Die Galanacht der MANZ-Autor:innen 2022: Ehre, wem Ehre gebührt

Am 13.9.2022 lud MANZ zur Galanacht in die Wiener Hofburg. Neben einem festlichen Dinner sowie Zeit und Raum für Austausch und Networking wurden auch wieder MANZ Awards vergeben.
Der alljährlicher Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Rechtsbranche und für den MANZ Verlag ist die Galanacht der MANZ-Autor:innen. Nur im Coronajahr 2020 musste der Event leider entfallen, die Autor:innen-Awards wurden dennoch vergeben – in den Räumlichkeiten des MANZ Verlags in der Johannesgasse im 1. Wiener Gemeindebezirk. Umso größer war die Freude im Jahr darauf, als man wieder zur Galanacht ins Wiener Konzerthaus laden durfte.

Heuer fanden sich über 200 Gäste in der Wiener Hofburg ein, um die preisgekrönten MANZ-Autor:innen hochleben zu lassen.

„Der Abend ist Ausdruck der engen Verbundenheit zwischen dem Verlag und seinen Autorinnen und Autoren“, hält Susanne Stein-Pressl, geschäftsführende Gesellschafterin des MANZ Verlags, fest.

„Mit der Ehrung, verbunden mit einer kleinen Aufmerksamkeit, möchten wir uns bei unseren Partnerinnen und Partnern für die tolle Zusammenarbeit sowie für die einzigartigen Leistungen und Produkte, die daraus entstanden sind, bedanken“, so Verlagsleiter Heinz Korntner.

Der Preis in der Kategorie „MANZ Print & online“ ging an Michael und Markus Umfahrer für ihre Publikation „GmbH -? Handbuch für die Praxis“. Die Kategorie „MANZ online“ gewannen die Herausgeber Thomas Ratka und Roman Rauter für ihre Leistungen für die „RDB Keywords“. Ein weiterer Preisträger ist Gerald Trieb – er wurde für die „Jahrestagungen Datenschutzrecht“ mit dem Preis der „MANZ Rechtsakademie“ ausgezeichnet. Der spannende „Lehrgang Whistleblowing Officer“, den Patrick Göschl leitete, brachte letzterem den Preis in der Kategorie „MANZ Premiere“. Eine besondere Ehrung erfuhr Daphne-Ariane Simotta: Ihr wurde der Preis in der Kategorie „MANZ Lebenswerk“ überreicht.

Alle Kategorien & Preisträger:innen:

  • MANZ Print & online: GmbH – Handbuch für die Praxis (Michael und Markus Umfahrer)
  • MANZ online: RDB Keywords (Roman Rauter und Thomas Ratka)
  • MANZ Rechtsakademie: Jahrestagungen Datenschutzrecht (Gerald Trieb)
  • MANZ Premiere: Lehrgang Whistleblowing Officer (Patrick Göschl)
  • MANZ Lebenswerk (Daphne-Ariane Simotta)

 

Presseaussendung Manz Verlag

G&G Verlag und Buchklub feierten Willy Puchners 70. Geburtstag

Der G&G Verlag feierte neulich gemeinsam mit dem Österreichischen Buchklub der Jugend den 70. Geburtstag seines Autor Willy Puchner, der heuer vom Bundesministerium für Kunst und Kultur in der Sparte Kinder- und Jugendliteratur mit dem Österreichischen Kunstpreis ausgezeichnet wurde, mit einem großen Fest. Die Krönung war eine Geburtstagstorte in Form seines Bestsellers „Mein Kater Tiger“.

Der Fotograf, Zeichner und Autor wurde einst mit seinem Buch „Die Sehnsucht der Pinguine“ einem breiteren Publikum bekannt. Vier Jahre lang reiste er mit zwei Polyester-Pinguin-Figuren durch die Welt, um sie dort vor berühmten Sehenswürdigkeiten zu fotografieren und schuf damit eines der phantasievollsten und poetischsten Reisealben unserer Zeit.

Der renommierte österreichische Künstler hat mehr als zwanzig Bücher, viele fotografische Projekte sowie Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften wie der FAZ und der Wiener Zeitung veröffentlicht.
In all den Jahren ist er ein stets ein Phantasie-Reisender geblieben.
Sein treuester Weggefährte: Kater Tiger.

Willy Puchner

Willy Puchner (geb. 15.3.1952, Mistelbach) wuchs in Niederösterreich als Sohn eines Fotografenehepaars auf. Von 1967 bis 1974 besuchte er die Graphische Bundes Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, wo er zum Fotografen ausgebildet wurde und danach noch 2 Jahre lang als Lehrer arbeitete. Seit 1978 ist er als freischaffender Fotograf, Zeichner, Künstler und Autor tätig. Von 1983 bis 1988 studierte er Philosophie, Geschichte und Soziologie und approbierte mit der Diplomarbeit „Über private Fotografie“. www.willypuchner.com

Seither folgten unzählige Veröffentlichungen in Büchern, Magazinen, Zeitungen sowie Ausstellungen. In der Edition Nilpferd erschienen unter anderem die preisgekrönten Titel „Tagebuch der Natur“ (2001), „Flughafen“ (2003), „Willy Puchners Welt der Farben“ (2011), „Unterwegs, mein Schatz!“ (2015) und „Willy Puchners fabelhaftes Meer“ (2017).

 

Presseaussendung G&G Verlag

Alois Hotschnig erhält Christine Lavant Preis 2022

Verleihung in der Matinee am 2. Oktober im RadioKulturhaus mit Schauspieler Florian Teichtmeister und dem Duo Sonoma.

Christine Lavant Preis

Der Christine Lavant Preis wurde von der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft 2016 ins Leben gerufen, um an die Dichterin und ihr großartiges Werk zu erinnern. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis für Lyrik und Prosa würdigt Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in ihrem literarischen Schaffen – so wie auch Christine Lavant – einen hohen ästhetischen Anspruch mit humaner Haltung und gesellschaftskritischem Blick vereinen. Der Preis wird auf Vorschlag des international besetzten Literarischen Beirats an Personen vergeben, die in deutscher Sprache schreiben und die von der Öffentlichkeit bereits als wichtige literarische Stimmen wahrgenommen wurden. Kathrin Schmidt, Bodo Hell, Klaus Merz, Angela Krauß, Judith Schalansky und Maja Haderlap sind die bisherigen sechs Preisträger.

Dem Beirat gehören an: Martin Kušej, Regisseur und Direktor des Burgtheaters Wien, Dr. Katja Gasser, Leiterin des Literaturressorts des ORF, Mag. Robert Huez, Direktor des Literaturhauses Wien, Dr. Ferruccio Delle Cave, freier Publizist und Kurator in Südtirol, Univ-Prof. Mag. Monika Rinck, Schriftstellerin, Übersetzerin und Lehrende am Institut für Sprachkunst. Vorsitzender des literarischen Beirats ist seit Mai 2021 Professor Dr. Klemens Renoldner, Dramaturg, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.

Die Begründung der Jury

Katja Gasser, die die Laudatio auf Alois Hotschnig halten wird, zur Begründung der Jury:
„Alois Hotschnigs Prosa ist Wort für Wort gebaut. Seine Texte bestehen aus Sätzen, die mehrfach durch die Gegenwart und Vergangenheit, das Leben und die Literatur gedeckt sind, um letztlich ein Haus zu ergeben, in das es hineinregnet und das zugleich Schutz bietet – Alois Hotschnigs Werk nimmt sich des Menschen ungeschützt und zärtlich an. Seine Texte sind Gewissensprüfungen, sind Prüfungen von Gewissheiten. Sie zeigen nicht zuletzt, dass jedes Ende auch „Der Anfang von etwas ist“ – so der Titel einer seiner Erzählungen. Nie greift sein Werk in etwas ein, nie geht es darin handfest zu, vielmehr ist es ein intensives sprachliches Umkreisen, das es kennzeichnet. Zugleich sind diese Texte von einer Entschiedenheit, die nur einer haben kann, der mit beiden Füßen fest im Leben steht – und dieses Leben: es ist ohne den Schrecken nicht zu haben und ohne die Schönheit nicht zu ertragen – beides, Schönheit wie Schrecken, pulsieren in den Tiefenschichten dieser dem Schweigen und dem Verschweigen abgerungenen Literatur.“

Zu Alois Hotschnig

Alois Hotschnig, 1959 in Kärnten geboren, lebt als freier Autor in Innsbruck. Er ist Verfasser von erzählender Prosa, Gedichten, Theaterstücken und Hörspielen.
1992 erschien sein Roman Leonardos Hände, 2000 folgte Ludwigs Zimmer. Zuletzt legte er 2021 den Roman Der Silberfuchs meiner Mutter vor. Zudem verfasste er mehrere Erzählbände, u.a. Eine Art Glück und Im Sitzen läuft es sich besser davon.

