Mit dtv muss gerechnet werden: Alexander Fest und Ulrike Schieder kommen

Nach zwanzig Jahren beim Rowohlt Verlag, davon dreizehn als verlegerischer Geschäftsführer, wird Alexander Fest „Beratender Verleger“ bei der dtv Verlagsgesellschaft. Ulrike Schieder, literarische Lektorin, war zusammen mit ihm vor zwanzig Jahren vom Fest Verlag zu Rowohlt gewechselt. Jetzt wird sie das dtv-Literatur-Lektorat verstärken. Die Gesamtprogrammleitung Literatur übernimmt ab sofort Linda Vogt, bisher Programmleiterin für die deutschsprachige Literatur.

Alexander Fest: „Dass ich nach dreißig Jahren in jenes Haus zurückgehe, in welchem ich beruflich begonnen habe, kann mich nur freuen; eine Rückkehr bedeutet, Vertrautem zu begegnen, auch wenn ich weiß, dtv ist in diesen drei Jahrzehnten ein ganz anderer Verlag geworden. Verwandelt. Er bringt Hardcover heraus. Mit der größeren Zahl der Originalausgaben ist seine Eigenständigkeit gewachsen. Schon vorher, noch als reiner Taschenbuchverlag, hat er Bücher gemacht, die kein anderer Verlag der Welt sich zugetraut hätte, das Grimmsche Wörterbuch oder die Mommsensche Römische Geschichte oder die Nietzsche-Ausgabe von Colli und Montinari, und jetzt, in den letzten zehn Jahren, wagt er wieder Neues. Nicht zu vergessen: Für mich persönlich bietet er noch einen weiteren Vorteil – nämlich eine Verlegerin, mit der ich lange zusammengearbeitet habe. Ich kenne sie gut. Ich bin voller Vorfreude auf dtv und die neuen Kolleginnen und Kollegen.“

Ulrike Schieder: „Nach vielen beglückenden Jahren bei Rowohlt freue ich mich nun auf den Wechsel zu dtv, dem schon lange meine Sympathie als Leserin gilt. Denn die Bücher dieses Verlags haben mich begleitet, seit ich lesen kann. Und dort jetzt etwas Neues zu beginnen, zumal mit Barbara Laugwitz, reizt mich sehr.“

Barbara Laugwitz, verlegerische Geschäftsführerin: „Die Begeisterung könnte kaum größer sein, nach vielen gemeinsamen Jahren bald wieder mit Alexander Fest zusammenarbeiten zu können. Ich habe viel von ihm gelernt … und er vielleicht auch ein wenig von mir … Und nicht weniger Freude empfinde ich darüber, dass auch Ulrike Schieder zu uns kommt, eine der besten literarischen Lektorinnen, die ich kennengelernt habe. Im Ganzen: eine Riesenchance für uns beim dtv, der nun noch stärker in die Zukunft geht!“

Stephan Joß, kaufmännischer Geschäftsführer, fügt hinzu: „Mit dieser personellen Verstärkung verbinden wir einen Meilenstein in der strategischen Entwicklung des dtv zu einem Verlag, mit dem man rechnen muss.“

 

Pressemitteilung dtv

Alexander Fest verlässt Rowohlt

Alexander Fest, Rowohlt-Verleger in den Jahren 2002 bis 2014 und seitdem als Editor-at-Large weiterhin für den Verlag tätig, beabsichtigt, Rowohlt zum 31. Januar 2022 zu verlassen. Er wird sich nach seinem
Ausscheiden bei Rowohlt neuen Aufgaben widmen.

In seiner Zeit als verlegerischer Geschäftsführer hat er bedeutende deutschsprachige wie internationale Autorinnen und Autoren für Rowohlt gewinnen können und damit das literarische Profil des Verlages maßgeblich erweitert. Nach seinem Rückzug aus dem Tagesgeschäft 2014 blieb Alexander Fest als Editor-at-Large dem Verlag und seinen Autoren weiterhin eng verbunden.

Alexander Lorbeer, CEO Holtzbrinck Buchverlage: “Ich bedauere und respektiere Alexander Fests persönliche Entscheidung. Auch wenn er dem Verlag noch bis Anfang nächsten Jahres verbunden sein wird, möchte ich ihm schon heute unseren großen, besonderen Dank aussprechen für seine langjährigen, außergewöhnlichen Verdienste um das Haus Rowohlt und die Holtzbrinck Buchverlage. Ich wünsche Alexander Fest auch bei seinen neuen Aktivitäten viel Erfolg.”

 

Pressemitteilung Holtzbrinck Buchverlage

Melanie Michelbrink wird Vertriebsleiterin Unterhaltung bei Fischer

Melanie Michelbrink wird zum 1. September 2021 neue Vertriebsleiterin Unterhaltung bei den S. Fischer Verlagen. Sie folgt Beate Textor nach, die Anfang April diesen Jahres die Vertriebsleitung bei DuMont übernommen hat, und wird direkt an Sabine Bischoff berichten, die Geschäftsführerin Vertrieb und Marketing.

Melanie Michelbrink ist gelernte Buchhändlerin und arbeitete bei verschiedenen Verlagen, u.a. bei Campus. 2010 ging sie zu Random House nach München. Seit 2018 ist sie bei PRH Leiterin Produktvermarktung für die Belletristik-Verlage Blanvalet, Limes, Penhaligon und für die Kinder- und Jugendbuchverlage cbj, cbt und Penguin JUNIOR.

Sabine Bischoff: “Wir freuen uns sehr, dass eine so qualifizierte Kollegin zu uns kommt. Mit ihrer großen Expertise, ihrer Kreativität und Marktkenntnis wird Melanie Michelbrink eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Weiterentwicklung unseres Unterhaltungsprogramms übernehmen.”

 

Pressemitteilung S. Fischer Verlage

Christina Müller neu im Vertrieb bei Kampa

Christina Müller ist seit dem 1. August beim Kampa Verlag in Zürich tätig und verantwortet gemeinsam mit Anica Jonas den Vertrieb / Verkauf der Verlage Kampa, Oktopus, AKI und Atlantis.

Christina Müller bringt langjährige Erfahrung aus ihrer Vertriebstätigkeit bei den Verlagen Hanser, Ammann, Luchterhand und Nagel & Kimche mit. Zuletzt war sie im Vertriebsteam des Diogenes Verlags als KeyAccounterin tätig.

