Carlsen startet neues Imprint CHP im Oktober

Bühne frei für CHP! heißt es im kommenden Bücherherbst. Im Oktober geht der Hamburger Carlsen Verlag mit seinem neuen Imprint an den Start und lädt ein in die abenteuerliche Welt der beliebtesten Held*innen der Populärkultur.

Mit CHP (Carlsen Heroes Publishing) feiern Micky Maus, berühmte Schurken und zahlreiche weitere Figuren aus dem Disney-Universum, die Peanuts und Harry Potter ihren ersten gemeinsamen Auftritt in einem Programm hochwertig ausgestatteter Bildbände in z.T. eindrucksvollem Großformat.

Zum Start erscheinen sechs Titel. Die Preisspanne der aufwändig gestalteten Bände liegt zwischen 25 und 40 Euro. Alle Titel werden im Oktober an den Handel ausgeliefert. Das zweite Programm ist für den Herbst 2022 geplant.

Torben Thies (Leitung CHP): „Unsere Idee ist es, den Helden der Kindheit in Büchern für ein erwachsenes Publikum eine Bühne zu geben. Bei Carlsen wie auch bei Nelson sind wir mit Character-Themen für Kinder überaus erfolgreich. Hier finden wir sehr gute Anknüpfungsmöglichkeiten, um Fans aller Altersgruppen mit liebevoll und kenntnisreich konzipierten Bänden zu begeistern. Die Welten unserer Helden erkunden und genießen – das bieten die Bücherschätze von CHP.“

 

Presseinformation Carlsen Verlag

Paul Pietsch Verlage: Vanessa Wölk macht Marketing

Vanessa Wölk (27) verstärkt die Marketingabteilung der Paul Pietsch Verlage in Stuttgart. Die Absolventin der Hochschule der Medien war bereits seit November 2020 als Volontärin Teil des Marketingteams der Verlagsgruppe.

Sie übernimmt nun für die kommenden 12 Monate die Elternzeitvertretung für Vanessa Santos. In ihrer neuen Rolle ist Frau Wölk als direkte Ansprechpartnerin für das Markenprogramm sowie für neue Werbekooperationen verantwortlich. Daneben leitet sie die Online- und Social Media-Aktivitäten der Paul Pietsch Verlage.

Pressemeldung Paul Pietsch Verlage

Im Gedenken an Hugo Portisch

Der Autor, Journalist, Österreich-Versteher, Welterklärer, Bewusstseinsbildner ist am 1. April 2021 in Wien verstorben.

„Hugo Portisch hat mich – wie viele Österreicher – von Kindheit an mit seinen Einsichten über Österreich und die Welt in den Nachrichten begleitet. Uns allen hat er vermittelt: Mehr zu wissen und darüber zu sprechen, macht die Welt besser. Mit ihm im reichen Schatzkästlein seiner Erinnerungen zu kramen und sich über weltpolitische Entwicklungen auszutauschen, war ein Privileg.“

Bettina Stimeder, Programmleitung Ecowin

Hugo Portisch hat uns ein facettenreiches Oevre hinterlassen. Seine Analysen zur Zeitgeschichte haben Generationen von Österreichern zu einem neuen Bewusstsein verholfen. Stets der Wahrheit verpflichtet vermochte er auch Unbequemes so darzustellen, dass die Fakten in den Vordergrund rückten und eine Diskussionskultur entstehen konnte. Sein Werk enthält auch viel Persönliches: Etwa die Liebe zu seiner zweiten Heimat, der Toskana („Die Olive und wir“) oder seine Begeisterung fürs Schwammerlsuchen.

Seine Anteilnahme am Weltgeschehen war unverbrüchlich, die internationalen Entwicklungen stets präsent. Davon zeugt sein letztes Werk „Russland und wir“, indem er eines der wichtigsten und brisantesten aktuellen Themen aufgreift.

Sein Leben

Hugo Portisch, geb. 19. Februar 1927 in Bratislava, war der bedeutendste Journalist Österreichs. Seine Aufarbeitung der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts war maßgeblich, seine Kommentare und Analysen waren Richtschnur der Beurteilung internationaler Entwicklungen. Mit seiner Verpflichtung zur Wahrheit wurde er zum Mentor von Generationen von Journalisten. Mehrere berufliche Stationen führten ihn u.a. nach New York. Mit seiner Frau Traudi (gest. 2018) lebte er in Wien und der Toskana.

Aufregend war es mit unserem Autor immer. Wir sind froh, ihn gekannt zu haben.

