Österreichischer Buchpreis 2021 – Shortlist bekanntgegeben

Die Jury hat fünf Titel für den Österreichischen Buchpreis 2021 nominiert: 122 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke, die zwischen dem 9. Oktober 2020 und dem 7. Oktober 2021 erschienen sind, wurden eingereicht.

Shortlist

Auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2021 sind folgende Werke (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Anna Baar – Nil (Wallstein)
  • Daniela Chana – Neun seltsame Frauen (Limbus)
  • Raphaela Edelbauer – Dave (Klett-Cotta)
  • Olga Flor – Morituri (Jung und Jung)
  • Ferdinand Schmalz – Mein Lieblingstier heißt Winter (S. Fischer)

Die Jury-Begründungen finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at.

Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur: „Mit fünf Titeln, die die thematische und sprachliche Bandbreite der österreichischen Gegenwartsliteratur sehr schön abbilden, geht der Österreichische Buchpreis 2021 in die nächste Runde. Bemerkenswert an der diesjährigen Shortlist ist der hohe Anteil an Schriftstellerinnen. Ich gratuliere allen Nominierten sehr herzlich und wünsche ihren Büchern viele Leserinnen und Leser.“

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels: „Die fünf Shortlist-Titel zeigen wie vielfältig und erfrischend österreichische Literatur sein kann. Sie beweisen zudem, dass Österreich mit seiner großen literarischen Tradition immer noch für innovative Sprach- und aktuelle Erzählkunst steht. Ich freue mich sehr mit den Nominierten.“

AK Präsidentin Renate Anderl: „Mit dem Lesen kommt Neues in unser Leben – Bücher öffnen uns spannende Welten. Wir als Arbeiterkammer unterstützen und fördern eine Vielzahl an kulturellen Aktivitäten, besonders wichtig sind uns dabei auch angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Es ist uns ein Anliegen, heimische Literatur mit dem Österreichischen Buchpreis sichtbar zu machen und so auch den Blick unserer Mitglieder auf die österreichische Gegenwartsliteratur zu lenken.“

Die Jury

Die Fach-Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2021 aus Tilman Eder (Buchhändler, Buchhandlung Erlkönig), Walter Grond (Schriftsteller, Leiter Europäische Literaturtage), Manuela Reichart (Literaturkritikerin, WDR), Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Germanistin, Universität Wien) und Peter Zimmermann (Journalist, ORF) zusammen.

Preisverleihung im Rahmen der Buch Wien 21 am 8. November

Erst am Abend der Preisverleihung am 8. November 2021 erfahren die fünf Autor*innen der Shortlist sowie die drei Autor*innen der Debütpreis-Shortlist, wem der Österreichische Buchpreis und der Debütpreis zuerkannt werden. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger erhält 20.000 Euro; die vier anderen Finalist*innen jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Debütpreis-Finalist*innen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet.

Lesung: Live-Stream der Shortlist Debüt

Am Mittwoch, den 20. Oktober, um 19 Uhr lesen die drei Autor*innen der Shortlist Debüt in der Bibliothek der AK Wien, Anmeldungen bitte unter bibliothek@akwien.at.

Die Veranstaltung wird außerdem als Live-Stream auf der Website sowie dem Facebook-Kanal der AK Bibliothek übertragen und steht im Anschluss dauerhaft zum Nachsehen zur Verfügung: Website der AK Wien und Facebook AK Wien.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Österreichischer Buchpreis 2021: 13 Titel nominiert

Die nominierten Titel für den Österreichischen Buchpreis stehen fest: Zehn Bücher wurden für die Longlist sowie drei Romane für die Shortlist des Debütpreises ausgewählt. Seit Ausschreibungsbeginn haben die fünf Jurymitglieder insgesamt 122 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke gesichtet, die zwischen dem 9. Oktober 2020 und dem 7. Oktober 2021 erschienen sind bzw. noch erscheinen werden.

