Große Blogtour zum 30-jährigen Verlagsjubiläum des Jumbo-Verlags

Zum 30-jährigen Verlagsjubiläum hat der JUMBO Verlag in Kooperation mit sechs Bloggerinnen eine Blogtour organisiert. Im Rahmen der sechstägigen Tour wurden die verschiedenen Labels und einige Spitzentitel aus dem Programm vorgestellt und Interviews geführt, die spannende Einblicke in das Verlagsleben gewähren.

Den Start am 10. Oktober 2021 machte Ally auf ihrem Blog magicallyprincess.blogspot.com. In einem Beitrag stellte sie das Kinderhörbuchlabel JUMBO und im besonderen Kirsten Boies „Sommerby“-Reihe vor: magicallyprincess.blogspot.com

Am 11. Oktober folgte ebenfalls für das Label JUMBO Sandra auf hoernchensbuechernest.blogspot.de. Sie stellte u.a. den All-Time-Klassiker „Die kleine Raupe Nimmersatt“ vor und untermalte ihren Beitrag mit einem Interview mit einem Tontechniker aus dem JUMBO Verlag: hoernchensbuechernest.blogspot.de

Am 12. Oktober standen die Kinderbücher aus dem JUMBO Verlag im Vordergrund. Janett präsentierte auf ihren Blogs buecherkarussel.de und janetts-meinung.de das Bilderbuch „Welche Farbe hat ein Kuss?“ von Rocio Bonilla sowie den neuen Teil der beliebten Nordseedetektivereihe „Filmreife Falle“ inklusive eines Interviews mit den beiden Autor*innen Bettina Göschl und Klaus-Peter Wolf: janetts-meinung.de

Das Jugend- und All-Age-Label GOYAlibre wurde von Leo am 13. Oktober auf leosuniversum.de vorgestellt. Im Fokus stand die beliebte „Kiss the Bodyguard“-Reihe mit „Kiss me once“ und „Kiss me twice“ sowie Cornlia Funkes „Tintenherz„. Abgerundet wurde der Beitrag durch ein Interview mit einer JUMBO-Lektorin: leosuniversum.de

Der 14. und 15. Oktober 2021 widmete sich dem Erwachsenenbereich mit den Labels GOYALiT (Hörbücher für Erwachsene) und dem in diesem Jahr neu entstandenen literarischen Buchprogramm GOYA. Emma stellte auf ihrem Blog ge-h-schichten.blogspot.de Dora Heldts Bestseller „Drei Frauen, vier Leben“ vor und führte ein Interview mit der Hörbuchsprecherin Katja Danowski, während Sasija sich auf sasija.blogspot.com mit dem neuen Buchprogramm GOYA befasste und ein ausführliches Interview mit der Illustratorin Franziska Harvey des Lyrikbands „Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst„, veröffentlichte: ge-h-schichten.blogspot.de und sasija.blogspot.com

Wir danken den Blogger*innen herzlich für die umfangreichen und spannenden Beiträge, die natürlich nach wie vor auf den jeweiligen Blogs zu finden sind. Stöbern Sie gern!

 

Aussendung Jumbo Neue Medien & Verlag

70 Jahre Franz Leo & Comp. am Lichtensteg

Coronabedingt etwas verspätet hat die Universitätsbuchhandlung Franz Leo & Comp. das 70-jährige Jubiläum seines Standortes am Lichtensteg beim Hohen Markt in Wien begangen: Die Geschichte, aufgezeichnet vom Seniorchef Klaus Remmer, wurde als Audiodatei produziert und online gestellt, die Auslage als Guckkastenbühne für eine Jubliäumsausstellung umgestaltet und alle Kunden zu einem „Open House“ eingeladen.
Mitinhaberin Ulla Remmer hat das alles in einem kurzen Bericht zusammengefasst:

Im vergangenen Frühjahr wurde uns bewusst, dass sich unsere Buchhandlung nunmehr seit 70 Jahren am Lichtensteg beim Hohen Markt befindet. Ein kleines Jubiläum also, doch wie feiern in den pandemischen Zeiten? Bitte nicht noch ein online-Event per Zoom, dachten wir. Aber eine Indoor-Party in unserem Ecklokal mit vielen Menschen war ebenfalls keine Option. Dann zerschlug sich auch noch ein für Anfang Herbst geplantes Zeltfest mit Bühne, bei dem wir für eine Freiluftveranstaltung eingeplant waren.

