Mit der Printausgabe arbeiten und im Online-Magazin unterwegs blättern

Die Printausgabe des sortimenterbriefs November ist am Weg zu den Abonnenten. Wer gerne vorab … oder parallel … online im Magazin blättern möchte, kann dies hier tun. Die redaktionellen Schwerpunkte im November sind: Sachbuch / Regionalkrimi / Hörbuch. Ebenso finden Sie einige Rückblicke auf die Frankfurter Buchmesse.

Zum Online-Blättermagazin des sortimenterbriefs November

In der November-Ausgabe des sortimenterbriefs finden außerdem Gespräche mit:

  • Dr. Barbara Brunner – „Das Verlagsleben: eine einzige Party … und dazwischen liest man ein Buch“
  • Michael Böhme – „Es ist großartig, wie gut die Edition BücherWege aufgenommen wurde. Danke!“ 
  • Manfred Baumann – „Baumann lässt in Salzburg die Puppen tanzen“ (Gmeiner Verlag)
  • Wolfgang Brandstetter„Im Roman können wir viel besser die stilistischen Möglichkeiten ausschöpfen als bei der Fernsehserie“ (Servus)
  • Fritz Schindlecker – „Oder hätten Sie etwa gewusst, was eine Kafka ist?“ (Ueberreuter)
  • Madelyne Meyer – „Ich trinke Wein. Ich liebe Wein. Ich habe keine Ahnung von Wein.“ (AT Verlag)
  • Dkfm. Manfred Lappe – „Mit Plan durch eine schwere Zeit“ (VKI)
  • Udo Zimmermann„Wir wissen, welche Titel jeder Buchhändler für sein Regionalgeschäft braucht und lagernd haben sollte“ (GeraNova Bruckmann)
  • Dr. Ursula Grohs„Die PDM-Methode hat eine Erfolgsquote von 39-43 % – das spricht für sich.“ (ecowin)

Und sollten Sie eine der letzten Ausgaben verpasst haben, so haben Sie die Möglichkeit im Archiv der Online-Magazine in älteren Ausgaben zu recherchieren.

Wenn Sie gerne ein sortimenterbref-Abo bestellen möchten, so finden Sie hier die Eckdaten.

Magische Momente mit AMEET und LEGO® Harry Potter™

Kurz vor Weihnachten sind nun alle fünf neuen LEGO® Harry Potter™ Beschäftigungsformate im Handel erhältlich.

Die Marke LEGO® Harry Potter™ ist erstmals Teil des AMEET-Portfolios. Verschiedene Rätselformate thematisieren Harry Potters Weg in die Zaubererwelt und die Begegnung mit der Dunklen Magie. Seit einigen Tagen können Fans Harry Potter und seine besten Freunde Ron Weasley und Hermine Granger bei verschiedenen Abenteuern und Missionen rund um Schloss Hogwarts begleiten.

Fans von Harry Potter werden die bekannten Szenen und Charaktere aus den Filmen in den LEGO Harry Potter Büchern wiederentdecken. Ein besonderes Extra sind die LEGO® Minifiguren, mit denen das Spiel aus LEGO® Steinen, liebevoll gezeichneten Illustrationen und interaktiven Rätseln weitergehen kann.

(Eine Pressemeldung von Ameet)

NETFLIX hat den Starttermin für die neue Serie „The Witcher“ bekanntgegeben: 20. Dezember 2019

Nach dem großen Erfolg des Spiels ›The Witcher 3‹ bringt NETFLIX exklusiv die Serien-Adaption der großen Fantasy-Saga um den Hexer Geralt von Riva von Andrzej Sapkowski mit Henry Cavill (›Batman v Superman‹) in der Rolle des Hexers zur besten Sendezeit (Weihnachten).

Die Nachfrage nach den Büchern hat in den letzten Wochen bereits drastisch angezogen! Die Bände 1-5 der Hexer-Saga sind jetzt in einer opulenten Fan-Edition bei dtv erhältlich. Weitere Infos zur Reihe bei dtv finden Sie auch hier.

Die drei Bände der Vorgeschichte erscheinen – ebenfalls in einer Neuaustattung – bereits am 24. Januar 2020.

(eine Meldung von dtv)

 

Claudia Limmer übernimmt die Gesamtmarketingleitung der Verlagsgruppe Random House

Claudia Limmer, die seit 2004 für die Verlagsgruppe Random House arbeitet und seit Februar 2019 Mitglied der Geschäftsleitung ist, übernimmt die Gesamtmarketingleitung der Verlagsgruppe. Sie tritt damit die Nachfolge von Thomas Weigelt an, der das Haus auf eigenen Wunsch verlassen hat, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

„Claudia Limmer trägt seit vielen Jahren Verantwortung für unser Haus und ist bestens mit unserer Unternehmenskultur, unseren Programmen und Vermarktungsprozessen vertraut. Ihre langjährige Führungserfahrung in der operativen Pressearbeit, in der verlagsübergreifenden Koordination von PR-Themen sowie in der internen und externen Unternehmenskommunikation befähigen sie in besonderem Maße, unsere Marketingaktivitäten und unsere Marketingorganisation gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Marketings weiterzuentwickeln“, erklärt Thomas Rathnow, CEO der Verlagsgruppe. „Durch eine wirkungsvolle Kombination von zentralen und dezentralen Ansätzen im Marketing, durch die kontinuierliche Verbesserung unserer digitalen und datenbasierten Kompetenzen, durch die Förderung und Stärkung unserer titel- und programmnahen Kreativarbeit werden wir für unsere Autoren und Programme immer mehr Leser immer gezielter erreichen.“

An Claudia Limmer berichten künftig die Leitungen der Produktvermarktung (Margarete Ammer, Fiona Arndt, Andrea Fraas, Sabrina Kreuz und Melanie Michelbrink), der Werbung (Hendrik Balck, Michael Haider, Katja Hein und Detlef Horn) und des Digital Marketplace Developments (Benjamin Friedrich). Claudia Limmer verantwortet weiterhin die Unternehmenskommunikation in der Geschäftsleitung und berichtet an Thomas Rathnow. Die Presseleitung der Heyne- und Ratgeberverlage wird sie abgeben.