Die für den Österreichischen Buchpreis nominierten Titel (in alphabetischer Reihenfolge):

Longlist Buchpreis

  • Anna Baar – Nil (Wallstein)
  • Daniela Chana – Neun seltsame Frauen (Limbus)
  • Raphaela Edelbauer – Dave (Klett-Cotta)
  • Olga Flor – Morituri (Jung und Jung)
  • Monika Helfer – Vati (Hanser)
  • Hanno Millesi – Der Charme der langen Wege (Edition Atelier)
  • Teresa Präauer – Das Glück ist eine Bohne (Wallstein)
  • Sophie Reyer – 1431 (Czernin)
  • Ferdinand Schmalz – Mein Lieblingstier heißt Winter (S. Fischer)
  • Franz Schuh – Lachen und Sterben (Zsolnay)

Shortlist Debüt

  • Anna Albinus – Revolver Christi (edition.fotoTAPETA)
  • Anna Felnhofer – Schnittbild (Luftschacht)
  • Clemens Bruno Gatzmaga – Jacob träumt nicht mehr (Verlag Karl Rauch)

Die Fach-Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2021 aus Tilman Eder (Buchhändler, Buchhandlung Erlkönig), Walter Grond (Schriftsteller, Leiter Europäische Literaturtage), Manuela Reichart (Literaturkritikerin, WDR), Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Germanistin, Universität Wien) und Peter Zimmermann (Journalist, ORF) zusammen.

Bekanntgabe der Buchpreis-Shortlist am 7. Oktober
In einem weiteren Schritt wählt die Jury aus den Titeln der Longlist fünf Titel für die Shortlist des Österreichischen Buchpreises aus, die am 7. Oktober 2021 veröffentlicht wird.

Preisverleihung im Rahmen der Buch Wien 21 am 8. November
Erst am Abend der Preisverleihung am 8. November 2021 erfahren die fünf Autor*innen der Shortlist sowie die drei Autor*innen der Debütpreis-Shortlist, wem der Österreichische Buchpreis und der Debütpreis zuerkannt werden. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger erhält 20.000 Euro; die vier anderen Finalist*innen jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Debütpreis-Finalist*innen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet.

Jetzt im Handel: Leseproben!
Anlässlich der Bekanntgabe der Longlist sowie der Debütpreis-Shortlist erscheint eine Broschüre, die in österreichischen Buchhandlungen ab dem 2. September aufliegt und in der die nominierten Titel mit ausführlichen Leseproben präsentiert werden.

Lesung: Shortlist Debüt
Am Mittwoch, den 20. Oktober, um 19 Uhr lesen die drei Autor*innen der Shortlist Debüt in der Bibliothek der AK Wien, Anmeldungen bitte unter bibliothek@akwien.at. Die Lesung wird außerdem im Live-Stream übertragen.

Weitere Informationen zum Österreichischen Buchpreis 2021 finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at. Zusätzliche Infos, Geschichten und Bücher-Gewinnspiele gibt es auch auf Facebook.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Österreichischer Buchpreis 2021: Jetzt einreichen!

Ab sofort können Verlage bis 19. April 2021 ihre aktuellen Werke für den Wettbewerb einreichen. Der zu vergebende Österreichische Buchpreis sowie der Debütpreis sind mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und die Arbeiterkammer Wien richten den Preis gemeinsam aus.

Der Österreichische Buchpreis stellt die heimische Literatur in den Mittelpunkt: Der Wettbewerb zielt darauf ab, die Qualität und Vielstimmigkeit der österreichischen Gegenwartsliteratur zu würdigen und ihr im deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu garantieren.
Im vergangenen Jahr wurde Xaver Bayer mit seinem Buch „Geschichten mit Marianne“ (Jung und Jung) ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Leander Fischer für „Die Forelle“ (Wallstein Verlag).

Details zur Ausschreibung

Teilnahmeberechtigt sind Verlage, die Mitglieder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, im Börsenverein des Deutschen Buchhandels oder im Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband sind. Die Einreichung zum Österreichischen Buchpreis 2021 ist kostenlos. Pro Verlag können maximal zwei Titel österreichischer Autor*innen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke eingereicht werden. Diese müssen zwischen 9. Oktober 2020 und 7. Oktober 2021 erschienen sein oder erscheinen. Zudem können Erstlingstitel österreichischer Autor*innen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke für den Debütpreis 2021 eingereicht werden, der von der Arbeiterkammer Wien gestiftet wird.

