Kosmos startet Beschäftigungsplattform für Eltern und Kinder

Geheimtinte selber machen, Rätsel lösen mit den drei ??? und DIY-Tipps für den Garten: Kosmos hat in seinem Programm viele Ideen, mit denen so schnell keine Langeweile aufkommt. Unter dem Motto #wirlesenweiter und #wirspielenweiter hat das Team aus Stuttgart vielfältige Materialien aufbereitet, die Spaß machen, Wissen vermitteln und mit denen sich kleine Projekte in Haus und Garten umsetzen lassen.

Unter www.kosmos.de/wirlesenweiter und www.kosmos.de/wirspielenweiter werden ab sofort jeden Dienstag und Donnerstag neue Inhalte aus dem breiten Programmportfolio von Kosmos bereit gestellt. Flankiert wird die Aktion über eine breit angelegte Social Media-Kampagne, an denen sich auch weitere Partner beteiligen können. Unter den Hashtags #wirlesenweiter und #wirspielenweiter werden regelmäßig Ideen und Impulse gegeben, wie sich die Zeit zu Hause aktiv gestalten lässt. Wer durch die Ideen Lust auf ein Buch, ein Spiel oder einen Experimentierkasten bekommt, findet auf der Verlagswebsite zudem eine Übersicht von Handelspartnern mit lokalen Lieferservices.

„Mit der Aktion wollen wir zuallererst die Menschen zu Hause unterstützen, vor allem Eltern mit ihren Kindern“, erklärt Kosmos Marketingleiterin Bettina Schultes. „Daneben wollen wir aber auch auf die Not unserer Handelspartner hinweisen, die derzeit ihre Läden geschlossen halten müssen. Deshalb haben wir zusätzlich zur Beschäftigungsplattform auch eine Plattform für unsere Handelspartner auf der Verlagsseite integriert. Mit einer gezielten Social Media Advertising-Kampagne sorgen wir dafür, dass diese Händlerseite von den Endkunden auch gefunden wird. In diesen Zeiten müssen wir eng zusammenstehen und uns gegenseitig stützen.“

Mit der Beschäftigungsplattform sollen die Menschen vor allem während der Zeit der geschlossenen Schulen, Kitas und Geschäfte aktiv begleitet werden. Neben Spiel- und Bastelideen sowie Geschichten für Kinder finden sich auch viele Projektvorschläge aus sämtlichen Ratgeber-Programmbereichen von Kosmos: von Beschäftigungstipps mit Hunden über Astronomie-Wissen bis hin zu kleinen Gartenbauprojekten und Impulsen zur Stressbewältigung von nymphenburger. Gestartet wird mit einem kleinen Angebot, das kontinuierlich erweitert wird, sodass die Endkunden immer wieder etwas Neues entdecken.

 

Eine Pressemeldung des Kosmos Verlags
www.kosmos.de

Dominik Wiehage CEO der Zeitfracht Gruppe

Die Zeitfracht Gruppe hat einen neuen CEO: Dominik Wiehage hat am 1.4. die Nachfolge von Wolfram Simon-Schröter angetreten, der sich künftig als CFO auf die Bereiche Finanzen/Treasury und Legal konzentriert.

Der studierte Jurist Dominik Wiehage hatte zuvor als COO der Gruppe vor allem den Bereich Luftfahrt verantwortet. Er kommt aus der Luftfahrtbranche und war in leitenden Positionen zuletzt beim Flughafen Köln/Bonn und davor bei Germanwings tätig.

Mit dem Wechsel Dominik Wiehages verändert sich die Führungsstruktur der Zeitfracht Gruppe insgesamt. CCO der Zeitfracht Gruppe wird Thomas Raff (49), bisher Geschäftsführer des Buchlogistikers KNV Zeitfracht. Er leitet künftig den Vertrieb der Zeitfracht Gruppe und bleibt weiterhin Geschäftsführer der KNV Zeitfracht. Den neu geschaffenen Vorstandsbereich des Chief Administration Officer (CAO) bekleidet Michael Knoth (47) und zeichnet damit ab April für die Bereiche Personal, Controlling, Bilanzen und IT verantwortlich. Michael Knoth ist bisher bei der Zeitfracht für die Luftfahrtgesellschaft WDL als Geschäftsführer tätig. Dem neuen Vorstand beratend zur Seite steht als Generalbevollmächtigter wie bisher auch weiterhin Thomas Winkelmann (60), früherer CEO von Germanwings und Air Berlin.

 

Eine Pressemitteilung der Zeitfracht Gruppe
www.zeitfracht.de

Laura Hage baut Presse- und Veranstaltungsabteilung für HarperCollins Germany aus

Laura Hage (34) übernimmt zum 1. April 2020 die Leitung der Abteilungen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Veranstaltungen für HarperCollins Germany in Hamburg, die deutsche Niederlassung des weltweit zweitgrößten
Publikumsverlags HarperCollins Publishers. Sie berichtet an Jürgen Welte, Verleger und Geschäftsführer von HarperCollins Germany.

Zuletzt ist Laura Hage für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Hoffmann und Campe Verlag verantwortlich gewesen, wohin sie 2014 von den Berliner Ullstein Buchverlagen gewechselt war.

Jasmin Strauß, die vier Jahre lang die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen bei HarperCollins Germany geleitet hat, hat den Verlag Ende Januar auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen.

 

Eine Pressemitteilung von HarperCollins Germany
www.harpercollins.de

Britta Egetemeier übernimmt Leitung des Verlegerbereichs Penguin Blanvalet

Britta Egetemeier, die seit 2009 für die Verlagsgruppe Random House tätig ist, übernimmt zum 1. April die Leitung des neuformierten Verlegerbereichs Penguin Blanvalet. Sie tritt damit die Nachfolge von Nicola Bartels als verlegerische Geschäftsführung und Mitglied des Management Boards der Verlagsgruppe Random House an.