Benevento Publishing www.beneventopublishing.com

Zum Tod von Hans Küng

Professor Dr. Hans Küng, einer der herausragenden Theologen der Gegenwart, ist gestern in Tübingen verstorben.

„Ich kannte Hans Küng lange und durfte bei ihm in Tübingen studieren. Für uns als Haus war es eine große Ehre und publizistische Verpflichtung, im vergangenen Jahr die Gesamtausgabe dieses großen Denkers abzuschließen“, so Verleger Manuel Herder.

Hans Küng hat ein umfangreiches und vielschichtiges Werk verfasst, in dem er sich mit theo­logischen Kernthemen (etwa Gotteslehre, Christus, Kirche, Rechtfertigung, Eschatologie, Ökumene), dem Dialog der Religionen, dem Projekt Weltethos oder der Frage nach einem menschenwürdigen Sterben auseinandersetzte. In seinen Büchern wird sein innovatives theologisches Denken deutlich, das seiner Zeit oft voraus war.

Erst im Herbst 2020 wurde im Verlag Herder die 24-bändige Reihe „Hans Küng – Sämtliche Werke“ abgeschlossen, an der Küng selbst bis zuletzt mitgearbeitet hat. Der letzte Band „Begegnungen“ schließt mit Küngs geistigem Vermächtnis „Was ich glaube“, das seine Positionen in zentralen theologischen und existentiellen Fragen zusammenfasst.

Hans Küng

Hans Küng wurde 1928 in Sursee im Kanton Luzern geboren, studierte Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und wurde 1954 zum Priester geweiht. Seine Dissertation schrieb er über die Theologie der Rechtfertigung bei Karl Barth. 1960 erhielt er den Ruf nach Tübingen als Professor für Fundamentaltheologie sowie ab 1963 als Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie und Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung.
Am Zweiten Vatikanischen Konzil wirkte Hans Küng als Peritus intensiv mit. Seine reformorientierten Arbeiten zur Ökumene, vor allem aber zur Lehre von der Kirche und deren Ämterstruktur sowie seine Überlegungen in der Christologie, der Gotteslehre und der Mariologie führten 1979 zum Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis.
Küng blieb in Tübingen, wurde fakultätsunabhängiger Professor für Ökumenische Theologie und blieb Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung. Er gründete die Stiftung Weltethos. Hans Küng erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Ehrendoktorwürden sowie das Bundesverdienstkreuz mit Stern.

Der Verlag Herder trauert um seinen langjährigen Autor.

 

Presseinformation Verlag Herder

Verstärkung in den Verlagen Freies Geistesleben und Urachhaus

Die Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus freuen sich über gleich drei neue Gesichter: Für die zum 1. April 2021 neu geschaffene Position der Marketingleitung für die Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus konnte mit Sylvia Detzel eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet des Offline- wie Online-Marketings gewonnen werden.
Die 45-jährige Betriebswirtin hatte nach Stationen bei Yves Rocher, Reader?s Digest und der Deutschen Telekom zuletzt die Position des Manager Digital Projects für den Carus-Verlag inne. Mit ihrer Firma Detzel Marketing war sie zudem freiberuflich u.a. als strategische Marketingberaterin und Seminarleiterin, nicht zuletzt für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, tätig.

Ebenfalls ab dem 1. April 2021 unterstützt Caroline Grafe als freie Lektorin das Team des Verlags Freies Geistesleben in den Bereichen Belletristik sowie Kinder- und Jugendbuch.
Caroline Grafe (Jg. 1980) studierte deutsche und romanische Literaturen in Konstanz mit Studienaufenthalten in Heidelberg, Lausanne und Lyon. Nach Stationen im kulturinstitutionellen Bereich und im Verlagswesen (u.a. im Unionsverlag und bei Klett-Cotta), leitet sie seit 2019 ihr eigenes Unternehmen, das Lit.Quartier | Büro für Text und Literaturvermittlung in Stuttgart.

Bereits seit Anfang des Jahres 2021 hat Claudius Weise im Verlag Freies Geistesleben Lektoratsaufgaben in den Bereichen Pädagogik, Natur- und Geisteswissenschaften sowie Anthroposophie übernommen.
Claudius Weise (Jg. 1971) war nach dem Studium der Germanistik und Philosophie zunächst als freischaffender Regisseur und Dramaturg in Berlin, später als stellvertretender Intendant und Dramaturg am Forum Theater Stuttgart tätig. Seit 2015 ist er verantwortlicher Redakteur der Monatszeitschrift «die Drei» und wird diese Position parallel zu seinen Aufgaben im Verlag weiterführen.

