung erleichtert Interessierten die Bestellung und Abwicklung enorm.

ISSN-Nummer

Die ISSN-Nummer ist eine essenzielle Kennzahl für alle Publikationen – wie Zeitschriften, Jahresberichte, Jahrbücher und Schriftenreihen. Insbesondere im Wissenschafts- und -Fachpublikationssektor besitzt die ISSN eine sehr hohe Relevanz.

Die Abkürzung ISSN steht für International Standard Serial Number. Sie ist eine international verbindliche Standardnummer und dient seit 1975 der kurzen und unverwechselbaren Identifikation von Publikationen, die in gedruckter oder anderer Form (z. B. CD-ROM, Internet, Blogs) fortlaufend erscheinen.
Im ISSN-Portal, der zugehörigen internationalen Datenbank, sind bereits mehr als 2,5 Millionen ISSN und die dazugehörigen Titel zusammen mit einer kurzen bibliografischen Beschreibung eingetragen. Diese Zahl wächst jährlich um 70.000 Titel.

Die wichtigsten Vorteile der ISSN

  • Die ISSN bietet weltweit eine eindeutige Identifizierbarkeit
  • Die ISSN garantiert somit die Aufnahme und Auffindbarkeit in Datenbanken (ISSN-Datenbank, Bibliotheken, akademische Online-Datenbanken u.a.)
  • Die ISSN fungiert als besonderes Merkmal, da ausschließlich verifizierte Zeitschriften eine erhalten
  • Die ISSN ist international anerkannt und kann in einen Barcode umgewandelt werden

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels, meint dazu: „Der HVB ist durch die jahrelange professionelle Vergabe der ISBN in Österreich prädestiniert, auch die nationale Agentur für die ISSN-Handhabung zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir die hohen Standards erfüllen und nun ab 1. April ein eigenständiges Angebot für österreichische Publizierende schaffen.“

Isabel Huber, HVB-Produktmanagement ISSN-Agentur: „Ich freue mich sehr, dass wir nun neben der ISBN mit der ISSN eine weitere wichtige internationale Standardnummer verwalten können. Als nationales ISSN-Center werden wir die vielseitige österreichische Verlagsszene tatkräftig dabei unterstützen, ihre fortlaufenden Publikationen egal ob Zeitschriften, Schriftreihen, Blogs oder Datenbanken – weltweit sichtbarer und zugänglicher zu machen.“

Gaëlle Béquet, Geschäftsführerin des ISSN International Centre: „Es ist ein großer Erfolg für das ISSN-Netzwerk, Österreich als neues Mitgliedsland und den Hauptverband des Österreichischen Buchhandels als Administrator des neuen ISSN-Zentrums begrüßen zu dürfen. Unsere österreichischen Kolleg*innen sind erfahrene Fachleute, die eng mit Verlagen zusammenarbeiten und großes Interesse an Aktivitäten zur Serienidentifikation zeigen. Das Internationale ISSN-Zentrum steht der ISSN-Agentur in Österreich zur Seite, um einen reibungslosen Übergang zum Nutzen der Verlags-, Wissenschafts- und Bibliotheksgemeinschaft dieses Landes zu gewährleisten.“

Seit 40 Jahren koordiniert das Internationale ISSN-Zentrum (ISSN IC) die Aktivitäten der nationalen ISSN-Zentren der nun mittlerweile 92 Mitgliedsländer von fünf Kontinenten. Das ISSN IC ist verantwortlich für die Wartung und Veröffentlichung des internationalen ISSN Registers und Produkte wie das ISSN Portal, eine Abonnenten-Datenbank für ISSN-Metadaten.

Kontakt & Rücksprache ISSN:
Isabel Huber, BA BA – E-Mail: huber@hvb.at

Infos zu Bestellung, Preise und FAQ: www.issn.at

 

Pressemitteilung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Österreichischer Buchpreis 2021: Jetzt einreichen!

Ab sofort können Verlage bis 19. April 2021 ihre aktuellen Werke für den Wettbewerb einreichen. Der zu vergebende Österreichische Buchpreis sowie der Debütpreis sind mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und die Arbeiterkammer Wien richten den Preis gemeinsam aus.

Der Österreichische Buchpreis stellt die heimische Literatur in den Mittelpunkt: Der Wettbewerb zielt darauf ab, die Qualität und Vielstimmigkeit der österreichischen Gegenwartsliteratur zu würdigen und ihr im deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu garantieren.
Im vergangenen Jahr wurde Xaver Bayer mit seinem Buch „Geschichten mit Marianne“ (Jung und Jung) ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Leander Fischer für „Die Forelle“ (Wallstein Verlag).