Der neuformierte Verlegerbereich umfasst die Verlage C. Bertelsmann, Blanvalet, Diederichs, DVA, Gütersloher Verlagshaus, Kösel, Limes, Manesse, Pantheon, Penguin, Penhaligon und Siedler. Die Kinder- und Jugendbuchverlage mit cbj, cbt und der Neugründung Penguin Junior werden als strategisches Wachstumssegment eigenständig unter der verlegerischen Leitung von Susanne Krebs und ihrem Team weitergeführt. Susanne Krebs berichtet künftig direkt an Thomas Rathnow.

„Britta Egetemeier ist eine außerordentlich erfolgreiche Programmmacherin, eine kluge Strategin und ebenso umsichtige wie entschlossene Führungskraft. Sie verbindet verlegerische Ambition und eine intensive Nähe zu Autorinnen und Autoren mit ökonomischer Weitsicht. Gerade in Zeiten der Unsicherheit und nie da gewesener Herausforderungen unseres Verlagsgeschäfts wird Britta Egetemeier eine wesentliche Bereicherung und Stütze in der Führung der Verlagsgruppe sein“, erklärt Thomas Rathnow, CEO der Verlagsgruppe Random House. „Britta Egetemeier wird insbesondere die programmstrategische Ausrichtung der Verlagsgruppe entscheidend mitprägen und die von ihr verantworteten Verlage gemeinsam mit den jeweiligen Programmverantwortlichen weiterentwickeln und erfolgreich in die Zukunft führen.“

„Sicherlich gibt es Zeiten, die geeigneter erscheinen, eine so verantwortungsvolle Gestaltungsaufgabe zu übernehmen und mit Zuversicht anzugehen“, erklärt Britta Egetemeier. „Und gerade deshalb – der guten Zukunft unserer Autorinnen und Autoren, Verlage und Programme und nicht zuletzt unserer Kolleginnen und Kollegen sollen all meine Kreativität und Energie gehören. Als Person, die am meisten bei sich ist, wenn sie liest und mit anderen über Texte im Austausch sein kann, treibt mich besonders eines an: Als Verlage können wir alles dafür tun, dass aufregende Bücher entstehen und zu den Lesern finden.“

Britta Egetemeier ist seit 2009 für die Verlagsgruppe Random House tätig. Davor hat die Sozialwissenschaftlerin und Absolventin der Deutschen Journalistenschule als Lektorin für die Verlage Econ und Ullstein gearbeitet. Ab 2001 hatte sie die Programmleitung Wissenschaft und Gesellschaft des Piper Verlags inne. Als Programmleitung des Knaus Verlags von 2009 bis 2016 hat sie gemeinsam mit Wolfgang Ferchl ein sehr erfolgreiches und markantes Sachbuchprogramm als zweites Standbein des Literaturverlags Knaus aufgebaut. Seit dem Frühjahr 2017 war Britta Egetemeier als Verlagsleiterin maßgeblich für die Entwicklung und die erfolgreiche Einführung des Penguin Hardcover Belletristik- und Sachbuchprogramms verantwortlich und leitete darüberhinaus die Verlage Manesse und Siedler, seit Anfang 2020 zusätzlich die Verlage C. Bertelsmann und DVA.

 

Eine Pressemitteilung der Verlagsgruppe Random House
www.randomhouse.de

Galiani stärkt die Abwehrkräfte

Wir alle befinden uns gerade im Ausnahmezustand. Doch wie so viele andere Kolleginnen und Kollegen möchten auch wir etwas zur Zerstreuung, Unterhaltung, Stimmungsaufhellung beisteuern, natürlich mit der Unterstützung unserer Autorinnen und Autoren.

Zu diesem Zweck haben wir auf galiani.de einen eigenen Bereich eingerichtet, auf dem wir ab sofort regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen oder verlinken: Galiani stärkt die Abwehrkräfte

Manches davon regelmäßig, etwa Nele Pollatscheks Radioglosse Ein Quarantänchen Trost bei HR 2 oder Peter Wawerzineks Kolumne aus dem römischen Corona-Exil in der Villa Massimo, die in der jungen Welt erscheint. Anderes einmalig, wie die Buchpräsentation zu Kunst und Verbrechen mit den beiden Autoren Stefan Koldehoff und Tobias Timm, der Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy und dem LKA-Kommissar René Allonge im Literaturhaus Berlin, aufgezeichnet als Podcast und Video. Neuester Beitrag ist ein ausführlicher Essay zum Thema Corona von Alain Claude Sulzer, erschienen in der Schweiz am Wochenende.

Unser Ziel ist es, möglichst täglich etwas Neues zu veröffentlichen, und auf diese Weise dabei zu helfen, die lange Wartezeit auf die hoffentlich baldige Rückkehr zur Normalität zu verkürzen.

Wir wünschen viel Spaß, Ihnen/euch allen gutes Durchhaltevermögen und natürlich vor allem beste Gesundheit!

 

Eine Pressemeldung des Galiani Verlags
www.galiani.de

ORF veranstaltet digitalen Bachmannpreis

Als kritische Infrastruktur ist es aktuell oberstes Gebot des ORF, in jedem Corona-Ausbreitungsszenario sendefähig zu sein. Gemäß dieser Sorgfaltspflicht sind auch mittel- und langfristige Vorhaben verantwortungsvoll zu evaluieren. Aus diesem Grund hat das Landesstudio Kärnten aufgrund der geltenden Maßnahmen die klassische Durchführung der diesjährigen Ausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur ausgesetzt. Um jedoch auch in dieser schwierigen Situation seinem kulturellen Auftrag und seiner Verantwortung nachzukommen, folgt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz einem Vorschlag von Landesdirektorin Karin Bernhard zur Durchführung einer Spezial-Ausgabe des renommierten Literaturfestivals. Unter dem Arbeitstitel „Bachmannpreis digital“ werden in den kommenden Tagen die Verantwortlichen des Landesstudios, der ORF-Kultur, von ORF.at und 3sat gemeinsam mit dem Generaldirektor das Konzept eines digitalen Bachmannpreises ausarbeiten, der im Internet stattfindet – mit Schaltungen, digitalen Lesungen und den gewohnten Preis-Kategorien, sodass der Grundgedanke der Veranstaltung gewahrt bleibt, auch wenn die Veranstaltungsplattform heuer gänzlich neu ist.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Ich freue mich über die Initiative von Landesdirektorin Karin Bernhard und bin sehr stolz, dass die Landesstudios, die aktuell mit ihrer regionalen Berichterstattung wichtige Begleiter der Österreicherinnen und Österreicher sind, auch im kulturellen Bereich alles daran setzen, unverzichtbarer Partner der Kulturschaffenden zu sein. Mit vereinten Kräften werden wir in dieser herausfordernden Zeit Autorinnen und Autoren, Jurorinnen und Juroren sowie Leserinnen und Leser im digitalen Raum vereinen und einen Bachmannpreis 2.0 realisieren. Die Aufrechterhaltung des kulturellen Österreichs ist eine der zentralen Aufgaben des ORF, der wir mit zahlreichen aktuellen Angeboten umfassend nachkommen.“

ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard: „Ich freue mich, dass Generaldirektor Wrabetz uns die Möglichkeit gibt, den Bachmannpreis 2020 in digitaler Form im Internet zu realisieren. Das ist ein wichtiges Zeichen über die Grenzen des kulturellen Österreich hinaus. Und so freut es mich, dass Klagenfurt auch heuer Nabel der Literaturwelt sein wird – auch wenn wir einander nicht physisch, sondern im Web treffen.“

Sämtliche inhaltlichen und technischen Details zu Ablauf und Durchführungsmodalitäten werden in den nächsten Tagen besprochen, fixiert und zum gegebenen Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Eine OTS-Meldung der ORF-Pressestelle
www.orf.at

Kleist-Preis 2020 an Clemens J. Setz

Der Kleist-Preis des Jahres 2020 geht an den 1982 in Graz geborenen Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz. Die Verleihung soll am 22. November während einer Matinée im Deutschen Theater erfolgen. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl hat – als von der Jury der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft gewählte Vertrauensperson – gemäß der Tradition des Kleist-Preises Clemens J. Setz in alleiniger Verantwortung zum Preisträger bestimmt, mit folgender Begründung:

„Den Kleist-Preis erhält mit Clemens J. Setz ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Phantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopf-Universum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit. Sein neugieriger Blick auf die Welt verrückt die Maßstäbe der Normalität und verbindet wachste Zeitgenossenschaft mit den ganz alten Fragen, er gilt den Menschen wie den Maschinen und dem, was sie unterscheidet – im Urvertrauen auf die Macht des Bildes und im unausgesetzt ausgesetzten Grenzgang zwischen dem Visionären und dem Pathologischen.“

Die beiden ersten Romane von Clemens J. Setz Söhne und Planeten (2007) und Die Frequenzen (2009) sind im Residenz-Verlag erschienen, die folgenden Romane, Prosa- und Gedichtbände im Suhrkamp-Verlag. Für den Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (2011) erhielt er den Leipziger Buchpreis, für den Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre (2015) den Wilhelm-Raabe-Preis. 2019 wurde er mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Erzählungen Der Trost runder Dinge (2019).

 

Heinrich-Kleist-Gesellschaft
www.https://www.heinrich-von-kleist.org/kleist-gesellschaft/

Piper Digital erweitert: Piper Wundervoll

Das Programm von „Piper Digital“ wird ab April 2020 um das Imprint „Piper Wundervoll“ erweitert.
Aktuell umfasst das Piper Digital Programm die Labels „Piper Gefühlvoll“, „Piper Humorvoll“, „Piper Schicksalvoll“ und „Piper Spannungsvoll“. Grund für das weitere Label ist das große Interesse an romantischer Fantasy.

Eliane Wurzer, Leitung Piper Digital: »Fantasy gehört zu den stärksten Warengruppen auf dem E-Book-Markt – und hier reüssieren vor allem jüngere, weiblichere, romantischere Stoffe. Genau diese Leserschaft wollen wir mit PIPER WUNDERVOLL erreichen – und Titel für all diejenigen machen, die sich ein wenig Magie in ihren Alltag wünschen.«

Im Programm von Piper Digital erscheinen Titel als E-Book und Print on Demand. Jeden Monat werden unter dem neuen Label ein bis zwei Novitäten für Leser ab 15 Jahren erscheinen, die von übersinnlichen Wesen, großen Gefühlen, Magie und fernen Welten handeln. Die ersten Titel – darunter auch »Aquarius« von Marina Neumeier, der Gewinnertitel des #newpipertalent-Wettbewerbs – erscheinen am 06. April.

 

Eine Pressemitteilung der Piper Verlag GmbH
www.piper.de 

Claudia Baumhöver verlässt den dtv

Claudia Baumhöver verlässt den dtv auf eigenen Wunsch, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden.
Sie hat zwanzig Jahre den renommierten Hörverlag geleitet, bevor sie 2016 Verlegerin der dtv Verlagsgesellschaft wurde. In den Jahren 2016 bis 2020 gelang es ihr und ihrem Team, zahlreiche neue Autorinnen und Autoren für den Verlag zu gewinnen und sie erfolgreich zu verlegen.

„Es ging mir auch darum, die DNA des dtv zu bewahren, die Heinz Friedrich, der erste Verleger des dtv, mit Großprojekten wie dem Grimmschen Wörterbuch geschaffen hat und die diesen Verlag so unverwechselbar machen: mit der Gesamtausgabe von Alexander von Humboldt zu seinem 250. Geburtstag oder der Neuübersetzung der James Baldwin Werkausgabe“, so Claudia Baumhöver.

Das von ihrem Vorgänger Wolfgang Balk neu eingeführte Hardcover-Programm wurde ausgebaut. Mit seinem vielfältigen Programm ist der dtv unter ihrer Führung auch in einem schrumpfenden, hart umkämpften Markt gewachsen und für die jetzt schwierige Zeit bestens aufgestellt.

Die Gesellschafter bedauern, dass Claudia Baumhöver den Verlag verlässt, und danken ihr für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr starkes, unerschütterliches Engagement.

