Tobias Moretti präsentierte in der Wagner’schen

Eine Buchpräsentation der besonderen Art, fand am Mittwoch, den 25. September in der Wagner’schen Universitätsbuchhandlung Innsbruck statt. Der bekannte Tiroler Autor Tobias Moretti präsentierte vor rund 260 Besuchern seine Neuinterpretation des Bühnenklassikers „Jedermann“. 2017 übernahm er die Titelrolle im „Jedermann“, dem jährlichen Höhepunkt der Salzburger Festspiele.

Für Moretti war die Übernahme der Titelrolle sowie die Übertragung des Stückes sehr reizvoll, aber auch eine Überwindung: Schließlich hatte er es mit einem der wichtigsten Stücke der Theaterwelt zu tun. Dazu bewogen, den Text teilweise zu überarbeiten, hat Moretti übrigens nicht in erster Linie der Text, sondern die Aufführungstradition. Dass sich Tobias Moretti an den Text gewagt hat, hat sich ausgezahlt: Die positiven Kritiken lobten die Inszenierung, die das Stück in die Gegenwart hole, und die „neue“ Figur des Jedermann, der den Menschen ähnlicher als jemals zuvor sei. Das Publikum in der Wagner’schen konnte dies nur bestätigen.

Tobias Moretti Präsentation www.fotoruth.at

Der Julius-Campe-Preis 2019 geht an Dr. Mara Delius

Der Julius-Campe-Preis, den der HOFFMANN UND CAMPE Verlag verleiht, geht in diesem Jahr an die Literaturkritikerin Dr. Mara Delius.

Die Auszeichnung gilt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich auf herausragende Weise literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste erworben haben. Der Preis ist mit 99 Flaschen edlen Weins und des bei HOFFMANN UND CAMPE erschienenen Faksimiles der »Französischen Zustände« Heinrich Heines dotiert.

Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am Freitag, den 18. Oktober 2019, im Grandhotel Hessischer Hof. Die Laudatio hält Prof. Dr. Peter Sloterdijk.

Tim Jung, Verleger von HOFFMANN UND CAMPE:
»Ein Zeitgenosse, Freund und Mitarbeiter hat dem großen Verleger von Heinrich Heine, Julius Campe, einst folgende Eigenschaften attestiert: ›eine ungemein scharfe Beobachtungsgabe‹ und ›einen selbstständig denkenden Geist, der alles Neue auf dem Felde der Literatur und Politik vorurtheilsfrei entgegen nahm.‹
Gut 150 Jahre nach Julius Campes Tod sind es genau diese Eigenschaften, die Mara Delius in ihrem Wirken für die Literatur und ihrer überzeugenden Vermittlung des Wertes des Lesens an sich in höchstem Maße auszeichnen.

Als Kritikerin von Rang beweist Mara Delius in ihren Beiträgen zur deutschen und internationalen Literatur in unseren heutigen bewegten Zeiten eine souveräne Sachlichkeit, inhaltliche Prägnanz und ein unbestechliches Erkenntnisinteresse. Darüber hinaus steht ihr Name für ein quicklebendiges modernes Feuilleton, das sich immer wieder dem Erwartbaren verweigert und damit vorbildhaft für Vielfalt steht. Mit ihrer zeitgemäßen und inspirierenden Ansprache einer großen Leserschaft sowie ihrer Vermittlung von Büchern als unverzichtbaren Garanten für Sinn, Wert und Substanz leistet Mara Delius einen entscheidenden Beitrag für den Erhalt einer auch in Zukunft demokratischen, aufgeklärten und informierten Gesellschaft.«

Mit dem Julius-Campe-Preis 2019 ehrt der HOFFMANN UND CAMPE Verlag Dr. Mara Delius für ihre Verdienste um die Literatur.

Die Preisträgerin Dr. Mara Delius,
geboren 1979, studierte in Großbritannien und an der Stanford University (USA), 2009 promovierte sie mit einer Arbeit über Geschichtsverständnis und Fotografie in zeitgenössischer deutscher Literatur am King’s College, London. Sie arbeitete zunächst als Mitarbeiterin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und englischer Zeitschriften, bevor sie ins Feuilleton der Welt wechselte. Seit 2017 leitet sie deren wöchentliche Literaturbeilage Die Literarische Welt.
Foto: Copyright Jakob Hoff

Der Laudator Prof. Dr. Peter Sloterdijk,
geboren 1947 in den Niederlanden, studierte in München und Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. Im Jahre 1976 promovierte Peter Sloterdijk zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918 – 1933. Zwischen 1978 und 1980 bereiste und besuchte Dr. Peter Sloterdijk den Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Von 2001 – 2015 war Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Der Preis
Der Preis ist benannt nach Julius Campe (1792 – 1867), der zu den größten Verlegern der deutschen Geschichte zählt. Als Entdecker von Heinrich Heine und als mutiger Förderer der Autoren des »Jungen Deutschlands« wurde er zum Inbegriff des idealistischen Verlegers, der literarische Entdeckungsfreude mit gesellschaftlichem Engagement vereint.

Die Julius-Campe-Preisträger der vergangenen Jahre waren:

  • 2018: Christian Petzold
  • 2017: Staatsministerin Prof. Monika Grütters
  • 2016: Das Netzwerk der Literaturhäuser
  • 2015: Denis Scheck
  • 2014: Buchhandlungskooperation 5 plus
  • 2013: Felicitas von Lovenberg
  • 2012: Petra Roth
  • 2011: Roger Willemsen
  • 2010: Elke Heidenreich
  • 2009: Elisabeth Niggemann
  • 2008: Wendelin Schmidt-Dengler (posthum)
  • 2007: Klaus Reichert
  • 2006: Michael Naumann
  • 2005: Jan Philipp Reemtsma
  • 2004: Joachim Kaiser
  • 2003: Heinrich Detering
  • 2002: Martin Walser

Rachel Khoo kommt im November nach Wien

Am Donnerstag, 7. November 2019, kommt Rachel Khoo zur Signierstunde nach Wien zu Thalia auf die Mariahilfer Straße 99.
Zeit: 17:30-19:00 Uhr. Eintritt frei.

