Die Auszeichnung Fine Crime Award 2026 wurde am 18. Juni auf der Grazer Murinsel im Rahmen des Fine Crime Festivals (13.–19. Juni) verliehen. Überreicht wurde der Preis von Urs Harnik-Lauris (Energie Steiermark), die Laudatio hielt der Vorjahresgewinner Thomas Raab.

„Mit dem Fine Crime Award 2026 wird Eva Rossmann als eine der prägendsten Stimmen der österreichischen Kriminalliteratur ausgezeichnet. Seit ihrem Debütroman Wahlkampf im Jahr 1999 hat sie das Genre entscheidend mitgestaltet. Mit Mira Valensky und Vesna Krajner schuf sie zwei der markantesten Ermittlerinnen der deutschsprachigen Kriminalliteratur. Ihre Romane verbinden Spannung mit Haltung, gesellschaftlicher Relevanz und literarischer Qualität. Themen wie Macht, Migration, soziale Ungleichheit, Korruption und Extremismus erhalten bei ihr eine starke menschliche Stimme. Als Juristin, Journalistin, Sachbuchautorin und Frauenrechtlerin steht Eva Rossmann seit Jahrzehnten für Gerechtigkeit, Verantwortung und gesellschaftliches Engagement. Der Fine Crime Award würdigt nicht nur ein herausragendes literarisches Werk, sondern eine Autorin, die der österreichischen Kriminalliteratur nachhaltig Profil, Relevanz und Gewicht verliehen hat.“ – Die Jury

Eva Rossmann

Eva Rossmann, geboren 1962, lebt im Weinviertel/Österreich und auf Sardinien. Sie ist Verfassungsjuristin, politische Journalistin und staatlich geprüfte Köchin. Seit 1994 freie Autorin und Publizistin. Ihre gesellschaftspolitischen Krimis rund um die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre bosnischstämmige Putzfrau und Freundin Vesna Krajner wurden zu Bestsellern und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 2024 mit dem Österreichischen Krimipreis. Bei Folio erschien zuletzt: Alles Gute (2024) und Wer fastet, stirbt länger (2025).

Fine Crime Award

Der Fine Crime Award powered by Energie Steiermark ist ein im Rahmen des Grazer Fine Crime Festival vergebener und mit 3.000 Euro dotierter Literaturpreis.
Der Preis wurde von der Festivalleitung initiiert und 2019 zum ersten Mal überreicht. Es handelt sich dabei um einen Anerkennungspreis für österreichische Kriminalliteratur der Gegenwart. Eine Jury bestehend aus Expert:innen aus den verschiedensten artverwandten Bereichen rund um das Genre „Kriminalliteratur“, hebt mit ihrer Wahl Autor:innen auf die Bühne, deren Leistungen sie im vergangenen Jahr ganz besonders für würdig erachtet haben. Es ist nicht möglich, sich für diesen Preis zu bewerben – die Auswahl obliegt allein der Jury.
Der Fine Crime Award soll die Kriminalliteratur generell – im Besonderen aber die heimische Szene – beleben und einen Beitrag dazu leisten, die Aufmerksamkeit auf die kreative Vielfalt des Genres zu lenken.

Die diesjährige Jury bestand aus Martina Steidl, Thomas Raab, Marianne Fischer-Ringhofer, Boris Miedl, Stefan Köchel.

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Presseaussendung folio Verlag / Red.