„Ich bedauere Thomas Weigelts Ausscheiden sehr. Die Verlagsgruppe verdankt seinem Einsatz und Engagement einige ihrer größten Erfolge. Zuletzt hat er die Grundlagen für die Neuorganisation des Marketings der Verlagsgruppe gelegt. Ich wünsche Thomas Weigelt, auch im Namen der Geschäftsleitung der Verlagsgruppe, für seine Zukunft alles erdenklich Gute. Zugleich bin ich sehr froh, dass wir mit Claudia Limmer eine höchst kompetente Nachfolgerin für diese wichtige und anspruchsvolle Aufgabe gewonnen haben. Ich gratuliere Claudia Limmer zu ihrer neuen Aufgabe, wünsche ihr und ihrem Team viel Erfolg und bin davon überzeugt, dass sie das Marketing der Verlagsgruppe im Sinne unserer Autorinnen und Autoren sowie der Leserinnen und Leser bestens weiterentwickeln werden,“ so Thomas Rathnow.

Claudia Limmer (54)
leitet seit 1999 den Bereich PR, Veranstaltungen und Social Media der Verlage Heyne, Blessing, Diana, Ariston, Ludwig, Südwest, Bassermann, Irisiana, Ansata, Integral und Lotos. Seit 2004 verantwortet sie zudem die Unternehmenskommunikation der Verlagsgruppe Random House und ist seit Februar 2019 Mitglied der Geschäftsleitung.

(eine Pressemeldung von Random House)

Am 20. November 2019 feiert die UN-Kinderrechtskonvention 30 Jahre Kinderrechte

Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Jedes Kind hat diese Rechte. Egal wo es aufgewachsen ist, welcher Religion es angehört oder ob seine Familie arm oder reich ist. Leider können viele Kinder weltweit diese Rechte nicht einfordern oder kennen sie zu wenig.

Buchtipp zum Thema aus dem NordSüd Verlag:
„Unser Buch Ich bin ein Kind und ich habe Rechte zeigt farbenfroh und poetisch, aber dennoch unmissverständlich die wichtigsten der insgesamt 54 Kinderrechte. Es erfreut sich anhaltender Beliebtheit und ist nun bereits in der 4. Auflage lieferbar.“

»In diesem farbenprächtigen Bilderbuch sind die wichtigsten Kinderrechte festgehalten. Ein wunderschönes Geschenk zur Geburt oder ein guter Anlass, um mit Kindern über ihre Bedürfnisse zu reden!« Kilifü, Almanach der Kinderliteratur

Aurélia Fronty geboren 1973 in der Nähe von Paris, hat sich an der Hochschule für angewandte Kunst in Paris auf Textildesign spezialisiert. Nach ihrem Abschluss hat sie für namhafte Pariser Modehäuser gearbeitet, parallel jedoch ihre persönlichen Arbeiten ausgestellt. Mehr und mehr illustriert sie auch Bücher. Inspirieren lässt sich Fronty vor allem von ihren Reisen durch Indonesien, Afrika, Spanien, Ägypten, Bolivien und Peru.

Alain Serres geboren 1956 in Biarritz, war ursprünglich Grundschullehrer, bevor er 1996 den Kinderbuchverlag Rue du Monde gründete. Er ist Autor diverser Kinder- und Jugendbücher. Für Erwachsene schreibt er Gedichte, Lieder und Theaterstücke. Besonders am Herzen liegen ihm Themen wie Rassismus und Menschenrechte und die Rechte der Kinder.

Aurélia Fronty / Alain Serres, Ich bin ein Kind und ich habe Rechte
Übersetzt von Thomas Bodmer Durchgehend farbig illustriert € D 16,00 / € A 16,50 / CHF 20.90 Hardcover / 24,6 x 24,4 cm 48 Seiten / ab 4 Jahren ISBN: 978-3-314-10174-8

Blick ins Buch

(eine Pressemeldung des NordSüd Verlags)

 

Neue Programmleitung im Frechverlag für den Bereich Kreativ Wohnen & Leben

Kristin Albert ist seit November als neue Programmleitung für den Bereich Kreativ Wohnen & Leben bei der frechverlag GmbH tätig. Diesem Programmbereich sind nun auch die Titel aus dem bisherigen Bastel-Programm zugeordnet. Frau Albert berichtet an die Verlagsleitung. Kristin Albert ist Diplom-Naturwissenschaftlerin und war zuvor beim Kosmos Verlag angestellt. Dort hat sie die Bereiche Basteln und Zaubern betreut – zuletzt als Teamleitung.

Neben dem Bereich Kreativ Wohnen & Leben übernimmt Kristin Albert beim frechverlag auch die Programmleitung für den Bereich Rätseln & Spielen und die Lifestyle-Marke BusseSeewald. Zuvor wurden diese Bereiche kommissarisch von Dr. Bernhard Auge, Verlagsleiter, geleitet.

Über die frechverlag GmbH

Aktuelle Do-it-yourself-Trends und fundiertes Fachwissen zu kreativen Themen kommen aus dem frechverlag. Das 1955 gegründete Unternehmen mit derzeit über 1000 lieferbaren Titeln ist im gesamten deutschsprachigen Sprachraum Marktführer im Bereich kreativer Ratgeber. Das Verlagsprogramm mit dem im Fach- und Buchhandel etablierten Label TOPP umfasst die Bereiche Handarbeiten, Kreativ Wohnen & Leben, Kreatives Backen, Malen & Zeichnen, Rätsel & Spielen sowie KinderKreativ. Während TOPP alle Kreativtechniken abdeckt, bietet die Marke BusseSeewald einen Blick durch das Schlüsselloch hinein in die schönsten Häuser, Gärten und Feste und lädt zum Verweilen und Träumen ein. Weitere Informationen unter www.topp-kreativ.de und www.busse-seewald.de.

Edel Kids als Lizenznehmer des Jahres ausgezeichnet

Im Rahmen des Licensing International Licensing Market 2019 am 05. November wurde das Hamburger Kinder- und Familienlabel Edel Kids mit dem Award „Lizenznehmer des Jahres“ ausgezeichnet. Dass Edel Kids in genau diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert und zudem aktuell an der Spitze des physischen Tonträgermarktes im Bereich Kinderfilm (DVD) rangiert, rundet das sehr erfolgreiche Jahr 2019 ab.

Grenzenlose Freude gab es auf Seiten der Edel Kids, als Peter Hollo, External Lead Consultant Licensing International Deutschland, im Rahmen der Preisverleihung im Bayerischen Hof den Award in der Kategorie „Lizenznehmer des Jahres“ ankündigte und Andrea zum Felde, General Manager Edel Kids, auf die Bühne bat, um den begehrten Award zu übergeben.