Für die Gesellschafter sagt Thomas Ganske: „Auch wenn es schwer wird, auf ihre Erfahrung zu verzichten, wünschen wir Claudia Baumhöver für ihre Zukunft, die sie in eine andere Branche führen wird, weiterhin viel Erfolg.“

Zum Interims-Geschäftsführer des dtv wurde mit sofortiger Wirkung der langjährige Geschäftsführer des zum dtv-Gesellschafterkreis gehörenden Carl Hanser Verlags, Herr Stephan Joß, berufen. Stephan Joß kennt den dtv aus seiner Funktion als Vorsitzender des Beirats bestens und wird gemeinsam mit der erweiterten Geschäftsleitung – Rita Bollig, Bianca Dombrowa, Sandy Grabowsky, Anke Hardt und Stefan Ulrich Meyer – die Führung übernehmen.

 

Eine Pressemitteilung des dtv
www.dtv.de

Hasenkind (mit Schutzbrille) begeistert das Sortiment

Plötzlich war der Lockdown da und alle Läden geschlossen. Der Moritz Verlag sowie Illustrator und Hasenkindvater Jörg Mühle verschaffen dem Sortiment mit einer pfiffigen Bildidee Aufmerksamkeit. Das Motiv stellen sie kostenfrei allen Buchhandlungen zur Verfügung, damit diese auf ihren Lieferservice hinweisen können.

Eingehüllt in einen Schutzanzug und eine große Schutzbrille vor Augen hält Hasenkind mit ausgestrecktem Arm eine Greifzange in der Hand: An deren Ende klemmt ein Buch! »Der Buchhandel bringt’s« steht darüber.

»Wie können wir das Sortiment unterstützen?« Diese Frage trieb Markus Weber, Moritz Verlagsleiter, um. Die Lösung kam in einem Gespräch mit Jörg Mühle, den ähnliche Gedanken bewegten. Es lag nahe, dafür die beliebte Hasenkind-Figur zu verwenden. Das Ergebnis gibt es als Datei für die Webseite oder als Dokument zum Ausdrucken fürs Schaufenster.

Interessierte Buchhandlungen können das Motiv direkt über ihre Vertreter beziehen oder sich per E-Mail an den Verlag wenden:
info@moritzverlag.de.

 

Eine Pressemeldung des Moritz Verlag
www.moritzverlag.de

Delius Klasing erhält iF DESIGN AWARD

Grandioses Double: Delius Klasing wird für das Buch „The Porsche Art Book“ und die Videoserie „Fahrstunde mit Walter Röhrl“ in diesem Jahr gleich zweimal mit dem iF DESIGN AWARD ausgezeichnet. Der renommierte Designpreis wird seit fast sechs Jahrzehnten von der weltweit ältesten und unabhängigen Designinstitution verliehen.

Seit 1953 gilt der iF DESIGN AWARD als weltweit anerkanntes Label für gutes Design. Die beiden Porsche-Publikationen aus dem Delius Klasing Verlag konnten durch ihr „herausragendes Design“ in der Kategorie Kommunikation überzeugen. Die Zahl der Bewerber war auch in diesem Jahr groß: Die fast 80-köpfige internationale Jury hatte unter 7.298 Einreichungen aus 56 Ländern das begehrte Siegel zu vergeben. Der iF-Award zählt zu den wichtigsten Designpreisen der Welt, er prämiert Gestaltungsleistungen in den Disziplinen Produkt-, Verpackungs-, Kommunikations- und Service-Design sowie Architektur, Innenarchitektur und Professional Concept.

Mit „The Porsche Art Book“ aus dem Jahr 2019, dem ersten Porsche-Kunstbuch der Welt, konnte das Team um Delius Klasing Corporate Publishers (DKCP)-Leiter Edwin Baaske in der Rubrik „Corporate Book“ punkten.
Auch das digitale Angebot des weltweiten Porsche-Kundenmagazins Christophorus, das seit 2015 von Delius Klasing kreiert wird, befand die Jury für preiswürdig. Die Corporate Videoserie „Fahrstunde mit Walter Röhrl“ zeigt den populären Rallyeweltmeister auf Skiern, im Porsche 911 GT3 oder auf dem Mountainbike. Röhrl spricht dabei über Fahrgefühl, technische Details oder die Vorteile der jeweiligen Sportart für Körper und Geist.

Informationen zum iF DESIGN AWARD 2020 sowie eine Präsentation aller ausgezeichneten Produkte gibt es auf www.ifworlddesignguide.com.

 

Eine Presseinformation von Delius Klasing
www.delius-klasing.de

Gesundheitstipps von Mensch zu Mensch

Gesundheit ist unser höchstes Gut – nie war uns das so bewusst wie heute, und das über alle Alters- und Gesellschaftsschichten, Ländergrenzen und Religionen hinweg. Jeder und jede Einzelne ist (auf-)gefordert, durch verantwortungsvolles Handeln und Verhalten sich selbst und andere vor dem Corona-Virus zu schützen. Ebenso sollten wir alle uns darüber Gedanken machen, wie wir in diesen schwierigen Zeiten unsere Fähigkeiten und unser Wissen für unsere Mitmenschen einsetzen können. In diesem Sinne möchte auch der Mankau Verlag mit seiner Autoren-Aktion „Bleib gesund!“ und neuen Landing-Pages einen Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit leisten.

Die Aktion „Bleib gesund!“

Der von außen auferlegte Rückzug ins Private birgt für uns die Chance auf die – oft vernachlässigte – „Selbstfürsorge“: Wir sollten jetzt besonders achtsam mit uns selbst umgehen und unser körperliches wie seelisches Wohlbefinden in den Fokus nehmen. Als Gesundheitsverlag möchte der Mankau Verlag seine Leser auf diesem Weg begleiten und hat zu diesem Zweck die Aktion „Bleib gesund!“ ins Leben gerufen: Zahlreiche Autoren und Autorinnen vermitteln – in Text- oder Videobeiträgen auf Facebook, Pinterest und Twitter sowie über das Mankau-Internetforum – ihre persönlichen Empfehlungen, um sich vor einer Infektion zu schützen, Ängste zu meistern und liebevoll bei sich selbst zu bleiben. Die Aktion „Bleib gesund!“ können Sie unter anderem auf unserer Verlagsseite und unserer Facebook-Site verfolgen.