Für Die Kinder beruhigte das nicht erhielt er den Erich-Fried-Preis, für sein erzählerisches Werk den Gert-Jonke-Preis.
Er wurde aber auch mit einigen anderen, renommierten Preisen ausgezeichnet, wie etwa 2007 mit dem Tiroler Landespreis für Kunst oder 2009 dem Anton-Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie.

Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Die Texte von Alois Hotschnig wurden aber auch vielfach zur Grundlage wissenschaftlicher Studien und Diplomarbeiten, wie jener der Tiroler Autorin Friederike Gösweiner.

Matinee und Preisverleihung

Der Christine Lavant Preis wird auch dieses Jahr wieder im Rahmen einer festlichen Matinee am Sonntag, 2. Oktober um 11 Uhr verliehen.
Im Radiokulturhaus wird der österreichische Schauspieler Florian Teichtmeister zum ersten Mal in den Kosmos Christine Lavants eintauchen und aus ihren Werken lesen, musikalisch umrahmt vom jungen, aufstrebenden Duo Sonoma aus Kärnten.
Florian Teichtmeister zählt zu den prominentesten und markantesten Gestalten des deutschsprachigen Films und Fernsehens und wurde vielfach für seine Rollengestaltungen ausgezeichnet. Seit seinen frühen Zwanzigern ist er auf vielen großen Bühnen zu Hause. Ab 2005 war er Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt, 2019 wechselte er ans Burgtheater.
Das Duo Sonoma – Mira und Sara Gregori? – verbindet seit frühester Jugend die Freude am gemeinsamen Musizieren. Das Musikstudium führte die Schwestern nach Wien und nach Linz, wo sie sich weiter qualifizieren konnten und zu eigenen Kompositionen und Stil fanden. 2021 veröffentlichten sie die erste CD mit dem Titel „DUO SONOMA – 1“.

ORF Kulturchef Martin Traxl moderiert, Julian Pölsler führt Regie.

Das RadioKulturhaus bietet ein Live-Streaming, ORFIII sendet die 90-minütige Aufzeichnung am Sonntag, 9. Oktober um 11 Uhr

Sponsoren, Förderer, Mitglieder

Die Aktivitäten der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft, im Besonderen die Dotierung des Christine Lavant Preises mit Matinee und Preisverleihung, werden von der KELAG, der Berndorf AG/Redler Vermögensverwaltung, dem Land Kärnten, der Hans Schmid Privatstiftung und durch Beiträge der fördernden und ordentlichen Mitglieder der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft finanziell unterstützt.

Medienpartner

Das ORF RadioKulturhaus, die Wochenzeitung DIE FURCHE, die ORF TVthek, das Klassik-Portal fidelio, die Buch Wien, der Kultursender Ö1 und ORFIII begleiten die Aktivitäten der Internationalen Christine Lavant Gesellschaft als Partner.

Weitere Informationen zur Internationalen Christine Lavant Gesellschaft finden Sie auf der Website www.christine-lavant.com

Presseaussendung Christine Lavant Gesellschaft

Bakabu, der musikalische Ohrwurm, endlich im Fernsehen

Bakabu, der Ohrwurm, kommt aus dem weit entfernten Singeland und bringt mit seinen Liederalben „Hör zu, Bakabu“ schon seit einigen Jahren coole, neue Kinderlieder – die noch dazu spielerisch der sprachlichen Frühförderung dienen – in Kindergärten, Volksschulen und nach Hause. Damit nicht genug, gibt es auch Bücher und Hörbücher – gelesen vom großartigen Schauspieler Christian Tramitz – über den beliebten Ohrwurm und seine spannenden Abenteuer, die Bakabu mit seinen Freunden aus dem Singeland erlebt.

Mit Unterstützung des Bildungsministeriums sowie des Landes Niederösterreich und in Kooperation mit dem ORF ist es nun gelungen, die Bakabu-Lieder als Animationsformat zu produzieren. In einer ersten Staffel sind Videos zu acht groovigen Bakabu-Songs entstanden, die eine bis dato einzigartige Kombination von Lied, Bild und Sprachförderung bieten werden. Ab 3. Oktober 2022 heißt es täglich um 7 Uhr 25: Bitte alle mitsingen – bei den beliebten Songs wie „Beste Freunde“, „100.000 Mal“ und „Regenbogenfarbene Welt“.

Kinderlieder zur Sprachfrühförderung

In Österreich und Deutschland kennen bereits über 350.000 Kinder die Lieder von Bakabu, dem musikalischen blauen Ohrwurm. Sämtliche der beinahe hundert Bakabu-Songs sind komponiert, getextet, produziert und interpretiert von Manfred Schweng. Mittlerweile gibt es Bakabus Abenteuer in Liederalben, Kinderbüchern, Hörbüchern und sogar als Tonie-Hörfigur.

Das Singen, Lesen und Vorlesen mit dem musikalischen Ohrwurm macht nicht nur Spaß, sondern ist auch pädagogisch wertvoll. Hinter den Songs steht eine neue Methode der sprachlichen Frühförderung. Alle Bakabu-Lieder entstehen in Zusammenarbeit mit Expertinnen aus Sprachwissenschaft und Pädagogik. Kinder erlernen dadurch spielerisch die deutsche Sprache. Zielgruppe sind alle Kinder von zwei bis zehn Jahren.

Entwickelt wurde das Projekt von den Komponisten Arthur Lauber und Manfred Schweng gemeinsam mit Autor Ferdinand Auhser. Jedes Lied beinhaltet eine spezielle, mit Sprachwissenschaftlerin Barbara Rössl-Krötzl erarbeitete Sprachübung. Die Lieder behandeln Themen aus dem Jahreskreis und dem Alltag der Kinder, vom Zähneputzen bis zum Aufräumen, und liefern so sprachliches Handwerkszeug, themenspezifischen Wortschatz, korrekten Satzbau sowie grammatikalische Grundstrukturen. Alle Songs werden vor dem Erscheinen von einer kritischen Kinderjury und PädagogInnen getestet.

 

Presseaussendung Vermes-Verlag

18. Kriminacht in Wien am 12. Oktober

In mehr als 30 Kaffeehäusern und Eventlocations lesen bei freiem Eintritt 40 heimische und internationale Autor:innen aus ihren Thrillern vor.

Die Kriminacht in den Kaffeehäusern gehört schon zum Herbst wie Allerheiligen und Allerseelen. Die spannungsgeladenen Lesungen fanden selbst in den Pandemiejahren ein begeistertes Publikum. Heuer ist die Kriminacht wieder mit voller Besetzung vor Ort.

Zum Auftakt der Kriminacht wird bereits am 11. Oktober um 19.00 h der literarische Botschafter der Ukraine Andrej Kurkow aus seinem Krimi „Samson und Nadjeschda“ in der Hauptbücherei Wien vorlesen. Er ist Präsident des Schriftstellerverbandes PEN Ukraine und einer der international bekanntesten Autoren des Landes.

Am Abend des 12.10. geht’s los: da beginnt die wohl spannendste Nacht des Jahres!

Eingeleitet wird die Kriminacht allerdings schon am Nachmittag mit einem Warm-up für alle Autorinnen und Autoren und der Verleihung des Leo-Perutz-Preises, der jedes Jahr vom Hauptverband des österreichischen Buchhandels und der Stadt Wien an die/den besten Krimi-Autor:in des Jahres verliehen wird.

5 Krimi-Autor:innen sind nominiert und werden u.a. bei der Kriminacht lesen:

  • Uli Brée – Du wirst mich töten
  • Heidi Emfried – Wiener Auferstehung
  • Georg Haderer – Seht ihr es nicht
  • Josef Kleindienst – Mein Leben als Serienmörder
  • Gudrun Lerchbaum – Das giftige Glück

Erstmals gibt es bei der Kriminacht auch Philosophie, denn im Café Schwarzenberg wird Helmut Schneider (Chefred. WienLive) mit dem bekannten Philosophen Konrad Paul Liessmann über „Das Böse“ diskutieren, das seit Kurzem wieder Konjunktur zu haben scheint.

Hofrat Ernst Geiger, ehemaliger Leiter der kriminalpolizeilichen Abteilung der Bundespolizeidirektion Wien, erzählt in seinem neuen Buch von den Ermittlungen zu einem der spektakulärsten Diebstähle Österreichs – die Entwendung der Saliera aus dem Kunsthistorischen Museum.

