Mitgliederversammlung der avj – Bernd Herzog wird Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e. V.

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e. V. (avj), die am 15. September im Haus des Buches in Frankfurt am Main stattfand, wählten die Mitglieder der Kinder- und Jugendbuchbranche Bernd Herzog (frechverlag) zum neuen Vorsitzenden. Ihm zur Seite stehen die ebenfalls neu gewählten Vorstandsmitglieder Barbara Thieme (Dorling Kindersley), Franziska Hauffe (Klett Kinderbuch) sowie Kristy Koth (bi:libri). Der neue Vorstand tritt zum 01. Januar 2022 das Amt an.

„Ich freue mich sehr, zum Jahreswechsel den Vorstands-Stab an das neue Team übergeben zu können“, sagt Vorstandsvorsitzende Renate Reichstein, die 18 Jahre die ehrenamtliche Vorstandsarbeit mitgeprägt hat. „Ein völlig neuer Vorstand bietet die große Chance, mit neuem Schwung und anderer Schwerpunktsetzung die avj durch die Herausforderungen der nächsten Jahre zu bringen.“

Auch Herwig Bitsche (NordSüd Verlag), Ralf Rebscher (Magellan) und Andrea Fölster (FISCHER Kinder- und Jugendbuch) standen nicht erneut zur Wahl.

„Auf unsere Zusammenarbeit im Vorstand und das Miteinander mit den Kolleg:innen aus den Mitgliedsverlagen freue ich mich sehr“, sagt Bernd Herzog. „Dabei liegen mir die ganz praktischen Herausforderungen, die sich uns allen stellen besonders am Herzen. Wie können wir zukünftig die nötigen Fach- und Nachwuchskräfte für Kinder- und Jugendbuchverlage begeistern? Wie federn wir im gegenwärtigen Strukturwandel die Kostensteigerungen ab? Hier gemeinsam konkrete Ansätze zu finden und zu entwickeln, die jeder im eigenen Unternehmen umsetzen kann, halte ich für sehr spannend.“

Die vier zukünftigen Vorstandsmitglieder sind sich einig, dass die Zusammenarbeit viele unterschiedliche Impulse und Ideen mitbringen wird. Neben der Förderung des Buches und des Lesens, soll auch das Angebot für bestehende und neue Mitgliedsverlage bereichert und die persönliche und offene Atmosphäre untereinander gestärkt werden.

 

Pressemitteilung Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e. V. (avj)

Servus und Moin: der avj medienpreis 2021 geht nach Wien und Oldenburg

Es waren spannende Sekunden, als die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, Renate Reichstein, verkündet, dass bei der Preisträgerin gleich das Telefon klingelt. Gespannt lauschten die Nominierten – Nina Daebel, Renate Grubert, Anja Höfer & Theresa Hübner, Agnes Sonntag und Andrea Wedan – und schließlich klingelte es in Wien.

„Herzlichen Glückwunsch, Andrea Wedan – für Ihre Arbeit bei der BUCHKULTUR, den Buchmedia Lesekids und Ihrem Engagement zeichnen wir Sie mit den avj medienpreis 2021 aus.“

Kurz vorher konnte bereits der Sonderpreis Leseförderung virtuell an das Team der KIBUM überreicht werden.

„Zur KIBUM fiel mir spontan ein Wort ein“, sagte Laudatorin Monika Bilstein. „UNGLAUBLICH. Es ist faszinierend, was hier jedes Jahr auf die Beine gestellt wird. Hier findet Leseförderung für die Kinder und Jugendlichen par excellence statt – und auch die Pädagogen sind im Visier des Organisationteams. Wie toll.“

„Andrea Wedan beschreibt sich selbst als #perfektdurchstrukturiertchaotisch“, zitiert die Geschäftsführerin des Peter Hammer Verlags die Preisträgerin in ihrer zweiten Laudatio. „Was dadurch entsteht, können wir alle immer wieder in dem Magazin Buchkultur nachlesen: Unterhaltsame Interviews, wunderbare Besprechungen und Buchtipps, die einfach „bärig“ sind. Auf Buchmessen ist Andrea Wedan immer im absoluten Terminstress. Doch im Halbstundentakt zeigt sie sich immer gleichermaßen interessiert, gesprächsbereit und ist ein gern gesehener Gast.“

Innerhalb der Online-Veranstaltung würdigte Renate Reichstein auch die Verdienste der Preisträgerinnen des vergangenen Jahres: Janett Cernohuby, Ute Wegmann und die Bücherpiraten, die schon stolz ihre Trophäen in die Kamera halten konnten.

„Es ist bedauerlich, dass dieses besondere Ereignis nur virtuell stattfinden kann“, sagt Renate Reichstein. „Keine Blumen. Keine Umarmungen. Kein Applaus – das ist schade. Sehr schade. Wäre all das doch so verdient!“

Die Preisverleihung fand am Freitag, den 28. Mai 2021 digital, im Rahmen der geplanten Leipziger Buchmesse, statt.

 

Aussendung Buchkultur