Als langjähriges Mitglied im Licensing International Verband freut Andrea zum Felde (Foto: Mitte) sich sehr über den renommierten Preis: „Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Auszeichnung. Nach der Nominierung haben wir natürlich auch auf den Sieg gehofft. Wirklich damit gerechnet hat aber niemand, umso schöner ist diese Überraschung. Ein großes Dankeschön geht an das gesamte Edel Kids Team und unsere fantastischen Partner, die uns seit so vielen Jahren das Vertrauen schenken. Dass die jahrelange Arbeit auf diese Weise gewürdigt wird, ist wirklich etwas Besonderes.“

Seit der Gründung 1999 ist Edel Kids aus unzähligen Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken. Als Home Entertainment Label der Hamburger Edel Gruppe ist Edel Kids auf Hörspiel- DVD- und digitale Produktionen spezialisiert. Das und hochwertigen Portfolio umfasst bekannte Lizenzthemen wie Pettersson und Findus, Miraculous, Drachenzähmen leicht gemacht, Barbie, Spirit: wild und frei, Yakari oder Mia and me.

(Presseaussendung Edel Kids)
Foto: (c) Edel Kids

C.L. Polk gewinnt mit „Witchmark“ den World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman 2019

„Witchmark. Die Spur der Toten“ wurde auf der World Fantasy Convention in Los Angeles als bester Fantasy-Roman 2019 ausgezeichnet.

„Witchmark“ ist ein Fantasythriller, der von einem Land erzählt, über dem der Schatten des Krieges liegt. Das Buch ist im März 2019 in der Hobbit Presse bei Klett-Cotta erschienen und bildet den Auftakt eines Zyklus. Die Fortsetzung „Stormsong“ folgt im Herbst 2020.

Der Inhalt:
Miles Singer ist Arzt und er ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit. Eines Tages wird er zu einem Notfall gerufen. Als Miles den Sterbenden untersucht, stellt er mit Erschrecken fest, dass dieser die Aura einer Hexe hat. Aber noch schlimmer, der Vergiftete hat erkannt, dass auch Miles das Hexenmal trägt. Die Geschicke Aelands werden von den adligen Sturmsängern bestimmt. Ihre legitimierte Magie hat dem Land unvorstellbaren Fortschritt gebracht, es aber auch in einen fürchterlichen Krieg gestürzt. Die Soldaten kommen völlig verändert aus dem Krieg zurück. Miles Singer ist Arzt. Um den zurückkehrenden Soldaten zu helfen, kann er seine magischen Fähigkeiten nur heimlich einsetzen. Kämen sie ans Licht, würde er in einem Asylum eingesperrt. Als Miles zu einem Sterbenden gerufen wird, der wohl vergiftet wurde, bleibt ihm keine Wahl: Zusammen mit einem schönen Amaranthine, der zwischen der Welt und dem Totenreich wechseln kann, versucht er den Mordfall aufzuklären. Hinter all dem verbirgt sich aber ein Geheimnis, dessen Abgründigkeit kaum abzusehen ist: Wohin sind die Seelen der Gefallenen verschwunden?

2019 Klett Cotta, 978-3-608-96395-3, € 16,50
Zum Buch

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hielt die Festrede bei der BUCH WIEN Eröffnung

Die festliche Eröffnung und die nachfolgende Lange Nacht der Bücher auf der Messe Wien läutete am 6. November die bisher umfangreichste BUCH WIEN seit ihrem Bestehen ein. Nach den Begrüßungsworten durch Benedikt Föger (Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels) sprach Kultur-Stadträtin Veronica Kaup-Hasler zu den Festgästen. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hielt die Festrede und Journalist und Chefredakteur Armin Thurnher war der diesjährige Eröffnungsredner. Erstmals war die Eröffnung für alle MessebesucherInnen zugänglich.

Benedikt Föger (Foto/© LCM Foto Richard Schuster) sprach über die Wichtigkeit von Umweltschutz und die Notwendigkeit der Ökologisierung der Buchbranche und rief im Zuge dessen dazu auf, ökologisch richtig zu handeln.

Veronica Kaup-Hasler sprach über die internationale Strahlkraft der Messe: „Ein Leben wird nicht ausreichen um zu lesen, was hier präsentiert wird“.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit von Lesekompetenz und der Fähigkeit, sich auf Texte einzulassen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Armin Thurnher sprach in seiner Rede über die Krise der Kommunikation und des öffentlichen Gesprächs und betonte dabei die Rolle des Buches: „Das Buch steht gegen Desinformation und für alles, was uns wichtig ist und wichtig sein sollte.“ Die Eröffnungsrede von Armin Thurnher war via Livestream zu sehen. Hier ist der Link zum Video.

Günter Kaindlstorfer, der Programmdirektor BUCH WIEN19, zeigte sich beeindruckt: „Wow, das war ein Start nach Maß. Eine starke Eröffnungsrede, coole Musik, spannende Lesungen und viele, viele literaturbegeisterte Menschen: Einer erfolgreichen BUCH WIEN 19 steht nichts mehr im Wege.“

Bühnenprogramm

Die Band Fuzzman & The Singin‘ Rebels läutete das Bühnenprogramm ein.

Danach stellten Veit Heinichen, Vea Kaiser, Dirk Stermann (Foto/© LCM Foto Richard Schuster) und Clemens J. Setz ihre neuen Bücher im Gespräch mit Florian Scheuba vor.

Parallel dazu sprachen Ingrid Brodnig (Digitalisierungsexpertin und Autorin), Konrad Paul Liessmann (Philosoph), Christian Rau (General Manager, Mastercard) und Sarah Spiekermann (Wirtschaftsinformatikerin) in der Diskussionsveranstaltung „Wie Digitalisierung unsere Welt verändert“ mit Lou Lorenz-Dittlbacher über die Herausforderungen der Digitalisierung.

Weitere Highlights waren die Eröffnung der Ausstellung „Die letzten Tage der Menschheit“ im Beisein der Künstlerin Deborah Sengl und der alljährliche Poetryslam, moderiert von Mieze Medusa.

