Regina Kammerer, Leiterin des btb Verlags und des Luchterhand Literaturverlags, wird »Verlegerin des Jahres«

Regina Kammerer ist vom Branchenmagazin BuchMarkt zur Verlegerin des Jahres 2021 gewählt worden.

Seit 1994 zeichnet BuchMarkt im Dezember die Verlegerin oder den Verleger des Jahres aus. In diesem Jahr fiel die Wahl der Jury, die sich ausschließlich aus den bisherigen Preisträgern zusammensetzt, auf Regina Kammerer.

Die „Jury“ (das sind die bisherigen VerlegerInnen des Jahres) war sich in diesem Jahr besonders einig: „Regina Kammerer führt die Verlage btb und Luchterhand seit Jahren mit großer Beständigkeit, programmatischer Leidenschaft und visionärer Kraft. Sie hat bewiesen, dass die skandinavische Literatur nicht nur aus Mord und Totschlag besteht – und hat in diesem Jahr mit den Büchern von Juli Zeh, Leila Slimani, Irvin & Marilyn Yalom, Ferdinand von Schirach u.v.a. nicht nur den erfolgreichsten Roman des Jahres, sondern wieder auch weitere Verkaufserfolge für den Buchmarkt zu verantworten.“

„Ich komme nicht aus einem bildungsbürgerlichen Haushalt, und Bücher sind mir immer auch Rettung gewesen. Was ich daraus gelernt habe? Die Begegnung mit einem Buch ist wie die mit einem Menschen: sobald sie echt, spannend und überraschend ist, trägt sie. Algorithmen können vieles, aber sie ersetzen nie dieses Gespräch auf Augenhöhe“, so Kammerer.
Und sie findet: „Büchermachen ist was Wunderbares. Aber es ist immer Teamarbeit, in allen Bereichen. Ich bin zudem mit einer wunderbaren Lektoratstruppe gesegnet und habe das große Glück, mit Grusche Juncker genauso vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können wie zuvor mit Georg Reuchlein“.

Thomas Rathnow, CEO der Penguin Random House Verlagsgruppe: »Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung für Regina Kammerer und gratuliere ihr auch auf diesem Wege von Herzen! Mit der Wahl zur Verleger*in des Jahres wird eine Frau geehrt, die seit vielen Jahren eine ganze Reihe klassischer verlegerischer Tugenden erfolgreich in die Praxis umsetzt. Regina verbindet ihre scharfe literarisch-ästhetische Urteilskraft zum einen mit einer bewundernswerten Hartnäckigkeit in der Durchsetzung der von ihr entdeckten und geschätzten Autor*innen, zum anderen mit einem ausgeprägten Sinn für die Arbeit im Team und dem intensiven Austausch mit Büchermenschen in aller Welt.«

 

Presseaussendung Penguin Random House Verlagsgruppe / BuchMarkt / sortimenterbrief-Red.

Jonathan-Swift-Preis 2021 an Marc-Uwe Kling und Torsten Sträter

Der internationale Jonathan-Swift-Preis für satirische und komische Literatur geht im Jahr 2021 an Marc-Uwe Kling und Torsten Sträter.

Die Jury, bestehend aus dem Autor Charles Lewinsky, der Verlegerin Nelleke Geel und dem Büchermacher Gerd Haffmans, schreibt in ihrer Begründung:

Der in diesem Jahr zum ersten Mal geteilte Jonathan-Swift Preis geht an zwei Autoren, die es – jeder auf seine unverwechselbare Art – verstehen, aus der kleinen Form große literarische Kunst zu machen und die Verrücktheiten dieser Welt so normal erscheinen zu lassen, wie sie deren Normalität als verrückt beschreiben.

Dafür verleiht die Jury den Jonathan-Swift-Preis 2021 an Marc-Uwe Kling und Torsten Sträter.
Der mit je CHF 10.000 dotierte Preis wurde am Vormittag des 21. November 2021 im Literaturhaus Zürich übergeben.

Alle Informationen zum Jonathan-Swift-Preis | Die Preisverleihung 2021

 

Pressemitteilung Jonathan-Swift-Preis / Ullstein Buchverlage

Christoph W. Bauer erhält den Preis für künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck 2021

Seit 1981 zeichnet die Stadt Innsbruck jährlich Kulturschaffende für ihr Gesamtwerk aus. Die Preisträger*innen werden von einer Fachjury nominiert, das Preisgeld ist mit 12.000 € dotiert. Die Vergabe erfolgt jährlich abwechselnd in den Sparten Bildende Kunst, Literatur und Musik.