Verleger Daniel Kampa: »Anica Jonas, die seit der Gründung des Verlags den Vertrieb aufgebaut hat und ohne die wir nicht die Stellung im Markt hätten, die wir haben, hat lange genug 24 Stunden am Tag gearbeitet, sodass ich mich riesig über die neue Unterstützung durch Christina Müller freue. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Belesenheit, ihren so vielfältigen, oft persönlichen und langjährigen Verbindungen zu Buchhändler*innen in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich ist Christina Müller eine enorme Bereicherung für unseren Verlag. Wir hoffen, den Buchhandel künftig so noch besser unterstützen zu können.«

 

Aussendung Kampa Verlag

Helga Schuster seit 1. August neu als Key-Account-Managerin bei Elster & Salis

Helga Schuster, Jahrgang 1980, ist studierte Historikerin und gelernte Buchhändlerin. Sie war als selbstständige Verlagsvertreterin in Österreich lange Jahre engagierte Botschafterin für unabhängige Verlage. Dabei hat sie auch den Salis Verlag in Österreich vertreten. Bei Elster & Salis baut sie nun das neu geschaffene Key-Account-Management auf, mit einem besonderen Fokus auf den deutschen Markt.

»Helga Schuster ist eine bestens vernetzte geborene Verkäuferin, und sie kennt das Buchgeschäft seit Langem und in verschiedensten Facetten. Als Buchhandelsvertreterin hat sie den Salis Verlag in Österreich aufgebaut, nun freuen wir uns sehr, dass sie für Elster & Salis die Beziehungen zu den Key Accounts erweitert und vertieft«, sagt der Verleger André Gstettenhofer zur Neubesetzung. »Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der neuen und doch bestens bekannten Kollegin.«

Helga Schuster wird in enger Zusammenarbeit und Verzahnung mit den Buchhandelsvertretern Christiane Krause, Michel Theis und Regina Vogel in Deutschland, Michael Hipp und Michael Orou in Österreich sowie Mattias Ferroni und Matthias Engel in der Schweiz arbeiten.

 

Red.

Christine Hamm übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung von Hoffmann und Campe

Christine Hamm übernimmt zum 1. September 2021 die kaufmännische Geschäftsführung des Hoffmann und Campe Verlags und vervollständigt damit die Geschäftsführung. Die verlegerische Geschäftsführung von Hoffmann und Campe liegt weiterhin in den Händen von Tim Jung.

Christine Hamm war nach Stationen bei der Akzente Versandbuchhandlung und der Fiegweil & Taubert-Gruppe zuletzt als Allein-Geschäftsführerin bei Avus Buch & Medien GmbH tätig. Neben der kaufmännischen Expertise bringt sie umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Vertrieb, Einkauf, Logistik, Personal und IT mit.

Verleger Thomas Ganske: „Ich freue mich sehr, dass Frau Hamm sich für Hoffmann und Campe entschieden hat. Frau Hamm bringt außerordentliche Erfahrungen und Kenntnisse der Buchbranche mit, um gemeinsam mit Herrn Jung die strategische und programmatische Weiterentwicklung des Verlags voranzutreiben.“

Christine Hamm: „Hoffmann und Campe ist ein großer Traditionsverlag mit einem sehr erfolgreichen Programm und faszinierenden Autoren. Ich freue mich, die Zukunft des Verlags mitzugestalten.“

Christine Hamm und Tim Jung bilden damit künftig das Führungsteam des Hoffmann und Campe Verlags.

Tim Jung: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Christine Hamm und heiße sie herzlichst willkommen.“

 

Personalmeldung Ganske Verlagsgruppe

Bastei Lübbe AG wird alleinige Eigentümerin von Community Editions

Die Bastei Lübbe AG (ISIN DE000A1X3YY0) erwirbt weitere 60 Prozent an der Community Editions GmbH und wird damit zur alleinigen Eigentümerin. Das Kölner Verlagshaus übernimmt die Anteile vom bisherigen Mehrheitseigentümer VEMAG Verlags- und Medien AG. Community Editions verlegt Bücher und Stationery-Produkte von Influencerinnen und Influencern mit großer Reichweite. Bastei Lübbe ist bereits seit der Gründung im Jahre 2016 an dem innovativen Verlagsmodell beteiligt und hielt zuletzt 40 % der Anteile.

„Mit der Übernahme von Community Editions bauen wir unser Geschäft mit Angeboten für Leser-Communities aus. Die Autorinnen und Autoren, hinter denen Millionen an Followern stehen, garantieren interessante Inhalte zu aktuellen Alltagsthemen in allen Ausspielformen und erreichen über ihre Social-Media-Kanäle ein junges und leseinteressiertes Publikum“, erläutert Joachim Herbst, Sprecher des Vorstands von Bastei Lübbe, den Erwerb. „Mit der vollständigen Übernahme werden wir unser Know-how noch stärker einbringen und gemeinsam mit der zukünftigen Geschäftsführung von Community Editions das innovative Angebot des Pull-Verlagsmodells erweitern.“

Bereits im Dezember 2020 hatte Bastei Lübbe mit der Übernahme des Berliner smarticular Verlags und dessen zwei Internetplattformen dieses komplementäre Geschäftsmodell mit der engen Bindung zwischen Leserschaft, Themen und Online-Communities ausgebaut.

„Wie beim Kauf von smarticular ist auch jetzt eine entscheidende Komponente, dass das bisherige Team an Bord bleibt und die Kontinuität gegenüber den Autorinnen und Autoren bestehen bleibt“, so Herbst weiter.

Führender Verlag für Social-Media-Künstlerinnen und -Künstler

Community Editions wurde 2016 von den beiden Kölner Medienunternehmen VEMAG ?Verlags- und Medien AG und Bastei Lübbe sowie dem YouTube-Unternehmer Christoph Krachten gegründet. In den vergangenen fünf Jahren wurde das Unternehmen zum führenden Verlag für erfolgreiche Influencerinnen und Influencer. Im Mittelpunkt des Angebotes stehen die Themen Gaming, Lifestyle, Beauty und Do-it-yourself sowie Kochen und Ernährung. Community Editions wurde so zur verlegerischen Heimat von Social Media-Superstars wie Pamela Reif, Julia Beautx, Paluten, Arazhul oder ViktoriaSarina. Viele der hier erschienenen Bücher sind Top-1-Spiegel-Bestseller. Pamela Reif hat beispielsweise allein 7,9 Millionen Follower auf ihrem Instagram-Hauptkanal und Paluten folgen 4,2 Millionen Fans auf ?YouTube. Die Social-Media-Kanäle stehen für eine sehr enge Bindung zwischen Influencerinnen und Influencern mit ihren Communities und den Leserinnen und Lesern.

Ausbau des zielgruppenorientierten Verlagsgeschäfts

Bastei Lübbe und VEMAG haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb erfolgt mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2021. Aktuell erzielt Community Editions einen jährlichen Umsatz von rund 6 Millionen Euro.