(aus der Pressemeldung des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels) Alle Fotos: © LCM Foto Richard Schuster

 

BuchQuartier 2019 – 7.-8. Dezember

Am 7. und 8. Dezember findet zum 7. Mal das BuchQuartier – die Messe der kleinen und unabhängigen Verlage – im Wiener MuseumsQuartier statt. Bei freiem Eintritt entsteht ein ungezwungener Rahmen für lese- und wortaffine Begegnungen mit über 70 Verlagen aus dem deutschsprachigen Raum.

Foto: (c) Marlene Karpischek

Auf der Lesebühne
finden rund um die Uhr Veranstaltungen statt, u.a. die Lesung der PreisträgerInnen der exil-Literaturpreise 2019 (Samstag, 14:20 Uhr), eine „Komische Auktion zugunsten des Vereins Ute Bock“ mit Max Zirkowitsch (Samstag, 15:25 Uhr), die Verleihung des „Österreichischen Cartoonpreises 2019“ (Samstag, 18:30 Uhr), die Lesung von Christopher Wurmdobler aus seinem neuen Buch „Reset“ (Sonntag, 13:30 Uhr), eine Lesung von Bettina Balàka aus ihrem wunderbaren Roman „Die Tauben von Brünn“ (Sonntag, 14:45 Uhr) und die Krimilesung von Manfred Rebhandl aus „Biermösel“ (Sonntag, 15:10 Uhr).

Das Programmheft mit allen Lesungen und Ausstellern gibt’s hier als PDF zum Download:
http://www.buchquartier.com/wp-content/uploads/2019/10/BQ2019_Programmheft.pdf

Öffnungszeiten
7. & 8. Dezember 2019, jeweils 11-19 Uhr
Eintritt frei!

BUCHQUARTIER – DER MARKT DER INDEPENDENT- & KLEINVERLAGE
MuseumsQuartier, Ovalhalle/Arena21, Museumsplatz 1, 1070 Wien

WEB: http://www.buchquartier.com

facebook: http://facebook.com/buchquartier

Deutscher Sachbuchpreis 2020 – Titelmeldung für Verlage noch bis 22. November 2019

Ausschreibung unter www.deutscher-sachbuchpreis.de

Noch bis 22. November 2019 können Verlage jeweils zwei deutschsprachige Monographien aus dem aktuellen oder geplanten Programm einreichen und bis zu fünf weitere Titel empfehlen. Die Titel müssen zwischen Mai 2019 und April 2020 erschienen und spätestens bei Bekanntgabe der Nominierungen am 21. April im Buchhandel erhältlich sein.

Das Sachbuch des Jahres wird in zwei Auswahlstufen ermittelt. Die Jury stellt eine acht Titel umfassende Nominierungsliste zusammen, die sie am 21. April 2020 bekannt gibt. Aus dieser Auswahl ermitteln die Jurorinnen und Juroren das Sachbuch des Jahres. Erst am Abend der Preisverleihung wird die oder der Preisträger bekanntgegeben.

Die Jury für den Deutschen Sachbuchpreis 2020 steht fest.
Die Akademie Deutscher Sachbuchpreis hat diese sieben Expertinnen und Experten aus der Sachbuchkritik, dem Journalismus, der Wissenschaft und dem Buchhandel in die Jury berufen:

  • Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher (Mathematikum Gießen)
  • Susanne Beyer (Der Spiegel)
  • Klaus Kowalke (Buchhandlung Lessing und Kompanie, Chemnitz)
  • Tania Martini (die tageszeitung)
  • Helmut Mayer (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Dr. Emilia Roig (Center for Intersectional Justice)
  • Dr. Kia Vahland (Süddeutsche Zeitung)

Die Jurymitglieder entscheiden, wer den ersten Deutschen Sachbuchpreis erhält. Um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten, wählt die Akademie Deutscher Sachbuchpreis die Jury in jedem Jahr neu. Eine mehrmalige Jurymitgliedschaft ist möglich.

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung erstmals am 16. Juni 2020 im Humboldt Forum im Berliner Schloss. Sie geht an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Alle Informationen und das Online-Bewerbungsformular können abgerufen werden unter www.deutscher-sachbuchpreis.de.

Der Hashtag lautet: #DSP20

Aus einer Pressemitteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. / Frankfurt am Main, 5. November 2019

Leo-Perutz-Preis 2019 an Alex Beer

Der zehnte Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur wurde am 5. November in feierlichem Rahmen in der Wienbibliothek im Rathaus an Alex Beer verliehen. Die diesjährige Preisträgerin wurde für ihren Kriminalroman „Der dunkle Bote“ (Limes Verlag) ausgezeichnet. Der Preis wurde von Sylvia Fassl-Vogler, Stadt Wien Kultur und Gustav Soucek, Geschäftsführer des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels überreicht. Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus, begrüßte die Gäste.

Aus der Begründung der Jury: „Einen Krimi über Wien zu schreiben, ist kniffliger als man denkt: Wien verlangt als Schauplatz eine schmale Gratwanderung zwischen Kitsch und Klischee, der Wiener Dialekt erfordert ein sicheres Händchen. Die Vorarlbergerin Alex Beer bewältigt diese besonderen Herausforderungen in ihrem Buch Der dunkle Bote mit Bravour. Sie erzählt zwar auf hochdeutsch, streut aber gekonnt und ungekünstelt Dialekt-Passagen ein. Das macht die Sprache stimmig, lebendig und authentisch. Ebenso makellos wie Beers Handhabung der Sprache ist ihre historische Recherche. Die Autorin arbeitet die Zwischenkriegszeit penibel auf und transponiert sie in eine eingängige Erzählung. Sie hält den Spannungsbogen in diesem atemberaubenden Krimi mühelos über 400 Seiten aufrecht – und das auf mehr als einer Ebene. Sie jongliert die einzelnen Handlungsstränge und fügt sie elegant zusammen. Dennoch verzichtet die Autorin auf den dicken Pinsel und malt das Bild eines politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich bis zum Zerreißen gespannten Wien in feinen Schattierungen. Mit einem Wort: Man lernt etwas und fürchtet sich dabei – was könnte man Besseres über einen historischen Kriminalroman sagen? Der dunkle Bote ist nach Meinung der Leo-Perutz-Jury der bisherige Höhepunkt im Schaffen von Alex Beer.“

Die Jury 2019

  • Jury-Sprecherin Sylvia Fassl-Vogler (Stadt Wien Kultur)
  • Michael Kratochvil (Buchhandlung Kuppitsch)
  • Fritz Lehner (Krimiautor und Leo-Perutz-Preisträger 2018)
  • Elisabeth Schippel (Buchhandlung Krimisalon)
  • Nina Lämmermayer (Bestattung Wien)
  • Doris Reiserer-Kraus (Journalistin, Die Presse am Sonntag)

Alex Beer
ist in Bregenz geboren, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Für Der zweite Reiter (Limes, 2017), dem ersten Roman ihrer Reihe um Polizeiagent August Emmerich, erhielt sie auch schon 2017 den Leo-Perutz-Preis. Alex Beer wurde mit dem Österreichischen Krimipreis 2019 ausgezeichnet.