Im Jahr 2021 wird in der Sparte Literatur Christoph W. Bauer für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

„Bauer nimmt sich häufig historische Stoffe als Ausgangspunkt, dennoch bleibt der Blick stets gegenwärtig und fragend, er füllt mit seinen Texten Leerstellen, erweitert historische Erzählungen durch jene oftmals kleinen Zusätze, die bislang Unbenanntem eine Sprache geben. Auch wenn sein historisches Ausgangsmaterial meist in Innsbruck verortbar ist, schafft er es, seine Texte unabhängig der örtlichen Gegebenheiten allgemein gültig zu machen. Seine Figuren wiederum sind stets Fragende, gelegentlich Polarisierende, oft Einsame und Verlorene, ihnen gibt er mit seinen Texten eine Stimme … Entsprechend seiner Wertschätzung der Weltliteratur gegenüber nimmt sich Christoph W. Bauers Sprache zurück, prescht vor, lotet aus, verstört, ist abstrakt und bildhaft. Denn Bauer bleibt ein Zweifelnder, so etwa heißt die Titelzeile eines seiner Gedichte:
,fremd bin ich eingezogen unter meine haut‘
Das umfangreiche Werk Bauers ist ,Sprachkunst‘, kein Wort zu viel, kein Wort außerhalb seines Erzählrhythmus.“
Aus der Jurybegründung, Mag. Roland Sila

Christoph W. Bauer, geboren 1968 in Kärnten, aufgewachsen in Tirol. Verfasst Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele und Übersetzungen. Zahlreiche Veröffentlichungen, mehrere Auszeichnungen, u.a. Reinhard-Priessnitz-Preis (2001), Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (2002), Preis des Kärntner Schriftstellerverbands (2010), Kärntner Lyrikpreis (2014), Outstanding Artist Award und Tiroler Landespreis für Kunst (beide 2015) sowie zuletzt Preis für künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck (2021).

Bei Haymon: wege verzweigt. Gedichte (1999), die mobilität des wassers müsste man mieten können. Gedichte (2001), fontanalia.fragmente. Gedichte und Prosa (2003), Aufstummen. Roman (2004), AHOI! Gedichte aus 25 Jahren Haymon Verlag (Hrsg., 2007), Im Alphabet der Häuser (2007), Graubart Boulevard (2008), Als Kind war ich weise (Hrsg., 2009), Der Buchdrucker der Medici (2009, HAYMONtb 2015), gemeinsam mit Anton Christian schweben im kopf (2010), die Gedichtbände mein lieben mein hassen mein mittendrin du (2011) und getaktet in herzstärkender fremde (2011), der Porträtband Die zweite Fremde. Zehn Jüdische Lebensbilder (2013), der Erzählband In einer Bar unter dem Meer (2013), die Gedichtbände orange sind die äpfel blau und stromern (beide 2015) und der Roman Niemandskinder (2019). 2022 erscheint sein neuer Gedichtband an den hunden erkennst du die zeiten.

 

Aussendung Haymon Verlag

Verleihung des Ehrenpreises des Österreichischen Buchhandels an Navid Kermani

Am 21. November wurde der Autor Navid Kermani in Krems an der Donau mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln geehrt.

Die Verleihung erfolgte als abschließender Höhepunkt der Europäischen Literaturtage 2021 in Krems/Stein. Benedikt Föger, der Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels, überreichte die höchste Auszeichnung, die der österreichische Buchhandel zu vergeben hat.

Der Ehrenpreis wird seit 1990 an Personen vergeben, die sich in ihrem Werk und durch ihr Engagement für Toleranz gegenüber den anderssprachigen und kulturell anders geprägten Nachbarn in herausragender Art und Weise eingesetzt haben und somit einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in Europa geleistet haben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels ausgerichtet. Navid Kermani erhielt die ehrenvolle Auszeichnung für sein Engagement für eine offene, tolerante Gesellschaft und seinen konsequenten Einsatz für die Menschenrechte und den Frieden. Zuletzt wurde 2020 A.L. Kennedy mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet.

„Wir tun uns nicht immer leicht mit dem Begriff der Toleranz und doch ist es die ureigenste Eigenschaft des Verlegers/der Verlegerin und des Buchhändlers/der Buchhändlerin, an die Utopie einer gerechten und friedlichen Welt im Zeichen der Toleranz in Denken und Handeln zu glauben. Mit Autor*innen wie Navid Kermani haben wir ein Fundament für diesen Glauben“, so Benedikt Föger bei der Übergabe des Preises an Kermani.