Buchtipps in Zeiten des Corona-Virus

Noch ist kein Medikament und kein Impfstoff gegen Corona in Sicht – doch eines ist klar: Einem starken Immunsystem kann sich der virale Eindringling nicht lange widersetzen. Daher sollten wir – neben den empfohlenen Hygienemaßnahmen – ein besonderes Augenmerk auf unsere Abwehrkräfte richten: Was stärkt sie, was schwächt sie? Mit einer ausgewogenen, vitalstoffreichen Ernährung können wir die Basis für eine stabile Immunabwehr legen, aber auch zahlreiche Heilpflanzen besitzen immunstärkende und antivirale Eigenschaften. Die besten Buchtipps aus dem Verlagsprogramm stehen auf der eigens eingerichteten Landing-Page „Bücher, die Ihr Immunsystem stärken“.
Ebenso wichtig wie die körperliche ist jedoch auch unsere seelische Verfassung. Ängste, Sorgen und Stress können unseren Organismus schwächen, nervöse Schlafstörungen bedingen dauerhafte Erschöpfung, die Zurückgezogenheit und der fehlende Kontakt zu den Mitmenschen können zu Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen führen. Eine Auswahl an „Büchern, die Ihnen guttun“ soll hier Hilfestellung leisten – sei es bei der Bewältigung von Ängsten, Stress oder depressiven Verstimmungen, sei es als Anregung zur sinnvollen, bereichernden Gestaltung des „Hausarrests“.

 

Eine Pressemitteilung des Mankau Verlags
www.mankau-verlag.de

Hueber Markenbotschafterin Sylvia Tobias feiert Sechzigsten

Eine Marke ist mehr als Wort und Bild. Sie ist ein Versprechen und steht für Qualität der Markenprodukte und des Marketings. Hinter der Marke stehen Menschen und ein Mensch, der in besonderem Maße für die Marke Hueber steht: das ist Sylvia Tobias, die am 30. März ihren Sechzigsten feiern darf.

Als Offizierstochter war ihr der Ortswechsel in die Wiege gelegt und das Reisen ist noch heute Sylvia Tobias’ größte Lust: Heute in einer Buchhandlung, morgen auf einem Kongress in Mexiko, dann bei einem Vertriebspartner in Kairo, doch richtig glücklich ist sie vor allem auf Messen im In- und Ausland. Da wird klar: Sylvia Tobias ist für Marketing und Vertrieb geboren. Kein Stubenhocker, sondern immer auf Achse, immer positiv gestimmt und Neuem zugewandt. Eine echte Markenbotschafterin für Hueber. Wir gratulieren!

Mit Magister in Romanistik und Buchhändlerlehre begann ihre Verlagskarriere im Hueber-Vertrieb. Bald schon Vertriebsleiterin, dann Bereichsleiterin Marketing und Vertrieb und seit letztem Jahr Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb bei Hueber: Der Gipfel ist erreicht, der Blick geweitet, die Fernsicht macht Lust auf Eroberung neuer Hueber-Märkte.

Hueber bietet für eine so Reiselustige freilich auch die besten Voraussetzungen: Hueber-Sprachen der Welt, heißt auch: Hueber auf der ganzen Welt zuhause und die Welt ist für Sylvia Tobias nicht genug. Sie reist auch im Geiste und sprüht vor Ideen. Kaum eine Produktmarke, die nicht von ihr mitgedacht und mitgemacht wurde: …ganz leicht! zum Beispiel und viele andere mehr.

Wer denkt mit 60 an die Rente? Nicht Sylvia Tobias und deshalb wünschen wir ihr noch viele Reisen, Messen, Symposien und weiterhin so kluge Einfälle.

 

Pressemeldung Hueber Verlag
www.hueber.de

Staatssekretärin Lunacek vergibt Literaturpreise 2020

Literaturpreise 2020 des BMKÖS gehen an Drago Jancar, Gertraud Klemm, Kathrin Röggla, Leonora Leitl, Renate Habinger und Thomas Macho.

„Wir leben gerade in einer für uns alle sehr herausfordernden Zeit. Dennoch möchte ich heute unsere diesjährigen Literaturpreisträgerinnen und -träger bekannt geben, die Ende Februar von unseren Expertinnen und Experten in den Jurys nominiert worden sind. Bücher geben uns die Möglichkeit innezuhalten und Abstand zu gewinnen. Bücher – und sie werden von vielen Buchhandlungen auch nach Hause geliefert – helfen uns zu reflektieren, zu lernen und Hoffnung zu schöpfen. Sie entführen uns in andere Zeiten und an unbekannte Orte. Sie zeigen uns Menschen, und was diese erfahren, erleben, fühlen und denken. Und oft legen sie Einspruch ein – gegen kleine und große Übel, gegen Ignoranz und Überheblichkeit, gegen Unrecht und Unmenschlichkeit,“ so Staatssekretärin für Kunst und Kultur Ulrike Lunacek.

Der slowenische Romancier, Erzähler und Essayist Drago Jancar wird mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur ausgezeichnet. Der Outstanding Artist Award für Literatur geht an Gertraud Klemm. Der Österreichische Kunstpreis für Literatur wird Kathrin Röggla zuerkannt. In der Kinder- und Jugendliteratur gehen die Preise an die Illustratorinnen und Autorinnen Leonora Leitl und Renate Habinger. Den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik erhält Thomas Macho.

„Ich gratuliere den Autorinnen und Autoren sowie den beiden Illustratorinnen herzlich zu den Auszeichnungen. Sobald es wieder möglich sein wird, Veranstaltungen abzuhalten, werden wir mit den Planungen für die Verleihungen beginnen, damit wir dann mit den Literaturbegeisterten unseres Landes diese wunderbaren Künstlerinnen und Künstler feiern können,“ so Lunacek.

Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur

Mit Drago Jancar wird ein Schriftsteller mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur geehrt, dessen Werk bezeugt: ohne Widerspruch, ohne Widerrede bleibt jedes Bild unvollständig und in der Tendenz totalitär. Drago Jancars vielgestaltiges Werk ist durchdrungen von einer „Offenheit voller Zweifel“. Drago Jancar schreibt seit jeher im Bemühen darum, Simplifizierungen als etwas kenntlich zu machen,das letztlich auf die Vernichtung der Menschlichkeit hinausläuft.

„Am Einzelnen die Verwerfungen unserer Geschichte eindringlich nachvollziehbar zu machen: darin liegt eine der großen Stärken seiner Literatur“, so die Jury-Begründung.

Der Preis wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer europäischen Autorin bzw. eines europäischen Autors verliehen, das international besondere Beachtung gefunden hat. Dotation: 25.000 Euro. Jurymitglieder: Mag. Dr. Katja Gasser, Mag. Cornelius Hell, Dr. Alexander Potyka, Dr. Martina Schmidt, Anne-Catherine Simon

Outstanding Artist Award für Literatur

Gertraud Klemm gelang es in bislang fünf, in rascher Abfolge seit 2015 erschienen Romanen, Feminismus nicht nur zu propagieren, sondern auch literarisch erfolgreich umzusetzen. Gertraud Klemm versteht es nicht nur, ständig sich verändernde, „neue“ Fragestellungen einer Gesellschaft des permanenten Wandels in ihre Texte zu integrieren, sie erinnert auch auf unmissverständlicher Weise an die Aktualität „alter“ Themen: zentral ist dabei noch immer die Forderung nach der Gleichberechtigung von Frauen, die mittlerweile allzu gerne als „selbstverständlich“ abgetan wird.

„Gertraud Klemm ruft mit ihren Büchern vor allem in Erinnerung, dass alles Schreiben über jenen utopischen Kern verfügen muss, der einmal folgendermaßen definiert wurde: ‚Keine neue Welt ohne neue Sprache!“, so die Jury.

Der Preis wird jährlich an eine Autorin bzw. einen Autor der jüngeren oder mittleren Generation vergeben, die/der bereits wichtige literarische Veröffentlichungen vorweisen kann, und ist mit 10.000 Euro dotiert. Jurymitglieder: Dr. Bernhard Fetz, Erich Klein, Barbara Neuwirth

Österreichische Kunstpreis für Literatur

Kathrin Röggla hat sich in den vergangenen Jahren als eine der innovativsten und relevantesten Stimmen der gesamten deutschsprachigen Literatur ihrer Generation etablieren können, wovon nicht nur zahlreiche Preise zeugen, sondern auch eine inzwischen beachtliche Intensität an literaturwissenschaftlicher Rezeption. Ihr vielfältiges, konventionelle Gattungsgrenzen überschreitendes Schreiben deckt ein auffällig breites Spektrum ab: Prosatext und Theater, Essayistik, Hörspiel und zuletzt die multimediale Installation.

„Schon seit ihren Anfängen widmet sich Röggla der Darstellung, Analyse und Kritik der Gegenwartsgesellschaft, des neoliberalen Ausnahmezustands und seinen sozialen wiesprachlichen Verwerfungen. Gerade diese doppelte Optik zeichnet ihr literarisches Œuvre aus“, so die Jury.

Der Preis wird jährlich für das literarische Gesamtwerk einer österreichischen Autorin bzw. eines österreichischen Autors vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert. Jurymitglieder: Dr. Maja Haderlap, Dr. Daniela Strigl, Univ.-Prof. Dr. Norbert Christian Wolf

Outstanding Artist Award für Kinder- und Jugendliteratur

Die bisherigen Arbeiten von Leonora Leitl im Bereich der Kinderliteratur sind geprägt durch große Vielfalt. Das betrifft sowohl das Genreangebot, das vom Sagenbuch über das erzählende Sachbuch und das Bilderbuch zum philosophischen Fragebuch reicht, als auch die dafür genutzten illustratorischen Stile und Techniken.

„Leonora Leitl stellt scheinbar naive Figurengestaltungen in kräftiger Farbigkeit in den Vordergrund, weiß aber die Komplexität der jeweiligen Texte künstlerisch zu inszenieren, indem sie nicht nur mit Buntstift und Collagetechniken arbeitet, sondern auch zu ganz ungewöhnlichen Materialien greift“, begründet die Jury.

Der Preis wird biennal vergebene und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Österreichischer Kunstpreis für Kinder- und Jugendliteratur

Renate Habinger ist seit nunmehr rund 40 Jahren als Illustratorin und Autorin eine Ausnahmeerscheinung in der österreichischen Kinderbuchszene, die sie auch als Gründerin eines eigenen Kinderbuchhauses wesentlich mitgestaltet hat.

„Ihr umfangreiches Werk ist geprägt von der Lust am (Sprach-)Spiel, setzt vermeintliche Kleinigkeiten groß in Szene und erkundet ein ums andere Mal mit variierenden stilistischen Mitteln die Möglichkeiten und Grenzen des Erzählens in Wort und vor allem mit Bildern. Beeindruckend ist überdies, dass die Künstlerin bei aller Vielfältigkeit ihres Schaffens stets eine ganz eigeneHandschrift erkennen lässt“, so die Jury.

Der Preis wird biennal vergebene und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Jurymitglieder Outstanding Artist Award und Österreichischer Kunstpreis 2020 in der Sparte Kinder-und Jugendliteratur: Mag. Gerhard Falschlehner, Mag. Heinz Janisch, Dr. Heidi Lexe, Klaus Nowak, Linda Wolfsgruber

Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik

Unter den Bedingungen einer Wissensgesellschaft, die in Expert*innen zerfällt, gelingt Thomas Macho in seinem Denken und Schreiben auf erstaunliche Weise zweierlei: Er lässt sich von seiner Sympathie für Abzweigungen und Nebenwege leiten und bleibt zugleich auf eine Hauptfrage konzentriert – in seinem Fall: Tod und Sterblichkeit. Er legt seinen Arbeiten ein Netz an Lektürereferenzen zugrunde, das einer übergreifenden Perspektive standhält und ihm erlaubt, stets mehrere kulturelle Felder in seineÜberlegungen mit einzubeziehen: Politik und Recht ebenso wie Philosophie und die Künste.

