Die Jury hat die Preisträger des feldkircher lyrikpreis 2026 bekannt gegeben: der 1. Preis geht an Dominik Kohl aus Leipzig, der 2. Preis an Anna Ospelt aus Liechtenstein. Die Preisübergabe findet am Samstag, dem 21. November, im Theater am Saumarkt in Feldkirch statt. In einer langen Nacht der Lyrik werden die ausgewählten Texte von den Preisträgern selbst dem Publikum vorgestellt. (Mehr Informationen zur Veranstaltung)

Der 1. Preis ist mit 3.000 Euro dotiert, der 2. Preis mit 2.000 Euro und der 3. Preis, der Publikumspreis, mit 1.000 Euro. Die Preise werden von der Stadt Feldkirch, dem Land Vorarlberg und dem Autor:innenverband Literatur:Vorarlberg gestiftet.

Preisträger 2026

Mehr Informationen zu den diesjährigen Preisträger:innen:

Publikumspreis 2026

Die Kandidat:innen für den Publikumspreis 2026 werden ab 16. November auf feldkircherlyrikpreis.at vorgestellt, wo man dann auch bis zum 20. November online abstimmen kann. Die Stimme für den Publikumspreis kann auch am 21. November (ab 19.00 Uhr) direkt im Saumarkt abgegeben werden!

Das diesjährige Motto „wie damals als ein bisschen meer auf meinem arm“ stammt aus einem Gedicht von Lorena Pircher, der Preisträgerin des Feldkircher Lyrikpreises 2025, und ist der Anthologie zum Feldkircher Lyrikpreis 2025 zu finden.

Anthologie 2026

Die Initiatorin des Lyrikpreises, Erika Kronabitter, hat auch heuer wieder den besten Einsendungstexten ein Buch gewidmet.

Erika Kronabitter (Hg.): 24. Feldkircher Lyrikpreis 2026. wie damals als ein bisschen meer auf meinem arm (edition V)

Jury

Die Jury 2026 bestand aus:

  • Marie-Rose Rodewald-Cerha (Germanistin & Vorstandsmitglied Theater am Saumarkt)
  • Raoul Eisele (Schriftsteller und Literaturvermittler, Wien)
  • Erwin Uhrmann (Autor und Herausgeber der Reihe „Limbus Lyrik“, Wien)
  • Lorena Pircher (Preisträgerin des Feldkircher Lyrikpreises 2025, Wien)

Feldkircher Lyrikpreis

Der Feldkircher Lyrikpreis, 2003 von der Schriftstellerin Erika Kronabitter initiiert, wird vom Theater am Saumarkt in Feldkirch verliehen. Er gilt als wichtige literarische Auszeichnung für deutschsprachige Lyrik. Sponsoren sind die Österreichische Bundesregierung, das Land Vorarlberg, die Stadt Feldkirch und der Verband der Autorinnen und Autoren Vorarlbergs, literatur:vorarlberg.

Der Literaturpreis wird international für deutschsprachige Lyrik ausgeschrieben. Die wechselnde Jury setzt sich aus Germanisten:innen und Autor:innen sowie der/dem Vorjahressieger:in zusammen. Im Rahmen eines öffentlichen Lyrikfestivals präsentieren die Preisträger:innen jeweils im Herbst anlässlich der Lyrikpreisverleihung dem Publikum die prämierte Lyrik. Die Vorarlberger Landesbibliothek archiviert die Texte der Preisträger:innen.

 

Red.