Details zur Ausschreibung

Teilnahmeberechtigt sind Verlage, die Mitglieder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, im Börsenverein des Deutschen Buchhandels oder im Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband sind. Die Einreichung zum Österreichischen Buchpreis 2021 ist kostenlos. Pro Verlag können maximal zwei Titel österreichischer Autor*innen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke eingereicht werden. Diese müssen zwischen 9. Oktober 2020 und 7. Oktober 2021 erschienen sein oder erscheinen. Zudem können Erstlingstitel österreichischer Autor*innen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke für den Debütpreis 2021 eingereicht werden, der von der Arbeiterkammer Wien gestiftet wird.

Nähere Informationen zu den Ausschreibungskriterien.
Weitere Details zu den Teilnahmebedingungen.
Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Die Fachjury

Die Entscheidung über die Auszeichnungen treffen auch in diesem Jahr unabhängige Expert*innen ihres Fachs. Die Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2021 aus Tilman Eder (Buchhändler, Buchhandlung Erlkönig), Walter Grond (Schriftsteller, Leiter Europäische Literaturtage), Manuela Reichart (Literaturkritikerin, WDR), Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Germanistin, Universität Wien) und Peter Zimmermann (Journalist, ORF) zusammen.

Longlist / Shortlist

Nach Ende der Einreichfrist wählen die Juror*innen unter allen Einreichungen zehn Werke für die Longlist des Österreichischen Buchpreises sowie drei Titel für die Debütpreis-Shortlist aus, die beide am 2. September 2021 veröffentlicht werden. Die fünf nominierten Werke der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis werden am 7. Oktober 2021 verkündet.

Preisverleihung zum Auftakt der Buch Wien (10. bis 14. November)

Erst am 8. November, dem Abend der Preisverleihung, erfahren die fünf Autor*innen der Shortlist sowie die drei Autor*innen der Debütpreis-Shortlist, wem die Auszeichnungen zuerkannt werden. Die Ehrung findet im Kasino am Schwarzenbergplatz statt.

Die Preisträgerin oder der Preisträger des Österreichischen Buchpreises erhält 20.000 Euro, die vier anderen Nominierten jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Finalist*innen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Weitere Informationen zum Österreichischen Buchpreis 2021 finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at. Zusätzliche Infos finden Sie auch auf Facebook.

 

Eine Presseaussendung des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
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Österreichischer Buchmarkt im Februar

Die Öffnungen der Buchhandlungen schlagen sich auch in den Umsätzen des österreichischen Buchhandels nieder: +4,3 Prozent wurden im Februar erwirtschaftet.
Entscheidend waren dafür +5,3 Prozent Umsatzsteigerung der Hardcover/Softcover, auch das Taschenbuch legte um +0,6 Prozent zu. Das Hörbuch/Audiobook hatte hingegen –10,3 Prozent zu verzeichnen. Kumuliert bedeutet das für das bisherige Jahr –13,1 Prozent.

HVB-Marktdaten Februar 2021 als pdf

 

Eine Presseinformation des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at

Ausschreibung: Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur 2021

Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und die Stadt Wien Kultur laden herzlich zur Teilnahme am Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur ein. Der Preis zeichnet Kriminalromane aus, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und müssen einen Wienbezug aufweisen.

Die Stadt Wien Kultur stiftet das Preisgeld in der Höhe von 5.000€. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Die Entscheidung über die Auszeichnungen des Leo-Perutz-Preises für Wiener Kriminalliteratur trifft eine unabhängige Fachjury.

Ausgezeichnet werden Kriminalromane mit:

  • gehaltvollem literarischen Anspruch im Sinne des namensgebenden Autors Leo Perutz
  • Wienbezug (Schauplatz des literarischen Werkes)
  • wenn möglich innovativem Charakter

Einreichberechtigt sind alle Kriminalromane, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 30. Juni 2021 erschienen sind oder erscheinen werden.

Termine

Ende der Einreichfrist: 31. März 2021
Shortlist: 1. Juli 2021
Bekanntgabe des Siegertitels und Preisverleihung im Rahmen der Kriminacht im Wiener Kaffeehaus im Oktober 2021

Anmeldungen

sind ausschließlich online möglich. Hier finden Sie das Anmeldeformular.
Details zur Ausschreibung finden unter www.buecher.at/leo-perutz-preis/.

Die Durchführung des Leo-Perutz-Preises erfolgt mit freundlicher Unterstützung der Bestattung Wien.

 

Eine Presseinformation des Hauptverband des Österreichischen Buchhandels
www.hbv.at