„Community Editions ergänzt unser Verlagsprogramm um ein weiteres Feld sehr erfolgreicher Bücher, die von den Influencerinnen und Influencern gemeinsam mit dem hochspezialisierten Team von Community Editions passgenau für die Fans entwickelt werden“, kommentiert Simon Decot, Programmvorstand bei Bastei Lübbe. „Wie bei unseren Verlagsmarken LYX und smarticular setzen wir auch bei Community Editions sehr stark auf den Pull-Effekt aus der jeweiligen Community. Die Leserinnen und Leser nehmen die Bücher sowie die Fan-Produkte ihrer Stars begeistert auf.“

Zu Geschäftsführern werden die bisherige Verlagsleiterin Carla Scheunemann und der kaufmännische Leiter Jonas Konrad ernannt. Gemeinsam mit dem bewährten Team von ?Community Editions werden sie in den gewohnten Prozessen weiterarbeiten und dadurch die hohe Qualität sichern sowie die Kontinuität in der persönlichen Bindung mit den Künstlerinnen und Künstlern gewährleisten. Die neue Eigentümerstruktur ermöglicht schnellere ?Abstimmungswege und bietet Community Editions die idealen Bedingungen für weiteres erfolgreiches Wachstum.

Über Bastei Lübbe AG

Die Bastei Lübbe AG ist ein deutscher Publikumsverlag mit Sitz in Köln, der auf die Herausgabe von Büchern, Hörbüchern und eBooks mit belletristischen und populärwissenschaftlichen Inhalten spezialisiert ist. Zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören auch die periodisch erscheinenden Romanhefte. Mit ihren insgesamt sechzehn Verlagsmarken hat die Unternehmensgruppe derzeit mehrere Tausend Titel aus den Bereichen Belletristik, Sach- sowie Kinder- und Jugendbuch im Angebot. Im wachsenden Segment der Hardcover-Belletristik ist das Unternehmen seit vielen Jahren einer der Marktführer in Deutschland. Gleichzeitig ist Bastei Lübbe unter anderem durch die Produktion Tausender Audio- und eBooks Innovationstreiber im Bereich digitaler Medien und Verwertungskanäle.

Für das Geschäftsjahr 2020/2021 weist der Bastei Lübbe-Konzern einen Jahresumsatz von rund 93 Millionen Euro aus. Die Bastei Lübbe AG gehört zu den größten mittelständischen Unternehmen im deutschen Verlagswesen. Seit 2013 sind die Aktien des Unternehmens im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (WKN A1X3YY, ISIN DE000A1X3YY0). Weitere Informationen sind unter www.luebbe.de zu finden.

 

Presseinformation Bastei Lübbe

 

 

Relaunch: Die drei ??? im neuen Look

Die erfolgreichste Kinderkrimireihe im deutschsprachigen Raum erfährt einen Relaunch. Layout und Cover der beliebten Die drei ???-Bücher wurden behutsam überarbeitet, damit die Reihe weiterhin ihre frische Zeitlosigkeit im Erscheinungsbild behält.

„Die starke Hervorhebung der stilprägenden Elemente wie das Die drei ???-Logo in der rechten oberen Ecke, der schwarzen Fläche und der plakativen, ikonischen Illustrationen lassen die Buchcover damals wie heute aus den Kinderbüchern hervorstechen“, erklärt KOSMOS Marketingleiterin Bettina Schultes. „Wir bleiben den gestalterischen Kernelementen treu, was uns beim Relaunchprozess sehr wichtig war. Gleichzeitig ermöglicht die Überarbeitung aber auch die Sehgewohnheiten einer nachwachsenden Leserschaft zu berücksichtigen.“

So erhalten beispielsweise die Cover-Illustrationen mehr Freiraum und die Titelei wird mit einem Unterstrich versehen, um einen Schlagzeilencharakter zu erhalten. Die Cover-Überarbeitung erfolgte sehr sorgfältig und bedacht. So wurden die Gestaltungsideen sowohl intern als auch über eine großangelegte, repräsentative Marktforschungs-Studie überprüft. Dabei wurden Kinder zwischen 7 und 16 Jahren befragt. 83 Prozent der befragten Kinder haben sich dabei für die Neugestaltung der Buchcover ausgesprochen.

„Neben der Überarbeitung des Umschlags war es uns auch wichtig den Satz aufzulockern um vor allem den jüngeren Lesenden ein zeitgemäßes, lesefreundliches Layout zu bieten. Das alte Layout gleicht nach heutigen Standards fast einer ‚Bleiwüste‘“, führt Susanne Stegbauer, Senior Produktmanagerin Die drei ???, aus. „Denn Lesen soll in erster Linie vorrangig Spaß machen.“

Aiga-Rasch-Jubiläum

Jeder kennt sie, die schwarzen Umschläge mit den markanten Illustrationen der „Die drei ???“-Bücher. Dieses Design wurde von der am 9. Juli 1941 in Stuttgart geborene Illustratorin Aiga Rasch entworfen, die in diesem Jahr ihren 80-jährigen Geburtstag feiern würde. Die Optik der „Die drei ???“-Bücher war Ender der 60er ein absolutes Novum auf dem Kinderbuchmarkt. „Wenn euch mein Entwurf nicht gefällt, dann verzichte ich auf mein Honorar“, mit diesen Worten überzeugte die Künstlerin Aiga Rasch (†2009) die Kosmos-Lektoren, ihr die Gestaltung anzuvertrauen. Der Mut des Verlags zahlte sich aus: Mit Aiga Raschs Kunst auf den Buchtiteln boomte die Reihe. Unverkennbar ist auch ihr Logodesign mit den drei Fragezeichen in Weiß, Rot und Blau. Justus, Peter und Bob waren auf (fast) keinem ihrer Werke abgebildet.

Seit 1991 gestaltet die Berliner Designerin und Musikerin Silvia Christoph die Cover-Illustrationen der Reihe und ließ ihren eigenen Stil einfließen. Im Jahr 2021 stieß der Illustrator und Grafiker Andreas Ruch dazu.

Die drei ???