Also beschlossen wir, unsere große Auslage am Lichtensteg als Guckkastenbühne für eine Jubiläumsausstellung zu nutzen. Zu sehen gibt es neben vielen schönen Wien-Büchern auch Bücher und Kinderbücher mit dem Namen Leo oder Löwenbildern am Cover, dazu Fotos, Stiche, Aquarelle von unserem Grätzl am Hohen Markt: Die Schranne, der Vermählungsbrunnen, das Palais der Fanny von Arnstein … Am auffälligsten ist aber jenes Foto mit den haushohen Schuttbergen nach dem Zweiten Weltkrieg – Graham Greene und der Dritte Mann lassen grüßen. Genauso hat es hier auch ausgesehen, als unser Seniorchef Klaus Remmer (1926-2013), damals ein junger Mann, der die Wiener Buchhandelslehrlinge unterrichtete, im Frühjahr 1951 auf der Suche nach einem neuen Standort für die Firma Franz Leo & Comp. das ungenützte, mit Brettern verschlagene Lokal entdeckte.

Diese Geschichte, von Klaus Remmer seinerzeit niedergeschrieben, haben wir vorgelesen als Audiodatei produziert, und mit einem Link dazu haben wir über unseren Newsletter für Samstag, den 4. September zu einem gut gelüfteten Open House eingeladen.

So viele Glückwünsche, wie sie uns über E-mail, Facebook und persönlich vorbeigebracht an diesem Tag erreichten, haben wir noch selten bekommen, und das kleine Kaffeetischchen, das wir bei schönstem Wetter auf der Straße aufgestellt hatten, wurde für manche angeregte Plauderei genutzt, zum Beispiel mit den Autorinnen Freya Martin und Judith Eiblmayr.
Unsere ausgeklügelte Rätselrallye rund um den Hohen Markt und um das Denkmal für unser aller Buch-Heiligen Johannes Gutenberg war leider weniger nachgefragt, vielleicht sollten wir sie beim nächsten Mal einfach mit GPS-Daten versehen und in „Leos Geocaching“ umbenennen?
Zum Ausklang saßen wir dann noch mit Kolleginnen aus Nachbarfirmen bei einem Gläschen zusammen und genossen die vielen geschenkten Konfekte.

 

Ulla Remmer – Franz Leo & Comp. KG Universitätsbuchhandlung / Red.

75 Jahre Mitteldeutscher Verlag

Als eines der wenigen unabhängigen Verlagshäuser Ostdeutschlands kann sich der Mitteldeutsche Verlag seit 75 Jahren trotz teils unüberwindbar erscheinender Schwierigkeiten in der Buchbranche behaupten. Sein Werdegang ist eng mit der jüngeren deutschen Geschichte verflochten:

Der Mitteldeutsche Verlag 1946–1989

Gegründet am 24. April 1946, erscheinen anfangs Formulare und Gesetzblätter, Halles erstes Nachkriegs-Adressbuch, Bildbände, Kinderbücher und Musiknoten. Anfang der 1950er Jahre wird der Mitteldeutsche Verlag staatlicherseits auf die Förderung von in der DDR lebenden Autor*innen festgelegt. Einen ersten Bekanntheitsschub erzielt der Verlag mit dem inzwischen zweimal verfilmten Welterfolg „Nackt unter Wölfen“ von Bruno Apitz (1958). Die Entwicklung des Verlags und seiner ostdeutschen Autor*innen spiegelt auch die jeweilige gesellschaftliche Situation. So findet sich der Verlag in der DDR bald zwischen allen Stühlen: Einerseits will man gute Literatur fördern, andererseits muss man sich den offiziellen Erwartungen an das Buchprogramm anpassen. Daraus erwächst in der täglichen Verlagspraxis ein Geflecht widersprüchlicher Verhaltensweisen. Nicht selten ist der Verlag verständnisvoller Förderer und kollegialer Diskussionspartner der Autor*innen und zugleich (Vor-)Zensor. Vor diesem Hintergrund erscheinen dennoch zahlreiche Werke von Autor*innen wie Volker Braun, Christa Wolf, Elke Erb, Werner Heiduczek, Reiner Kunze, Erik Neutsch, Erich Loest und Günter de Bruyn, die sich offen und kritisch der Gegenwart stellen. Damit gehört der Mitteldeutsche Verlag zu den bedeutendsten belletristischen Verlage der DDR, dessen Bücher vielfach im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen stehen.