Eva Rossmann wird ihre zweite Heimat Sardinien verlassen, um ihren neuen Maria-Valenski-Kriminalroman „Tod einer Hundertjährigen“ bei der Kriminacht zu präsentieren. Dabei geht es um das mörderische Geschäft mit dem Älterwerden.

Eine exzeptionelle Performance zur Kriminacht wird der Autor, Filmregisseur und Sänger Max Gruber in der Aufbahrungshalle 2 am Zentralfriedhof bieten: Balladen über den Tod, zu dem die Wiener so ein ambivalentes, skurriles, ja fast schon verliebtes Verhältnis pflegen.

Treue Gäste der Kriminacht sind auch heuer wieder: Stefan Slupetzky, Herbert Dutzler, Christian Klinger, Beate Maly, Manfred Rebhandl, Maria Publig, Günther Zäuner, Lukas Pellmann und Constanze Scheib.

Nähere Informationen auf der Website www.kriminacht.at

Die Kriminacht findet statt mit der Unterstützung der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien Sektion Kaffeehäuser.

 

Presseaussendung Echo Media

Schweizer Buchpreis 2022: Die fünf Nominierten stehen fest

Simon Froehling, Lioba Happel, Kim de l’Horizon, Thomas Hürlimann und Thomas Röthlisberger stehen auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2022. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42‘000 Franken dotiert. Der oder die Preisträger:in erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalist:innen erhalten jeweils 3‘000 Franken.
Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 20. November 2022, um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.

Die Begründung der Jury

Für den Schweizer Buchpreis 2022 hat die Jury 88 Titel aus 58 Verlagen geprüft. Jurysprecherin Sieglinde Geisel: «Die Romane der diesjährigen Shortlist zeichnen sich durch sprachliche Virtuosität und Kühnheit ebenso aus wie durch existenzielle Stoffe. Einerseits liest man von Grenzerfahrungen wie Depression und Psychiatrie, der Auflösung der geschlechtlichen Identität sowie der ins Monströse gesteigerten Rache für eine traumatische Kindheit. Andererseits begegnet man narrativer Spannung, überbordender Fabulierlust und einem manchmal abgründigen Witz.»

  • Simon Froehling: «Dürrst» (Bilgerverlag)
    Simon Froehlings zweiter Roman führt nach Athen, Kairo, Berlin und Zürich und öffnet den Blick in die Lebensrealität eines homosexuellen Mannes, der zwischen Dating- und Künst-lerszene seinen Weg sucht und immer wieder mit den Abgründen seiner bipolaren Erkrankung konfrontiert ist. Konsequent in der zweiten Person erzählt, hält das Buch Leser:innen auf Dis-tanz und geht doch unter die Haut. So schonungslos die Schilderungen sind, so kunstvoll ver-binden sich die Zeitebenen zu einer Lektüre von ungewöhnlicher Intensität.
  • Lioba Happel: «Pommfritz aus der Hölle» (Pudelundpinscher Verlag)
    Aus dem Gefängnis heraus schreibt Fritz 23 Briefe über seine Kindheit. Er schreibt an den «Vatter», den er als Kind nur einmal zu Gesicht bekommen hat, er schreibt über die Spezial-schule, die Sozialarbeiterin vom Amt und die rettende Begegnung mit der Literatur Rimbauds. Vor allem aber schreibt er über die Mutter, die ständig ass, ihn ans Tischbein band und schlug – und die er schliesslich umgebracht hat. Wie es dazu kam, wird furios erzählt, mit einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
  • Kim de l‘Horizon: «Blutbuch» (Dumont Verlag)
    Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, ist die Erzählfigur von «Blutbuch» den engen Strukturen der Herkunft entkommen, lebt in Zürich und fühlt sich im nonbinären Körper wohl. Doch dann erkrankt die Grossmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit und den bruchstückhaften Erinnerungen an die eigene Kindheit auseinanderzusetzen. Der Text lässt Erzählkonventionen hinter sich und erzählt auf verblüffend eigenwillige Art eine Familiengeschichte vor dem Hintergrund der aktuellen Gender- und Klassendebatten.
  • Thomas Hürlimann: «Der Rote Diamant» (S. Fischer Verlag)
    1963 kommt der elfjährige Arthur Goldau in ein Klosterinternat, in dem die Zeit stillzustehen scheint. Die Fratres führen ein strenges Regiment, es wird gelernt, was schon Generationen vorher gelernt haben, die österreichische Ex-Kaiserin Zita kommt gelegentlich zu Besuch, und es soll sich sogar ein sagenumwobener Diamant aus der Habsburger Krone im Kloster befin-den. Doch die Jugendlichen sehen den gesellschaftlichen Umbruch schon am Horizont. Mit der Mischung aus spannendem Internatsroman, philosophischem Kloster-Krimi und ironi-schem Abgesang auf eine vergangene Zeit zündet Hürlimann ein grandioses Erzählfeuerwerk.
  • Thomas Röthlisberger: «Steine zählen» (Edition Bücherlese)
    Ein nordisches Drama entfaltet sich um Matti, der allein, nur mit Hund, Gewehr und Schnapsflasche, in seiner Bauernkate in Südfinnland zurückbleibt; um Märta, seine Frau, die ihn nach vierzig Jahren verlassen hat, und um Olli, den Sohn, der seinen Platz im Leben nicht gefunden hat und immer in Geldnöten steckt. Eines Tages findet der lokale Polizeibeamte Matti vor dem Haus in einer Blutlache liegend. Der Text, der alle Ingredienzien eines guten Krimis hat, entwickelt sich zu einem tiefgründigen Roman um Lebenslügen und Verstrickungen.

Die Jury 2022

Die fünfköpfige Jury hat aus den 88 eingereichten Titeln fünf für die Shortlist nominiert. Aus dieser Nominationsliste bestimmt die Jury den/die Preisträger:in des Schweizer Buchpreises 2022. Die Entscheidung wird von der Jury schriftlich begründet. Die Mitglieder der Jury sind in ihrer Entscheidungsfindung unabhängig.
Die Mitglieder der Jury des Schweizer Buchpreises 2022 sind:

  • Tanja Bhend (Buchhändlerin, Buchhandlung Buch am Platz, Winterthur, NEU)
  • Sieglinde Geisel (freie Kritikerin und Schreibcoach; Jurysprecherin)
  • Annette König (SRF Literaturredaktion und Buchbloggerin)
  • Martina Läubli (Kulturjournalistin «NZZ am Sonntag», Leiterin von «Bücher am Sonntag» NEU)
  • Yeboaa Ofosu (Kulturwissenschaftlerin und Literaturexpertin, NEU)

Die Sponsoren und Partner

Der Schweizer Buchpreis wird unterstützt von der Buchhandlung Orell Füssli, der Emil & Rosa Richterich-Beck Stiftung, der Forlen Stiftung, dem Schweizer Bücherbon sowie rund 30 Partnerbuchhandlungen. Die Lesetour der Nominierten wird unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Die Termine

Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 20. November 2022, 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.
Der Eintritt ist frei. Die Platzanzahl ist beschränkt. Gratis-Tickets können ab dem 10. Oktober 2022 unter www.buchbasel.ch bezogen werden.