„Seine besondere kulturpublizistische Leistung besteht nicht zuletzt in seinen klug gesetzten Zitaten. Wie kaum ein anderer weiß Thomas Macho die Verknüpfung menschlichen Handelns mit politischen, kunstgeschichtlichen und mythischen Narrativen sichtbar zu machen“, so die Jury.

Der Preis wird biennal vergebene und ist mit 10.000 Euro dotiert. Jurymitglieder: Mag. Dieter Bandhauer, Dr. Martin Pollack, Mag. Andrea Fredriksson-Zederbauer

 

Eine OTS-Aussendung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Nichts wird mehr sein wie es war

Nach langem kommt mir ein Spaziergänger entgegen, und das in Wien Undenkbare passiert: Obwohl wir uns nicht kennen, grüßen wir einander freundlich lächelnd. Während ich umdrehe und wieder nach Hause gehe, frage ich mich, ob das nun die neue Welt ist.
Ob uns jemand da oben, kurz vorm Weltuntergang, noch einmal eine allerletzte Chance geben wollte, es besser zu machen.
Wir alle, lasst es uns besser machen. #CorCooning

Natürlich sind das fordernde Zeiten: Zurückgeworfen in die eigenen vier Wände und auf engstem Raum mit unseren Lieben. Da gibt es viel Reibung. Gleichzeitig aber auch die Chance auf eine neue Qualität der Begegnung, des Wahrnehmens.

“Erzählen, einander zuhören, einander Hoffnung geben” lautete der Aufruf an die story.one-Community, und in kürzester Zeit haben die Menschen zum Thema #CorCooning hunderte großartige, berührende und vor allem persönliche Geschichten aus ihrem neuen Alltag gepostet

“Corona – Nichts wird mehr sein wie es war” — unter diesem Titel veröffentlicht Altenpflegerin Sonja Schiff auf story.one eine Geschichte, die tausende Male auf Facebook geteilt wird und innerhalb weniger Tage mehr als 1,7 Millionen Leser erreicht hat. Sie schreibt über die Veränderung, die Corona bringt und Österreich hört ihr zu.

“Corona – Nichts wird mehr sein wie es war”  ist auch der Titel des neuen Buchs, das eine Auswahl aus diesen Geschichten versammelt, wahre Geschichten, die inspirieren und Mut machen: Es geht um die Entdeckung der neuen Langsamkeit, das wieder gefundene Staunen über die Wunder der Natur, um Nachdenken über den Sinn des Lebens und den Unsinn des ungebremsten Konsums, es erzählt ein ehemaliger Sandler aus seinem Leben, ein geplagter Vater von seinem virtuellen Besuch im Kaffeehaus, und Uwe Böschemeyer erinnert an den Mut der „Trümmerfrauen“ nach dem zweiten Weltkrieg.

Das Buch erscheint am 28. März bei story.one publishing:
Sonja Schiff (Hg.): Corona – Nichts wird mehr sein wie es war. 17 Geschichten die jetzt Mut machen
80 Seiten | ISBN 978-3-99087-141-6 | EUR 14,-

 

Eine Pressemeldung von story.one publishing
www.story.one

Rückkauf der Europa Verlage GmbH angekündigt

Nach erfolgreicher Neustrukturierung der beiden verbundenen Unternehmen Scorpio Verlag und Europa Verlag kündigt Christian Strasser, der Gründer der Verlagsgruppe, den Rückkauf des nach der Insolvenz entstandenen Unternehmens, die Europa Verlage GmbH an. 

Die neu gegründete Europa Verlage GmbH vereint die Marken Europa, Scorpio und Golkonda unter einem Dach. Geschäftsführerin und Mehrheitsgesellschafterin der Europa Verlage GmbH Anne Petersen übergibt zum ersten April 2020 an Herrn Strasser. Die inhaltliche Ausrichtung der drei Marken bleibt unverändert. 

Die Verlagsgesellschaften Scorpio und Europa hatten im April bzw. Juli 2019 Insolvenz in Eigenverwaltung einleiten müssen, nachdem zuvor eine angestrebte Finanzierung durch Investoren ausgeblieben war. Die innerhalb von nur sieben bzw. vier Monaten umgesetzten Maßnahmen haben die Verlage finanziell auf eine neue Grundlage gestellt. 

 

Eine Pressemitteilung der Europa Verlage
www.europa-verlag.com

dtv-Lesungen: #daslesengehtweiter

#daslesengehtweiter – unter diesem Motto macht dtv digital und analog weiterhin Bücher und bietet Autor*innen eine Plattform, aktuell u.a. mit Live-Lesungen auf Facebook, Instagram und YouTube.

Um die Langeweile in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Quarantäne zu vertreiben, präsentieren zahlreiche dtv-Autorinnen und dtv-Autoren ihre Neuerscheinungen in Live-Streams und Videos auf verschiedenen sozialen Plattformen.

Hier finden Sie einen Überblick über unsere aktuellen Lesungen

 

Eine Aussendung der dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
www.dtv.de

„Lesungen für Zuhause“ und „Corona-Lesungen“

„Lesungen für Zuhause“: Auch in dieser Woche möchten wir wieder Schätze aus unserem Archiv zum Nachhören zu Hause mit Ihnen teilen. Wir beginnen mit Frederic Morton, Marcel Reich-Ranicki, Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Alle Aufnahmen wurden von der Österreichischen Mediathek archiviert und online zur Verfügung gestellt.