Der Mitteldeutsche Verlag 1989–1997

Die deutsche Wiedervereinigung bringt neue Herausforderungen. 1990 erfolgt die Privatisierung des Verlages durch Management-Buy-out. In der Folge muss sich der Verlag von vielen seiner Autor*innen und auch Mitarbeiter*innen trennen. Trotz großer Probleme gelingt es dem Verlag, ein neues Profil mit den Schwerpunkten Regionalia und Belletristik zu entwickeln. Doch die Altlasten wiegen schwer, die Konkurrenz im neuen Deutschland ist eine gänzlich andere. 1996 muss der Verlag Insolvenz anmelden. Eine neu gegründete Gesellschaft erwirbt 1997 den Namen und die Buchbestände des Verlages. Langsam beginnt der Neuaufbau des traditionsreichen Verlagshauses, der auch neue programmatische Ausrichtungen mit sich bringt.

Der Mitteldeutsche Verlag heute

In den letzten 20 Jahren hat sich der Verlag auf vier Programmsäulen fokussiert. Er verlegt (wieder) anspruchsvolle aktuelle Belletristik (u.a. Andreas Apelt, Christopher Ecker, Tanja Langer, Michael G. Fritz, Nele Heyse, Christine Hoba), niveauvolle Unterhaltungsliteratur, Biografien und Erinnerungen von Ausnahmepersönlichkeiten. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Verlag seit einigen Jahren auf Übersetzungen aus kleineren Sprachen und Literaturen wie Georgien (Aka Mortschiladse), Vietnam (Le Minh Khue), Litauen (Alvydas Šlepikas), Rumänien oder Ungarn.
Im Reisesegment punktet er mit Stadt- und Reiseführern, Wanderführern, Kulturführern und Reiseberichten sowie Bildbänden, die einzelne Regionen stärker in den Fokus nehmen, u.a. auch Osteuropa und Grenzregionen.
In der Kunstsparte widmet sich der Verlag ostdeutscher Fotografie vor 89 (Harald Kirschner, Olaf Martens, Helga Paris), junger Fotografie der Gegenwart, Dokumentarfotografie sowie Künstlerkatalogen (Johannes Heisig, Günther Uecker). Ein besonderes Faible hat der Verlag immer noch für die Lost-Places-Fotografie (Marc Mielzarjewicz, Carina Landgraf).
Ein wichtiger Programmteil ist die Sparte Fach-/Sachbuch, in der der Verlag mehrere Buchreihen mit diversen Partnern betreut (u.a. Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Historische Kommission für Sachsen-Anhalt, Stiftung LEUCOREA). Hier und in Einzelveröffentlichungen werden wichtige Forschungsergebnisse veröffentlicht sowie Beiträge zu wichtigen aktuellen Debatten platziert.

Team

Mit einem kleinen Team von zehn festen sowie einigen freien Mitarbeiter*innen ist der Mitteldeutsche Verlag bis heute unverzichtbarer Bestandteil des Literaturbetriebs und bietet Programmvielfalt aus Mitteldeutschland. Trotz einiger grauer Strähnen und Fältchen ist in einem Alter, in dem er neugierig und gleichzeitig gelassen bleibt. Über 1 500 Autor*innen, Fotograf*innen, Übersetzer*innen und Herausgeber*innen haben dieses Jubiläum möglich gemacht.

Verlagsjubiläum

Das Verlagsjubiläum wird mit Aktionen im Buchhandel (Schaufenster, Sonderrabatte), einer Feier in der zweiten Jahreshälfte, Veranstaltungen (u.a. Podiumsdiskussion) sowie diversen Social-Media-Aktionen und Überraschungen für die Leserschaft begangen.