Nähere Informationen zu den Ausschreibungskriterien.
Weitere Details zu den Teilnahmebedingungen.
Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Die Fachjury

Die Entscheidung über die Auszeichnungen treffen auch in diesem Jahr unabhängige Expert*innen ihres Fachs. Die Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2021 aus Tilman Eder (Buchhändler, Buchhandlung Erlkönig), Walter Grond (Schriftsteller, Leiter Europäische Literaturtage), Manuela Reichart (Literaturkritikerin, WDR), Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Germanistin, Universität Wien) und Peter Zimmermann (Journalist, ORF) zusammen.

Longlist / Shortlist

Nach Ende der Einreichfrist wählen die Juror*innen unter allen Einreichungen zehn Werke für die Longlist des Österreichischen Buchpreises sowie drei Titel für die Debütpreis-Shortlist aus, die beide am 2. September 2021 veröffentlicht werden. Die fünf nominierten Werke der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis werden am 7. Oktober 2021 verkündet.

Preisverleihung zum Auftakt der Buch Wien (10. bis 14. November)

Erst am 8. November, dem Abend der Preisverleihung, erfahren die fünf Autor*innen der Shortlist sowie die drei Autor*innen der Debütpreis-Shortlist, wem die Auszeichnungen zuerkannt werden. Die Ehrung findet im Kasino am Schwarzenbergplatz statt.

Die Preisträgerin oder der Preisträger des Österreichischen Buchpreises erhält 20.000 Euro, die vier anderen Nominierten jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Finalist*innen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Weitere Informationen zum Österreichischen Buchpreis 2021 finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at. Zusätzliche Infos finden Sie auch auf Facebook.

 

Eine Presseaussendung des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at

Xaver Bayer erhält den Österreichischen Buchpreis 2020

Xaver Bayer wurde heute für sein Buch „Geschichten mit Marianne“ mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Leander Fischer für den Titel „Die Forelle“. Aufgrund der derzeit geltenden COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung konnte die Festveranstaltung anlässlich der Verleihung des Österreichischen Buchpreises am 9. November 2020 nicht abgehalten werden.

Österreichischer Buchpreis 2020: Xaver Bayer – Geschichten mit Marianne (Verlag Jung und Jung)

Begründung der Jury:

„Ganz alltäglich und entspannt beginnen alle diese „Geschichten mit Marianne“, sie beginnen beim Abwaschen oder mit einem langweiligen Nachmittag, an dem Marianne den Erzähler zu einem Ausflug einlädt. Je harmloser der Anfang, desto grausamer und grotesker der weitere Verlauf. Jede Geschichte setzt neu an und lässt eine Gewissheit des Alltags ins Bodenlose kippen, und sei es der Gang in den Keller. Der Erzähler irrt durch den schlammigen Untergrund einer Riesenstadt, tastet sich im Dunklen durch ein ominöses Schloss oder beobachtet mit Marianne ein Massaker vom Wohnzimmer aus, nachdem er ihr beim Abwasch geholfen hat. Die literarische Moderne wird in diesen Geschichten aufgerufen und souverän in unterschiedlichen Genres eingesetzt – von der Horrorgeschichte bis zur Fantasy-Szenerie. Mit bösem, oft melancholischem Witz leuchtet Xaver Bayer die Angst-Räume unserer Zeit aus, denn immer wieder versinkt sein Held im Chaos, das in leuchtenden Details erzählt wird – letztlich bleibt ihm nur die eigene Fantasie als rettender Ort. Ein brillantes, facettenreiches Nachdenken über unsere Zeit.“

Für die Shortlist nominiert waren außerdem:
Helena Adler – Die Infantin trägt den Scheitel links (Jung und Jung), Monika Helfer – Die Bagage (Carl Hanser), Karin Peschka – Putzt euch, tanzt, lacht (Otto Müller Verlag), Cornelia Travnicek – Feenstaub (Picus).