Sie präsentiert ihr bei Dorling Kindersley erschienenes Kochbuch: Schweden in meiner Küche.

Zum Buch:

Genießen wie in Schweden – mit the one and only: Rachel Khoo! In ihrem schwedischen Schmankerlsammlung verpackt der sympathische Shootingstar der Kochbuchszene das spezielle Feeling der skandinavischen Küche in fabelhafte Gerichte. Lerne bei uns Rachel Khoo persönlich kennen und lass Dir Dein Exemplar signieren. Selfies? Eh klar. Ob Fleischbällchen, Blaubeersuppe oder Taco-Pizza: Das wird – wie man auf schwedisch-wienerisch so sagt – einfach nur ur utsökt!

Felix Dvorak präsentierte im Schreiberhaus in Neustift

Wenn Felix Dvorak zur Präsentation seines neuen Buches ins Schreiberhaus nach Neustift lädt, kommen viele Kolleginnen und Kollegen aus der schauspielenden Zunft – das ist nicht weiter erstaunlich. Dass er aber bei seiner launigen Vorstellungsrunde auch eine ganze Reihe von Ärzten – vom Urologen bis zum Gynäkologen, Klilnikchefs und Allgemeinmediziner – vorstellen konnte, sorgte für große Heiterkeit.

Wie überhaupt der Abend zum Titel des Buches Himmelhoch jauchzend und niemals betrübt – Aus dem Leben eines Komödianten gepasst hat – es war sehr vergnüglich.

Unter den Gästen waren neben der Familie von Felix Dvorak auch Künstler wie Michael Duregger, Mercedes Echerer, Daniela Fally, Ilonka Szép, Peter Rapp, Susanne Michel, Friedrich Schwardtmann  und viele andere mehr.

2019, Ueberreuter
208 Seiten mit Bildteil
978-3-8000-7739-7
€ (A) 22,95

 

Von Wuchteln und Weltuntergang

Am 23. September präsentierte Kabarettist und Schauspieler Joesi Prokopetz sein neues Buch »Alltag ist nicht ein Tag im All« im kleinen, aber feinen Theater am Alsergrund. Hier gab der Autor und Teilzeit-Querulant erste satirische Kostproben aus dem Inhalt zum Besten: So erfuhr das von Lachanfällen erfasste Publikum unter anderem, dass der Sonntag das kleine wöchentliche Weihnachten darstellt: Der Tag ist für gewöhnlich der Familie vorbehalten und geht meist nicht ohne Zerwürfnisse oder Attacken vonstatten. Schlagzeilen wie »Mann würgt Frau im Affekt bei Kuchen und Kaffee. Schwiegertochter kann das schlimmste verhindern« sind daher nach Sonntagen keine Überraschung. Mitgelacht haben Freddy Gigele, Thomas Rabitsch, Lotte Ingrisch, Rudi Nemeczek, Magic Christian und viele mehr.
Foto: Copyright Markus Spitzauer

www.amalthea.at

 

Der Kinderbuchsalon war in Wien zu Gast

Die Kinderbuchverleger Ralf Rebscher (Magellan), Sebastian Zembol (Mixtvision) und Herwig Bitsche (NordSüd) haben Buchhändlerinnen und Buchhändler zu einem Kinderbuchsalon eingeladen. Nach Stationen in Hamburg, München, Zürich, Berlin und Stuttgart traten die Verleger Ende September im Café Landtmann in Wien vor einem interessierten Publikum auf.

Die drei erfahrenen Buchmacher zeigten drei sehr unterschiedliche Ansätze bei der Programmgestaltung ihrer Verlage. Magellan hat sich in den fünf Jahren seines Bestehens als erfolgreicher Anbieter eines breiten Spektrums von Kinder- und Jugendbüchern etabliert. Bei Mixtvision steht das gedruckte Buch im Zentrum ohne den Brückenschlag zu neuen Medien außer Acht zu lassen. Und NordSüd verfolgt beharrlich die Konzentration auf illustrierte und gedruckte Bilderbücher. Alle drei Verlage setzen auf anspruchsvolle und hochwertige Kinderbücher und vertreten nachhaltige Werte.

Die rund 20 Buchhändler aus Wien bekamen einen Einblick in die Gedankenwelt von drei unabhängigen Kinderbuchverlagen. Am Ende der Präsentation gab es noch eine lebhafte Diskussion über aktuelle Themen in der Buchbranche. Die anregenden Gespräche, das spätsommerliche Wetter und die angenehme Atmosphäre im Café Landtmann und eine Büchertasche mit aktuellen Neuerscheinungen machten den Nachmittag im Kaffeehaus zu einer informativen und kurzweiligen Veranstaltung.

Das größte Krimifestival Österreichs wächst weiter!

Die ersten beiden Krimifeste in Tirol waren ein riesengroßer Erfolg, 2018 wurden über 3.700 Besucher verzeichnet. Die Initiatoren (siehe Foto, Copyright: www.fotowerk-aichner.at), Bestseller-Autor Bernhard Aichner und Haymon-Verleger Markus Hatzer, waren überglücklich über die positive Resonanz. Umso größer ist die Freude darüber, dass sie das Krimifest nun auch in andere Bundesländer bringen.

Mit dem Krimifest am Wörthersee und dem Krimifest bei Thalia stehen heuer nämlich auch Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien ganz im Zeichen des Kriminalromans. Das Herzblut, das Aichner und Hatzer in ihr Lesefestival stecken, zahlt sich aus: Sie konnten mit Wörthersee Tourismus und Thalia die perfekten starken Partner gewinnen, um noch mehr Österreicherinnen und Österreicher zu erreichen.

Einmal mehr gilt das Motto „Literatur zum Anfassen“, einmal mehr gibt es Raum für viele schöne Begegnungen. Nationale und internationale Publikumslieblinge wie Herbert Dutzler, Håkan Nesser, Tatjana Kruse, Kurt Palm, Christine Brand, Joe Fischler, Katrine Engberg, Arne Dahl, Charlotte Link, Veit Heinichen, Ursula Poznanski  und viele andere stehen auf dem Programm. Die „Tatorte“ der Lesungen sind dabei ebenso abwechslungsreich wie die Auswahl der Autoren: Von Signierstunden über Workshops und Frühstückslesungen bis hin zu verschiedensten abendlichen Events – die Vielfalt des Kriminalromans spiegelt sich nicht nur in den Texten, sondern auch in den Veranstaltungsformaten wider.