Laudator Diedrich Diederichsen (Kulturwissenschaftler) über das Werk des Autors: „Navid Kermanis literarisches Werk durchzieht der Versuch, das Problem andere zu verstehen und zu verstehen, dass man selbst von anderen als anderer gesehen wird, gewissermaßen systematisch, auf der Ebene der poetischen Regie zu entscheiden. Es sind keine hohlen Appelle an Empathie, kein Moralisieren für das warme Einfühlen und gegen die kapitalistische Kälte, sondern syntaktische und poetische Techniken, die das Problem von Selbst und Anderen tiefer legen.“

Navid Kermani äußerte sich zum Erhalt der Auszeichnung: „Den Preis für Toleranz in Denken und Handeln vom Österreichischen Buchhandel zu erhalten macht mich stolz. Denn erst durch die Buchhändler*innen, denen die Menschen, die dort ihre Bücher kaufen, vertrauen, können wir Autor*innen schreiben und arbeiten.“

Katja Gasser (ORF) moderierte das Gespräch.

Über Navid Kermani

Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen in Deutschland, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Mit seiner Dissertation „Gott ist schön: Das ästhetische Erleben des Koran“ sorgte er 1999 für viel Aufmerksamkeit. Für seine Romane, Essays und Reportagen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis sowie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zu seinen aktuellen Werken zählen „Entlang der Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan“ und „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“. Im Juli erscheint sein Buch „Morgen ist da“, eine Sammlung seiner bedeutendsten Reden (alle bei C.H. Beck). Seine Sachbücher erscheinen bei C.H. Beck, seine literarischen Werke im Carl Hanser Verlag.

 

Pressemitteilung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Joachim B. Schmidt gewinnt mit „Kalmann“ den Crime Cologne Award 2021

Heute wurde der »Crime Cologne Award 2021« digital verliehen: Ausgezeichnet wurde Joachim B. Schmidt mit »Kalmann« (Diogenes).

Die Jury begründet ihre Auswahl folgendermaßen:

Die Jury zeichnet mit »Kalmann« einen klassischen Schelmenroman im Gewand eines Krimis aus, in dessen Mittelpunkt ein Besonderling steht.
Mit viel Feingefühl und Empathie zeichnet Schmidt seinen Helden, dessen kindlich-naive Erzählweise dem Autor brillant gelingt. Dabei werden aus der mündlichen Plapperei der Hauptfigur literarische Wortspiele von besonderer Qualität.
Mit seinem lakonisch-eigenwilligen, mit ironischen Einsprengseln gekonnt verfeinerten Ton hebt sich »Kalmann« von der Masse der eingereichten Krimis auf beeindruckende Weise ab.

Shortlist

Für die Shortlist nominiert waren außerdem Orkun Ertener mit »Was bisher geschah« (Scherz), Marcel Huwyler mit »Frau Morgenstern und der Verrat« (Grafit), Merle Kröger mit »Die Experten« (Suhrkamp), Ben Riffko mit »Grünes Öl« (Heyne) und Matthias Wittekindt mit »Vor Gericht« (Kampa).

Jury

Für die Vergabe des Preises war eine fünfköpfige Jury verantwortlich, bestehend aus dem Buchhändler Mike Altwicker (Vorsitz), der Journalistin Petra Pluwatsch, Prof. Dr. Christof Hamann, der Journalistin Birgitt Schippers und der Literaturkritikerin Margarete von Schwarzkopf.

Crime Cologne Award

Mit dem Preis zeichnen die Veranstalter des Crime Cologne Festivals jährlich den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres aus. Ziel des Preises ist es, dem deutschsprachigen Kriminalroman eine Bühne zu bereiten und ihn in den Blickpunkt zu rücken.
Der Preis ist mit € 3000 dotiert, die die Preisträgerin oder der Preisträger erhält. Das Preisgeld wird von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung bereitgestellt. Alle Shortlist-Nominierten erhalten zudem den Ehrenpreis »Die silberne Lupe«.

Alle Informationen zu den einzelnen Jurymitgliedern können Sie hier einsehen.

 

Pressemitteilung Crime Cologne e.V.

Verleihung des Österreichischen Buchhandlungspreises 2020 und 2021 auf der Buch Wien 21

Die Verleihung des Österreichischen Buchhandlungspreises der Jahrgänge 2020 und 2021 fand am 12. November im Rahmen der Buch Wien 21 statt. Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB) überreichten die Ehrenurkunden an die preisgekrönten Buchhandlungen.