Die Nominierten werden ihre Bücher zuvor auf einer Lesetour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz präsentieren:

  • 18.10. Orell Füssli Basel. Türöffnung 19.00; Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr
  • 20.10. Literaturhaus Berlin und literaturkanal.tv, 19.00 Uhr. Live-Veranstaltung mit Livestream. Abrufbar über www.literaturkanal.tv
  • 22.10. Frankfurt am Main, Open Books Lesefest, Römerhallen im Rathaus, 20.00 Uhr
  • 23.10. Frankfurter Buchmesse, Blaues Sofa, ZDF/3Sat-Stand Halle 3.1. H23/J23, 15.00 Uhr
  • 28.10. Literaturhaus Zürich, 20.00 Uhr
  • 30.10. Literaturhaus Hamburg «Literaturhaus Hamburg im Hotel Wedina», 17.00 Uhr
  • 02.11. Literaturhaus Stuttgart, 19.30 Uhr
  • 10.11. Literaturhaus Wyborada, Sankt Gallen, 19.00 Uhr
  • 13.11. Lit.z, Literaturhaus Zentralschweiz, Stans, 11.00 Uhr
  • 17.11. «B-LESEN präsentiert», in der Aula im PROGR, Bern, 20.00 Uhr
  • 19.11. Internationales Literaturfestival BuchBasel, Einzellesungen, Volkshaus, Festsaal 11.00-18.00 Uhr
  • 20.11. Preisverleihung, Foyer Theater Basel, 11.00 Uhr
  • 22.11. Orell Füssli Bern, 1. Gewinner:innen-Lesung, Türöffnung 19.30; Veranstaltungsbeginn 20.00 Uhr
  • 24.11. Residenz der Schweizer Botschaft, Wien, Anlass auf Einladung
  • 25.11. Buch Wien, Messe Wien, Halle D, DER STANDARD-Bühne, 14.30 Uhr

 

Medienmitteilung Schweizer Buchpreis

Wieser Verlags-Fest der Buchstaben in Wien im Kulturzentrum 7*Stern

Es war ein klug moderiertes Gespräch, das Ernst Grandits mit Lojze Wieser beim Fest der Buchstaben anlässlich 35 Jahre Wieser Verlag im 7*Stern in Wien führte: über die „kleinen“ Sprachen, die die kulturelle Vielfalt in Europa bereichern, die es in ihren Literaturen noch zu entdecken gilt, über die Bücher von annähernd 700 Autorinnen und Autoren des Wieser Verlags, über die Wichtigkeit, Gedanken, Phantasie und Poesie zwischen zwei Buchdeckel zu bringen, auf dass sie nicht verloren gehen … Harri Stojka spielte, Magdalena Simmel vom Burgtheater las einige der Grußadressen, von denen das von Bundespräsident Alexander van der Bellen nicht vorenthalten werden soll:

Meine Damen und Herren!
Wer über den Wieser Verlag schreibt, oder genauer, wer dem Wieser Verlag gratulieren
will, der kommt an Lojze Wieser nicht vorbei. Stets klug, nie um ein Wort verlegen –
und manchmal unbequem, so kenne ich den namensgebenden Gründer des Verlags.
Seit 1987 versucht Lojze, um ihn selbst zu zitieren, „Literatur zwischen Buchdeckeln zu
kriegen“ und baut mit diesen Büchern Brücken zwischen den Sprachen und somit zwischen
den Menschen. Der Wieser Verlag feiert in diesem Jahr nun also sein stolzes 35. Jubiläum.
Dieses einzigartige Geburtstagskind ist vielstimmig und vielgestaltig – diese Eigenschaften
tun der Offenheit gegenüber dem Fremden und der gegenseitigen Verständigung gut.
Literatur lebt nicht nur innerhalb der besagten Buchdeckel, sie wirkt aus ihnen und weit
über sie hinaus. Sie kann uns bewegen, verärgern – aber eben auch verbinden.
Ich denke daher, dass der Wieser Verlag nicht nur in literarischer, sondern
auch in gesellschaftlicher Hinsicht eine wirklich bedeutende Rolle innehat.
Um beim geistigen Bild des Geburtstagskindes zu bleiben: Ich bedanke mich bei
allen, die dem Verlag in den vergangenen Jahrzehnten beim Wachsen zugesehen und
ihn großgezogen haben, für ihre Kraft, ihr Herzblut, ihr Durchhaltevermögen –
und alles, was es sonst noch gebraucht hat.
Meine herzliche Gratulation zum 35. Jubiläum des Wieser Verlags –
und alles Gute für die Zukunft!
Veröffentlichen Sie auch weiterhin Bücher,
die man nicht nur lesen will, sondern soll

Alexander van der Bellen

 

Mitteilung Wieser Verlag

 

Kinderbuchaktion Edition bi:libri für den Buchhandel

Passend zum Weltkindertag am 20. September 2022 bieten der Hueber Verlag und sein Partner Edition bi:libri dem Buchhandel eine Aktion zu den zweisprachigen Kinderbüchern an.
Jede Buchhandlung hat die Möglichkeit sich zwei Ansichtsexemplare kostenfrei anzufordern und diese zur Verkaufsförderung einzusetzen. Die zweisprachigen Kinderbücher sind inzwischen in bis zu 14 Sprachen – jeweils in Kombination mit Deutsch – erhältlich: Arabisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kurdisch/Kurmancî, Persisch/Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tigrinya, Türkisch und Ukrainisch.

„Viele Buchhandlungen bieten unsere Kinderbücher bereits erfolgreich an. Darüber freuen wir uns sehr“, so Verlegerin Dr. Kristy Koth, Edition bi:libri.

Der stationäre Handel kann sich beim Hueber-Vertriebsteam zwei Ansichtsexemplare aus einer Produktauswahl unter der E-Mail-Adresse: vertrieb@hueber.de oder telefonisch 089/9602-969 kostenfrei bestellen.

„Mit dieser Aktion können unsere Partner neue Kundengruppen ansprechen und gewinnen“, sagt Sylvia Tobias, Geschäftsführerin Marketing & Vertrieb, Hueber Verlag. „Wir sind uns sicher, dass es noch viel Potenzial im Buchhandel gibt. Ein Großteil des steigenden Umsatzes wird aktuell noch im Onlinehandel getätigt“, so Tobias weiter.

Die Aktion wird mit einem kostenfreien Webinar am 05. Oktober 2022, gehalten von Verlegerin Dr. Kristy Koth, abgerundet.

 

Presseinformation Hueber

Deutscher Buchpreis 2022: Sechs Romane im Finale

Die Jury hat diese sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2022 ausgewählt:

  • Fatma Aydemir: Dschinns (Carl Hanser, Februar 2022)
  • Kristine Bilkau: Nebenan (Luchterhand, März 2022)
  • Daniela Dröscher: Lügen über meine Mutter (Kiepenheuer & Witsch, August 2022)
  • Jan Faktor: Trottel (Kiepenheuer & Witsch, September 2022)
  • Kim de l’Horizon: Blutbuch (DuMont, Juli 2022)
  • Eckhart Nickel: Spitzweg (Piper, April 2022)

Jurysprecherin Miriam Zeh, Deutschlandfunk Kultur: „Ein Roman gibt sich eigene Gesetze und steht doch unweigerlich in Kontakt zur Gegenwart, in der er geschrieben und gelesen wird. Alle sechs Titel der Shortlist 2022 konnten uns in ihrer ästhetischen Eigenheit überzeugen. Mit sprachlicher Brillanz und formaler Innovationskraft beschreiben sie soziale Realitäten und Phantasmen, vermessen Mitte und Ränder, umkreisen Trauer und Komik. Damit bilden die nominierten Autor*innen die thematische wie stilistische Vielfalt der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ab. Gemeinsam ist ihnen: eine künstlerische Unbedingtheit. Mit ihren Büchern beziehen sie Position, zeigen sich streitbar und zugleich offen für den Dialog. So laden wir mit der Lektüre dieser Shortlist auch ein, in einen Austausch zu treten und den eigenen Blick auf die Welt neu zu justieren.“

Jury 2022

Die sieben Jurymitglieder haben seit Ausschreibungsbeginn 233 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2021 und dem 20. September 2022 erschienen sind. Der Jury gehören neben Miriam Zeh an: Erich Klein (freier Kritiker, Wien), Frank Menden (stories! Die Buchhandlung, Hamburg), Uli Ormanns (Agnes Buchhandlung, Köln), Isabelle Vonlanthen (Literaturhaus Zürich), Selma Wels (Kuratorin und Moderatorin, Frankfurt) und Jan Wiele (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

Deutscher Buchpreis

Mit dem Deutschen Buchpreis 2022 zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels den deutschsprachigen Roman des Jahres aus. Der oder die Preisträger*in erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalist*innen erhalten jeweils 2.500 Euro. Die Preisverleihung findet am 17. Oktober 2022 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt und wird live übertragen. Interessierte können die Preisverleihung unter www.deutscher-buchpreis.de verfolgen.
Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur übertragen die Veranstaltung live über den Sonderkanal „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und als Livestream auf Dokumente und Debatten | deutschlandradio.de.
Hauptförderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Ab 4. Oktober 2022 werden Auszüge aus den Shortlist-Titeln in englischer Übersetzung und ein englischsprachiges Dossier zur Shortlist auf dem Internetportal www.new-books-in-german.com präsentiert.
Auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Deutschen Buchpreises vermitteln Videoporträts einen Eindruck von den nominierten Werken und ihren Autor*innen.
Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis lautet: #dbp22

 

Presseinformation Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.

myMorawa wird zur Buchschmiede

Es gibt viele Gründe, warum ein Autor oder eine Autorin sein oder ihr Buch nicht über einen großen Verlag, sondern selbständig im Eigenverlag veröffentlichen möchte. Jene, die zum ersten Mal publizieren, benötigen aber oft noch Beratung und Unterstützung. Genau hier setzt die Buchschmiede (www.buchschmiede.at) an. Sie geht aus dem Selfpublishing-Dienstleister myMorawa hervor und bietet Autor:innen und jenen, die es noch werden wollen, genau die Unterstützung, die sie brauchen. Und wer keine Hilfe benötigt, kann das fertige Buch einfach online hochladen und damit auf direktem Weg in den Buchhandel bringen.