Um sich die Wartezeit zu verkürzen, kann man sich ab sofort unter www.krimifest.at/insider-werden anmelden und zum Krimifest-Insider werden. Das ist kostenlos und bietet viele Vorteile, zum Beispiel, als Erster über Lesungen informiert werden, Verlosungen von Tickets und Buchpaketen und das Mitvoten um den Österreichischen Krimipreis.

Apropos Preis: Dass die Krimibegeisterung sich durch alle Altersgruppen zieht, zeigt einmal mehr der Raiffeisen Jugend-Krimipreis, der im Rahmen der großen Tiroler Eröffnungsfeier verliehen wird. Außerdem stiften dieses Jahr die Swarovski Kristallwelten den Österreichischen Krimipreis, mit dem nun bereits zum dritten Mal ein deutschsprachiger Autor oder eine deutschsprachige Autorin gewürdigt wird. Mit dem Krimifest-Aufenthaltsstipendium unterstützt die Tiroler Tageszeitung in diesem Jahr die Autorin Christine Brand in ihrem Schaffen.

http://krimifest.at/

BUCHVERRÜCKT – einen ganzen Tag lang! Am 11. Oktober wird gefeiert.

Tyrolia Innsbruck feiert 100 Jahre Seite an Seite

Freitag, 11. Oktober 2019, 9.00 – 01.00 Uhr
Tyrolia Buch-Papier Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 15 

Die ausführliche Programm-Übersicht geibt es unter https://www.tyrolia.at/100/programm

Einige Highlights …

Am Eingang begrüßt ein „Walk of Fame“ – Sterne erzählen, welche prominenten Gäste schon in der Tyrolia gelesen haben …

9.00: Hausherr Christoph Schmiemer begrüßt und Bürgermeister Georg Willi eröffnet den Tag mit einem LITERARISCHEN FRÜH-STÜCK
Kurze Grußworte des Tyrolia Vorstands, Lesung mit Percussionist Andreas Schiffer, Kaffee und Gebäck

11.00 – 21.00: TYROLIA-ESCAPEGAME
Eine Rätseltour durch die Buchhandlung für Gruppen bis 6 Personen

13.00: TYROLIA-GEBURTSTAGSTORTE von Mann backt-Blogger Marian Moschen
Kostprobe von der Jubiläums-Motivtorte und dem neuen Motivtortenbuch bei einem Glas Sekt

14.30 -18.00: KINDERPROGRAMM etwa mit Taschenlampenlesung oder Kreativstation

18.00: BUCHPRÄSENTATION „Die Maria-Theresienstraße“ von Gertraud Zeindl
Die Geschichte der Innsbrucker Prachtstraße, musikalisch begleitet von den Hl. Drei Kings

19.00 – 22.00: Hochkarätige Open Stage 
Mit Kabaretist MARKUS KOSCHUH, einem PUB-QUIZ und den Poetry Slammern MARTIN FRITZ und RAMONA POHN

23.00 – 01.00: EVENTCASINO und MITTERNACHTSSUPPE
Black Jack, Roulette oder Poker spielen um Sachpreise und die Nacht kulinarisch ausklingen lassen

Unter allen „Glückwünschern“ der Tyrolia wird ein exklusiver KINO-ABEND IM COUCH-SAAL des Metropol-Kinos verlost

Erstpräsentation Eva Rossmann – Heißzeit 51

Die erfolgreiche Autorin Eva Rossmann stellte ihren mittlerweile 20. Mira-Valensky-Krimi HEISSZEIT 51, erschienen bei Folio, im magdas Hotel in Wien vor. Im Mittelpunkt ihres neuen Buches stehen die hochaktuellen Themen Klimaschutz und Populismus: Journalistin Mira Valensky geht dem geheimnisvollen Mord an der Klimaschutzaktivistin Julia, Anführerin einer Umweltbewegung, nach, und stößt dabei auf deren größten Sponsor, der nicht nur umweltfreundliche Geschäfte betreibt.

Nach der Einleitung von Verleger Ludwig Paulmichl und einem Gespräch der Autorin mit Monika Langthaler, Direktorin des Kooperationspartner R20 Austrian World Summit, und dem Schauspieler Erwin Steinhauer, las Eva Rossmann einige spannende Ausschnitte ihres neuen Buches.

Programmpräsentation der BUCH WIEN 19

BUCH WIEN 19: Eröffnungsrede durch Armin Thurnher / 575 AutorInnen / 511 Veranstaltungen / 385 Aussteller / 36 Locations in Wien / 9 Locations in den Bundesländern / 25 Nationen / 9 Messebühnen / 12.000 m² Fläche / 6.-10. November

Zum zwölften Mal präsentiert die BUCH WIEN, Österreichs größtes und bekanntestes Buchfestival, alles zu den Themen Lesen und Literatur für alle Altersklassen. Auf neun Messebühnen (Messe Wien, Halle D) und an zahlreichen Locations in der ganzen Stadt wird das Buch in all seinen Facetten gefeiert.

> www.buchwien.at

„Die Funktion von AutorInnen als Contentlieferanten und Büchern als intellektuelle Hardware in einer digitalisierten und globalisierten Welt war nie wichtiger als heute. Auf der BUCH WIEN 19 zeigt sich das durch noch mehr ausstellende Verlage, namhafte AutorInnen, hunderte Veranstaltungen und sicherlich auch mehr BesucherInnen als jemals zuvor. Wir freuen uns auf das größte Bücherfest Österreichs als starkes Lebenszeichen der Literatur und der gesamten Bücherbranche.“, so Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels

Aussteller- und Programmzuwachs

Auch dieses Jahr ist die BUCH WIEN wieder ein Stück über sich hinausgewachsen. 385 Aussteller aus 15 Nationen und 575 AutorInnen und Mitwirkende – mehr als je zuvor – machen mit insgesamt 511 Lesungen, Diskussionen und Performances (zum Vergleich: 2018 waren es 425 Veranstaltungen) die BUCH WIEN 19 zum Herbsthighlight und zum Pflichtbesuch für alle BuchliebhaberInnen. Auch heuer gibt es wieder zahlreiche Programmpunkte für Kinder und Jugendliche.