Die langjährig verdiente Lektorin Dr. Evelies Schmidt, die zahlreiche Bücher für den deutschen Buchmarkt auf den Weg brachte, ist nach ihrem Eintritt in den Ruhestand weiterhin projektbezogen für den Verlag Freies Geistesleben tätig.

 

Presseinformation Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus

Mareike Kreß übernimmt die verlegerische Geschäftsführung bei der Edition Michael Fischer

Mareike Kreß übernimmt ab sofort die verlegerische Geschäftsführung bei der Edition Michael Fischer. Damit verantwortet sie künftig gemeinsam mit Jean-Michel Fischer die Geschäftsleitung des Münchner Verlages.

„Mareike Kreß hat zur Erfolgsgeschichte und zum deutlichen Wachstum des Verlags in den letzten Jahren beigetragen — ich freue mich auf eine weiterhin dynamisch-erfolgreiche Zusammenarbeit!“ begründet Jean-Michel Fischer die Entscheidung.

Mareike Kreß wird sich in ihrer Position vor allem um die strategische Entwicklung der verschiedenen Programmbereiche sowie weiterer Geschäftsfelder kümmern. Zusätzlich ist sie für Personal und Personalentwicklung zuständig. Bereits seit September 2017 hat sie neben ihrer Zuständigkeit als Programmleitung die Verlagsleitung in geschäftsleitender Funktion inne. Jean-Michel Fischer verantwortet als Geschäftsführer weiterhin sämtliche kaufmännische Belange des Verlages und bleibt hauptverantwortlich für die Bereiche Einkauf und Vertrieb.

„Die Medienlandschaft ist in Bewegung und es eröffnen sich neue Chancen für Buchverlage. Gemeinsam mit unserem fantastischen Team werden wir die Zukunft aktiv gestalten und das richtige Programm bieten, um das Leben vieler Leser:innen ein Stückchen glücklicher zu machen!“, kommentiert Mareike Kreß ihre neue Position.

 

Pressemitteilung Edition Michael Fischer GmbH

Neues Asterix-Abenteuer: Asterix und der Greif

Mit seiner fünften Gemeinschaftsarbeit setzt das Autorenduo Jean-Yves Ferri und Didier Conrad das Werk von René Goscinny und Albert Uderzo fort, die das Asterix-Universum vor über 60 Jahren erschufen. Dieser 39. Band der Reihe verspricht wieder ein spannendes Abenteuer zu werden! Wie es die Tradition verlangt, gehen unsere Freunde im neuen Album erneut auf Reisen. Während Asterix und Obelix eine Partie Gallier-Schach spielen, schreckt der Druide Miraculix, der wohl gerade eingenickt war, plötzlich hoch und verkündet, dass ein alter Freund dringend seine Hilfe benötigt. Doch wer ist dieser Freund und weshalb benötigt er Hilfe? Und wohin führt uns die Reise und worum geht es?

Szenerist Jean-Yves Ferri verrät uns etwas mehr darüber: „Wir haben ein mythologisches Tierwesen in den Mittelpunkt des Abenteuers gestellt. Dabei fiel meine Wahl auf den Greif: Halb Adler, halb Löwe und mit den Ohren eines Pferdes – ein durch und durch rätselhaftes Geschöpf!“

Das neue Asterix-Album Nr. 39 „Asterix und der Greif“ erscheint am 21. Oktober 2021 weltweit im Handel! Die Asterix-Reihe zählt mit ca. 385 Millionen verkauften Alben und Übersetzungen in 111 Sprachen und Dialekten zu den erfolgreichsten belletristischen Serien weltweit.

Parallel zur Titel-Ankündigung des neuen Albums jährt sich der Todestag das Asterix-Schöpfers Albert Uderzo. Am 24. März 2020 verstarb der Grand Seigneur.

Jean-Yves und Didier erklären dazu: „Albert hat darauf vertraut, dass wir die Figuren, die er gemeinsam mit René Goscinny geschaffen hat, und das, wofür sie stehen, respektieren und in neuen Abenteuern fortführen. Wir sind sehr betroffen, dass er nicht mehr bei uns ist. Mit dem neuen Album, das hoffentlich viele Leser begeistern wird, setzen wir die Mission, die er uns anvertraut hat, fort.“

Zum allerletzten Mal hat Albert Uderzo seinen Einfluss und seinen genialen Humor in ein Asterix-Abenteuer eingebracht.

 

Presseaussendung Egmont Ehapa Media GmbH

Nachwuchskräfte in der Büchergilde: »Tradition von morgen mitgestalten«

Die Büchergilde Gutenberg holt sich mit mehreren Nachwuchskräften auch frischen Wind ins Haus: Drei neue Vollzeitkräfte verstärken seit Jahresbeginn das knapp dreißigköpfige Team, eine Volontärin startet zum April.