Der Österreichische Buchpreis ist mit 20.000 Euro dotiert, die vier weiteren Titel der Shortlist mit jeweils 2.500 Euro.

Österreichischer Buchpreis 2020 – Debüt: Leander Fischer – Die Forelle (Wallstein Verlag)

Begründung der Jury:

„In seinem fast 800 Seiten starken Debütroman erweist sich Leander Fischer als äußerst wortgewaltiger Schriftsteller. Er kann sich über mehrere Seiten in kleinste Details des Fliegenfischens versenken und gleichzeitig zu sprachlichen Höhenflügen ansetzen. Fliegt er manchmal zu hoch? Doch, immer wieder. „Die Forelle“ ist das genaue Gegenteil der einfachen, schmucklosen Prosa, die heute in der erzählenden Literatur vorherrscht. Und genau das macht den Reiz der Lektüre aus. Kleine Abstürze mindern die berauschende Wirkung des Romans keineswegs. Fischers Werk ist nicht nur für kunstsinnige Fliegenfischer ein literarischer Leckerbissen. Angesiedelt hat es der Autor in den 1980ern, als die großen Supermärkte kleine Läden zu verdrängen begannen. „Die Forelle“ lässt sich auch als Antiheimatroman lesen, mit dem Waldsterben oder wild fechtenden Reserveburschenschaftern und dementsprechenden Bierdunst als thematischem Hintergrundrauschen. Diese österreichischen Kontinuitäten holen Fischers Prosa für kurze Zeit zurück auf den Boden der Tatsachen. Bis sie von neuem abhebt.“

Für die Shortlist-Debüt nominiert waren außerdem:
Gunther Neumann – Über allem und nichts (Residenz), Mercedes Spannagel – Das Palais muss brennen (Kiepenheuer & Witsch)

Der Debütpreis im Rahmen des Österreichischen Buchpreises ist mit 10.000 Euro dotiert, die zwei weiteren Titel der Shortlist mit jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis wird von der Arbeiterkammer Wien gestiftet.

Die Jury
Die Fach-Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2020 aus Sebastian Fasthuber (Journalist, Falter), Nicole Henneberg (Literaturkritikerin, u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung) und Ulrike Tanzer (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck) zusammen.

„Wir sind davon überzeugt: Lesen hilft, gerade auch in schwierigen Zeiten. Lesen geht immer, sogar von 20 Uhr bis 6 Uhr. Als Jury haben wir heuer besonders viel gelesen und uns bei den Sitzungen zum Österreichischen Buchpreis in einer so konstruktiven wie kollegialen Atmosphäre darüber ausgetauscht. Es gab in diesem Jahr zahlreiche sehr gute Einreichungen; Bücher, die es verdienen, dass sie wahrgenommen werden und breit über sie berichtet wird. Am Ende herrschte bei beiden Preisen dennoch große Einigkeit und wir dürfen mit dem Erzählband von Xaver Bayer und dem Debütroman von Leander Fischer zwei überragende Texte auszeichnen.“ – Die Jury zum Preis 2020

Statements der Träger des Preises

Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur: „2020 ist für viele im Bereich Kunst und Kultur ein schwieriges Jahr. Das betrifft auch die Literatur. So sind etwa die Leipziger und Frankfurter Buchmesse sowie die Buch Wien ausgefallen – wichtige Vernetzungstreffen und Feste der Literatur sind dadurch verloren gegangen. Und leider kann auch unser Festakt zur Verleihung des Österreichischen Buchpreises zurzeit nicht stattfinden.
Trotz all dieser Absagen und Hindernisse bleibe ich optimistisch, denn wir können uns heuer beim Österreichischen Buchpreis über zahlreiche wirklich wunderbare Bücher freuen. Sie alle will ich den Leserinnen und Lesern ans Herz legen.
Den Österreichischen Buchpreis 2020 erhält Xaver Bayer für seinen Erzählband „Geschichten mit Marianne“, der Debütpreis geht an Leander Fischer für „Die Forelle“. „Geschichten mit Marianne“ zeigt Xaver Bayers Erzählkunst auf neuen Höhen, und auch das 780 Seiten starke Debüt von Leander Fischer ist mehr als eine Talentprobe.
Dieser Wettbewerb beweist einmal mehr, dass die österreichische Literatur zu Recht im deutschsprachigen Raum hochgeschätzt und gerne gelesen wird. Ich bin überzeugt, dass bei Autorinnen und Autoren wie diesen auch die Zukunft der österreichischen Gegenwartsliteratur in guten Händen ist. Ich gratuliere den Ausgezeichneten sehr herzlich!“