Die Auftakt-Highlights bilden die beliebte „Lange Nacht der Bücher“ am 6. November und tags darauf der Auftritt der GewinnerInnen des diesjährigen Österreichischen Buchpreises sowie des Debütpreises auf der BUCH WIEN 19. Deborah Sengl ist mit ihrer Ausstellung „Die letzten Tage der Menschheit“ ebenfalls auf der Messe vertreten.

„Wir haben uns in diesem Jahr besonders ins Zeug gelegt, ein vielfältiges und aufregendes Programm auf die Beine zu stellen. Warum wir uns so angestrengt haben? Weil wir an die Macht des demokratischen Diskurses glauben. Und weil wir uns sicher sind, dass vielschichtige Romane, phantasievolle Kinderbücher und klug argumentierende Sachbücher die Welt zu einem besseren und, ja, zivilisierteren Ort machen.“, so Programmdirektor Günter Kaindlstorfer.

Die Messebuchhandlung übernimmt Thalia zum dritten Mal, ebenso wie den Vorverkauf der Tickets. Diese können ab sofort österreichweit in allen Thalia-Buchhandlungen erstanden werden und zusätzlich in ausgewählten Buchhandlungen in den Bundesländern.

Das Programm finden Sie auf: www.buchwien.at

Matthias Strolz präsentierte bei Thalia W3

Großen Andrang und viel Applaus gab es bei der Erstpräsentation von Matthias Strolz aktuellem Buch „Sei Pilot deines Lebens“ (Brandstätter Verlag) bei Thalia Wien-Mitte W3 am 4. September.

An die 500 Interessierte und Fans kamen zur Buch-Premiere, darunter Life-Ball-Gründer Gery Kessler sowie die Ex-Politikerin Heide Schmidt. Verleger Nikolaus Brandstätter nannte Matthias Strolz in seinen Eröffnungsworten einen „mutigen und mutmachenden Autor“, dieser begrüßte sein Publikum gut gelaunt zur „Pilot/innen-Hauptversammlung“. Jeder könne „Pilot seines Lebens sein“, davon ist Strolz überzeugt und gibt gleichzeitig zu, dass der Weg dorthin nicht immer einfach ist. Denn: „Auch Gurus haben Angst.“ Für den erfolgreichen Parteichef selbst war der völlige Ausstieg aus der Politik eine Wende, die nicht immer reibungslos verlief. Mit „Sei Pilot deines Lebens“ hat er ein ebenso offenherziges wie persönliches Buch geschrieben und präsentierte daraus – gewohnt wortwitzig und kurzweilig – sein 5-Schritte-Modell zur persönlichen Entfaltung. Wie kann und will ich leben? Was ist jetzt richtig für mich? Und wie werde ich glücklich und zufrieden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich sein Buch – und findet Antworten, die Mut machen sollen. „Jeder hier ist einzigartig!“ bestärkte Matthias Strolz sein Premierenpublikum und alle, die Veränderung in ihrem Leben aktiv gestalten wollen. Viele ließen sich das bei Thalia gleich von ihm persönlich in ihren Buchexemplaren festhalten.

Buch: „Sei Pilot deines Lebens. 5 Schritte zur persönlichen Entfaltung“

Matthias Strolz erhebt wieder seine Stimme. Dieses Mal als Autor. Seine Erfolgsgeschichte umschließt so einige Kapitel: sei es als Ehrenamtlicher, Unternehmer oder Politiker. Bis zu seinem – für die Öffentlichkeit unerwarteten – Ausscheiden aus der Spitzenpolitik prägte er die politische Debatte in Österreich als eine der pointiertesten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wesentlich mit. Für ihn selbst war der Umstieg am Höhepunkt seines Erfolgs eine bewusste Entscheidung und ein stimmiger Schritt. Als langjähriger Change-Berater und Leadership-Coach ist er Experte für berufliche und persönliche Neuerfindung sowie für die Gestaltung von Veränderungsprozessen.

„Die Zukunft ist ein Raum, den wir selbst mit erschaffen“, sagt Strolz. Sein erstes Buch nach der persönlichen Wende trägt den Titel „Sei Pilot deines Lebens. 5 Schritte zur persönlichen Entfaltung“ und ist all jenen gewidmet, die ihr Leben aktiv gestalten wollen. Mit den „High Five der persönlichen Entfaltung“ präsentiert er ein Modell, das in der persönlichen Neuerfindung unterstützt. Er berichtet von vielen Begegnungen, verbindet sich mit weisen Beobachtern und großen Denkerinnen der Menschheitsgeschichte und erzählt von seinen eigenen Veränderungsreisen – seinen Ängsten und Freuden, seiner Verletzlichkeit, seinem Reifen.

 

 

 

 

 

 

ISBN 978-3-7106-0365-5, Format 13,5 x 21 cm / Seiten 176 / Hardcover mit Schutzumschlag / € 22,00

Weitere Buchpräsentationstermine mit Matthias Strolz:

Montag, 09.09. um 19.00 Uhr, Thalia Linz
Montag, 23.09. um 19.00 Uhr, BH Heyn Klagenfurt
Dienstag, 24.09. um 19.30 Uhr, BH Moser Graz
Dienstag, 01.10. um 20.00 Uhr, Stadtbibliothek Salzburg
Montag, 07.10. um 19.00 Uhr, BH Seeseiten Wien
Montag, 14.10. um 19.00 Uhr, Bücherei Liesing
Dienstag, 05.11. um 19.00 Uhr, BH Stark Gmünd Niederösterreich
Sonntag, 10.11. um 10.30 Uhr, Buch Wien

Romy Hausmann gewinnt den CRIME COLOGNE Award 2019 mit »Liebes Kind« (dtv)

Foto: v.l.n.r. Mike Altwicker (Juryvorsitz), Marc Raabe (Jury), Alex Beer, Birgitt Schippers (Jury), Romy Hausmann, Petra Pluwatsch (Jury), Johannes Groschupf, Martin von Arndt // Copyright Ingo Winkelströter

Die Veranstalter gratulieren Romy Hausmann herzlich zum Gewinn des CRIME COLOGNE Awards 2019, der gestern Abend auf der feierlichen Eröffnungsgala in Köln übergeben wurde.