Bereits seit Mitte Januar ist Marie-Theres Stickel in einer Doppelstelle in den Abteilungen Lektorat und Digitalmarketing tätig. Zuvor hatte Stickel, die in Gießen und Dijon Anglistik, Romanistik und Betriebswirtschaftslehre studiert und ihren Masterabschluss in Komparatistik erworben hat, ein einjähriges Volontariat bei der Büchergilde durchlaufen. In der Nachwuchs-AG des Börsenvereins engagiert sie sich zudem als Sprecherin der Taskforce »Nachwuchsblog«.

Ebenfalls aus dem Volontariat übernommen werden konnte Charlotte Schaetzky, die nun seit Februar das Digitalmarketing-Team in den Bereichen Social Media, Website und Newsletter unterstützt. Vor ihrem Einstieg bei der Büchergilde studierte sie Kulturwissenschaften und Kulturmanagement in Ludwigsburg.

»Die Büchergilde ist ein Traditionsunternehmen, das trotzdem für Neues sehr offen ist. Für uns als Nachwuchskräfte bietet sich hier die Möglichkeit, Tradition von morgen mitzugestalten – das ist nicht nur spannend und herausfordernd, sondern macht auch richtig viel Spaß«, sagt Svenja Schaller, die seit Februar als Assistenz für Vertrieb und Marketing bei der Büchergilde arbeitet.

Ihre vorangehende Ausbildung zur Sortimentsbuchhändlerin schloss sie bei Erlesenes & Büchergilde in Mainz ab, die seit Langem Partnerbuchhandlung der Buchgemeinschaft ist. Wie auch Marie-Theres Stickel bringt sich Svenja Schaller ebenfalls bei der Nachwuchs-AG des Börsenvereins ein, in der sie als Sprecherin der Taskforce »Gütesiegel für Ausbildungen« agiert.

Mit dem 1. April wird außerdem Ursula Schwalb das Team der Büchergilde verstärken und als Volontärin den Bereichen Projektmanagement und Veranstaltungen zuarbeiten. Schwalb, die in Frankfurt Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Geschichte studiert hat, ist bereits seit September des letzten Jahres Social-Media-Botschafterin der Büchergilde.

Geschäftsführer und Verleger Alexander Elspas freut sich, dass die Büchergilde jünger wird: „Unsere Buchgemeinschaft feiert 2024 ihr hundertjähriges Bestehen – weitere hundert Jahre werden es nur, wenn wir mit der Zeit gehen und keine Angst haben vor Veränderungen. Junge, gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen frischen Wind und neue Ideen, davon können wir nur profitieren. Dass wir nach diesem schwierigen Jahr gleich vier Kolleginnen einstellen konnten, freut mich umso mehr!“.

Büchergilde Gutenberg

Die Büchergilde Gutenberg wurde 1924 ins Leben gerufen. Sie ist eines der traditionsreichsten deutschen Verlagsunternehmen und lebendige Buchgemeinschaft in einem. Bis heute steht sie für besondere Bücher, anspruchsvoll im Inhalt wie in der Ausstattung, zusammengestellt in einem sorgsam kuratierten Programm, für exklusive Drucke, ausgesuchte Filme und Tonträger sowie literarische Reisen. Für ihre Buchgestaltung wurde sie vielfach ausgezeichnet. Seit 2015 ist die Büchergilde eine Genossenschaft.

Neuer Geschäftsleiter DACH bei Ravensburger

Yasin Ates (45) übernimmt zum 1. April 2021 die Geschäftsleitung der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) der Ravensburger Verlag GmbH. Ates berichtet an Susanne Knoche (47), Group Managing Director Global Sales. Er folgt auf Michael Bartl (65), der sich Ende Mai nach 49 Jahren bei Ravensburger in den Ruhestand verabschiedet.

„Ich freue mich sehr, dass wir als Nachfolger für Michael Bartl einen erfahrenen Ravensburger Kollegen gefunden haben, der unser Unternehmen und den Markt ausgesprochen gut kennt. Ich wünsche Yasin Ates in dieser neuen Funktion viel Freude und Erfolg“, sagte Susanne Knoche.

„Michael Bartl danken wir sehr für seine außerordentlichen Leistungen, sein Engagement und sein Herzblut, mit dem er den Ravensburger Vertrieb geführt hat. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, die Vertriebsorganisationen von Spielwaren und Büchern zu einem modernen und sehr erfolgreichen Vertriebsteam zu vereinen. Wir wünschen ihm für seinen wohlverdienten Ruhestand alles Gute“, so Knoche weiter.