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels: „Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, der neuen österreichischen Literatur und ihren Autorinnen und Autoren Sichtbarkeit zu verleihen und der Vielfalt und Reichhaltigkeit ihres Werkes Anerkennung zu zollen. Im fünften Jahr seiner Verleihung trägt der Österreichische Buchpreis mehr denn je zu diesem Anliegen bei.“

„Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich, insbesondere Leander Fischer, dem Preisträger des diesjährigen Debütpreises“, freut sich AK Präsidentin Renate Anderl. „Mit dem Österreichischen Buchpreis gelingt es, die Vielfalt und den Reichtum der österreichischen Literatur sichtbar zu machen. Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit ihren literarischen Debüts zu fördern, ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir wollen angehenden Künstlerinnen und Künstlern die Tür öffnen und sie in ihrer weiteren Entwicklung ermutigen.“

Über den Österreichischen Buchpreis
Ziel des Österreichischen Buchpreises ist es, die Qualität und Eigenständigkeit der österreichischen Literatur zu würdigen und ihr im gesamten deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien 2020 bereits zum fünften Mal ausgerichtet.

Die GewinnerInnen der Vorjahre:
Buchpreis: Norbert Gstrein (2019), Daniel Wisser (2018), Eva Menasse (2017), Friederike Mayröcker (2016)

Debütpreis: Angela Lehner (2019), Marie Gamillscheg (2018), Nava Ebrahimi (2017), Friederike Gösweiner (2016)

Weitere Informationen zum Österreichischen Buchpreis 2020 finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at.

 

Eine Presseinformation des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at

Österreichischer Buchpreis 2020: Shortlist bekanntgegeben

Die Jury hat fünf Titel für den Österreichischen Buchpreis 2020 nominiert: 117 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke, die zwischen dem 9. Oktober 2019 und dem 8. Oktober 2020 erschienen sind, wurden eingereicht.

Auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2020 sind folgende Werke (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Helena Adler: Die Infantin trägt den Scheitel links (Jung und Jung)
  • Xaver Bayer: Geschichten mit Marianne (Jung und Jung)
  • Monika Helfer: Die Bagage (Carl Hanser)
  • Karin Peschka: Putzt euch, tanzt, lacht (Otto Müller Verlag)
  • Cornelia Travnicek: Feenstaub (Picus)

Die Jury-Begründungen finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at und hier als PDF.

Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur: „Ein kleines Jubiläum feiert heuer unser Österreichischer Buchpreis: Er wird fünf Jahre alt. Und in diesen fünf Jahren hat er sich nicht nur zu einem wichtigen Preis für die Verlags- und Buchbranche entwickelt, sondern er steht auch bei Autorinnen und Autoren hoch im Kurs. Allen Leserinnen und Lesern, die einen Einblick in die österreichische Gegenwartsliteratur gewinnen wollen, möchte ich die für den Preis nominierten Bücher wärmstens zur Lektüre empfehlen.“

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels:
„Im fünften Jahr seines Bestehens ist der Österreichische Buchpreis nicht mehr aus der deutschsprachigen Literaturlandschaft wegzudenken. Auch in diesem turbulenten Jahr hat die unabhängige Jury fünf spannende, besondere Bücher ausgewählt – jedes davon ist eine großartige Leseempfehlung, die die heimische Literaturlandschaft in den Fokus rückt.“