Nominiert waren Martin von Arndt mit »Sojus« (Ars Vivendi Verlag), Alex Beer mit »Der dunkle Bote« (Limes Verlag), Johannes Groschupf mit »Berlin Prepper« (Suhrkamp Verlag) und Romy Hausmann mit »Liebes Kind (dtv Verlag). Für die Vergabe des Preises war eine fünfköpfige Jury verantwortlich, bestehend aus Mike Altwicker (Vorsitz), Petra Pluwatsch, Marc Raabe, Birgitt Schippers und Margarete von Schwarzkopf.

Die Jury begründet ihre Auswahl folgendermaßen:

»Die Qualität von Romy Hausmanns Debüt zeigt sich bereits im ersten Satz. Hier zeigt sich ein großes Gespür für die Dramaturgie des Textes, über den sie bis zur letzten Seite die Kontrolle behält. Dabei ist die gewählte Struktur der drei Perspektiven ein grandioser Schachzug, um den Leser immer wieder in andere Richtungen zu lenken und mit neuen Spekulationen auf seinem Irrweg zurückzulassen. Überzeugend auch die Idee, die Geschichte mit ihrem vermeintlichen Ende beginnen zu lassen. Romy Hausmann hat sich mit ihrem ersten Roman sofort einen Platz unter den großen Nachwuchsautoren der deutschsprachigen Krimizunft gesichert.«

 

 

Deutscher Buchpreis 2019: Die sechs Finalisten

Die Jury hat die sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019 ausgewählt:

  • Raphaela Edelbauer, Das flüssige Land (Klett-Cotta, August 2019)
  • Miku Sophie Kühmel, Kintsugi (S. Fischer, August 2019)
  • Tonio Schachinger, Nicht wie ihr (Kremayr & Scheriau, August 2019)
  • Norbert Scheuer, Winterbienen (C.H.Beck, Juli 2019)
  • Saša Staniši?, Herkunft (Luchterhand, März 2019)
  • Jackie Thomae, Brüder (Hanser Berlin, August 2019)

Jörg Magenau (freier Literaturkritiker), Sprecher der Jury des Deutschen Buchpreises 2019, zur Auswahl:

„Die Shortlist bietet sechs herausragende Fundstücke, sechs Romane, die formal und stilistisch und in ihrer Klangfarbe unterschiedlicher nicht sein könnten, und die doch ein großes Thema eint: In allen geht es um familiäre Zusammenhänge, um den Ort in der globalen Welt, von dem aus das eigene Dasein zu begreifen ist. Dass dabei vor allem die Identität des Mannes problematisch geworden ist, beschreiben sie mal aus weiblicher, mal aus männlicher Perspektive. Vielleicht hat der Generationenwechsel, der sich mit drei Debüts im Finale andeutet, damit zu tun, dass die Jüngeren bei diesen Themen schärfer hinschauen. Die Jury war geeint in Leselust und konstruktivem Streit. Wir hoffen, dass es auch allen anderen Leserinnen und Lesern so gehen wird.“

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 203 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2018 und dem 17. September 2019 erschienen sind.

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2019 gehören neben Jörg Magenau an: Petra Hartlieb (Hartliebs Bücher, Wien), Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt am Main), Björn Lauer (Hugendubel Frankfurt), Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin) und Margarete von Schwarzkopf (Autorin und Literaturkritikerin).

Mit dem Deutschen Buchpreis 2019 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Die Preisverleihung findet am 14. Oktober 2019 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt.

Unter dem Hashtag #buchpreisbloggen stellen darüber hinaus 20 Literaturbloggerinnen und -blogger die nominierten Titel 2019 vor. Die Rezensionen werden unter www.deutscher-buchpreis-blog.de veröffentlicht und über die Social-Media-Kanäle des Deutschen Buchpreises geteilt.

Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis lautet: #dbp19

 

Dritte Blogbuster-Staffel mit Eichborn Verlag

Der Blogbuster-Preis startet auf der Frankfurter Buchmesse 2019 in die dritte Runde. Jedes Mal ist ein anderer Partnerverlag beteiligt: Nach 2017 mit Klett-Cotta/Tropen und 2018 mit Kein & Aber ist beim Blogbuster-Preis 2020 der Eichborn Verlag mit an Bord, der diesmal den Siegertitel veröffentlicht.

Foto: © Eichborn Verlag / (von links nach rechts Uwe Kalkowski (Produktmanager), Friederike Achilles (Lektorin), Dominique Pleimling (Programmleiter).

Von den ersten beiden Staffeln des von Literaturblogger Tobias Nazemi und seiner PR-Agentur Brandrevier initiierten Blogbuster-Preises haben nicht nur die beiden Gewinner profitiert – insgesamt sind acht Titel in verschiedenen Verlagen untergekommen.

Dominique Pleimling, Eichborn-Programmleiter, ist von dieser Quote beeindruckt:

„Uns gefällt die ungewöhnliche Herangehensweise des Blogbuster-Wettbewerbs, der sich als frisches Format der literarischen Talentsuche etabliert hat. Wir sind jetzt schon gespannt auf die Longlist, die uns die beteiligten Blogs präsentieren werden.“

Der Startschuss für die dritte Staffel erfolgt am 17. Oktober 2019 um 12.30 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse im Frankfurt Pavilion. Ab diesem Zeitpunkt können bis zum 31. Dezember 2019 unveröffentlichte Romanmanuskripte eingereicht werden.

Das bewährte Procedere: Es gibt eine Bloggerjury und eine Fachjury. Bei den zehn beteiligten Blogs der Bloggerjury können Autorinnen und Autoren unveröffentlichte Romanmanuskripte einreichen. Diese werden gesichtet, danach wählt jeder Blog ein Manuskript in die Longlist. Die Fachjury kuratiert eine Shortlist aus drei Manuskripten und wählt daraus den Siegertitel. Dieser wird dann bei Eichborn veröffentlicht.