Der Preis
Mit dem Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur, der jährlich vergeben wird, sollen Krimis ausgezeichnet werden, deren Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, wird gemeinsam von der Stadt Wien Kultur und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels gestiftet und mit freundlicher Unterstützung der Bestattung Wien ausgerichtet.

TERMIN
Alex Beer liest am Samstag, den 9. November, im Rahmen der BUCH WIEN 19 (Messe Wien, Halle D, ORF-Bühne) von 11:30 bis 12:00 auf der ORF-Bühne.

 

Buchpreis der Salzburger Wirtschaft 2019 an Arno Kleibel

Arno Kleibel wird für seine Verlegertätigkeit mit dem Buchpreis der Salzburger Wirtschaft 2019 ausgezeichnet. Der mit € 7.000,- dotierte Preis wird am 12.11.2019 in Salzburg verliehen.

Arno Kleibel, Verleger des Otto Müller Verlages, erhält für „besondere verlegerische Initiativen“ den Buchpreis der Salzburger Wirtschaft 2019.

In der Jury-Begründung heißt es: „Arno Kleibel hat in seiner Verlegertätigkeit einerseits einige ganz wesentliche Debüts ermöglicht, andererseits hält er seinen Hausautoren und -autorinnen die verlegerische Treue. Auch als nimmermüder Mit-Herausgeber der Zeitschrift ‚Literatur und Kritik‘ ist Arno Kleibel unverzichtbar, nicht nur für das Salzburger Literaturgeschehen, sondern weit darüber hinaus.“

Der Buchpreis der Salzburger Wirtschaft wird seit 2003 im Zweijahresrhythmus von der Wirtschaftskammer Salzburg und der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft verliehen. Aufgabe des Preises ist es, das Gesamtwerk eines Autors oder Verlegers mit Salzburg-Bezug zu würdigen, der einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Literatur geleistet hat. Die Preisverleihung findet am 12.11.2019 um 19:30 Uhr im WIFI Salzburg statt. Die Laudatio hält Karl-Markus Gauß.

Arno Kleibel wurde 1961 in St. Pölten (Niederösterreich) geboren. Nach der Matura absolvierte er eine Buchhandelslehre in Salzburg, danach arbeitete er in verschiedenen Buchhandlungen und Verlagen. 1986 übernahm er die Leitung des von seinem Großvater im Jahr 1937 gegründeten Otto Müller Verlags. Seit 1991 gibt er gemeinsam mit dem österreichischen Autor Karl-Markus Gauß die Zeitschrift „Literatur und Kritik“ heraus. Arno Kleibel ist seit 1990 Mitglied im Landesgremium Buch- und Medienwirtschaft, seit 1996 Mitglied im Aufsichtsrat der Verwertungsgesellschaft Literar Mechana. Von 1995 bis 2010 war er außerdem Landesgremialvorsteher Buch- und Medienwirtschaft, von 2000 bis 2010 Mitglied im Bundesgremium Buch- und Medienwirtschaft, von 2004 bis 2009 Vorsitzender des österreichischen Verlegerverbandes und von 2001 bis 2005 Präsident der Vereinigung des katholischen Buchhandels Österreich.

Österreichischer Buchpreis 2019 an Norbert Gstrein für „Als ich jung war“ (Carl Hanser Verlag)

Norbert Gstrein wurde am 4. November 2019 im Wiener Kasino am Schwarzenbergplatz für seinen 2019 im Carl Hanser Verlag erschienenen Roman „Als ich jung war“ mit dem Österreichischen Buchpreis 2019 ausgezeichnet. Angela Lehner erhielt den Debutpreis für ihr Werk „Vater unser“ – erschienen bei Hanser Berlin – das jüngst mit dem Literaturpreis Alpha ausgezeichnet wurde. Die Preise wurden von Sektionschef Jürgen Meindl verliehen. Insgesamt wurden 2019 für den Österreichischen Buchpreis und den Debutpreis 140 Werke von 68 Verlagen eingereicht.

 

Norbert Gstrein, Als ich jung war (Carl Hanser Verlag)
Hardcover, 352 Seiten, 978-3-446-26371-0, € 23,70
zum Buch

Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Uwe-Johnson-Preis. Bei Hanser erschienen „Die Winter im Süden“ (Roman, 2008), „Die englischen Jahre“ (Roman, Neuausgabe 2008), „Das Handwerk des Tötens“ (Roman, Neuausgabe 2010), „Die ganze Wahrheit“ (Roman, 2010), „In der Luft“ (Erzählungen, Neuausgabe 2011), „Eine Ahnung vom Anfang“ (Roman, 2013), „In der freien Welt“ (Roman, 2016), „Die kommenden Jahre“ (Roman, 2018) und „Als ich jung war“ (Roman, 2019).

 

Angela Lehner, Vater unser (Hanser Berlin)
Hardcover, 284 Seiten, 978-3-446-26259-1, € 22,70
zum Buch

Angela Lehner, geboren 1987 in Klagenfurt, aufgewachsen in Osttirol, lebt in Berlin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, Maynooth und Erlangen. Sie nahm 2016 an der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin und 2017 am Klagenfurter Häschenkurs teil. 2018 war sie Finalistin des Literaturpreises Floriana. Ihr Debütroman Vater unser war Longlist-nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019 und wurde mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2019 und dem Literaturpreis Alpha 2019 ausgezeichnet.