AK Präsidentin Renate Anderl: „Damit Abenteuer im Kopf entstehen können – dazu braucht es auch Bücher! Der Österreichische Buchpreis ist aus unserer Literaturszene nicht mehr wegzudenken. Er macht die Vielfalt der heimischen Literatur sichtbar. Die AK fördert Künstlerinnen und Künstler mit ihren literarischen Debüts – damit sie leichter Fuß fassen können.“

Die Jury

Die Fach-Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2020 aus Sebastian Fasthuber (Journalist, Falter), Nicole Henneberg (Literaturkritikerin, u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung) und Ulrike Tanzer (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck) zusammen.

Preisverleihung am 9. November

Erst am Abend der Preisverleihung am 9. November 2020 erfahren die fünf AutorInnen der Shortlist sowie die drei AutorInnen der Debütpreis-Shortlist, wem der Österreichische Buchpreis und der Debütpreis zuerkannt werden. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger erhält 20.000 Euro; die vier anderen FinalistInnen jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Debütpreis-FinalistInnen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet.

Lesung: Live-Stream der Shortlist Debüt

Aufgrund der COVID-19 Situation kann die Lesung der drei AutorInnen der Shortlist Debüt in der Bibliothek der AK Wien am Donnerstag, den 22. Oktober dieses Jahr leider nur vor einem kleinen geladenen Publikum stattfinden. Die Veranstaltung wird dafür per Live-Stream für ein größeres Publikum übertragen.

Die Lesung kann am 22. Oktober ab 19:00 unter folgenden Links live mitverfolgt werden:

 

Eine Presseinformation des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at

Österreichischer Buchpreis 2020: 13 Titel nominiert

Die nominierten Titel für den Österreichischen Buchpreis stehen fest: Zehn Bücher wurden für die Longlist sowie drei Romane für die Shortlist des Debütpreises ausgewählt. Seit Ausschreibungsbeginn haben die vier Jurymitglieder insgesamt 117 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke gesichtet, die zwischen dem 9. Oktober 2019 und dem 8. Oktober 2020 erschienen sind bzw. noch erscheinen werden.

Die für den Österreichischen Buchpreis nominierten Titel (in alphabetischer Reihenfolge):

Longlist Buchpreis:

  • Helena Adler – Die Infantin trägt den Scheitel links (Jung und Jung)
  • Xaver Bayer – Geschichten mit Marianne (Jung und Jung)
  • Melitta Breznik – Mutter. Chronik eines Abschieds (Luchterhand)
  • Ludwig Fels – Mondbeben (Jung und Jung)
  • Monika Helfer – Die Bagage (Carl Hanser)
  • Karin Peschka – Putzt euch, tanzt, lacht (Otto Müller Verlag)
  • Verena Stauffer – Ousia (kookbooks)
  • Michael Stavari? – Fremdes Licht (Luchterhand)
  • Cornelia Travnicek – Feenstaub (Picus)
  • Ilija Trojanow – Doppelte Spur (S. Fischer)

Shortlist Debütpreis:

  • Leander Fischer – Die Forelle (Wallstein Verlag)
  • Gunther Neumann – Über allem und nichts (Residenz)
  • Mercedes Spannagel – Das Palais muss brennen (Kiepenheuer & Witsch)

Die Fach-Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2020 aus Sebastian Fasthuber (Journalist, Falter), Nicole Henneberg (Literaturkritikerin, u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung) und Ulrike Tanzer (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck) zusammen.

Bekanntgabe der Buchpreis-Shortlist am 8. Oktober
In einem weiteren Schritt wählt die Jury aus den Titeln der Longlist fünf Titel für die Shortlist des Österreichischen Buchpreises aus, die am 8. Oktober 2020 veröffentlicht wird.

Preisverleihung im Rahmen der Buch Wien 20 am 9. November

Erst am Abend der Preisverleihung am 9. November 2020 erfahren die fünf AutorInnen der Shortlist sowie die drei AutorInnen der Debütpreis-Shortlist, wem der Österreichische Buchpreis und der Debütpreis zuerkannt werden. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger erhält 20.000 Euro; die vier anderen FinalistInnen jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Debütpreis-FinalistInnen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet.