Die Buchschmiede hat unter dem bisherigen Namen myMorawa bereits mehr als 2.000 im Eigenverlag erschienen Büchern den Weg in die Öffentlichkeit geebnet, vielen davon sehr erfolgreich. Die Palette der abgedeckten Genres ist breit. Sie reicht von Kinderbüchern über Ratgeber bis hin zu Sachbüchern. Oft sind es Bücher zu sehr spezifischen Themen mit kleiner Zielgruppe, die im Eigenverlag veröffentlicht werden. Dazu gehört zum Beispiel das Buch von Christa Langheiter, das unter dem Titel „Frei von Hashimoto“ erschienen ist, oder jenes von Michael Hilscher mit dem ungewöhnlichen Titel „Eduard Erpel und das zauberhafte Ei“. Letzteres ist ein Kinderbuch über Adoption, LGBTQI-Familien und Alleinerziehende.

Die Buchschmiede berät Autor:innen auf dem gesamten Weg zum eigenen Buch

Damit auch Bücher über Nischenthemen, für die nur schwer ein Verlag gefunden werden kann, dennoch erscheinen können, unterstützt die Buchschmiede die Autorinnen dabei, ihre Bücher selbst zu veröffentlichen. Geschäftsführer Patrick Andrè sieht die Arbeit seines Teams dabei als „Hilfe zur Selbsthilfe“ und erläutert:

„Wir beraten unsere Autor:innen auf dem kompletten Weg vom Manuskript bis zum Buch. Dazu gehören unter anderem Coverdesign und Buchsatz, die Vermittlung von Korrektorat oder Lektorat sowie von Illustrator:innen, aber auch kostenlose Workshops und persönliche Beratungstermine. Bei uns gibt es keine Massenanonymität. Mein Team und ich kennen jeden Autor und jede Autorin mit Namen.“

Viele praktische Online-Services

Wer sein Manuskript finalisiert hat, kann auf der neuen Website der Buchschmiede online sein Buchprojekt erstellen, die ISB-Nummer anfordern und den Preis festlegen. Außerdem werden Vorlagen zur Verfügung gestellt, mit denen die Autor:innen ihr Manuskript in Form bringen können. Das Team der Buchschmiede gibt auch hier noch einmal Feedback, sodass am Ende des Prozesses ein professionelles Buch den Weg in den Buchhandel findet.

„Bei Verkäufen über den Buchshop der Buchschmiede (https://www.buchschmiede.at/app/) verdienen die Autor:innen übrigens auch mehr als drei Mal so viel wie bei Veröffentlichungen über einen großen Verlag“, erklärt Andrè. „Wer möchte, kann sein Buch dennoch zusätzlich noch über andere Anbieter verkaufen lassen.“

Mit dem Übergang von myMorawa zur Buchschmiede wurden vor allem die Online-Serviceleistungen noch weiter verbessert, auch für jene, die vielleicht noch einen Schritt vom eigenen Buch entfernt sind. Auf der Website der Buchschmiede finden sich beispielsweise ein Leitfaden zur Buchveröffentlichung, ein Buchpreisrechner oder Informationen über das passende Papier für den Druck. Gedruckt wird übrigens regional in der hauseigenen Druckerei in Niederösterreich und on demand. Das bedeutet, dass ein Buch immer erst dann gedruckt wird, wenn es bestellt wurde. Das ist nicht nur günstig, sondern auch ökologisch nachhaltig. Apropos Druck: Neben dem Selfpublishing bietet die Buchschmiede auch einen reinen Druckservice an, nicht nur für Autor:innen, sondern auch für Verlage.

Über die Buchschmiede

Die Buchschmiede ist ein Selfpublishing-Anbieter mit Sitz in Wien, der Autor:innen, aber auch Verlagen, Institutionen und Unternehmen auf einfachem Wege die Veröffentlichung ihrer Werke ermöglicht. Mittels Print-on-Demand wird das veröffentlichte Buch bei Bestellung innerhalb kürzester Zeit gedruckt und an den Handel ausgeliefert. Jeden Monat werden so rund 40 neue Titel publiziert. Insgesamt hat die Buchschmiede, vormals myMorawa, mehr als 2.000 Bücher herausgebracht. Weitere Informationen unter https://www.buchschmiede.at/.

 

Presseinformation Buchschmiede

Weltkindertag: Ueberreuter spendet 5.000 Euro für ein UNICEF-Projekt gegen Kinderarbeit

Am heutigen Weltkindertag übergibt der Ueberreuter Verlag einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an UNICEF und unterstützt damit Projekte gegen Kinderarbeit. Der Scheck wird von Ueberreuter-Geschäftsführer Georg Glöckler an UNICEF-Pate Tobias Krell, bekannt vom KiKA als Checker Tobi, überreicht.

Am 12. Juni 2021, dem Welttag gegen Kinderarbeit, erschien bei Ueberreuter Anke Burfeinds Kinderbuch „Baku und der weiße Elefant“. Die Autorin erzählt die Geschichte des 10-jährigen Baku, der mit seiner Familie in bitterer Armut in einem nordindischen Dorf lebt – ein Märchen von heute über ein Kinderschicksal in Indien, wie es immer noch zu häufig Realität ist.
1€ pro verkauftem Exemplar der 1. Auflage spendet der Verlag nun an UNICEF für das Projekt „Kinderschutz in Indien“ und unterstützt damit die Prävention gegen Kinderarbeit. Verbesserte Lebensbedingungen der Familien und neue Bildungsprogramme bewirken, dass weniger Kinder zum Arbeiten gezwungen sind, sondern wieder zur Schule gehen können.

„Wir freuen uns, dass Anke Burfeinds Kinderbuch »Baku« zu einem so wichtigen und brandaktuellen Thema so gut ankommt. Die Freude ist umso größer, da wir sie teilen können und mit der Spende einen kleinen Beitrag für die Arbeit von UNICEF und gegen Kinderarbeit leisten konnten.“

Mehr Informationen zur aktuellen Situation in Indien und den Präventionsmaßnahmen von UNICEF
Details zum Buchprojekt „Baku und der weiße Elefant“

 

Presseinformation Ueberreuter

Personalveränderungen beim Goldegg Verlag

Sarah Holzknecht übernimmt die Leitung des Kommunikationsteams, sie ist seit vier Jahren beim Unternehmen und war zuvor für das Onlinemarketing zuständig.
Veronika Holzer, die am Lektoratslehrgang der Goldegg Training Medienakademie teilgenommen hat, ist die neue Pressesprecherin und übernimmt zudem diverse Marketingtätigkeiten.

Goldegg Verlag

Der Goldegg Verlag mit Sitz in Wien und Berlin ist ein unabhängiger Sachbuchverlag. Unter dem Leitgedanken „Bewusst leben – bewusst lesen“ verlegt der Goldegg Verlag Bücher zu aktuellen Themen rund um Gesellschaft und Politik, Karriere und Wirtschaft, Gesundheit und Leben, Sinn und Spiritualität sowie Unterhaltung. Anspruch des Goldegg Verlags ist es, aktuelle Trends aufzuspüren. Er bietet dem Buchhandel Titel an, die Themen aus einem neuen Blickwinkel betrachten, Denkanstöße geben und das Bewusstsein erhöhen.
Der Goldegg Verlag wurde 2002 als Einzelunternehmen in der Goldeggasse im 4. Bezirk in Wien gegründet. Zur Goldegg-Gruppe zählen der Goldegg Verlag sowie die Goldegg Training Buch-, Medien- und Verlagsakademie.

 

Personalmeldung Goldegg Verlag

Christian Spitzauer verstärkt Thalia mit seiner Expertise

Österreichs führender Sortimentsbuchhändler will das Buch noch näher zu den Menschen bringen und ist deshalb auf der Suche nach neuen Standorten. Für diese Aufgabe hat sich Thalia mit Christian Spitzauer einen erfahrenen Experten für Immobilien, Standorte und Wachstum an Bord geholt.