Mit einer über 50-jährigen Erfolgsgeschichte und weit über 200 erschienenen Bänden sind Die drei ??? die beliebteste Kinderkrimireihe im deutschsprachigen Raum. Seit 1968 erscheinen die Bücher beim KOSMOS Verlag und haben sich inzwischen über 25 Millionen Mal verkauft. Während die Serien in den USA bereits vor Jahrzehnten eingestellt wurde, ist die Wahrnehmung der Marke Die drei ??? in Deutschland weiterhin überwältigend. Ab 1993 wurde die Serie deshalb von deutschen Autoren mit neuen Krimifällen fortgesetzt. Ursprünglich für Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren angedacht, sind die kultigen Krimis mit dem prägnanten schwarzen Cover mittlerweile zu einem generationenübergreifenden Phänomen geworden, die auch von zahlreichen erwachsenen Fans gelesen und gehört werden. Seit 1999 gibt es die bekannten Detektive zudem als „Die drei ??? Kids“. Im frechen Comic-Stil illustriert, begeistern sie Krimifans bereits ab acht Jahren.

Über Kosmos

Der Kosmos Verlag mit Sitz in Stuttgart zählt zu den führenden Ratgeber-, Kinderbuch- und Spieleverlagen. Das breit gefächerte Programm des Traditionsverlags umfasst erfolgreiche Naturführer wie „Was blüht denn da?“, auflagenstarke Special Interest-Titel im Bereich Pferde und Heimtiere sowie weltweit bekannte Marken wie „CATAN“, „EXIT“ und „Die drei ???“.

 

Pressemeldung Kosmos Verlag

 

 

Beltz & Gelberg feiert 50 Jahre und 35 Jahre Gulliver!

1971 gründeten Verleger Dr. Manfred Beltz Rübelmann und Ideengeber und langjähriger Verlagsleiter Hans-Joachim Gelberg das Kinder- und Jugendbuchprogramm »Beltz & Gelberg«. Mit 8 Titeln startete das erste Jahresprogramm – orange, innovativ und mit sicherem Gespür für literarische wie grafische Qualität.
1986 kam Gulliver als Taschenbuchprogramm von Beltz & Gelberg hinzu und hat sich heute zu einem eigenständigen Programm entwickelt.

Schauen Sie mit uns auf diese lange und ereignisreiche Zeit. Alle Informationen rund um die Verlagsgeschichte, Programmentwicklungen, wichtige Autor_innen/Illustrator_innen, Marken und Reihen sowie Umsatzzahlen und unsere Aktionen rund um das Jubiläum finden Sie in unserer Pressemappe.

 

Pressemeldung Belz & Gelberg

VLB-TIX-Inhousing: Neue Termine für Systemwechsel

Den Wechsel auf die neu entwickelte Infrastruktur seines Titelinformationssystems VLB-TIX vollzieht der Technologie- und Informationsanbieters MVB nicht, wie geplant, für alle Anwendergruppen gleichzeitig im dritten Quartal dieses Jahres, sondern schrittweise ab Dezember 2021. Buchhandlungen werden zuerst auf die neue Benutzeroberfläche zugreifen können, um ihren Novitäteneinkauf im Januar vorzubereiten. Premiumkunden, also Verlage inklusive Vertreterinnen und Vertretern, Vertriebskooperationen und Buchhandelsgemeinschaften, arbeiten bis zur vollständigen Umstellung im Sommer 2022 auf dem Bestandssystem weiter, profitieren aber bereits zum Wechsel des Sortiments auf das zukünftige System von Performance-Steigerungen durch die Lastverteilung.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, den Starttermin zu verschieben, ist die Neubewertung des Entwicklungszeitraums nach der termingerecht bereitgestellten und durchgeführten Beta-Phase, bei der ausgewählte Anwenderinnen und Anwender definierte Szenarien im zukünftigen VLB-TIX-System getestet haben. Diese Re-Evaluation hat ergeben, dass die noch offenen Entwicklungspunkte in der verbleibenden Zeit bis zum ursprünglichen Starttermin mit den vorhandenen Ressourcen nicht in der notwendigen Qualität umzusetzen sind. Das Ziel, bereits im nächsten Quartal ein voll funktionsfähiges, neues VLB-TIX-System in einem reibungslosen Übergangsprozess zur Verfügung zu stellen, ist dadurch nicht erreichbar.

Angesichts der verzögerten Qualitätssteigerung für den Handel erhalten Premiumkunden eine Teilerstattung ihrer VLB-TIX-Gebühren in Höhe von jeweils 30 Prozent für alle Monate im Zeitraum von September 2021 bis zum Start des Parallelbetriebs – eine Unterschreitung der Mindestgebühr ist nicht möglich. Dieser Preisnachlass wird automatisch als Rabatt bei der Jahresabrechnung 2022 berücksichtigt.

Über den veränderten Ablauf bei der Einführung des neuen VLB-TIX-Systems informiert ab sofort eine umfassende und kontinuierliche Kundenkommunikation auf unterschiedlichen Kanälen. Unter www.vlbtix.de/inhousing gibt zudem ein FAQ erste Antworten auf zentrale Fragen.

Ronald Schild, Geschäftsführer bei MVB: „Uns ist bewusst, dass der kurzfristig verschobene Starttermin für das neue VLB-TIX-System für viele Anwenderinnen und Anwender, die sich auf die Umstellung eingestellt, vorbereitet und gefreut haben, mehr als enttäuschend ist. Mit unserer bisherigen Projektstruktur konnten wir leider nicht verhindern, dass einzelne Teilverzögerungen in den vergangenen Wochen die geplante Umstellung im dritten Quartal unmöglich gemacht haben. Das war ein Fehler, für den wir uns ausdrücklich entschuldigen. Um sicherzustellen, dass unsere Prozesse unter den veränderten Rahmenbedingungen reibungslos funktionieren, stellen wir unsere internen Ressourcen neu auf und holen uns zusätzliche externe Unterstützung. Die daraus entstehenden Mehrkosten tragen wir bei MVB, so dass unseren Premiumkunden keine zusätzlichen Kosten für die weitere Nutzung von VLB-TIX entstehen. Nachdem wir alle Alternativen intensiv geprüft haben, sind wir davon überzeugt, dass der nun eingeschlagene Weg eines schrittweisen Übergangs die beste Lösung für unsere Kundinnen und Kunden ist, auch wenn Buchhandlungen und Verlage dadurch länger als geplant mit dem bestehenden System arbeiten müssen und erst nach und nach von den angekündigten Verbesserungen profitieren. Leider ist die Verschiebung des Starttermins die notwendige Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss unseres Entwicklungsprozesses, also für ein leistungsstarkes VLB-TIX, über das alle Beteiligten bestmöglich zusammenarbeiten können.“