Aufgrund der Coronapandemie wurde der Verleihungsakt für den Jahrgang 2020 gemeinsam mit dem aktuellen Jahrgang 2021 begangen.

Preisträger 2020

Die Preisträger 2020 sind die Bücherstube (Horn), die Buchhandlung Lerchenfeld (Wien), die Buchhandlung Löwenherz (Wien), die Buchhandlung Wirthmiller (Saalfelden) und die Wagner’sche Universitätsbuchhandlung Medici (Innsbruck).

Preisträger 2021

Die Preisträger 2021 sind die Buchhandlung Brunner (Bregenz), die Buchhandlung Erlkönig (Wien), die Buchhandlung Riepenhausen (Hall in Tirol), die Buchhandlung Weidinger (Seewalchen am Attersee) und die Grätzlbuchhandlung Lainz (Wien).

Österreichische Buchhandlungspreis

Der Österreichische Buchhandlungspreis wird seit 2017 jährlich an die fünf besten Buchhandlungen vergeben und ist mit je 10.000 Euro dotiert. Das BMKÖS und der HVB richten den Preis gemeinsam aus.

Die Auszeichnung als beste Buchhandlung des Jahres zielt darauf ab, Anreize für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle oder die Fortführung von Geschäftsaktivitäten zu geben. Eine vielfältige und flächendeckende Buchhandelslandschaft soll, auch in Zeiten des wachsenden Online-Handels, gewürdigt werden und Buchhandlungen als Orte der Kultur und Bildungsarbeit sowie der Vermittlung und Begegnung gestärkt werden.

 

Pressemitteilung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Die schönsten Bücher Österreichs 2019 und 2020: Verleihung der Staatspreise auf der Buch Wien 21

Am 11. November überreichten Sektionschef Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) und Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB), die Ehrenurkunden an die Gewinner*innen des Wettbewerbs Die schönsten Bücher Österreichs der Jahrgänge 2019 und 2020. Die Verleihung fand auf der Buch Wien vor geladenen Fachbesucher*innen statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden jene Titel geehrt, die durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) mit dem Staatspreis ausgezeichnet und mit je 3.000 Euro prämiert wurden. Pandemiebedingt wurden zwei Jahrgänge gemeinsam verliehen.

Die drei Staatspreise des Jahrgangs 2020 gingen an:

  • alles oder nichts wortet – Festschrift für Ferdinand Schmatz, gestaltet von studio VIE, ist bei De Gruyter in der Edition Angewandte erschienen und wurde bei Holzhausen gedruckt. – Kategorie: Allgemeine Literatur: Belletristik und Gedichtbände
  • Lina, die Entdeckerin wurde von Anna Horak gestaltet, ist im Achse Verlag erschienen und wurde bei Balto Print gedruckt. – Kategorie: Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels
  • A Non-Reader for people who like to look at letters wurde von David Einwaller gestaltet, ist bei The Designers Foundry erschienen und wurde von DGS – Druck u. Graphikservice gedruckt. – Kategorie: Sonderproduktionen (mit ISBN) und/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen

Im Rahmen der Verleihung wurden auch Urkunden an die Gewinner*innen des letzten Jahres übergeben, da die Verleihung 2020 aufgrund der damals geltenden Bestimmung abgesagt werden musste.

Die drei Staatspreise des Jahrgangs 2019 gingen an:

  • COMPANY – Fotografien und Fragmente über das Arbeiten, gestaltet von Beton.Studio, ist bei De Gruyter in der Edition Angewandte erschienen und wurde bei Holzhausen gedruckt. – Kategorie: Zeitgenössische Kunstbände, Fotokunst, Architektur, Ausstellungskataloge
  • Melin wurde von Rahel Messerli gestaltet, ist im Luftschacht Verlag erschienen und wurde bei Buch Theiss gedruckt. – Kategorie: Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels
  • Warning Signs – London, Battle, Hastings 2018 wurde von Hannes Mitterberger gestaltet, ist im Eigenverlag der Künstlerin Zita Oberwalder erschienen und wurde von der Steiermärkischen Landesdruckerei gedruckt. – Kategorie: Sonderproduktionen (mit ISBN) und/oder Bücher, die nicht in den Handel gelangen

Neue Broschüre

Die Publikation, die alle ausgezeichneten Titel des Wettbewerbs versammelt, wurde dieses Jahr neu gestaltet und präsentiert sich in einem völlig neuen, attraktiven Design. Die Broschüre wurde bei Buch Theiss gedruckt, von Christine Zmölnig (sensomatic) gestaltet und auf PERGRAPHICA ®, dem Premium-Designpapier von Mondi gedruckt. Alle Aspekte der Herstellung kommen damit aus Österreich und sogar die verwendete Schrift Morion stammt vom österreichischen Typographen David Einwaller. Nach der Preisverleihung hatten Preisträger*innen und Gäste die Gelegenheit, die prämierten Werk vor Ort zu begutachten und sich ein Exemplar der diesjährigen Publikation zu sichern.

