Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und die Arbeiterkammer Wien laden ab sofort herzlich zur Teilnahme am Wettbewerb für den Österreichischen Buchpreis ein. Der Österreichische Buchpreis sowie der Debütpreis sind mit insgesamt 45.000 Euro dotiert.
Der Österreichische Buchpreis stellt die heimische Literatur in den Mittelpunkt: Der Wettbewerb zielt darauf ab, die Qualität und Vielstimmigkeit der österreichischen Gegenwartsliteratur zu würdigen und ihr im deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu garantieren.
Im vergangenen Jahr wurde Dimitré Dinev für sein Buch „Zeit der Mutigen“ (Kein & Aber) ausgezeichnet, der Debütpreis ging an Miriam Unterthiner für „Blutbrot“ (edition laurin).
Teilnahmebedingungen und Einreichung
Teilnahmeberechtigt sind Verlage, die Mitglied im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, im Börsenverein des Deutschen Buchhandels oder im Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband sind. Die Einreichung zum Österreichischen Buchpreis 2026 ist kostenlos. Pro Verlag können maximal zwei Titel österreichischer Autor:innen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke eingereicht werden. Diese müssen zwischen 10. Oktober 2025 und 7. Oktober 2026 erschienen sein oder erscheinen.
Zudem können Erstlingstitel österreichischer Autor:innen aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke für den Debütpreis 2026 eingereicht werden, der von der Arbeiterkammer Wien gestiftet wird.
Seit 2025 gibt es auch für den Debütpreis eine Longlist. Damit möchte der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels noch mehr Aufmerksamkeit auf österreichische Nachwuchs-Autor:innen und deren Verlage lenken und damit die Sichtbarkeit herausragender Erstlingswerke weiter erhöhen.
Die Einreichfrist endet am 16. April 2026. Einreichungen sind ausschließlich online möglich.
Alle Details zur Ausschreibung finden Sie auf buecher.at/oesterreichischer-buchpreis. Um den Einreichprozess zu vereinfachen und die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern, wurde die Website technisch sowie strukturell umfassend überarbeitet und auf buecher.at integriert. Einreichungen können nun auch zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden.
Die Fachjury
Die Entscheidung über die Auszeichnungen treffen auch in diesem Jahr unabhängige Expert:innen ihres Fachs. Die Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2026 aus Uta Degner (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck), Markus Köhle (Autor, Literaturveranstalter), Lara Sielmann (Literaturkritikerin, Deutschlandfunk Kultur), Julia Zarbach (Literaturjournalistin, Ö1) und Helmut Zechner (Buchhändler, Buchhandlung Heyn) zusammen.
Longlist / Shortlist
Nach Ende der Einreichfrist wählen die Juror:innen unter allen Einreichungen zehn Werke für die Longlist des Österreichischen Buchpreises sowie sechs Titel für die Debütpreis-Longlist aus, die beide am 9. September 2026 veröffentlicht werden. Die fünf nominierten Werke der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis und die drei Titel für die Debütpreis-Shortlist werden am 14. Oktober
2026 verkündet.
Preisverleihung zum Auftakt der Buch Wien (25. bis 29. November 2026)
Erst am 23. November, dem Abend der Preisverleihung, erfahren die fünf Autor:innen der Shortlist sowie die drei Autor:innen der Debütpreis-Shortlist, wem die Auszeichnungen zuerkannt werden.
Die Preisträgerin oder der Preisträger des Österreichischen Buchpreises erhält 20.000 Euro, die vier anderen Nominierten jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Finalist:innen bekommen ebenfalls 2.500 Euro.
Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels / Red.