Mitglieder der prominent besetzten Fachjury sind Literaturagentin Elisabeth Ruge, Autorin Alexa Hennig von Lange, Literaturkritiker Knut Cordsen, Eichborn-Programmleiter Dominique Pleimling und Literaturbloggerin Alexandra Stiller.

Die Bloggerinnen und Blogger der Bloggerjury sind Isabella Caldart (novellieren), Karolin Hagendorf (Fiktion fetzt), Stefan Härtel (Bookster HRO), Romy Henze (Travel Without Moving), Constanze Matthes (Zeichen & Zeiten), Booktuberin Sophie Palme (Sophie VerStand), Marc Richter (Lesen macht glücklich), Anne Sauer (Fuxbooks), Julia Schmitz (Fräulein Julia) und Andrea Schuster (Lesen… in vollen Zügen)

Alle Informationen zu Teilnahmebedingungen, Ablauf und Terminen: blogbuster-preis.de

Großes Finale zum AK-Literaturpreis 2019: Preisverleihung und Publikumsvoting am 4. Oktober in Linz

Die Arbeiterkammer Oberösterreich vergibt zum zweiten Mal den AK-Literaturpreis. Anknüpfend an den Max-von-der-Grün-Preis und den Buch.Preis werden unveröffentlichte literarische Texte prämiert, die sich kritisch mit Themen der Arbeitswelt und aktuellen gesellschaftlichen Brennpunkten auseinandersetzen. Der AK-Literaturpreis ist mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die Shortlist steht. Am 4. Oktober werden die fünf Nominierten im AK-Bildungshaus Jägermayrhof in Linz um den Publikumspreis lesen.

Im Frühjahr 2019 hat die AK erneut ihren Literaturpreis ausgeschrieben, es wurden insgesamt 134 Texte eingereicht. Aus diesen hat die Expertenjury die fünf Besten ausgewählt, folgende Autorinnen und Autoren sind damit für den AK-Literaturpreis 2019 nominiert:

  • Dimitré Dinev – „Das bloße Berufsleben von Boubakar Balinda“
  • Nava Ebrahimi – „Die Rückkehr der Angst“ (Romanauszug)
  • Sandra Gugic – „Zorn und Stille“ (Romanauszug)
  • Marie Luise Lehner – „Anna. Mindestsicherung.“
  • Isabella Straub – „Das Zweitbeste, das mir je passiert ist“

Die Nominierten werden am Freitag, 4. Oktober, ab 17:30 Uhr, im AK-Bildungshaus Jägermayrhof, Römerstraße 98, 4020 Linz, um den Publikumspreis lesen. So kommen auch die Besucherinnen und Besucher voll auf ihre literarischen Kosten. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer: „Die hervorragenden Texte der nominierten Autorinnen und Autoren wollen wir dem Publikum nicht vorenthalten. An diesem Abend bekommt die Literatur der Arbeitswelt wieder den Stellenwert, den sie verdient.“

Die Reihenfolge der Lesungen am Abend der Verleihung wird ausgelost. Danach wählt das Publikum seine Favoritin/seinen Favoriten. Nach der Stimmenauszählung und einer kurzen Pause wird es um etwa 21 Uhr spannend: Die Gewinnerin/Der Gewinner des Hauptpreises, der mit 7.500 Euro dotiert ist, wird inklusive Jurybegründung verkündet – gefolgt vom Publikumspreis, der mit 2.500 Euro dotiert ist. Nach der feierlichen Verleihung der Preise lädt die Arbeiterkammer zum Austausch beim Buffet.

Durch das Programm führt der Schriftsteller und Ö1-Kulturredakteur Wolfgang Popp. Für die musikalische Umrahmung sorgt „VICTHAMIN“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: beim AK-Kulturteam unter der Telefonnummer 050/6906-2627 oder per Mail unter ticket@akooe.at .

 

Österreichischer Buchpreis 2019 – 13 Titel nominiert

Die nominierten Titel für den Österreichischen Buchpreis stehen fest: Zehn Bücher wurden für die Longlist sowie drei Romane für die Shortlist des Debütpreises ausgewählt.

Wien (OTS) – Seit Ausschreibungsbeginn haben die fünf Jurymitglieder insgesamt 140 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke gesichtet, die zwischen dem 10. Oktober 2018 und dem 8. Oktober 2019 erschienen sind bzw. noch erscheinen werden.

Die für den Österreichischen Buchpreis nominierten Titel (in alphabetischer Reihenfolge):

 

  • Harald Darer: Blaumann (Picus)
  • Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land (Klett-Cotta)
  • Karl-Markus Gauß: Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer (Zsolnay)
  • Norbert Gstrein: Als ich jung war (Carl Hanser)
  • Florjan Lipuš: Schotter (Jung und Jung)
  • Sophie Reyer: Mutter brennt (edition keiper)
  • Gerhard Roth: Die Hölle ist leer – die Teufel sind alle hier (S. Fischer)
  • Clemens J. Setz: Der Trost runder Dinge (Suhrkamp)
  • Marlene Streeruwitz: Flammenwand (S. Fischer)
  • Ivna Žic: Die Nachkommende (Matthes & Seitz Berlin)

 

Die für den Debütpreis nominierten Titel (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Marko Dini?: Die guten Tage (Zsolnay)
  • Angela Lehner: Vater unser (Hanser Berlin)
  • Tanja Raich: Jesolo (Blessing)

Alexander Schallenberg, Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien:

„Zehn außergewöhnliche Bücher und drei herausragende Debüts gehen ins Rennen um den Österreichischen Buchpreis bzw. den Buchpreis Debüt des Jahres 2019 – zwei Preise, die bei Autorinnen und Autoren, Verlegerinnen und Verlegern sowie den Leserinnen und Lesern hoch im Kurs stehen und bei den Medien und beim Buchhandel besonders starke Beachtung finden. Auch wenn es am Tag der Preisverleihung nur jeweils einen Gewinner geben wird, so profitiert doch die gesamte österreichische Gegenwartsliteratur von diesem Preis, weil es ihm gelingt, in unserer extrem schnelllebigen Zeit die Aufmerksamkeit für Literatur zu erhöhen und ihr eine breite Öffentlichkeit zu verschaffen.“

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels:

„Mit der Longlist und der Shortlist Debüt lädt der Österreichische Buchpreis alle Leserinnen und Leser ein, in die facettenreiche Welt der Österreichischen Gegenwartsliteratur einzutauchen. Auch in der vierten Ausgabe stehen wieder spannende, hochkarätige Autorinnen und Autoren mit ihren aktuellen Büchern im Mittelpunkt. Jedes ist es wert entdeckt und gelesen zu werden. Wir freuen uns auf einen starken Wettbewerb.“

Die Jury 2019 setzt sich aus Pia Janke (Germanistin), Robert Renk (Buchhändler, Wagner`sche Universitätsbuchhandlung), Christian Schacherreiter (Literaturkritiker), Anne-Catherine Simon (Journalistin, Die Presse) und Uwe Wittstock (Literaturkritiker) zusammen.