Präsentation der „Schönsten Bücher“

Von 10. bis 14. November wurden die schönsten Bücher Österreichs 2020 im Rahmen der Buch Wien 21 an einem eigenen Stand gezeigt.
Außerdem sind die prämierten Titel im ab 8. Dezember bei der Ausstellung „Die Schönsten Bücher Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und der Niederlande 2020“ in der Hauptbücherei Wien zu sehen.
Die Bücher werden dieses Jahr auch im Rahmen der Ausstellung der schönsten Bücher der Schweiz, Deutschlands und Österreichs bis 27. November in der Bibliothek Hauptpost der Kantonsbibliothek St. Gallen (CH) gezeigt.
Die 15 prämierten Bücher sind außerdem der Beitrag Österreichs zum internationalen Wettbewerb Die schönsten Bücher aus aller Welt und sind in diesem Zusammenhang auch auf der Leipziger Buchmesse 2022 zu sehen.

Der Wettbewerb um die schönsten Bücher Österreichs erfolgt mit freundlicher Unterstützung von PERGRAPHICA ®, das Premium-Designpapier von Mondi, und Buch Theiss.

Detaillierte Informationen zu allen beim Wettbewerb prämierten Werken finden Sie unter schoenstebuecher.at.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Verleihung des Christine-Nöstlinger-Preises an Michael Roher

Der Autor und Illustrator Michael Roher wurde 2021 als erster Preisträger mit dem Christine-Nöstlinger-Preis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Die Verleihung fand am Mittwoch, den 10. November, auf der Buch Wien im Rahmen der Langen Nacht der Bücher statt.
Der Preis wurde vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) in Kooperation mit der Stadt Wien Kultur und Christine Nöstlingers Buchstabenfabrik ins Leben gerufen und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Verliehen wurde der Preis durch Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und den Vorsitzenden des Verlegerverbandes, Alexander Potyka, die Laudatio hielt Jurymitglied Karin Haller, Geschäftsführerin des Instituts für Jugendliteratur. Anwesend bei der Preisverleihung waren auch die Töchter von Christine Nöstlinger, Barbara Waldschütz und Christiana Nöstlinger.

Christine-Nöstlinger-Preis

Der Christine-Nöstlinger-Preis zeichnet Menschen aus, die Kindern und all jenen, die sonst nicht gehört werden, eine Stimme geben, ihre Perspektive einnehmen und so einen Beitrag leisten, deren Leben ein Stück gerechter zu gestalten. Der Preis will damit auch die humanistischen Prinzipien und Anliegen lebendig halten, die die Autorin in ihrer Literatur vertreten hat.

Die Entscheidung über die Auszeichnung fällt eine unabhängige Fachjury, deren Mitglieder von den Trägern des Preises nominiert wurden: 2021 bestand sie aus Karin Haller (Geschäftsführerin Institut für Jugendliteratur), Paulus Hochgatterer (Autor & Psychiater, Universitätsklinikum Tulln) und Anne-Catherine Simon (Redaktion Feuilleton „Die Presse“).

Michael Roher

Michael Roher, 1980 in Niederösterreich geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in und um Krems an der Donau. Nach seiner Ausbildung zum Sozialpädagogen in Wien, arbeitete er als Freizeit-, Spiel- und Zirkuspädagoge, sowie als Autor und Illustrator von (vorwiegend) Kinderbüchern. Seine Geschichten wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Michael Roher lebt mit seiner Familie in Baden bei Wien.

Weitere Informationen zum Preis sowie die Jurybegründung finden Sie unter www.buecher.at/christine-noestlinger-preis.

 

Presseaussendung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels

Bayerischer Buchpreis 2021 für Emine Sevgi Özdamar und Helge Hesse

Emine Sevgi Özdamar wird für ihren Roman »Ein von Schatten begrenzter Raum« und Helge Hesse für sein Buch »Die Welt neu beginnen« mit dem Bayerischen Buchpreis 2021 ausgezeichnet. Frank Schätzing erhält den »Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten« und der Bayern 2-Publikumspreis geht an das Buch »Über Menschen« von Juli Zeh.

