Aus 485 eingereichten Titeln hat die siebenköpfige Jury eine Shortlist von 3×5 Werken in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung ausgewählt. Die Sieger:innen werden am 19. März ab 16 Uhr in der Glashalle der Leipziger Buchmesse bekanntgegeben.
Die Nominierten
Belletristik
- Helene Bukowski: Wer möchte nicht im Leben bleiben | Claassen
- Norbert Gstrein: Im ersten Licht | Hanser
- Anja Kampmann: Die Wut ist ein heller Stern | Hanser Verlag
- Katerina Poladjan: Goldstrand | S. Fischer
- Elli Unruh: Fische im Trüben | Transit
Sachbuch/Essayistik
- Marie-Janine Calic: Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa | C.H.Beck
- Ines Geipel: Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung | S. Fischer
- Jan Jekal: Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953 | Matthes & Seitz Berlin
- Ulli Lust: Die Frau als Mensch: Schamaninnen | Reprodukt
- Manfred Pfister: Englische Renaissance | Galiani Berlin
Übersetzung
- Ulrich Faure – aus dem Niederländischen: Anjet Daanje: Das Lied von Storch und Dromedar | Friedenauer Presse
- Tina Flecken – aus dem Isländischen: Auður Ava Ólafsdóttir: Eden | Insel
- Manfred Gmeiner – aus dem Spanischen: Gustavo Faverón Patriau: Unten leben | Droschl
- Timea Tankó – aus dem Ungarischen: András Visky: Die Aussiedlung | Suhrkamp
- Petra Zickmann – aus dem Katalanischen: Irene Solà: Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis | S. Fischer
Der Preis der Leipziger Buchmesse will mit seinen drei Kategorien – Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung – die gesamte Vielfalt herausragender Gegenwartsliteratur abbilden. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von einer siebenköpfigen Jury aus renommierten Literaturkritiker:innen vergeben.
Der Preis der Leipziger Buchmesse 2026 wird am 19. März in der Glashalle der Leipziger Messe verliehen.
Pressemitteilung Leipziger Messe / Red.