 

Der Österreichische Buchpreis
ist mit 20.000 Euro dotiert – die weiteren vier Titel der Shortlist mit jeweils 2.500 Euro. Diese sind:

  • Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land (Klett-Cotta)
  • Karl-Markus Gauß: Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer (Zsolnay)
  • Sophie Reyer: Mutter brennt (edition keiper)
  • Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Suhrkamp)

Die Begründung der Jury: „Norbert Gstreins Roman erinnert an das Gedicht „Zwielicht“ von Joseph von Eichendorff: Die Dämmerung bricht an, etwas Numinoses legt sich über das Land. Selbst dem Freund ist nicht zu trauen in dieser Stunde der verlorenen Sicherheiten. Norbert Gstrein ist ein Meister des „zwielichtigen“ Erzählens. Protagonist seines Romans ist ein Wirtssohn, der einige Jahre als Schilehrer in den USA gearbeitet hat, um dann nach Österreich zurückzukehren. Franz erzählt uns seine Geschichte, aber je mehr Details er vorbringt, umso unsicherer wird der Leser. Eine Braut ist gestorben – aber wie? Ein Mädchen wurde vergewaltigt – vielleicht. Ein anderes Mädchen ist verschwunden – wohin? Norbert Gstrein setzt Zeichen um Zeichen. Man folgt seinem Konstrukt und seinem bewundernswert klaren Satzbau mit Spannung, aber im Gegensatz zum Detektivroman gibt es hier kein Superhirn, das die Zeichen eindeutig interpretieren könnte. Am Ende hält der Leser viele Fäden in der Hand. Ob einer davon der rote ist – wer weiß?“

Der von der Arbeiterkammer gestiftete Debutpreis
ist mit 10.000 Euro dotiert – die weiteren zwei Titel der Debut-Shortlist mit jeweils 2.500 Euro. Diese sind:

  • Marko Dinic: Die guten Tage (Zsolnay)
  • Tanja Raich: Jesolo (Blessing)

Die Begründung der Jury: „In Angela Lehners Roman „Vater unser“ erzählt Eva Gruber von ihrer Einlieferung in die psychiatrische Anstalt, ihrem magersüchtigen Bruder, den sie dort findet und retten möchte, und ihrem Vater, den sie zusammen mit dem Bruder töten will. An das Gebot „Du sollst nicht lügen“, das es, wie sie feststellt, gar nicht gibt, hält sie sich überhaupt nicht: Hat sie nun die Kindergartenkinder erschossen, wie sie behauptet? Wurden sie und ihr Bruder vom Vater missbraucht und von der Mutter allein gelassen? Begeht der Chefpsychiater, der sie behandelt, wirklich Selbstmord? Unzuverlässig ist sie, die Erzählerin, respektlos und verletzlich zugleich, und sie kehrt damit nicht nur die Welten der Irren und der Normalen um, sondern stellt auch sämtliche, zumeist männliche Autoritäten und deren Ordnungen in Frage. Angela Lehners fulminanter Debütroman, unsentimental, frech und direkt erzählt, ist Familiengeschichte, Krankenhausreport und Krimi in einem – und zugleich ein kritischer Befund eines katholisch geprägten Österreich, in dem auf den Hausaltären neben dem Rosenkranz das gerahmte Porträtfoto von Jörg Haider liegt.“

Die mit der Entscheidung betraute Jury setzte sich 2019 zusammen aus:

  • Pia Janke (Germanistin)
  • Robert Renk (Buchhändler, Wagner’sche Universitätsbuchhandlung)
  • Christian Schacherreiter (Literaturkritiker)
  • Anne-Catherine Simon (Journalistin, Die Presse)
  • Uwe Wittstock (Literaturkritiker)

Der Österreichische Buchpreis wurde 2019 zum vierten Mal  vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien veranstaltet.

Termine
Die GewinnerInnen Norbert Gstrein und Angela Lehner werden am Donnerstag, 7. November, um 16:00 Uhr auf der BUCH WIEN 19 (Messe Wien, Halle D, ORF-Bühne) gemeinsam auftreten und über ihre prämierten Werke sprechen.
Norbert Gstrein liest am Samstag, den 9. November, im Rahmen der BUCH WIEN 19 im Metro Kinokulturhaus. Anmeldungen unter: reservierung@filmarchiv.at

Mehr unter: oesterreichischer-buchpreis.at

Eine STADT. Ein BUCH. – Connie Palmen in Wien

Am 13. und 14. November 2019

Einmal im Jahr wird ein besonderes Buch ausgewählt, von dem 100.000 spezielle Exemplare gedruckt und in ganz Wien verteilt werden. Dieses Jahr ist die Wahl auf „Die Gesetze“ von Connie Palmen gefallen. Die Eröffnung findet am 13.11.2019 in der Hauptbücherei statt. Die Bücher sind an allen Verteilstellen ab 14.11.2019 gratis verfügbar. Organisiert von wienlive und Wien Energie.

> einestadteinbuch.at

Connie Palmen, geboren 1955, studierte Philosophie und Niederländische Literatur und lebt in Amsterdam. Ihr erster Roman „Die Gesetze“ erschien 1991 und wurde gleich ein internationaler Bestseller. Sie erhielt für ihre Werke zahlreiche Auszeichnungen, wie z. B. den renommierten AKO-Literaturpreis für den Roman „Die Freundschaft“ und den Libro Literaturpreis 2016 für „Du sagst es“. Zuletzt erschienen: „Die Sünden der Frau“. Connie Palmen ist für den Euregio-Schüler-Literaturpreis 2020 nominiert („Du sagst es“). (Foto: © Annaleen Louwes)

Eine STADT. Ein BUCH.
Veranstaltungen mit Connie Palmen

Mittwoch, 13.11.2019, Eröffnung in der Hauptbücherei
Mittwoch, 13.11.2019, Autorinnengespräch und Lesung in der Energie-Erlebniswelt
Donnerstag, 14.11.2019, Ehrengala im Wiener Rathaus. Tickets können nur gewonnen werden. Teilnahmeschluss ist der 4.11.2019. Zum Gewinnspiel.

Die Gesetze
Erschienen 1991, Diogenes. Aus dem Niederländischen von Barbara Heller.
In sieben Jahren begegnet eine junge Studentin sieben Männern: dem Astrologen, dem Epileptiker, dem Philosophen, dem Priester, dem Physiker, dem Künstler und dem Psychiater. Sie begehrt an diesen Männern vor allem das Wissen, das sie befähigt, die Welt zu beurteilen. Sie versucht die Gesetze, die sie sich für ihr Leben gewählt haben, zu ergründen, sucht nach dem, was Halt in einer unsicheren Welt geben kann.