Live und vor geladenem Publikum sowie in Anwesenheit der nominierten Autorinnen und Autoren entschied die Jury des Bayerischen Buchpreises gestern Abend über die besten Bücher des Jahres. Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Buchpreis 2021 wurden Emine Sevgi Özdamar für ihren Roman »Ein von Schatten begrenzter Raum« in der Kategorie Belletristik und Helge Hesse für sein Buch »Die Welt neu beginnen. Leben in Zeiten des Aufbruchs 1775 – 1799« in der Kategorie Sachbuch.
Sechs Titel standen im Finale, über die auf der Bühne von der Jury intensiv diskutiert wurde. Neben dem Roman »Ein von Schatten begrenzter Raum« von Emine Sevgi Özdamar waren dies »Kairos« von Jenny Erpenbeck sowie »Spitzenreiterinnen« von Jovana Reisinger. In der Kategorie Sachbuch standen neben »Die Welt neu beginnen« von Helge Hesse »Khomeini. Der Revolutionär des Islams« von Katajun Amirpur und »1977. Eine kurze Geschichte der Gegenwart« von Philipp Sarasin in der Endausscheidung.

Der Jury gehören in diesem Jahr neben Sonja Zekri, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, die den Vorsitz innehatte, Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, und Knut Cordsen, Kulturredakteur des Bayerischen Rundfunks, an.

»Helge Hesse erzählt in »Die neue Welt beginnen« die Geschichte eines aufregenden Vierteljahrhunderts und lässt die Protagonisten der Jahre 1775 bis 1799 überzeugend auftreten und verknüpft politische Geschichte mit Alltags- und Wissenschaftsgeschichte. Emine Sevgi Özdamars Buch »Ein von Schatten begrenzter Raum« ist ein Solitär, sprachgewaltig, bildstark und von großer Poesie. Eine Liebeserklärung an die europäische Kultur, das Memoir einer Unerschütterlichen«, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Die Preisträgerin und der Preisträger erhalten jeweils 10.000 Euro sowie eine Preisfigur aus Nymphenburger Porzellan in Form eines Löwen.

Mit dem »Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten« wurde zudem Frank Schätzing gewürdigt.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte in seiner Laudatio: »Frank Schätzing ist einer der erfolgreichsten deutsch-sprachigen Autoren unserer Zeit und ich selbst bin bekennender Fan. Nicht nur Romane, wie sein hervorragendes Meisterwerk »Der Schwarm« haben die Leser begeistert. Er schafft es, auch in Sachbüchern Themen aufzugreifen, die die Menschen bewegen. Sein neuestes Werk »Was, wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise« greift unser drängendstes Zukunftsthema auf. Frank Schätzing gelingt es, Wissenschaft und Science-Fiction dramaturgisch so zu verbinden, dass die Leser jede Seite geradezu verschlingen. Zugleich ist Frank Schätzing eine spannende Persönlichkeit, die sich nicht scheut, klar Position zu beziehen.«

Kunstminister Bernd Sibler betont: »Ich freue mich sehr, dass ich bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreises live anwesend sein konnte. Er unterstreicht die Bedeutung Bayerns als Verlagsstandort und schafft nicht nur Aufmerksamkeit für deutschsprachige Autorinnen und Autoren, sondern gleichfalls für das Lesen an sich sowie das Leitmedium Buch.« Besonders schön sei daher, dass mit dem Bayern 2-Publikumspreis auch interessierte Leserinnen und Leser ihren Favoriten wählen können, so der Kunstminister. »Ich persönlich freue mich zudem sehr, Frank Schätzing stellvertretend für Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten als Zeichen der Anerkennung für sein herausragendes schriftstellerisches Werk überreichen zu dürfen.«

Vergeben wurde an dem Abend auch der Bayern 2-Publikumspreis an das Buch »Über Menschen« von Juli Zeh. Interessierte waren in den vergangenen fünf Wochen aufgerufen, über ihr Lieblingsbuch des Jahres abzustimmen. Fünf Bücher, allesamt aktuell Bestseller in den bayerischen Buchhandlungen, standen zur Wahl.

Die gesamte Preisverleihung, die in der Allerheiligen-Hofkirche in München stattfand, wurde live im Radio auf Bayern 2 sowie im Internet unter br.de/kultur übertragen. Sie ist auch als Podcast in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks abrufbar.