Kai Wels, Leiter Geschäftsbereich Digital bei MVB: „Bei der Planung dieses komplexen Großprojekts stand für uns von Anfang an im Fokus, dass der Umsetzungszeitraum möglichst wenige Anwenderinnen und Anwender beeinträchtigt. Über das Jahr wechseln sich die Hochphasen in Buchhandlungen und Verlagen mit Einkaufsrunden und Buchmessen unmittelbar ab oder überlappen. Nur die Ferienzeit im Sommer ist etwas ruhiger. Da wir dem Buchhandel, der schwerpunktmäßig von den Performance-Beeinträchtigungen des bestehenden VLB-TIX-Systems betroffen ist, auf keinen Fall eine weitere Einkaufsrunde unter den aktuellen Bedingungen zumuten können und wollen, haben wir uns für die Aufsplittung zum Jahreswechsel entschieden. Natürlich wissen wir, dass zwischen dem in diesem Jahr besonders wichtigen Weihnachtsgeschäft und der Inventur nur ein schmales Zeitfenster besteht, aber die Umstellung auf den Parallelbetrieb ist ein wichtiger Faktor für die notwendigen Stabilitätsverbesserungen. Bis zur Umstellung auf den Parallelbetrieb setzen wir unsere Bemühungen mit unveränderter Intensivität fort, das Bestandssystem hinsichtlich seiner Performance weiter stabil zu halten.“

Performance-Steigerungen durch Parallelbetrieb

Die Lastverteilung durch den Parallelbetrieb von Bestandssystem und zukünftigem VLB-TIX-System ab Dezember 2021 sorgt für Performance-Steigerungen bei allen Anwendergruppen, da weniger Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig auf dem Bestandssystem arbeiten. Dabei entstehen keine doppelten Pflegeaufwände.

Auf Grund der veränderten Architektur erfordert das zukünftige System keinen Über-Nacht-Abgleich mehr mit dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB), sondern greift direkt auf dessen Metadaten zu. Dieser Effekt ist ein zentraler Grund für das gesamte Inhousing-Projekt und verhindert, dass selbst größere Aktualisierungen/Importe durch die Verlage die VLB-TIX-Performance wie bisher beeinträchtigen können. Alle VLB-TIX-spezifischen Daten, also Titel-Anreicherungen, Vorschauen mit allen Angaben, Themenspecials und Aktionspakete, werden im Parallelbetrieb fortlaufend aus dem Bestandssystem heraus synchronisiert. So arbeiten alle Anwendergruppen jederzeit mit einheitlichen Datenbeständen.

Inhousing-Ziele im Überblick

  • Performance: Die neue Systemarchitektur macht VLB-TIX auf Dauer leistungsfähig und zuverlässig, auch bei intensivierter Nutzung.
  • Nutzerfreundlichkeit: Anwenderinnen und Anwender profitieren von zunehmend optimierten Funktionen sowie mittelfristig von möglichst nahtlosen Übergängen zwischen dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) und VLB-TIX.
  • Weiterentwicklung: Die technologische Infrastruktur schafft die Grundlage für flexiblere Anpassungsmöglichkeiten in der Zukunft.

Aktuelle Nutzerzahlen

Mehr als 23.200 Anwenderinnen und Anwender sind auf VLB-TIX registriert – davon 8.400 aus Buchhandlungen und über 6.800 aus Verlagen und Vertriebskooperationen sowie fast 8.000 Journalistinnen und Journalisten, Bloggerinnen und Blogger sowie Leserinnen und Leser. Ihnen stehen derzeit mehr als 7.100 Vorschauen – davon 1.170 für das Frühjahr 2021 – sowie zahlreiche Themenspecials, Aktionspakete und digitale Leseexemplare zur Verfügung. Insgesamt listet VLB-TIX rund 2,5 Millionen Titel, darunter nahezu alle deutschsprachigen Neuerscheinungen.

Über VLB-TIX

Das Titelinformationssystem ist die Plattform der Buchbranche für die tagesaktuelle Kommunikation über Neuerscheinungen. VLB-TIX verbessert den Informationsfluss zwischen Verlagen, Vertretern, Buchhandlungen und deren Kunden sowie Journalisten und Bloggern. Weiterführende Produktinformationen über die Neuerscheinungen aller 22.000 im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) gelisteten Verlage erleichtern die Einordnung und Bewertung von Novitäten, die somit bedarfs- und zielgruppenspezifisch vermarktet und eingekauft werden. – www.vlbtix.de

Über MVB

Der Technologie- und Informationsanbieter MVB macht Bücher sichtbar. Zentrale Plattformen auf Basis internationaler Metadatenstandards ermöglichen Verlagen und Buchhandlungen im In- und Ausland die erfolgreiche und effiziente Vermarktung ihrer Titel. Redaktionelle und werbliche Formate sowie der persönliche Austausch bei Netzwerkveranstaltungen geben Orientierung in den verschiedenen Buchmärkten. Im engen Austausch mit Kunden und Marktteilnehmern aus allen Bereichen der Buchbranche arbeiten die Teams an den Standorten in Frankfurt am Main, Mexiko-Stadt, New York und São Paulo fortlaufend an innovativen Infrastrukturlösungen für den Buchhandel der Zukunft. – www.mvb-online.de

Literarische Erkundungen rund um den Globus mit dem neuen »Büchergilde Weltempfänger«

Die Büchergilde Gutenberg bringt mit dem »Büchergilde Weltempfänger« eine neue Reihe an den Start: Ab sofort bietet die Buchgemeinschaft ihren Mitgliedern nun viermal im Jahr ein handverlesenes und abwechslungsreiches Literatur-Programm aus Asien, Afrika, Lateinamerika und der arabischen Welt in prägnantem Street Art-Design. Neben Lizenzen erscheinen im »Büchergilde Weltempfänger« auch deutsche Erstübersetzungen – stets wohlkuratiert von Büchergilde und Kooperationspartner Litprom e.V. Die ersten beiden Bände der neuen Edition sind jetzt erhältlich.

»Literatur aus dem Globalen Süden erreicht allmählich auch zunehmend den deutschsprachigen Buchmarkt, dem tragen wir – unterstützt von Litprom mit ja jahrzehntelanger Erfahrung und Expertise auf diesem Gebiet – Rechnung. Als Buchgemeinschaft sind wir immer daran interessiert, aufgeschlossen gegenüber Neuem zu bleiben, den eigenen Wahrnehmungsradius zu erweitern, literarische Entdeckungen zu machen. Die Geschichten, Lebenswirklichkeiten und oftmals überraschenden Perspektiven von Autorinnen und Autoren aus den bisher wenig vertrauten Kultur- und Sprachräumen der Südhalbkugel sehen wir nicht nur als Bereicherung für unser Programm, sondern als wertvolle Erweiterung eines jeden literarischen Horizonts«, erklärt Alexander Elspas, Geschäftsführer der Büchergilde, den Grundgedanken der neuen Reihe.