> Zur Originalausgabe bei Diogenes

Iris Wolff erhält Thaddäus-Troll-Preis 2019

Iris Wolff erhält für ihren Roman „So tun, als ob es regnet“ den mit € 10.000 dotierten Thaddäus-Troll-Preis 2019.

Der Literaturpreis wird seit 1981 jährlich von einer unabhängigen Jury unter Leitung des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg im Andenken an den Schriftsteller Thaddäus Troll verliehen.

„In vier so luftig wie dicht verwobenen Erzählungen gelingt es der Autorin, auf kleinster Fläche poetisch und in perspektivischer Vielschichtigkeit, einen facettenreichen Ausblick in die Raumtiefen des 20. Jahrhunderts zu öffnen.“ (aus der Jury-Begründung).

Die Preisverleihung findet am 2.12. um 19:30 Uhr im Max-Bense-Forum der Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz statt.

Iris Wolff
So tun, als ob es regnet
2017, Otto Müller Verlag, 166 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-7013-1250-4, € 20,00
E-Book: € 15,99

Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die „Geheime Gesellschaft der Schlaflosen“. Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischer bootes, das nie mehr zurückkehren wird. – Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen. Zwischen Freiheit und Anpassung, Zufall und freiem Willen erfahren ihre Protagonisten: Es gibt Dinge, die zu uns gehören, ohne dass wir wüssten, woher sie kommen. Und es gibt Entscheidungen, die etwas bedeuten, Wege, die unumkehrbar sind, auch wenn wir nie wissen werden, was von einem Leben und den Generationen vor ihm bleiben wird.

Iris Wolff hat ein poetisches und beglückendes Buch geschrieben, schonungslos, klug und sprachlich brillant. Mit sensiblen Beobachtungen, atmosphärisch dichten Dialogen und starken, eigenwilligen Figuren zeichnet sie in ihren Erzählungen behutsam eigene Welten, die im Zusammenspiel neue Tiefe entfalten und vielschichtige Perspektiven aufeinander eröffnen.

Angela Lehner gewinnt Literaturpreis Alpha

Die österreichische Schriftstellerin Angela Lehner wird für ihren Debütroman Vater unser (Hanser Berlin) mit dem Literaturpreis Alpha 2019 ausgezeichnet. Der von den Casinos Austria gemeinsam mit den Büchereien Wien ausgerichtete Preis wurde im Rahmen einer Gala in Wien verliehen.

In seiner Laudatio lobte der Jury-Vorsitzende Paulus Hochgatterer Angela Lehners Roman als „ein Buch, in dem die Genauigkeit der Autorin und ihr profundes Wissen um den Hintergrund der Figuren und Ereignisse dazu führen, dass man sich in ihm sehr bald so aufgehoben und sicher fühlt, wie es typisch ist für Bücher, die klüger sind als man selbst. Es ist ein Roman, der in einer schlichten, treffsicheren Sprache von den wirklich komplizierten und schwer fassbaren Dingen erzählt, von Beziehung und von Verlust. Ein Roman, der auf Raunen und Getöse verzichtet und genau dadurch das hören lässt, was seit jeher Grundton von Literatur war, das Lachen und den Schmerz.“

Der Literaturpreis Alpha
wird seit 2010 jährlich von den Casinos Austria gemeinsam mit den Büchereien Wien vergeben. Er widmet sich österreichischer Nachwuchsliteratur und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Der Jury gehörten in diesem Jahr neben dem Schriftsteller Paulus Hochgatterer (Vorsitz) die Kulturredakteurin Karin Cerny (Profil), der Musiker und Autor Ernst Molden sowie der Leiter der Hauptbücherei Wien Christian Jahl an.

Angela Lehner,
geboren 1987 in Klagenfurt, aufgewachsen in Osttirol, lebt in Berlin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, Maynooth und Erlangen. Sie nahm 2016 an der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin und 2017 am Klagenfurter Häschenkurs teil. 2018 war sie Finalistin des Literaturpreises Floriana. Ihr Debütroman Vater unser wurde bereits mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis 2019 ausgezeichnet. Er war Longlist-nominiert für den Deutschen Buchpreis 2019 und steht weiterhin auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis (Debüt) 2019.

Foto (c) Paula Winkler

Katharina Hammann ist neue Programmleiterin bei Oetinger audio

Hamburg, 01.11.2019. Markus Langer (50), Geschäftsführer der Oetinger Media GmbH, hat die Programmleitung von Oetinger audio an Katharina Hammann (35) übergeben, um sich künftig verstärkt strategischen Themen widmen zu können.

Katharina Hammann arbeitet bereits seit 2010 als Produktmanagerin bei Oetinger audio. Davor hat sie Buch- und Literaturwissenschaften in Mainz studiert. Schwerpunkte ihrer neuen Aufgabe als Programmleiterin sind die stärkere Fokussierung auf ein profilstarkes Hörbuchprogramm sowie der Ausbau der digitalen Vertriebswege.

Neu im Team von Oetinger audio sind Stefanie Treczokat (34) und Charlotte Kirstein (30)

Stefanie Treczokat

wird ab sofort als Business Development/Produktmanagerin die Hörbuchproduktionen mit besonderem Fokus auf innovative Vertriebswege betreuen. Sie kommt von Random House Audio. Davor studierte sie Populäre Musik und Medien, absolvierte verschiedene Stationen in der Musikbranche, u.a. bei Universal Music und ist seit einem Volontariat, welches sie bei bei ROOF Music / tacheles! absolvierte, im Hörbuchbereich tätig.

 

 

Charlotte Kirstein

steigt als Junior Produktmanagerin bei Oetinger audio ein. Sie studierte Deutsche Philologie, Publizistik und Angewandte Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Zuletzt arbeitete sie im Buchhandel sowie im Kinder- und Jugendlektorat bei Der Audio Verlag.