 

Presseinformation Mitteldeutscher Verlag / Red.

75 Jahre Lucky Luke – ein Jubiläumsjahr zu Ehren des berühmten Cowboys

Lucky Luke, der Mann, der schneller zieht als sein Schatten, Schrecken aller Viehdiebe und Falschspieler, der Mustercowboy, der die gefährlichsten Banditen in die Knie zwingt, wird am 14. November 75 Jahre alt! Die Egmont Ehapa Media GmbH und Egmont Comic Collection feiern die Western-Ikone das ganze Jahr mit einem großen, bunten Strauß an Titeln.

So richtig los geht es im März mit dem Lucky Luke Album Nummer 100. Dieses Album mit dem Titel „Western von Gestern“ wirft einen Blick zurück zu den Ursprüngen und enthält die beiden allerersten von Morris gezeichneten Lucky Luke Abenteuer, die bislang noch nicht in der Albenreihe erschienen sind. Das Cover wurde exklusiv für diese Ausgabe vom aktuellen Lucky Luke Zeichner Achdé entworfen.

Im Frühjahr und Sommer erscheinen gleich zwei Hommagen herausragender Comiczeichner an den Lonesome Cowboy. Am 05. Mai erscheint mit „Wanted“ das bereits zweite Album des französischen Künstlers Matthieu Bonhomme. In diesem Abenteuer muss sich Lucky Luke den Avancen gleich dreier Schwestern erwehren und kämpft zudem damit, dass ein stattliches Kopfgeld auf ihn ausgesetzt ist.
Im Sommer wird Lucky Luke dann mit Avancen ganz anderer Art konfrontiert. Der deutsche Comiczeichner Ralf König nimmt sich des Cowboys an und legt mit „Zarter Schmelz“ eine sehr persönliche Ehrung Morris‘ und dessen Helden vor. Dieses Album verspricht das Comic-Highlight des Jahres zu werden.

Und obendrauf gibt es jede Menge weiterer Titel, die das Herz von Lucky Luke Fans höher schlagen lassen: die ersten beiden Ausgaben der neuen „Lucky Luke Gesamtausgabe“, das Sekundärwerk „Lucky Luke – Die Eroberung des Westens“ (auch als limitierte Sonderausgabe im Schuber erhältlich), das „Lucky Luke Kochbuch“ sowie das „Lucky Luke Lexikon“ aus der Feder der Lucky Luke Experten Horst Berner und Volker Hamann. Und vieles mehr …

Editorial Director Wolf Stegmaier gratuliert: „75 Jahre! Das sieht man Lucky Luke nun wirklich nicht an! Aber über Jahrzehnte anhaltender Erfolg hält eben jung. Diesen Erfolg teilt der Cowboy seit 1977 mit seinem deutschen Herausgeber Egmont. Seitdem galoppiert man gemeinsam durchs Land und verantwortet mit über 30 Millionen verkauften Comicalben einen der populärsten Comics überhaupt. Glückwunsch, alter Cowboy! Auf 75 weitere (gemeinsame) Jahre!“

 

Eine Presseaussendung von Story House Egmont
www.egmont.de

20 Jahre John Sinclair-Hörspiele bei Lübbe Audio

Heute am 30.10.2020 feiern die John Sinclair-Hörspiele bei Lübbe Audio ihr 20. Jubiläum. Auf den Tag genau vor 20 Jahren erschien bei Lübbe Audio das erste John Sinclair-Hörspiel „Im Nachtclub der Vampire“ und die Erfolgsstory nahm ihren Lauf … Seitdem sind 141 Folgen der Edition 2000 erschienen, 30 Classics-Folgen und 14 Sondereditionen sowie mehrere Limited Editions und Vinyl-Ausgaben. Fans bezeichnen die John Sinclair-Hörspiele gerne als „Kino für die Ohren“.