Deren Name ist der auch weiterhin erscheinenden »Weltempfänger«-Bestenliste von Litprom entlehnt, die regelmäßig literarische Neuerscheinungen aus den Bereichen des Globalen Südens empfiehlt. Den Auftakt zum »Büchergilde Weltempfänger« machen nun zwei Bücher aus Lateinamerika und Asien: Band eins entzündet mit den drei Novellen »Der kleine buddhistische Mönch«, »Wie ich Nonne wurde« und »Was habe ich gelacht« des bedeutenden argentinischen Autors César Aira ein Feuerwerk der Sprache, das sich um literarische Konventionen und Genres nicht schert – ein wonnevolles, unberechenbares Lektürevergnügen, kongenial übersetzt von Klaus Laabs und Christian Hansen. Band zwei der Reihe entführt mit dem von Sabine Mangold übersetzten Roman »Insel der verlorenen Erinnerung« der renommierten japanischen Schriftstellerin Yoko Ogawa in eine verstörende Dystopie, die auch fast 30 Jahre nach Erscheinen der Originalausgabe nichts an Aktualität und Relevanz eingebüßt hat. Im Weiteren dürfen Mitglieder der Büchergilde u.a. auf eine deutsche Erstübersetzung aus Hongkong und einen Roman aus Curaçao gespannt sein.

Bezeichnend für den »Büchergilde Weltempfänger« ist seine besondere Gestaltung: Street Art auf dem Einband, vorzugsweise aus dem Herkunftsland der jeweiligen Autorinnen und Autoren, und ein knalliger Kopffarbschnitt machen die Reihe zum Blickfang. Mitglieder der Gilde sind dabei herzlich eingeladen, Fotos spannender Graffiti aus aller Welt einzusenden und so an der Reihengestaltung mitzuwirken. Verantwortlich für das ausgefallene Design zeichnen Cosima Schneider und Clara Scheffler.

Der »Büchergilde Weltempfänger« ist auch im Abonnement erhältlich. Am 6. Juli findet die Auftaktveranstaltung zum Start der neuen Reihe per Livestream statt – weitere Informationen zur Veranstaltung 

Über die Büchergilde Gutenberg

Die Büchergilde Gutenberg, gegründet 1924, ist eines der traditionsreichsten deutschen Verlagsunternehmen und lebendige Buchgemeinschaft in einem. Bis heute steht sie für besondere Bücher, anspruchsvoll im Inhalt wie in der Ausstattung, zusammengestellt in einem sorgsam kuratierten Programm, für exklusive Drucke, ausgesuchte Filme und Tonträger sowie literarische Reisen. Für ihre Buchgestaltung wurde sie vielfach ausgezeichnet. Seit 2015 ist die Büchergilde Genossenschaft.
www.buechergilde.de

Über Litprom e.V.

Litprom e.V. macht seit 1980 die Literaturen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt im deutschsprachigen Raum bekannt. Wir verbinden Kulturinstitutionen und Akteur*innen wie Verlage, Übersetzer*innen und Kritiker*innen. Wir ermöglichen literarische Begegnungen zwischen dem Lesepublikum und den diversen Stimmen des Globalen Südens.
www.litprom.de

 

Pressemitteilung Büchergilde Gutenberg

Neuer Verlag für sportliche Bestseller: Edel Verlagsgruppe gründet EDEL SPORTS

EDEL SPORTS heißt der neue Verlag der Edel Verlagsgruppe. Unter dieser Marke fasst das Hamburger Medienunternehmen ab Herbst 2021 seine verlegerischen Aktivitäten im Bereich Sport zusammen, die bisher im Programm des Imprints Edel Books liefen. Mit zahlreichen SPIEGEL-Bestsellern hat sich Edel in den letzten Jahren eine führende Rolle im Sportbuch-Markt erarbeitet, aktueller Toptitel ist die Autobiografie „Träumen lohnt sich“ des Fußball-Nationalspielers Robin Gosens. Für EDEL SPORTS sind zunächst 10-12 Neuerscheinungen pro Jahr geplant.

Stefan Weikert, Verlagsleiter EDEL SPORTS und EDEL BOOKS: „Was erzählende Sportbücher betrifft, sind wir schon jetzt führend im deutschsprachigen Markt. Nach unserer Einschätzung ist in diesem Segment noch viel mehr möglich. Mit EDEL SPORTS sind wir künftig noch klarer und professioneller aufgestellt, um für Athlet*innen, Expert*innen und Autor*innen die erste Adresse zu sein, wenn es um die Umsetzung ihrer kreativen Ideen geht.“
Dr. Olaf Conrad, Geschäftsführer Edel Verlagsgruppe: „Sport ist Emotion, Business und Entertainment zugleich. Wir glauben an den Sport und wollen uns als führender Verlagspartner für die Sportbranche und den Buchhandel etablieren. Mit einer eigenen Sportmarke schaffen wir die besten Voraussetzungen für eine wachsende Community und ein erfolgreiches Geschäft.“

Als erste Novitäten unter dem neuen Label werden im Herbst/Winter 2021 autobiografische Bücher des ehemaligen Fußballprofis Marco Russ, des Handball-Managers Bob Hanning, der Ski-Olympiasiegerin Hilde Gerg sowie die erste große Biografie über Diego Maradona erscheinen. Weitere Titel mit großen Namen aus der Sportwelt sind für 2022 in Planung.

Das Programm von EDEL SPORTS umfasst künftig auch Edels bestehende Sport-Backlist, darunter drei Nr. 1- SPIEGEL-Bestseller von Handball-Legende Stefan Kretzschmar sowie den American-Football-Experten Patrick Esume und Björn Werner. Dazu kommen zahlreiche weitere Bestseller von und mit bekannten Spitzensportlern, darunter die Fußball-Nationalspieler Robin Gosens, Sebastian Deisler, Mario Basler und Uli Borowka, Bundesliga-Schiedsrichter Patrik Ittrich, Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste, Tennis-Ass Rafael Nadal, Eishockey-Experte Rick Goldmann oder der Fußball-Satiriker Arnd Zeigler.