Bayerischer Buchpreis

Der Bayerische Buchpreis wurde in diesem Jahr zum achten Mal vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern vergeben und gefördert von der Bayerischen Staatskanzlei. Weiterhin wird der Bayerische Buchpreis unterstützt von Bayern 2 als Medienpartner und gefördert von der ZEIT Verlagsgruppe, dem PS-Sparen der bayerischen Sparkassen sowie dem Verein zur Leseförderung. Der Bayern 2-Publikumspreis wird unterstützt von den Bayerischen Sparkassen und den Buchhandlungen.

 

Aussendung Bayrischer Buchpreis

Raphaela Edelbauer erhält den Österreichischen Buchpreis 2021

Raphaela Edelbauer wurde gestern für ihr Buch „DAVE“ (Klett-Cotta Verlag) mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Anna Albinus für den Titel „Revolver Christi“ (edition.fotoTAPETA). Die Verleihung fand zum Auftakt der Buch Wien-Woche vor rund 150 geladenen Gästen im Wiener Kasino am Schwarzenbergplatz statt. Durch den Abend führten Dorothee Hartinger und Philipp Hauß.

Österreichischer Buchpreis 2021: Raphaela Edelbauer – DAVE (Klett-Cotta Verlag)

Begründung der Jury

„Wir befinden uns in einer gar nicht fernen Zukunft, das System auf der Erde ist dank ungebremster Klimaerwärmung und extremem Wassermangel kollabiert, in einem ‚Labor‘ knapp über dem Erdboden bilden 118 998 Menschen die vermeintliche Restbevölkerung. Der nicht ganz zuverlässige Ich-Erzähler, der Mathematiker Syz, wird vom dubiosen Laborleiter rekrutiert, um mit seinen Erinnerungen DAVE zu füttern, den in Entwicklung befindlichen Prototyp einer künstlichen Superintelligenz. Raphaela Edelbauer hat mit DAVE einen raffinierten Science-Fiction-Roman mit eingebauter Liebesgeschichte geschaffen, der nach den Gesetzen des Thrillers funktioniert. Dabei unterhält man sich nicht nur, sondern erfährt dank Edelbauers erstaunlicher Belesenheit viel über philosophische Debatten, Bewusstseins- und Gedächtnisforschung, Informatik und lernende Systeme, deren Heilsversprechen die Autorin spürbar misstraut. Denn der Weg zu einer schmerzlosen und total vernünftigen Gesellschaft nach dem Ebenbild des Computers führt durch Überwachung und Repression. Edelbauer erzählt elegant und pointiert, mit galligem Witz, Lust an der Anspielung und immer wieder verblüffenden Wendungen von der Ohnmacht des einzelnen in einer Diktatur der Weltverbesserer.“

Für die Shortlist nominiert waren außerdem: Anna Baar – Nil (Wallstein Verlag), Daniela Chana – Neun seltsame Frauen (Limbus Verlag), Olga Flor – Morituri (Jung und Jung Verlag), Ferdinand Schmalz – Mein Lieblingstier heißt Winter (S. Fischer Verlag).

Der Österreichische Buchpreis ist mit 20.000 Euro dotiert, die vier weiteren Titel der Shortlist mit jeweils 2.500 Euro.

Österreichischer Buchpreis 2021 – Debüt: Anna Albinus – Revolver Christi (edition.fotoTAPETA)

Begründung der Jury

„Mit der realistischen Beschreibung eines touristischen Groß-Ereignisses beginnt diese Kriminal- und Fantasygeschichte der besonderen Art. Eine Reliquie – jener Revolver, der dem Buch den Titel gibt – zieht die Menschenmassen an. Und dann fällt am dreiundzwanzigsten Ausstellungstag ein Schuss. Die Schützin ist rasch überwältigt, ein seriöser Ermittler tritt auf den Plan, das Publikumsinteresse wächst angesichts der mysteriösen Gewalttat. Dem Genre entsprechend entwickelt sich die Geschichte geheimnisvoll. Deutlich wird allerdings bald, dass zwischen diesem Revolver Christi, der verhafteten Rechtsanwaltsfachangestellten und dem sachlichen Kriminalbeamten ein Zusammenhang besteht. Das Unglück, das mit der Waffe einher geht, wiederholt sich im Lauf der Zeit offenbar immer wieder. Man liest gebannt und ist gespannt auf den Ausgang, der jedoch die Erwartung nach Plot-Auflösung nicht erfüllt. Zeit- und Ortssprünge gelingen der 1986 geborenen Autorin mühelos. Sie ist eine erstaunlich versierte Erzählerin. Alles ist möglich in dieser Geschichte, deren Ende sich jeder Eindeutigkeit verweigert. Das Geheimnis bleibt und das Staunen über die literarische Fertigkeit, die sprachliche Sicherheit dieses Debüts.“