Ates verfügt über langjährige Erfahrung in der deutschsprachigen Handelslandschaft. Er startete 2006 bei Ravensburger und war nach verschiedenen Vertriebspositionen zuletzt Leiter des Key Account Managements. In dieser Funktion verantwortete er die Entwicklung und Umsetzung der Vertriebsstrategie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Michael Bartl wird Ende Mai in den Ruhestand gehen. Er begann seine berufliche Karriere 1972 bei Ravensburger und stieg dort über mehrere Stationen zum Vertriebsleiter auf. Im Juli 2019 übernahm er im Zuge der Ausrichtung der Ravensburger Gruppe zur produkt- und markenübergreifenden Organisation die Gesamtleitung des Vertriebs DACH.

 

Presseinformation Ravensburger

120 Jahre Carl Barks – Der Mann, der Entenhausen schuf

Am 27. März würde Carl Barks 120 Jahre alt werden. Entenhausen und seine Bewohner hätte es nie ohne ihn gegeben. Carl Barks war der begnadete Texter und Zeichner bei Disney, der die Comics rund um Donald Duck, Tick, Trick und Track, Daisy, Gustav Gans, Onkel Dagobert und die Panzerknacker erfand. Während in der Fangemeinde bereits lange die Rede vom „gute-Enten-Zeichner“ war, dessen Stil sich erheblich von anderen Künstlern unterschied, hielt Walt Disney die Namen der Künstler*innen damals unter Verschluss. Die genialen Comic-Erzählungen haben Carl Barks bis heute weit über die Zirkel eingefleischter Fans hinaus einen regelrechten Kultstatus verschafft.
Das jedenfalls beweisen die Millionenauflagen der Nachdrucke seiner Geschichten.

Carl Barks wurde 1901 in Oregon, USA geboren. Als junger Mann arbeitete er als Farmarbeiter und Drucker. Sein Traum war aber ein anderer: Er wollte Cartoonist werden und 1935 ging dieser Traum in Erfüllung.
Disney engagierte ihn anfangs als Zeichner in der Trickfilmabteilung. Dort wurden seine Qualitäten als Gaglieferant und Story-Board-Schreiber schnell erkannt. Donald Duck hatte zwar bereits ein Jahr zuvor in „Wise Little Hen“ sein Filmdebüt gegeben, doch Barks entwickelte die Figur weiter, gab Donald den berühmten Matrosenanzug, kürzte seinen Schnabel und ließ ihn menschlicher aussehen.
Von April 1943 bis September 1965 schrieb und zeichnete er fast alle 10-seitigen Duck-Geschichten in „Walt Disney´s Comics und Stories“. Carl Barks schuf rund 6400 amerikanische Disney-Comicseiten, die meisten davon handelten von der Duck-Familie.
So entwickelte Barks schrittweise den gesamten Entenhausener Kosmos.
1947 gelang es Barks eine ganz besondere weltberühmte Ente zu erschaffen. Für eine Weihnachtsgeschichte brauchte er einen griesgrämigen Erbonkel: Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt, die gern im Geldbad schwimmt, war geboren. Nach den Kurzgeschichten folgten lange Abenteuer der Entenfamilie. Barks schickte Donald, die drei Neffen und Dagobert um die ganze Welt. Sogar auf anderen Planeten und auf dem Meeresgrund sind sie unterwegs gewesen. Oft bediente sich Carl Barks auch der griechischen Mythologie und Legenden vergessener Kulturen. So hatten die waghalsigen Enten oft verrückte Abenteuer zu bestehen, in denen sie „Das goldene Vlies“ suchten oder El Dorado und Atlantis entdeckten. Am 25. August 2000 starb die Legende Carl Barks.

Egmont Ehapa Media gedenkt an den großen Künstler und bringt das komplette Werk von Carl Barks im praktischen Taschenbuchformat als „Lustiges Taschenbuch Classic“ in den Handel, sowie als Album in der Entenhausen Edition. Aktuell ist Walt Disneys Lustiges Taschenbuch „LTB Classic Nr. 11“ (Euro 9,95) sowie die „Entenhausen Edition #66“ (Euro 6,90) im Handel und im Egmont Shop erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.lustiges-taschenbuch.de

Als bedeutendster Entenhausen-Zeichner erscheinen viele Geschichten von Carl Barks als Hardcover-Versionen in der Egmont Comic Collection. Informationen hierzu finden Sie unter www.egmont-comic-collection.de.

 

Presseaussendung Egmont Ehapa Media GmbH