Über die Edel Verlagsgruppe

Mit Standorten in Hamburg, Berlin und München zählt die Edel Verlagsgruppe zu den größten unabhängigen Buchanbietern Deutschlands. Zur Edel Verlagsgruppe gehört der ZS Verlag mit seinen Lizenzmarken Dr. Oetker, Kochen & Genießen und Phaidon by ZS, sowie die Verlage Edel Books, Eden Books, Edel Kids Books, Edel Colors und Edel Elements. Neben dem Wort & Bild Verlag sind das Influencer-Network GBN Trends, falkemedia, der Distanz Verlag, der Olivia Verlag und Junior Medien Kundenverlage der Edel Verlagsgruppe. Mit der Programmvielfalt in den Warengruppen Ratgeber, Populäres Sachbuch und Kinderbuch haben sich die Verlage eine treue Leser*innenschaft, eine breite Präsenz im Handel sowie Spitzenpositionen im Kochbuch- und Ratgebermarkt erarbeitet. Starke Marken wie die Ernährungs-Docs, die Apotheken Umschau, der Zaubertopf und Pettersson & Findus, aber auch prominente Autor*innen aus dem Sport-Segment (Robin Gosens, Björn Werner, Stefan Kretzschmar), bekannte TV-Gesichter (Alfons Schuhbeck, Robert Atzorn, Andrea Kiewel) und Social-Media-Stars (Sophia Thiel, Sarah & Dominic Harrison) stehen für unsere qualitativ hochwertigen Bücher, die sich inhaltlich stets am Puls der Zeit befinden.
Die Edel Verlagsgruppe ist Teil der börsennotierten Edel SE & Co. KGaA in Hamburg-Neumühlen mit ihren Geschäftsbereichen Music, Books & Entertainment. Ebenfalls zu Edel gehört mit optimal media eines der modernsten Druck- und Medienproduktionsunternehmen in Deutschland. Die Geschäftsführung der Edel Verlagsgruppe liegt in den Händen von Jürgen Brandt, Dr. Olaf Conrad und Dr. Jonas Haentjes.

 

Pressemitteilung Edel Verlagsgruppe

Covid-19 und die PR – Wie hat sie uns beeinflusst? Wie geht es weiter?

Die Frage „Welche Denkanstöße hat die Pandemie der PR gebracht?“ diskutierten am 17. Juni 33 Presseverantwortliche der Kinder- und Jugendbuchverlage in einem Webinar.

„Uns ist durchaus bewusst, dass kein Online-Seminar ein reales Treffen ersetzen kann“, sagte Tomas Rensing von der AG Kommunikation der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj). „Aber der Wunsch, sich wiederzusehen und auszutauschen war sehr groß und das Thema ‚PR in Zeiten von Corona‘ treibt uns alle um.“

Die Autorin, Trainerin und Beraterin Stephanie Bernoully sah in ihrem Online-Vortrag Corona als ein Lehrstück über Kommunikation.

„Die Pandemie hat unser Miteinander irreversibel verändert und Planungshorizonte verschoben. Raus aus der Komfortzone! Wir denken besser gleich in mehreren Optionen. Zwischen Fake und Hate Speech hat sich dabei auch die Welt der Medien verändert. Klassische Medien mit gut ausgebildeten Journalist*innen konnten ihren Stellenwert stärken.“

Sie ermuntert zu mehr konzeptioneller Vorarbeit, einer Konzentration auf „echte“ Themen und fordert dabei auf, die Interessen der Medien noch maßgeschneiderter zu berücksichtigen.

„Was wollt ihr erreichen? Welche Strategie führt zum Erfolg? Welche Maßnahmen sind notwendig? Denkt Kommunikation ganzheitlicher und schließt alle Kanäle mit ein! Und ganz wichtig: Reichweite kann dabei nur ein Ziel sein.“

Gedanken, die auch im Anschluss praxisnah diskutiert werden konnten. Denn Janett Cernohuby (janettsmeinung.de), Agnes Sonntag (Spiegel), Lena Stenz (Podcast Lesehäppchen-Show), Susanna Wengeler (Buchmarkt), Andreas Tschürtz (Heilbronner Stimme) und Stefan Hauck (börsenblatt) berichteten aus ihrem veränderten Alltag in den vergangenen 15 Monaten und äußerten an das Plenum Wünsche für eine gute Zusammenarbeit. Einstimmig waren alle der Meinung, dass der Versand der Kataloge nach wie vor wichtig und für ihre Arbeit notwendig sei, um Bücher zu entdecken.

In den abschließenden Speed-Dating-Sessions würfelte avj-Geschäftsleiterin Laura Simanjuntak die Teilnehmerinnen bunt durcheinander. Sie gab den kleinen Gruppen sieben Minuten Zeit, sich auszutauschen, dann wechselten die Gruppen. Sieben Minuten … für Pressesprecherinnen eine große Herausforderung, besonders in Zeiten, in denen der direkte Austausch eingeschränkt ist. Denn wer wenn nicht sie kommunizieren gerne und viel?! Daher haben Nicole Hummel, Heike Herd-Reppner, Friederike Wehse und Tomas Rensing von der AG Komm auch den Vorschlag aufgegriffen, in unregelmäßigen Abständen ein virtuelles PR-Business-Frühstück zu initiieren, bei dem man in gelernter TEAMS-Atmosphäre gemeinsam Kaffee trinkt und sich über den PR-Alltag austauscht.

 

Pressemeldung Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e.V. (avj)

Lucinda Riley – Ein Nachruf von Georg Reuchlein, Goldmann-Verleger bis 2018

Es war vor gut vier Jahren, dass uns Lucinda Riley zum ersten Mal von ihrer schweren Erkrankung berichtete. Wir erschraken zutiefst, hatten aber mit Lucinda die Hoffnung, dass die Krankheit schon zu besiegen wäre. Seitdem gab es Phasen der Besserung, dann wieder bittere Rückschläge, Wechselbäder von Zuversicht und Besorgnis. Die ganze Zeit über hat Lucinda Riley unablässig an ihren Romanen geschrieben: an der Überarbeitung älterer Werke für Neuausgaben und, vor allem, an den Büchern ihres „Sieben-Schwestern“-Zyklus. Und sie war voller Pläne für künftige Projekte. Jetzt, wenige Wochen nachdem weltweit der siebte Band der „Sieben Schwestern“ erschienen ist, ist Lucinda Riley zu unserer Bestürzung völlig unerwartet ihrer Krankheit erlegen und vor wenigen Tagen im Kreis ihrer Familie verstorben.

Geschichten und Bücher faszinierten Lucinda Riley schon von Kindheit an. Doch zunächst besuchte sie, die Tochter einer Schauspielerin, eine Schauspielschule und arbeitete anschließend sieben Jahre für Theater und Fernsehen. Dann, während einer Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber, begann sie ihren ersten Roman zu schreiben: „Lovers and Players“, der 1992 unter ihrem Mädchennamen Lucinda Edmonds erschien. In der Folge veröffentlichte sie erfolgreich weitere Romane und durchlebte dabei zunächst Höhen, bald aber auch die Tiefen einer Autorinnenexistenz. Nach Jahren herber Enttäuschungen und frustrierender Erfahrungen gelang ihr schließlich 2010 mit „Das Orchideenhaus“, dem ersten Roman, den sie unter ihrem Ehenamen Lucinda Riley veröffentlichte, ein sensationeller Überraschungserfolg und der internationale Durchbruch. Zunächst im deutschsprachigen Raum, in Norwegen und Italien, dann in der Folge auch in ihrer angelsächsischen Heimat und weltweit. Seitdem stand jedes ihrer Bücher bei uns und in vielen anderen Ländern wochen-, monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Und spätestens mit ihrem Romanzyklus „Die sieben Schwestern“ wurde sie zu einer Weltbestsellerautorin und einer der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Gegenwart.