Bekanntgabe der Buchpreis-Shortlist am 8. Oktober

In einem weiteren Schritt wählt die Jury aus den Titeln der Longlist fünf Titel für die Shortlist des Österreichischen Buchpreises aus, die am 8. Oktober 2019 veröffentlicht wird. Preisverleihung im Rahmen der BUCH WIEN 19 am 4. November. Erst am Abend der Preisverleihung am 4. November 2019 erfahren die fünf AutorInnen der Shortlist sowie die drei AutorInnen der Debütpreis-Shortlist, wem der Österreichische Buchpreis und der Debütpreis zuerkannt werden. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger erhält 20.000 Euro; die vier anderen FinalistInnen jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Debütpreis-FinalistInnen bekommen ebenfalls 2.500 Euro. Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien ausgerichtet.

AK Präsidentin Renate Anderl:

„Mit Büchern können wir in neue, spannende Welten eintauchen. Mit dem Österreichischen Buchpreis ist es gelungen, die Vielfalt und den Reichtum der österreichischen Literatur sichtbar zu machen. Der kulturelle Auftrag der AK ist im AK Gesetz festgeschrieben – Kultur ermöglichen und fördern und unseren Mitgliedern zugänglich machen. Dazu passt unsere Förderung für angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller sehr gut, damit sie leichter einen Schritt in den heimischen Büchermarkt setzen können und diesen bereichern.“

Lisa Herzog erhält Tractatus-Essaypreis 2019 des Philosophicum Lech

Der vom Philosophicum Lech vergebene Essaypreis „Tractatus“ geht in diesem Jahr an die Philosophin und Ökonomin Lisa Herzog. Sie wird für ihr bei Hanser Berlin erschienenes Buch Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf ausgezeichnet. Dies teilt der Verein Philosophicum Lech heute mit.

Die Preisverleihung findet am Freitag, den 27. September 2019 im Rahmen des 23. Philosophicum Lech zum Thema „Die Werte der Wenigen. Eliten und Demokratie“ statt.

Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„Die Philosophin Lisa Herzog nimmt sich in ihrem Buch der Bedeutung der Arbeit im digitalen Zeitalter an. Sie zeigt überzeugend auf, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dieser sozialen Grundkategorie weder den Unkenrufen Glauben schenken darf, dass uns die Arbeit ausgehe, weil die Roboter sie uns wegnähmen, noch den Lockrufen aufsitzen, die vom goldenen Zeitalter erzählen, in dem niemand mehr arbeiten muss. Denn Arbeit ist weit mehr als Lohnerwerb. Arbeit kann Sinn stiften, Respekt verschaffen, Zugehörigkeit vermitteln und ist damit zutiefst menschlich. Die so verstandene Arbeit will Lisa Herzog retten. Dabei erinnert die Philosophin subkutan an etwas, was wir eigentlich wissen und dennoch gern verdrängen: Dass unsere Zukunft weder Verheißung noch Verhängnis ist, sondern ein Gestaltungsspielraum, den es jetzt einzurichten gilt.“

Lisa Herzog, 1983 geboren, ist seit 2016 Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik der Technischen Universität München. Sie arbeitet u. a. zu ökonomischer Gerechtigkeit, Ethik in Organisationen und Wirtschaftsdemokratie.

Der Tractatus wird vom jährlich in Lech (Vorarlberg) stattfindenden philosophischen Symposium Philosophicum Lech ausgelobt. Er zeichnet herausragende deutschsprachige Publikationen aus, die zentrale Fragen der Zeit in Form eines Essays oder essayistisch orientierten Sachbuchs philosophisch ambitioniert und dabei allgemeinverständlich diskutieren.

Der Preis ist mit 25.000€ dotiert und wird von einer dreiköpfigen Jury unter Vorsitz von Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, vergeben. Der Jury gehörten in diesem Jahr die Philosophin Barbara Bleisch, der Autor und Journalist Thomas Vašek und der ehemalige Verleger Michael Krüger an. Bisherige Preisträger des seit 2009 jährlich vergebenen Tractatus waren u.a. Thomas Bauer, Ralf Konersmann, Hartmut Rosa und Peter Bieri.

Linde Verlag in neuem Gewand

Linde Verlag präsentiert neuen Markenauftritt und digitale Innovationen vor exklusivem Kundenkreis auf der Summerstage Wien

Wien (OTS) – „Steuern. Wirtschaft. Recht. Am Punkt.“ – Mit dem neuen Brand-Slogan begrüßte der Linde Verlag am 03.09.2019 einen exklusiven Kundenkreis zur Präsentation des neuen Markenauftritts auf der Summerstage Wien. Mag. Klaus Kornherr, Geschäftsführer des Linde Verlags:

Mit großer Begeisterung haben wir in den vergangenen Monaten in enger Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Wien Nord + NOW daran gearbeitet, das Angebot für unsere Kunden weiterzuentwickeln und den neuen Markenauftritt zu kreieren. Unser Fokus liegt seit bald 100 Jahren darauf, den Kunden immer und überall den aktuellsten und relevantesten Content für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Unsere neuen Features unterstützen unsere Kunden in der digitalisierten Arbeitswelt und bringen alle Inhalte auf den Punkt

Aus Lindeonline wird Linde Digital

Die erfolgreiche Online-Datenbank des Linde Verlags heißt ab sofort „Linde Digital“ und präsentiert sich mit neuen Features und gewohnter inhaltlicher Stärke. Die neue Expertensuche – Smart Rank – unterstützt im Arbeitsalltag mit den besten Suchergebnissen. Per Single Sign-on können sich Kunden einmalig für alle Portale des Linde Verlags anmelden. Die Oberfläche erstrahlt im neuen Design und bietet eine verbesserte Übersichtlichkeit. Zudem bleiben User mittels personalisiertem Alert-Service immer und überall auf dem aktuellsten Stand.