Jetzt im Handel: Leseproben!

Anlässlich der Bekanntgabe der Longlist sowie der Debütpreis-Shortlist erscheint eine Broschüre, die in österreichischen Buchhandlungen ab dem 3. September aufliegt und in der die nominierten Titel mit ausführlichen Leseproben präsentiert werden.

Lesung: Live-Stream der Shortlist Debüt

Aufgrund der COVID-19 Situation kann die Lesung der drei AutorInnen der Shortlist Debüt in der Bibliothek der AK Wien am Donnerstag, den 22. Oktober dieses Jahr leider nur vor einem kleinen geladenen Publikum stattfinden. Die Veranstaltung wird dafür per Live-Stream für ein größeres Publikum übertragen, der Link für den Stream wird noch bekannt gegeben.

 

Eine Pressemitteilung der Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at

Österreichischer Buchpreis 2020: Jetzt einreichen!

Ab sofort können Verlage bis 1. Mai 2020 ihre aktuellen Werke für den Wettbewerb einreichen. Der zu vergebende Österreichische Buchpreis sowie der Debütpreis sind mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Das Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und die Arbeiterkammer Wien richten den Preis gemeinsam aus.

Der Österreichische Buchpreis stellt die heimische Literatur in den Mittelpunkt: Der Wettbewerb zielt darauf ab, die Qualität und Vielstimmigkeit der österreichischen Gegenwartsliteratur zu würdigen und ihr im deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu garantieren.
Im vergangenen Jahr wurde Norbert Gstrein mit seinem Roman Als ich jung war (Carl Hanser Verlag) ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Angela Lehner für Vater unser (Hanser Berlin).

Details zur Ausschreibung
Teilnahmeberechtigt sind Verlage, die Mitglieder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, im Börsenverein des Deutschen Buchhandels oder im Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband sind. Die Einreichung zum Österreichischen Buchpreis 2020 ist kostenlos. Pro Verlag können maximal zwei Titel österreichischer AutorInnen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke eingereicht werden. Diese müssen zwischen 9. Oktober 2019 und 8. Oktober 2020 erschienen sein oder erscheinen. Zudem können Erstlingstitel österreichischer AutorInnen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke für den Debütpreis 2020 eingereicht werden, der von der Arbeiterkammer Wien gestiftet wird.

Die Fachjury
Die Entscheidung über die Auszeichnungen treffen auch in diesem Jahr unabhängige ExpertInnen ihres Fachs. Die Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2020 aus Sebastian Fasthuber (Journalist, Falter), Nicole Henneberg (Literaturkritikerin, u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung), Franz Schuh (Essayist), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung) und Ulrike Tanzer (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck) zusammen.

Longlist / Shortlist
Nach Ende der Einreichfrist wählen die JurorInnen unter allen Einreichungen zehn Werke für die Longlist des Österreichischen Buchpreises sowie drei Titel für die Debütpreis-Shortlist aus, die beide am 3. September 2020 veröffentlicht werden. Die fünf nominierten Werke der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis werden am 8. Oktober 2020 verkündet.

Preisverleihung zum Auftakt der BUCH WIEN (11. bis 15. November)
Erst am 9. November, dem Abend der Preisverleihung, erfahren die fünf AutorInnen der Shortlist sowie die drei AutorInnen der Debütpreis-Shortlist, wem die Auszeichnungen zuerkannt werden. Die Ehrung findet im Kasino am Schwarzenbergplatz statt.
Die Preisträgerin oder der Preisträger des Österreichischen Buchpreises erhält 20.000 Euro, die vier anderen Nominierten jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren FinalistInnen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.

Weitere Informationen zum Österreichischen Buchpreis 2020 finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at. Zusätzliche Infos, Geschichten und Bücher-Gewinnspiele gibt es auch auf Facebook.

 

Eine Mitteilung vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels
www.hvb.at