Seine Position als Immobilien- und Expansionsmanager bei Thalia hat er Mitte August angetreten.

„Ich gehe mit großem Engagement und Begeisterung in diesen neuen Job. Die Marktführung für ein Unternehmen wie Thalia weiter auszubauen und es zu nachhaltigem Wachstum und Erfolg zu führen ist eine schöneAufgabe. Umso mehr als es sich um ein gesellschaftlich so bedeutendes Produkt handelt: Verstehen, wach bleiben und mitdenken ist gerade in Zeiten wie diesen von immenser Bedeutung und das ermöglicht nichts besser als ein Buch“, erklärt der 51-Jährige seine Motivation.

Der in Salzburg ansässige Spezialist hat sich nach verschiedenen Stationen im Vertrieb und Storeconsulting auf Franchise- und Retail Storeexpansion spezialisiert und für Fashionlabels wie s.Oliver, Comma, Liebeskind Berlin sowie Rinascimento das Storeportfolio ausgebaut und optimiert.

Privat ist Spitzauer selbst ein begeisterter Leser und liest gute Bücher wie zB Robert Schneiders „Schlafes Bruder“ gerne auch mehrmals. Aktuell liest Spitzauer „Achtsam Morden“ von Karsten Dusse. Aber auch sportlich ist der Familienvater sehr aktiv, man findet ihn oft in den Salzburger, Chiemgauer oder Berchtesgadener Bergen beim Wandern, Biken oder Boarden.

Thalia möchte in allen Bundesländern stationär vertreten sein

„Bei Thalia glauben wir an die Bedeutung des Buches und des Lesens für die Menschen. Deshalb möchten wir das Buch noch sichtbarer, näher und einfacher erhältlich machen – für alle Menschen. Ein möglichst engmaschiges Netz stationärer Buchhandlung ist ein wichtiges Zeichen dafür“, erklärt Andrea Heumann, die Geschäftsführerin von Thalia, die Wachstumsstrategie des Buchhändlers.

Um flächendeckend in ganz Österreich das Thalia Sortiment und die Bücher zu den Menschen bringen zu können fehlt es in manchen Regionen Österreichs noch an Buchhandlungen. Um geeignete Standorte und Geschäftslokale ausfindig zu machen, bzw. Partnerschaften mit bestehenden Buchhandlungen zu entwickelt hat sich Thalia mit Christian Spitzauer jetzt einen erfahrenen Experten gesucht.

 

Pressemitteilung Thalia

Tirol bleib wach! Thalia eröffnet seine erste Tiroler Buchhandlung in Imst

Auch Tirol hat jetzt eine Thalia Buchhandlung! Mit der Eröffnung der 39. Thalia Buchhandlung im FMZ Imst am 14. September setzt der führende Sortimentsbuchhändler Österreichs seine Wachstumsstrategie erfolgreich weiter um. Auf 300 m2 Verkaufsfläche werden ab sofort ein Vollbuchsortiment, Spielwaren, eReading, Manga und New Adult Highlights angeboten. In Kombination mit den bewährten Thalia-Serviceleistungen wird Thalia damit seinem Anspruch als „Botschafter geistiger Nahrung“ in Imst gerecht.

„Als Buchhändler haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung, nämlich Bücher zu den Menschen zu bringen. Lesen soll so einfach wie möglich, die nächste Buchhandlung so nah wie möglich sein. „Treffpunkt in meiner Nähe“ – ist unsere Devise“, erklärt die Geschäftsführerin Andrea Heumann die Thalia Strategie.

Die Eröffnungstage

Das Fachmarktzentrum Imst ist in verschiedenen Bereichen schon sehr gut aufgestellt, eine Buchhandlung hat bisher aber gefehlt. „Damit schließen wir eine Versorgungslücke“, sagt Veronika Kapfinger, Geschäftsleiterin der neuen Buchhandlung. Mit ihrem Team und der Thalia Geschäftsführerin, die eigens aus Wien anreist, freut sich die 32-Jährige auf die Eröffnung am 14. September: „Alles wird rechtzeitig fertig und ich kann es kaum erwarten, unsere ersten Kund*innen im Geschäft zu begrüßen“.

Alle Besucher*innen erwartet neben der umfangreichen Auswahl an Büchern, einer großen Spieleabteilung mit Top Marken wie Tonies, Ravensburger, Geschenken, nachhaltigen Marken wie Chic Mic, IONova, einer großen Manga Abteilung und einem Kinder- und Jugendbuchsortiment für jeden Lesestil ein feines Eröffnungsprogramm: Unser LesetigerThalino kommt persönlich vorbei und freut sich auf die kleinen Besucher*innen, von 14. bis zum 17. September steht das Thalia Glücksrad in der neuen Buchhandlungund Besucher*innen können signierte Bücher von Top-Autor*innen, Sofort Rabatte und mehr gewinnen. Am Freitag, 16.9. ist mit dem Thriller-Autor Jan Beck ein Stargast aus Tirol am Start. Er wird aus seinem aktuellen Thriller „Die Spur“ lesen und steht im Anschluss gerne für persönliche Widmungen bereit.

Veronika Kapfinger, Leiterin der Buchhandlung Thalia-Imst, im Portrait

Veronika Kapfinger ist die Leiterin der neuen Buchhandlung.

„Ich liebe Menschen und ihre Geschichten. Als ich gehört habe, dass Thalia in Imst eröffnet, wusste ich sofort – das will ich machen“, freut sich die für ihre jungen Jahre schon sehr erfahrene Handelsexpertin.

In der Sportartikelbranche war sie als stellvertretende Geschäftsleiterin und später Geschäftsleiterin schon in ähnlich verantwortungsvollen Positionen und hat 2015 ein eigenes Familienunternehmen im Sportartikelsektor aufgebaut. An Thalia reizt sie besonders die Vielfalt, die geboten wird. Vom Krimi über Romane bis hin zu Wanderführern wird sie die Region mit Büchern versorgen. Aber auch die Regionalität und Eigenverantwortlichkeit in der Sortimentsgestaltung ist für sie ein großer Pluspunkt.

„Tirol ist voller Entdecker und Abenteurer. Menschen, die in den Bergen leben, folgen ständig neuen Wegen, erkunden und entdecken sie. Jedes Buch ist ein neuer Weg – deshalb werden auch die Thalia Geschichtenentdecker*innen hier erfolgreich sein“, ist sie überzeugt.

Die persönlichen Buchtipps der Geschäftsleiterin:

  • Agatha Christie: 16 Uhr 50 ab Paddington
  • Elizabeth Lee: Unser Feuer erlischt nie
  • Alena Schröder: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

 

Presseaussendung Thalia

Ana Marwan folgt Karl-Markus Gauß als Herausgeberin und Chefredakteurin von „Literatur und Kritik“ nach

Die diesjährige Ingeborg Bachmann-Preisträgerin Ana Marwan folgt dem Schriftsteller Karl-Markus Gauß – zuletzt mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2022 ausgezeichnet – als Herausgeberin der österreichischen Literaturzeitschrift „Literatur und Kritik“. Nach 32 Jahren legt dieser sein Amt als Herausgeber und Chefredakteur zurück.

„Vor 32 Jahren ist es mir nach langen Verhandlungen und Besprechungen gelungen, Karl-Markus Gauß davon zu überzeugen, die Verantwortung für ‚Literatur und Kritik‘ zu übernehmen. In seiner über 30-jährigen Redaktionstätigkeit hat dieser der Zeitschrift Renommee, unverwechselbares Profil und hohes Niveau gebracht. Dieses hohe Niveau konnte er über drei Jahrzente halten. Mit großem Bedauern muss ich nun seinem Wunsch nachkommen, sich von Chefredaktion und Herausgeberschaft zu verabschieden. Dass nun Ana Marwan als neue und aufstrebende Stimme im Literaturbetrieb die Herausgeberschaft mit großer Kompetenz, Talent und dem nötigen Feingefühl angehen wird, davon bin ich überzeugt“, äußert sich Arno Kleibel zur Entscheidung von Karl-Markus Gauß.

„Ich freue mich, dass mir mit Ana Marwan eine so originelle, vielfältig begabte und, was bei der Herausgeberin einer Zeitschrift auch nicht ganz unwichtig ist, menschenzugewandte Person nachfolgen wird. Welche Traditionen der Zeitschrift sie aufgreifen und fortsetzen und welche neuen Wege sie einschlagen wird, bleibt mit Freude abzuwarten. Ich bin mir sicher, dass man ‚Literatur und Kritik‘ schon bald die Handschrift der neuen Herausgeberin anmerken wird“, so Karl-Markus Gauß.