Für die Shortlist-Debüt nominiert waren außerdem: Anna Felnhofer – Schnittbild (Luftschacht Verlag), Clemens Bruno Gatzmaga – Jacob träumt nicht mehr (Karl Rauch Verlag)

Der Debütpreis im Rahmen des Österreichischen Buchpreises ist mit 10.000 Euro dotiert, die zwei weiteren Titel der Shortlist mit jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis wird von der Arbeiterkammer Wien gestiftet.

Die Jury

Die Fach-Jury für den Österreichischen Buchpreis setzt sich 2021 aus Tilman Eder (Buchhändler, Buchhandlung Erlkönig), Walter Grond (Schriftsteller, Leiter Europäische Literaturtage), Manuela Reichart (Literaturkritikerin, WDR), Daniela Strigl (Literaturkritikerin und Germanistin, Universität Wien) und Peter Zimmermann (Journalist, ORF) zusammen.

Statements der Träger des Preises

Andrea Mayer, Staatssekretärin für Kunst und Kultur: „122 eingereichte Bücher waren von der Jury zu lesen und drei Sitzungen zu absolvieren, um zur Longlist, dann zur Shortlist und schließlich zu den beiden Siegertiteln beim Österreichischen Buchpreis 2021 zu kommen. Jetzt stehen sie fest: Der Österreichische Buchpreis geht an Raphaela Edelbauer für ihren von der Literaturkritik gefeierten Roman ‚Dave‘. Mit dem Preis für das beste Debüt wird Anna Albinus mit ihrer Novelle ‚Revolver Christi‘ ausgezeichnet. Ich freue mich mit den beiden Preisträgerinnen und gratuliere allen nominierten Autorinnen und Autoren. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die zeitgenössische Literatur reich ist an außerordentlich begabten Schriftstellerinnen und Schriftstellern und einzigartigen, außergewöhnlichen Büchern. Gewinner ist auch die österreichische Gegenwartsliteratur, die mit diesem Wettbewerb in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Medien und des Lesepublikums gestellt wird. Ich danke den Jurorinnen und Juroren und wünsche allen short- und longgelisteten Büchern viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser.“

Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels: „Österreichische Literatur ist seit jeher ein Eckpfeiler der heimischen Kulturlandschaft. Der mittlerweile etablierte Österreichische Buchpreis lässt den Autorinnen und Autoren und ihrem literarischen Schaffen die verdiente Sichtbarkeit und Wertschätzung zukommen. In diesem Sinne gratuliere ich den diesjährigen Preisträgerinnen Raphaela Edelbauer und Anna Albinus, sowie allen Nominierten, sehr herzlich.“

„Ich gratuliere der Preisträgerin Anna Albinus ganz herzlich zum Debütpreis im Rahmen des Österreichischen Buchpreises“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Mit dem Lesen kommt Neues in unser Leben, Bücher öffnen uns Tore in spannende Welten. Die Arbeiterkammer unterstützt und fördert viele kulturelle Aktivitäten, besonders wichtig sind uns dabei auch angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Mit dem Debütpreis wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass junge Autorinnen und Autoren in der Welt der Literatur gut Fuß fassen können.“

Über den Österreichischen Buchpreis

Ziel des Österreichischen Buchpreises ist es, die Qualität und Eigenständigkeit der österreichischen Literatur zu würdigen und ihr im gesamten deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien 2021 bereits zum sechsten Mal ausgerichtet.

Die Gewinner*innen der Vorjahre

Buchpreis: Xaver Bayer (2020), Norbert Gstrein (2019), Daniel Wisser (2018), Eva Menasse (2017), Friederike Mayröcker (2016)
Debütpreis: Leander Fischer (2020), Angela Lehner (2019), Marie Gamillscheg (2018), Nava Ebrahimi (2017), Friederike Gösweiner (2016)

Weitere Informationen zum Österreichischen Buchpreis 2021 finden Sie unter oesterreichischer-buchpreis.at.

 

Pressemitteilung Hauptverband des Österreichischen Buchhandels