Zum 20. Jubiläum erscheint die Hörspiel-Sonderedition „Die Blutorgel“ mit doppelter Länge.
Zusätzlich gibt es eine auf 1000 Exemplare limitierte Jubiläums-Box, die das John Sinclair-Duft-Kreuz, zwei Kerzen im Geisterjäger-Stil, eine Bonus-CD mit den gruseligsten Szenen aus 20 Jahren und ein doppelseitiges Poster mit allen Covern und einem Jason Dark-Portrait, gezeichnet von Timo Wuerz, beinhaltet. Diese Jubiläumsbox ist erhältlich beim Fanshopdergeisterjaeger.de.

Pünktlich zum Geburtstag ging gerade der eigene YouTube-Kanal des Geisterjägers online. Dort finden Sie Hintergrundberichte, Hörproben und den John Sinclair Night Talk – moderiert vom Comedian und Schauspieler Hennes Bender, der selbst seit 40 Jahren John Sinclair-Fan ist.

Mit einer Auflage von über 250 Millionen Romanen und 5 Millionen Hörspielen hat die Marke „John Sinclair“ längst Kultstatus erreicht. Neben regelmäßigen Top 10-Platzierungen bei iTunes, Amazon und der SPIEGEL-Hörbuch-Bestsellerliste wurden die Hörspiele schon mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet.

Der Sinclair-Schöpfer Helmut Rellergerd, stammt aus Dortmund, lebt seit Jahrzehnten in Bergisch Gladbach, und wird in der Szene gefeiert wie ein Popstar.

 

Eine Presseaussendung der Bastei Lübbe AG
www.luebbe.de

435 Jahre Leykam Buchverlag – Der älteste Verlag Österreichs feiert ein außergewöhnliches Jubiläum!

1585 wurde der Grundstein für den Leykam Buchverlag gelegt, als der Buchdrucker Georg Widmanstetter nach Graz berufen wurde und die Offizin Widmanstetter begründete. 1806 wurde die Druckerei von Andreas Leykam übernommen und zu einem Konzern mit Verlag, Buchhandlungen und Papierfabrik erweitert, aus dem letztendlich der Leykam Buchverlag von heute hervorging.

Am Montag, dem 28. September 2020 feierte der Verlag sein 435-jähriges Jubiläum aus gegebenem Anlass in kleinem Rahmen im Auditorium des UMJ in Graz.

Im Foyer des Hauses im Joanneumsviertel wurden bedeutende Druckwerke der Verlagsgeschichte, wie zum Beispiel die „Erbhuldigung Karl VI.“ (1740), „Der Brandhofer und seine Hausfrau“ (in der Fassung von 1959) von Erzherzog Johann und Peter Roseggers „Heimgarten“ (1876 f.) in Schauvitrinen der Landesbibliothek Steiermark ausgestellt. Auch Bücher jüngeren Ursprungs wurden präsentiert, darunter der erste Roman von Valerie Fritsch mit dem Titel „Die VerkörperungEN“ (2011) sowie Werke der Wissenschafterin des Jahres 2019 Barbara Stelzl-Marx und des Wissenschafters des Jahres 1995 Stefan Karner.

Der Festakt widmete sich dann der Geschichte und der Zukunft des Buchs. Die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek, Dr. Johanna Rachinger, ging in ihrem Festvortrag auf die Errungenschaften des Buchdrucks sowie auf die Herausforderungen durch elektronische Medien für das traditionelle Verlagswesen ein. Der Eigentümer und Geschäftsführer des Leykam Buchverlags, Dr. Leopold Gartler, gab den Gästen gemeinsam mit dem Programmleiter für Wissenschaft/Pädagogik, Dr. Wolfgang Hölzl, und dem Leiter für Finanzen, Stefan Gartler, MA, einen Einblick in seine ganz persönliche Verbindung zum Leykam Buchverlag. Durch das Gespräch führte Prof. Herwig Hösele, Vorsitzender des Verlags-Beirats, der das Programm durch seine geschichtlichen Kenntnisse rund um den Verlag bereicherte.

Ein historischer Höhepunkt für den Verlag war die Verleihung des Wappens des Landes Steiermark durch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Das Wappen verbindet Tradition und Innovation und verdeutlicht mit seiner Überreichung die zukunftsorientierte, aber auch geschichtsbewusste Ausrichtung des Leykam Buchverlags. Dr. Leopold Gartler nahm das Wappen dankend entgegen und bekräftigte die Ambitionen, mit dem Leykam Buchverlag weiterhin einen wertvollen Beitrag zur heimischen und überregionalen Buchszene zu leisten.