Ana Marwan wird die Zeitschrift ab dem neuen Jahrgang 2023 zusammen mit Arno Kleibel herausgeben und als alleinige Chefredakteurin verantworten:

„‚Literatur und Kritik‘, wie sie Karl-Markus Gauß geschaffen hat, finde ich wunderbar – anregend und interessant – und die Tatsache, dass sie eine der wichtigsten Literaturzeitschriften über die Landesgrenzen hinaus ist, birgt für mich eine große Verantwortung. Unabhängig von meiner Wertschätzung wird die Zeitschrift künftig naturgemäß anders sein, auch wenn viele Rubriken erhalten bleiben“, so Ana Marwan zur weiteren Ausrichtung der Zeitschrift.

Die Zeitschrift „Literatur und Kritik“ wurde 1966 federführend von Gerhard Fritsch gegründet. Seit 1991 hat die Redaktion ihren Sitz in Salzburg und wird vom Verleger des Otto Müller Verlages Arno Kleibel und dem Schriftsteller Karl-Markus Gauß herausgegeben.
Unter der Herausgeberschaft und Chefredaktion von Karl-Markus Gauß hat sich die Zeitschrift der Entdeckung wenig bekannter Literaturlandschaften Europas gewidmet, vielen Spielarten der österreichischen Literatur ein Forum gegeben und insbesondere auch Autorinnen und Autoren beachtet, denen im literarischen Betrieb die verdiente Aufmerksamkeit vorenthalten wurde. Der Redaktion stand ein hochkarätig besetzter Beirat, bestehend aus den LiteraturkritikerInnen Daniela Strigl und Helmut Gollner, dem Kritiker und Germanist Klaus Zeyringer, der Autorin Andrea Grill, dem Autor und ehemaligen Leiter des Stefan Zweig-Centres Klemens Renoldner sowie dem Lektor, Übersetzer und Autor Ludwig Hartinger, zur Seite.

Ana Marwan

Ana Marwan, 1980 in Murska Sobota (SLO) geboren, aufgewachsen in Ljubljana. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft in Ljubljana und der Romanistik in Wien. Lebt als freie Autorin in Wien und schreibt Kurzgeschichten, Romane und Gedichte auf Deutsch und Slowenisch. Augezeichnet mit dem exil-literaturpreis „schreiben zwischen den kulturen“ 2008, dem „Kritiško sito“ für das beste Buch des Jahres in Slowenien 2022 und dem Ingborg Bachmann-Preis 2022.
Bisher im Otto Müller Verlag erschienen: „Der Kreis des Weberknechts“ (2019, 3. Aufl.) und „Wechselkröte“ (D/SLO, Oktober 2022). Am 23. Februar 2023 erscheint der neue Roman „Verpuppt“ (aus dem Slow. von Klaus Detlef Olof) im Otto Müller Verlag.

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß, 1954 in Salzburg geboren, wo er heute als Schriftsteller und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ lebt. Er hat mehr als 25 Bücher veröffentlicht, die mit namhaften Literaturpreisen ausgezeichnet wurden, zuletzt mit dem Jean-Améry Preis für europäische Essayistik 2018 und dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2022.
Bisher im Otto Müller Verlag erschienen: „Der unruhige Geist“ (2000, vergr.), „Ein Florilegium“ (2002, vergr.), „Wirtshausgespräche in der Erweiterungszone“ (2005), „Lob der Sprache, Glück des Schreibens“ (2014), „Von der Produktivkraft des Eigensinns. Der Schriftsteller Karl-Markus Gauß“, hrsg. von Werner Michler, Klemens Renoldner und Norbert C. Wolf (2016) und „Die Bibliothekarinnen von Renens“ (2018).

Arno Kleibel

Arno Kleibel, 1961 in St. Pölten (NÖ) geboren. Seit 1986 Verleger des Otto Müller Verlags. Seit 1991 gemeinsam mit Karl-Markus Gauß Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik“. Mitglied im Landesgremium Buch- und Medienwirtschaft und im Aufsichtsrat der Verwertungsgesellschaft Literar Mechana. 1995-2010 Landesgremialvorsteher Buch- und Medienwirtschaft, 2000-2010 Mitglied im Bundesgremium Buch- und Medienwirtschaft, 2004-2009 Vorsitzender des österreichischen Verlegerverbandes und 2001-2005 Präsident der Vereinigung des katholischen Buchhandels Österreich. 2021 wurde ihm das Verdienstzeichen des Landes Salzburg verliehen.

 

Pressemitteilung Otto Müller Verlag

Ravensburger tiptoi® wird jünger

Seit 12 Jahren begeistert der „sprechende“ tiptoi® Stift, mit dem Kinder tippend auf spielerische Weise neue Dinge entdecken und die Welt erkunden können, Kinder wie Eltern. Ab sofort bietet Ravensburger den Lernstift schon für kleine Entdeckerinnen und Entdecker ab zwei Jahren an. Auf einfühlsame Weise werden Zweijährige mit dem tiptoi® zum interaktiven Spielen und Lernen abgeholt. Dafür hat Ravensburger eine neue Generation des tiptoi® Stiftes geschaffen und unter anderem dessen Audioqualität verbessert.

„Unser Lernsystem tiptoi® erweckt nunmehr seit zwölf Jahren die Welt der Bücher und Spiele sehr erfolgreich zum Leben und ist aus Kinderzimmern und Kindergärten nicht mehr wegzudenken“, so Dr. Anuschka Albertz, verlegerische Geschäftsführerin der Ravensburger Verlag GmbH.
„Für den Neuauftritt haben wir uns intensiv damit beschäftigt, wie genau die Kinder von heute tiptoi® verwenden. Auch die an uns herangetragenen Wünsche der Eltern haben wir aufgegriffen und den tiptoi® Stift für Zweijährige angepasst sowie eigens für diese neue Zielgruppe Bücher und ein Spiel entwickelt. So kann sich die Entdeckerfreude der Kleinen, die mit den Fingern ganz natürlich auf Bilder tippen, mit dem Stift fortsetzen – bildschirmfrei und mit hochwertigen, für das Alter angemessenen Wissens- und Lerninhalten,“ begründet Albertz die neue Ausrichtung des tiptoi® Systems.

Das kann die neue Generation von tiptoi®

Außerdem kommen neue Bücher, Spiele und Puzzles von tiptoi® auf den Markt. Sie bieten einen emotionaleren Einstieg und rücken mit ihren Illustrationen, Texten und Geräuschen näher an die moderne Lebenswelt der Kinder zwischen zwei und zehn Jahren heran. Auf jeder Doppelseite eines tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? Buches finden die Kinder ein Hörspiel, das sie mit verschiedenen Stimmen, Geräuschen und einer spannenden Geschichte fesselt. „Die tiptoi® Stifte tragen dazu bei, dass Kinder in den Bereichen, mit denen sie sich gern beschäftigen, zu Experten werden“, erklärt Entwicklungspsychologe Professor Hartmut Kasten, der dazu forscht, wie Kinder stabile Interessen entwickeln. „Wichtig ist, dass Kinder aktiven Mediengebrauch lernen. Das ermöglichen die tiptoi® Stifte. Denn Kinder können und müssen hier aktiv entscheiden, mit welchem Thema sie sich befassen wollen – und die Details der Bücher oder Spiele antippen, zu denen sie mehr Information hören oder etwas wiederholen möchten“.

Dialoge sind klar und verständlich

Die Audioqualität des Stiftes ist deutlich verbessert, damit die Dialoge und Geräusche für Zweijährige klar und verständlich sind. So fühlen sich die Kleinen mitten in das Geschehen hineinversetzt. Und die weiche Oberfläche des neuen tiptoi® Stiftes macht es ihnen leicht, den Stift in der Hand zu halten, damit auf ein Symbol zu tippen und auf Entdeckungsreise zu gehen. Außerdem hat der Stift einen integrierten Akku. Neu ist auch die Ladestation. Eltern können darüber sowohl den Akku als auch die benötigten Audiodateien über eine WLAN-Verbindung direkt auf den Stift laden. Das ist weiterhin auch über den tiptoi® Manager möglich, zum Beispiel über PC oder Tablet.

Geballtes Wissen in Orange

Zum Relaunch gehören neben dem neuen tiptoi® Stift in knalligem Orange drei mit Stickern personalisierbare Stifthüllen in Tierform und drei neue Startersets, wahlweise für Kinder ab zwei bzw. drei und vier Jahren. Drei tiptoi® Spiel- und sechs Buch-Neuheiten, darunter vier der beliebten Reihe Wieso? Weshalb? Warum?, werden ab Herbst 2022 angeboten sowie ein neuer Globus für Kinder ab sieben Jahren.