 

 

Markus Langer, Geschäftsführer Oetinger Media GmbH: „Ich freue mich sehr, dass wir durch Katharina Hammanns mehr als verdiente Beförderung zur Programmleiterin und mit den beiden neuen Kolleginnen, Stefanie Treczokat und Charlotte Kirstein, die ideale Zusammensetzung und Struktur unseres Teams gefunden haben. Vor dem Hintergrund der sehr positiven Umsatzentwicklung bei Oetinger Media, insbesondere durch Zuwächse im digitalen Vertrieb, sehen wir uns bestens aufgestellt, um der Dynamik des Marktes und den damit verbundenen Herausforderungen kreativ und mit der entsprechenden Expertise begegnen zu können – im physischen wie auch im digitalen Segment.“

 

 

Fotos:
Katharina Hammann, ©privat
Stefanie Treczokat, ©Christian Hartmann
Charlotte Kirstein, ©privat
Markus Langer, ©privat

Jetzt neu: „Harry Potter und der Feuerkelch“ in illustrierter Schmuckausgabe

Nach zwei Jahren Pause hat die erste und nach wie vor einzige illustrierte Ausgabe der Harry-Potter-Serie von J.K. Rowling nun endlich ihre heiß erwartete Fortsetzung gefunden. Der vierte Band – „Harry Potter und der Feuerkelch“ – wurde wie seine drei Vorgänger vom englischen Künstler Jim Kay mit großer Farbenpracht bebildert und erscheint im großen Sonderformat mit veredeltem Schutzumschlag.

Der erste Band der Schmuckausgaben erschien im Jahr 2015. J.K. Rowling war von Beginn an glücklich über die Wahl des Künstlers, der für seine Illustrationen zu Patrick Ness‘ „A Monster Calls“ (dt. „Sieben Minuten nach Mitternacht“) bereits mit der Kate Greenaway Medal und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden war:

„Ich finde seine Interpretation von Harry Potters Welt großartig und fühle mich geehrt, dass er diese Welt mit seiner Kunst zum Leben erweckt hat.“

J.K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch
Illustriert von Jim Kay
2019 Carlsen, 464 Seiten, geb., m. Schutzumschlag
ISBN 978-3-551-55904-3
€(D) 38,- / €(A) 39,10

Der Harry-Potter-Illustrator auf Tour – Jim Kay im November in Deutschland

Die von Jim Kay illustrierten Schmuckausgaben der weltberühmten Harry-Potter-Bücher von J.K. Rowling sind Kult und ein Muss für alle Fans und Sammler. Anlässlich des Erscheinens des vierten Bandes – „Harry Potter und der Feuerkelch“ – begibt sich Jim Kay im November auf eine Veranstaltungstour durch Deutschland!

Auftakt der Reise ist Oldenburg, wo am 9. November im Rahmen der Kinderbuchmesse KIBUM die Ausstellung „Harry Potter und der Feuerkelch – Magische Illustrationskunst von Jim Kay“ eröffnet wird. Die Ausstellung ist insbesondere seinen Werken zum kürzlich erschienenen vierten Band der Harry-Potter-Serie gewidmet. Viele der ausgestellten Bilder werden in einer Weltpremiere gezeigt. Die Oldenburger Schau ist bis zum 1. Dezember 2019 zu sehen. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung geht Jim Kay auf Deutschlandtour und wird mit Vorträgen, Werkstattgesprächen und Signierstunden in Hamburg, Berlin, München und Köln zu erleben sein.

Die Harry-Potter-Bücher von J.K. Rowling in Zahlen

Die Originalausgabe von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ erschien 1997, die deutsche Übersetzung im Carlsen Verlag folgte 1998. Der vierte Band, „Harry Potter und der Feuerkelch“, der nun mit Illustrationen von Jim Kay vorliegt, war das erste Harry-Potter-Buch, das in einer Startauflage von einer Millionen Exemplaren erschien (Oktober 2000). Der abschließende siebte Band der Serie, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, wurde 2007 veröffentlicht. Seine Startauflage betrug allein in der deutschsprachigen Ausgabe bei Carlsen drei Millionen Exemplare.

Die Harry Potter-Bücher wurden in 80 Sprachen übersetzt und haben sich bis heute weltweit über 500 Millionen Mal verkauft. Die Verkaufszahl der deutschsprachigen Ausgaben liegt derzeit bei über 34 Millionen Exemplaren. Von den deutschsprachigen Bänden der Schmuckausgabe in der farbenprächtigen Gestaltung von Jim Kay wurden bis heute 330.000 Exemplare verkauft.

Zwei Wiener Unternehmen für exzellente Lehrlingsausbildung ausgezeichnet

Bestens ausgebildete Lehrlinge bilden als Facharbeiter das Rückgrat vieler Wirtschaftsbranchen. Die Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien (WK Wien) zeichnete jüngst zwei Ausbildungsbetriebe aus, die mit großem Engagement als Lehrbetriebe den Berufsstand sichern. Die Preisträger sind in diesem Jahr der Paul Zsolnay Verlag und die Buchhandlung Elisabeth Glaeser-Mayer.

„Die Nachfrage nach einem Lehrberuf in der Buch- und Medienwirtschaft ist erfreulicherweise eindeutig vorhanden, der Beruf bietet vielseitige Chancen“, erläutert Georg Glöckler, Obmann Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft WK Wien. „Mit dem Wiener Ausbildungspreis zeichnen wir jene Mitgliedsfirmen der Fachgruppe aus, die sich in hervorragender Weise um die Lehrlingsausbildung in den Lehrberufen Buch- und Musikalienhandel, Buch- und Pressegroßhandel und Verlag verdient gemacht haben. Sie sichern so die Zukunft unseres Berufsstandes mit viel Engagement, Qualität und Kontinuität“, unterstreicht der Obmann.

Die Preisträger, die von einer Fachjury ausgewählt wurden, sind in diesem Jahr der Paul Zsolnay Verlag aus dem 4. Bezirk sowie die Buchhandlung Elisabeth Glaeser-Mayer aus dem 13. Bezirk.

Der Ausbildungspreis der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft der WK Wien wird jährlich vergeben. In diesem Jahr erhielten zwei Unternehmen die Auszeichnung, die mit einem Bildungscheck in der Höhe von je € 1.050,- dotiert ist, der von den Preisträgern für branchenspezifische Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwendet werden kann. Für den Paul Zsolnay Verlag übernahm Bettina Wörgötter in Vertretung von Herrn Herbert Ohrlinger den Ausbildungspreis entgegen, als Vertretung von Elisabeth Glaeser-Mayer nahm Beatrix Sixt die Auszeichnung entgegen, welche die Lehre auch selbst in der nun ausgezeichneten Buchhandlung absolvierte.

Bild:
Beatrix Sixt, Buchhandlung Glaeser-Mayer, Obmann Georg Glöckler und Bettina Wörgötter vom Paul Zsolnay Verlag bei der Überreichung des Ausbildungspreises der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft Wirtschaftskammer Wien.
(Copyright: Florian Wieser)

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