Einen künstlerischen Konnex zur großen Tradition des Leykam Buchverlags stellte Schauspieler Johannes Silberschneider her, der Auszüge aus Werken der Verlagsgeschichte bis hin zu einem Text von Valerie Fritsch vortrug. Zuerst trat Silberschneider in einem der markanten Kegel im Joanneumsviertel auf, dann im Saal. Musikalisch wurde der Festakt vom Quartett Melange begleitet.

Bereits im Vorfeld übergab die Obfrau der Fachgrube Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Steiermark, Mag.a. Beatrice Erker, Dr. Leopold Gartler eine Auszeichnung für die unternehmerische Leistung und für den Verlag zum 435-jährigen Firmenjubiläum.

Mit Geschichte in die Zukunft. 435 Jahre Leykam Buchverlag

Im Zuge der Feier wurde auch die Festschrift „Mit Geschichte in die Zukunft. 435 Jahre Leykam Buchverlag“ präsentiert, die eine Fundgrube für alle ist, die sich für das Medium Buch interessieren. Der Historiker Stefan Karner beschreibt darin den geschichtlichen Werdegang des Verlags, sieben wertvolle Raritäten aus der Verlagsgeschichte werden von Katharina Kocher-Lichem und Markus Kostajnsek genauer besprochen und Herwig Hösele zeichnet die Entwicklung des Verlages im Kontext mit den großen politischen, gesellschaftlichen, kulturellen, technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen nach. Darüberhinaus machen zahlreiche eindrucksvolle Faksimiles und Fotos sowie inspirierende Gedanken zum Buch und zur Zukunft des Verlagswesens von über 70 renommierten Persönlichkeiten die Zeitreise durch 435 Jahre besonders lebendig.

Das Jubiläum, die Festveranstaltung und die im Zusammenhang erschienene Festschrift zeigen, dass die große Tradition für den Leykam Buchverlag nicht nur einen Blick auf die eigene Vergangenheit, sondern auch Perspektiven für die Zukunft mit sich bringt.

Das Jubiläumsjahr begann der Verlag daher mit einer neuen Website, einem erneuerten Corporate Design und einem aufpolierten Social Media Auftritt. Verlagsautor*innen wurden und werden vor die Kamera zu Gesprächen über ihr kreatives Schaffen und ihre wissenschaftliche Forschung gebeten und ein Teil der Einnahmen über den Webshop kommt einem Sozialprojekt zugute.

 

Eine Presseaussendung des Leykam Buchverlags
www.leykamverlag.at

75 Jahre Aufbau Verlag – Der Film zum Jubiläum

75 Jahre und einen Monat ist es nun her, dass der Aufbau Verlag gegründet wurde. Seitdem und in Zukunft gilt das Motto, das wir für unser Jubiläum ausgewählt haben: „Man soll sein Herz an etwas hängen, das es verlohnt“ (Hans Fallada). Es steht für all das, was wir tun – für unsere Arbeit mit den Autorinnen und Autoren und ihren Büchern. Das Jubiläumsjahr hat sich nun ein wenig anders gestaltet, als zunächst gedacht; ein großes Fest konnte nicht stattfinden, nun fällt auch noch die Frankfurter Buchmesse aus, auf der wir viele von Ihnen gerne wiedergesehen hätten. Deshalb sind wir froh, Ihnen den Aufbau Verlag heute in einer etwas anderen Form näher bringen zu können.

Es ist nicht leicht, 75 Jahre bewegte Geschichte zusammenzufassen. Wir haben es trotzdem gewagt und freuen uns, Ihnen den Film zum Aufbau-Jubiläum präsentieren zu können; schauen Sie gerne hinein, erleben Sie knappe 12 Minuten Aufbau Verlag und schauen Sie mit uns gemeinsam hoffnungsfroh in die Bücherzukunft.

 

Eine Pressemitteilung des Aufbau Verlags
www.aufbau-verlag.de