Viele bekannte Erfolgstitel wie die Märchen- und Liederbücher oder Bestseller wie „Schatzsuche in der Buchstabenburg“ oder „Wir spielen Schule“ sind an das neue Konzept angepasst worden. Erfolgreiche Lizenzen wie die Eiskönigin oder Paw Patrol ergänzen die Angebote.
Und eine gute Nachricht für Familien, die tiptoi-Produkte bereits nutzen: Alle neuen tiptoi-Produkte werden mit den Vorgänger-Stiften spielbar sein. Und der neue Stift ist mit den bisherigen Titeln kompatibel – bis auf die der Reihe tiptoi® CREATE, weil der neue Stift keine Aufnahmefunktion besitzt.

Hier gehts zum Tiptoi Trailer: tiptoi® von Ravensburger – YouTube

 

Presseinformation Ravensburger

Carl Ueberreuter Verlagsfest 2022

Am 30. August lud der Carl Ueberreuter Verlag seine Autor:innen zum Verlagsfest beim Heurigen Schübel-Auer in Nussdorf.

Unter den zahlreichen Gästen waren u.a. Lukas Resetarits – dessen Jugenderinnerungen „Krowod“ diesen Herbst bei Ueberreuter erscheinen –, Fritz Dittlbacher mit Frau Lou Lorenz-Dittlbacher, Gerhard Loibelsberger, Michael Horowitz und der Maler Peter Sengl.
Am späteren Abend gesellten sich dann noch die Autoren von „Medizin und Ihre Feinde“ Dr. Christoph Zielinski und Dr. Herbert Lackner zu der Runde.

Es war ein schöner Abend voller gutem Essen, Wein und interessanter Gespräche, die bis spät in Nacht dauerten.

Noch mehr Fotos bietet die Website des Carl Ueberreuter Verlags.

 

Red.

Drei Neuzugänge: Hörbuch Hamburg verstärkt seine Lektorate

Der Hörbuch Hamburg Verlag vergrößert sich, um als zentraler Gestalter weiterhin optimal auf die Anforderungen und Bedürfnisse des Audiomarkts einzugehen. Insgesamt drei Neuzugänge sowie zwei Rückkehrerinnen unterstützen die Lektorate der Imprints „Silberfisch“, „Hörbuch Hamburg“ und „Osterwoldaudio“.

Eine Verstärkung der digitalen Offensive kann das Kinder- und Jugendlektorat von „Silberfisch“ verzeichnen: Seit Juli erweitert Christina Zierk das Team als Projektmanagerin mit Fokus „digitale Ausrichtung“. Nach einem Volontariat bei JUMBO Neue Medien gestaltete
Zierk das Jugend- und All-Age-Hörbuchprogramm GOYAlibre mit. Zuvor studierte sie Germanistik und Volkswirtschaftslehre und absolvierte Praktika bei Arrowsmith Agency, Eden Books und Coppenrath Verlag.

Bei „Silberfisch“ startet am 15. September außerdem mit Lysann Struwe eine neue Volontärin. Sie studierte Buchwissenschaften und Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und sammelte erste Verlagserfahrung bei einem 6-monatigen Praktikum
im Carlsen Verlag.

Das Lektorat der Imprints „Hörbuch Hamburg“ und „Osterwoldaudio“ erhält seit Anfang des Jahres Unterstützung von Volontärin Karla Kordt. Sie studierte im Bachelor Anglistik und Germanistik an der Ruhr-Universität. Während des Studiums arbeitete sie als Online-
Redakteurin und absolvierte ein Regiepraktikum am Schauspielhaus Bochum.

Seit Anfang des Jahres verstärken außerdem ihre Kolleginnen Lisa Heimann und Sarah Theel, die aus der Elternzeit zurück sind, wieder das Erwachsenenlektorat.

 

Presseaussendung Hörbuch Hamburg

Georg Otto verstärkt Motorbuch-Lektorat

Georg Otto (50) verstärkt seit 1. September das Lektoratsteam des Stuttgarter Motorbuch Verlages. Nach Stationen als Motorjournalist und -redakteur – unter anderem bei Delius Klasing – war Otto zuletzt als Marketingleiter bei Custom & Speed Parts tätig und kennt somit die Oldtimer-, Youngtimer- und Schrauberszene aus nächster Nähe.

Cheflektor Joachim Kuch freut sich über den textlich und handwerklich gleichermaßen versierten Neuzugang: „Mit der lektoratsseitigen Verstärkung durch Georg Otto werden wir unsere Pole Position in der Warengruppe Fahrzeuge noch weiter ausbauen und unser Wachstum steigern können.“

 

Personalmeldung Paul Pietsch Verlage

50 Jahre Österreichische Schulbuchaktion – eine Erfolgsgeschichte feiert Jubiläum

Die Österreichische Schulbuchaktion, die seit dem Schuljahr 1972/73 gratis Schulbücher für rund 1,1 Mio. Schüler:innen pro Jahr gratis zur Verfügung stellt, feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Der Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das Familien- und das Bildungsministerium nehmen das Jubiläum zum Anlass, bei einer Veranstaltung in Wien am 9. September die aktuelle Situation und Weiterentwicklung der Bildungsmedien zu beleuchten.

Nach einem Keynote-Vortrag von Univ. Prof. Klaus Zierer, Ordinarius für Schulpädagogik an der Universität Augsburg, werden Familienministerin Susanne Raab und Bildungsminister Martin Polaschek bei einem Round Table über die „Zukunft des Schulbuchs“ diskutieren.
Zudem präsentieren Kinder der „Volksschule am Himmel“ die Lieblingsschulbücher der österreichischen Volksschüler:innen 2022. Auf Platz 1 wählten Schüler:innen aus 177 Volksschulen die Schulbuchreihe „Alles klar!“ von Notburga Grosser und Maria Koth aus dem Verlag Veritas. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Reihen „Playway“ (Verlag Helbling) und „Karibu“ (Verlag E. Dorner).

Hinterschweiger: Hybrider Weg ist idealer Medienmix der Zukunft

Mit der Schulbuchaktion wurde vor einem halben Jahrhundert ein Kapitel kontinuierlicher Medienentwicklung aufgeschlagen, die sich im laufend den inhaltlichen, technischen und pädagogischen Herausforderungen stellt. Bereits 2002/03 boten die Bildungsverlage mit SbX („Schulbuch extra“) die ersten Internetzusätze zum Buch an. Seit 2016 befassen sich die rund 400 Schulbuchhändler:innen mit DIGI4SCHOOL und liefern zusätzlich zu den gedruckten Büchern auch E-Books an. Wenige Jahre später ist es, nicht zuletzt befeuert durch das Home-Schooling während der Corona-Pandemie, heute für Österreichs Schüler:innen gang und gäbe, mit „E-Book-plus“ Gelerntes im multimedialen Bereich zu üben.

„Der hybride Weg – also Gedrucktes und Digitales miteinander zu kombinieren – ist der ideale Medienmix der Zukunft“, sagt Fachverbandsobmann Friedrich Hinterschweiger.

Österreichische Schulbuchaktion: 50 Jahre Sachleistungen für Chancengleichheit

Im Jahr 1972 kündigte der damalige Bundesminister für Unterricht und Kunst, Fred Sinowatz, die Schulbuchaktion an, um Familien finanziell zu entlasten sowie die Ausbildung und Chancengleichheit der Kinder zu fördern. Seit dem Schuljahr 1972/73 finanziert der Familienlastenausgleichsfond die Schulbücher von rund 1,1 Mio. Schüler:innen pro Jahr als gratis Sachleistung. Etwa 8,6 Mio. neue Bücher und 8.000 verschiedene Werke werden jährlich ausgegeben. Das Bundeskanzleramt (BKA) und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) sind Träger der Schulbuchaktion, der Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft der WKÖ ist Partner als Repräsentant der Schulbuchverlage und des Schulbuchhandels. (PWK344/ES)

Termininfo: „150 Jahre Österreichische Schulbuchaktion“

Datum: Freitag, 9. September 2022 – Beginn: Empfang ab 9:45 Uhr, Beginn um 10:30 Uhr
Ort: Expedithalle Wien, Absberggasse 27/8, 1100 Wien
Anmeldung: E-Mail: buchwirtschaft@wko.at

 

Presseaussendung Wirtschaftskammer Österreich

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