Heute starten außerdem die „Corona-Lesungen“. AutorInnen lesen aus ihren neuen Büchern und sprechen mit Günter Kaindlstorfer über ihr Werk, Schreiben und Leben in Zeiten des Coronavirus.
Idee und Initiative für dieses Projekt kamen von den Stadt Wien-Büchereien, Kooperationspartner sind außerdem die Alte Schmiede und die Österreichische Gesellschaft für Literatur. Die Lesungen werden über den YouTube- und Podcast-Kanal der Stadt Wien Büchereien online gehen. Auf ihren Social Media Kanälen werden alle beteiligten Institutionen teilen und werben.

Danach werden in regelmäßigen Abständen von zwei bis drei Tagen neue Beiträge veröffentlicht.
Sie finden die ›Lesungen für Zuhause‹ und die ›Corona-Lesungen‹ auch täglich auf FacebookInstagram und Twitter.

 

Aussendung der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
www.ogl.at

Auszeichnungen für Bücher aus dem Löwenzahn Verlag

Gleich doppelten Grund zur Freude gabs kürzlich beim Löwenzahn Verlag: Zwei seiner Bücher wurden kürzlich prämiert.

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft hat Sonja Schwingesbauers „Wo die wilden Nützlinge wohnen“ unter die Top 5 Gartenbücher 2020 gewählt.

Ebenso wurde Wolfgang Palmes Buch „Ernte mich im Winter“ preisgekrönt: Beim deutschen Gartenbuchpreis 2020 belegt es den 3. Platz in der Kategorie „Bester Ratgeber“.

Gerade in Zeiten wie diesen sehnen sich die Menschen nach etwas mehr Unabhängigkeit, danach sich selbstversorgen zu können – und sei es nur mit selbstgezüchteten Karotten im Winter. Das schafft ein gutes Gefühl, genau wie der Beitrag zum Umweltschutz oder Arterhalt, und das ganz ohne die eigenen Gewohnheiten gänzlich ablegen zu müssen. Wolfgang Palme und Sonja Schwingesbauer haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Themen alltagsnah aufzugreifen.

Außerdem beginnt der Winter ja bekanntlich im Frühling – zumindest wenn es um die Ernte in der kalten Jahreszeit geht. So sollten einige Sorten genau jetzt ausgesät werden, damit auch im November, unter der Schneedecke, noch knackige Gemüse geerntet werden können. Wie das funktioniert, steht in „Ernte mich im Winter“ beschrieben. Und wieso nicht jetzt gleich den eigenen Balkon in eine Nützlingsunterkunft verwandeln, oder ein Beet & Breakfast für Hummeln und Co. im Garten anlegen? Dazu weiß Sonja Schwingesbauer mehr. Hilft den Tieren. Und gegen Quarantäne-Langeweile.

 

Eine Presseaussendung des Löwenzahn Verlag
www.loewenzahn.at

Trauer um Zeichnerlegende Albert Uderzo

Ohne ihn hätte es die weltberühmten Comic-Helden Asterix und Obelix nicht gegeben: Nun ist Albert Uderzo im hohen Alter von 92 Jahren gestern Nacht im Kreis seiner Familie an einem Herzinfarkt verstorben.

Gemeinsam mit dem begnadeten Geschichtenerzähler René Goscinny erschuf er das Asterix-Universum, welches seit Generationen für Jung und Alt ein weltweiter gallischer Dauerrenner ist.
Sein Motto lautete, dass das Arbeiten in der Comic-Branche jung hält.

Albert Uderzos langjähriger deutscher Verlag Egmont Ehapa Media GmbH zur traurigen Nachricht: „Die Welt hat einen großen Zeichner verloren. Zugleich bleiben wir reich beschenkt zurück mit den einzigartigen Comic-Geschichten aus Gallien. Durch die Abenteuer von Asterix wird Albert Uderzo uns und den Lesern in bunter, humorvoller Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns bei ihm für eine vertrauensvolle und außergewöhnliche verlegerische Partnerschaft über ein halbes Jahrhundert und für all seine pointierten Zeichnungen und Geschichten.“

Albert Uderzo wurde am 25. April 1927 geboren. Alles deutete darauf hin, dass er mit seinen Händen Großes vorhatte: Albert Uderzo kam mit sechs Fingern an jeder Hand zur Welt. Seine Eltern beschlossen jedoch diese beiden überzähligen Finger entfernen zu lassen. Als Sechsjähriger Knirps lieferte er schon die ersten, beinahe druckreifen Zeichnungen zu Hause ab. Da erst bemerkte man, dass der Junge farbenblind war. Auch dieses Hindernis konnte ihn nicht stoppen. Mit 14 Jahren engagierte ihn ein Pariser Verlag. Mit 18 zeichnete er bereits seine eigenen Comic-Strips. Das Zeichentalent scheint ihm wirklich in die Wiege gelegt worden zu sein, denn er besuchte zu keiner Zeit eine Kunstakademie. Seinen unverwechselbaren Strich bringt er sich selbst bei und verbessert sich durch permanentes Üben.
1951 schlägt seine große Stunde. Er begegnet Jean Michel Charlier und insbesondere René Goscinny. Mit Charlier entstehen die Abenteuer der beiden tollkühnen Piloten „Tanguy und Laverdure“. Zusammen mit René Goscinny entwickelt er zunächst „Umpah-Pah“. Zwischen den beiden Künstlern bahnt sich eine lebenslange, sehr innige Freundschaft an. Seinen großen Durchbruch feierte er 1961, als die gallischen Abenteuer in Frankreich schon in Form von kompletten Comic-Geschichten in 48-seitigen Alben erscheinen. Der Asterix-Funke zündet und nur wenige Jahre später und begeistert in ganz Europa. Seinen größten Verlust erlebte er 1977: Nach dem plötzlichen Tod seines besten Freundes René Goscinny wollte das Zeichnergenie mit Asterix Schluss machen. Aber seine Fans überzeugten ihn weiterzumachen und so soll es auch jetzt sein:

Auch wenn er diese Welt verlassen hat, durch Asterix wird der großartige Künstler in den Herzen der Leser für immer weiterleben.

 

Eine Pressemitteilung der Egmont Ehapa Media GmbH
www.egmont.de

Die mobile Version verlassen