Gordan Gajski, Leiter Digitale Medien, kündigte für die kommenden Monate weitere Highlights an:

Wir verfolgen intensiv den Ausbau unserer Legal- und Tax Tech Strategie und werden noch in diesem Jahr mit mehreren technologischen Lösungen im Bereich Blockchain und Digital Assets für den Einsatz im Steuer-, Wirtschafts- und Rechtsbereich in den Markt gehen.

Auch das 2017 gestartete Linde Media Portal wird in Kürze mit zahlreichen neuen Funktionen ausgestattet, die am gestrigen Abend angekündigt wurden.

Foto: im Bild v.l.n.r.: Mag. Klaus Kornherr (Geschäftsführer Linde Verlag), Finanzminister Dipl.-Kfm. Eduard Müller, MBA, Dr. Gerit Kandutsch (Verlagsleitung, Prokuristin) / Copyright Linde Verlag / Apa Fotoservice / Ludwig Schedl

Das Storytelling Festival 2019 war wieder ein Erfolg

Unter den Programm-Highlights in Graz und Wien fand sich „Scheherazade & Reb Klezmer„. Ein besonderer Abend, wo zwei Welten, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten und sich doch so nahe sind, zusammengeführt wurden: Die Welt einer der wichtigsten Figur der (orientalischen) Literaturgeschichte, Scheherazade und die Welt eines jüdischen Rabbis. MusikerInnen des Grazer Philharmonischen Orchesters (und Gäste) interpretierten Rimski-Korsakovs großartige „Scheherazade“, Folke Tegetthoff erzählte vom „Zauber des Orients“ und der jüdische Erzähler Roman Grinberg zauberte mit seinem Klezmer Trio unnachahmlich jüdische Atmosphäre.

Was kommt?

DAS NEUE FESTIVAL DER GESCHICHTEN IM WINTER
21. – 24. November 2019

Folke Tegetthoffs „Festival der Geschichten“ erobert heuer zum ERSTEN MAL in winterlichem Ambiente die wahrlich märchenhafte Gemeinde Bad Gleichenberg und Umgebung vom 21. – 24. November 2019

Mit dem neuen Festival „badgleichenbergERZÄHLT“ sind es nun bereits fünf Festivals (neben Graz, Vorau, Niederösterreich und MuseumsQuartier Wien), die unter der Dachmarke „Austria International Storytelling Festival“ Europas größtes Festival seiner Art bilden.

Gemeinsam mit dem Tourismusverband Region Bad Gleichenberg wird Erzählkunst auf höchstem Niveau und höchster Qualität in Bad Gleichenberg, Gnas, Schloss Kornberg und Straden präsentiert: 13 KünstlerInnen aus 8 Nationen werden bei insgesamt 5 Programmpunkten die ZuhörerInnen verzaubern!

www.storytellingfestival.at

„Da sind Kinder in meiner Buchhandlung“

oder „Leseförderung und Sichtbarkeit in der Buchbranche“

Mit:

  • KommR. Friedrich Hinterschweiger (Kurator des SSC Leseförderung WKO)
  • Albert Hoffmann (Entwickler/Gründer/Herausgeber von Antolin und Onilo)
  • Heidi Lexe (Leiterin der STUBE Wien & Lehrbeauftragte für KJB an der Universität Wien)
  • Franziska Schweizer (Inhaberin der Buchhandlung Pippilotta Kinderbuch)

Moderation:

  • Johannes Kößler (BuK, Buchhandlung Seeseiten)

Im Juli 2018 bemerkte der Buchhandel, dass im Laufe der letzten 5 Jahre über 6 Millionen LeserInnen abhandengekommen waren (siehe z.B.: derstandard.at, Klaus Zeyringer, 07.2018; derstandard.at, Rüdiger Wischenbart, 07.2018). Die Langzeitfolgen für die Buchbranche sind heute nicht komplett absehbar, ignorieren kann man diese Entwicklung jedoch nicht.

Den Großteil der LeserInnen werden wir nicht mehr zurückbekommen. Wie aber können wir eine derartige Entwicklung in Zukunft verhindern oder noch besser: Wie können wir für unsere Branche begeistern? Die Antworten sind – wie so oft – mehr Fragen: Wissen junge LeserInnen und Nicht- LeserInnen, wie eine Geschichte ins Buch kommt, und SchülerInnen, wo ihre Schulbücher herkommen? Ist die Arbeit der Buchbranche sichtbar genug? Wie tragen Verlage und Buchhandel zur Leseförderung bei? Gibt es ein Gleichgewicht zwischen kurzfristig gewinnbringender Bestellabwicklung und langfristig wirksamer Leseinspiration? Und vor allem: Müssen wir dafür Kinder in unsere Buchhandlung lassen?

Über diese Fragen, aber auch Maßnahmen, Programme und Regeln für die Förderung der neuen LeserInnengeneration, sprechen an diesem Abend Menschen, die ihre Arbeit genau darauf ausgerichtet haben. BuK lädt ein zu einem Abend der Inspiration, Diskussion und Ideenfindung.

Mehr Infos: www.facebook.com/groups/bukwien/

Anmeldung und Anfragen: buk@bukwien.com | www.bukwien.com

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Das BuK-Team: Stefanie Jaksch (Kremayr & Scheriau/Orac) | Brigitte Kaserer (Zsolnay / Deuticke) | Johannes Kößler (Seeseiten Buchhandlung) | Anita Luttenberger (Braumüller Verlag) | Michael Winroither (Zsolnay / Deuticke)

In Kooperation mit:

http://www.wko.at/wien/buchundmedien

Die mobile Version verlassen
%%footer%%