Ich denke immer noch oft an den Moment, als Lucinda mir vor Jahren zum ersten Mal von ihrer Idee zu den „Sieben Schwestern“ erzählte. Während der Londoner Buchmesse waren wir zu einem Abendessen verabredet. Und irgendwann sagte Lucinda, dass sie jetzt gerne eine Zigarette rauchen würde. Wer Lucinda kannte, die als ehemalige Schauspielerin auch manchmal ihre Freude an kleinen Inszenierungen hatte, der wusste, dass sich hier etwas Gewichtigeres ankündigte als nur eine Zigarettenpause. Zusammen traten wir vor die Tür des Restaurants. In meiner Erinnerung regnete es draußen leicht und auf dem nassen Asphalt spiegelten sich die Lichter der Laternen und Häuser rund um uns, während der nächtliche Verkehr in stetem Takt gleichmütig an uns vorbeizog. Im Schutz des tiefen Türrahmens zündete sich Lucinda eine Zigarette an, und dann begann sie atemlos zu erzählen: von dem mythenumwobenen Sternbild der Seven Sisters und davon ausgehend von ihrem nächsten großen Projekt, das nichts Geringeres sein sollte als ein Zyklus von sieben Romanen um sieben adoptierte Töchter eines geheimnisumwitterten reichen Mannes. Sie sprach von einer bedeutsamen „armillary sphere“, die den Töchtern nach dem Tod des Adoptivvaters Hinweise auf ihre Herkunft geben sollte, und von vielem anderen mehr. Ich gestehe, ich verstand manches von dem, was sie sagte, beim besten Willen nicht: Ich hatte keine Ahnung, worum es sich bei dem Sternbild der Seven Sisters, geschweige denn bei den daran geknüpften antiken Mythen handelte, ebensowenig hatte ich eine Vorstellung, was eine „armillary sphere“ sein mochte. Was mich spontan aber zunächst eigentlich verunsicherte, war: das Projekt eines Zyklus von sieben Romanen erschien mir, vorsichtig gesagt, mehr als gewagt, und mir war denn auch einigermaßen mulmig bei dem Gedanken an die Herausforderung, die es für Lucinda, aber auch für uns als Verlag bedeuteten würde, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen. Zugleich waren da freilich die unverkennbare Begeisterung Lucindas, das Feuer, die tiefe innere Überzeugung und die Leidenschaft, mit denen sie ihre Pläne für die Serie ausbreitete, das Herzblut, das in allem spürbar war, sodass mir damals rasch klar war: Diese Bücher muss Lucinda schlichtweg schreiben, unbedingt, alles andere ist undenkbar.

Diese „Zigarettenpause“ vor dem Restaurant in London: sie enthielt und enthält für mich in nuce vieles von Lucindas Wesen: ihr lebendiges Temperament, ihre Ruhelosigkeit, die passionierte Hingabe an ihre Projekte, die Unbedingtheit ihres Schreibens, die rückhaltlose Bereitschaft, alle Risiken einzugehen, um ihre Vision zu verwirklichen, ihr kreative Unruhe und Umtriebigkeit. Sie, die immer so gerne unterwegs war und reisen und die Welt erkunden wollte, wollte auch im Schreiben nie stehenbleiben, suchte unentwegt neue Herausforderungen, wollte sich ein ums andere Mal schreibend neue Horizonte erschließen. Wer sie länger kannte, der ahnte freilich auch, dass sie, die Weltenbummlerin par excellence, gleichzeitig auch immer Halte- und Ruhepunkte für sich suchte: bei ihrer Familie, in den Refugien ihrer Häuser in Norfolk und Irland, bei vertrauten Personen, im Zuspruch von Leserinnen und Lesern und nicht zuletzt in der „Heimat“, die sie in ihren internationalen Verlagen fand, denen sie sich fast allen über all die Jahre treu verbunden fühlte.
Wer Lucinda Riley öfter begegnete oder wer sie auf einer ihrer Lesereisen, z. B. hierzulande mehrfach mit Günter Keil, Anouk Schollähn und Dennenesch Zoudé, erlebte – Lesereisen, die Besucherinnen und Besucher begeisterten und die im Verlag bis heute legendär sind –, der wurde angesteckt von der überschäumenden Energie und Lebhaftigkeit Lucindas, von ihren Entertainerqualitäten, ihrer Herzlichkeit und ihrer Gabe zur Selbstironie. Sie war eine beeindruckend starke Person, und doch gab es Momente, in denen man ahnte, dass sie im Innersten auch verletzlich sein konnte und dass ihr, ungeachtet allen Selbstbewusstseins, gelegentliche Zweifel und Unsicherheit nicht unbekannt waren.

„Die sieben Schwestern“ spiegeln in immer neuen Facetten diese unterschiedlichen Wesenszüge Lucindas. Das macht diesen Zyklus, wie alle ihre Bücher, so authentisch. Das spüren ihre Leserinnen und Leser, und ich bin sicher, das macht einen großen Teil des Erfolgs ihrer Romane aus. Lucinda Riley ist gewiss eine einzigartige Geschichtenerzählerin. Ihre Romane sind präzise recherchiert, sie sind vielschichtig und entführen die Leserinnen und Leser in nahe und ferne Zeiten, nahe und ferne Welten. Sie umkreisen Musik, Tanz, Kunst, Literatur und vieles andere mehr, sie tauchen tief ein in die Ambivalenzen und Abgründe der menschlichen Psyche, und sie wiederholen sich dabei nie. Vor allem aber sind sie ehrlich, authentisch, ernsthaft und warmherzig geschrieben, voll psychologischen Einfühlungsverm?gens und Respekts für ihre Figuren, ob sie reich sind oder arm, stark oder schwach, auf Anhieb sympathisch oder nicht.
Die Protagonistinnen der „Sieben-Schwestern“-Serie, Ally, CeCe, Elektra, Maia, Star, Tiggy und Mary, die verschwundene Schwester, sie alle sind genuin heutige, moderne Frauen, Töchter einer globalisierten Welt, auf den unterschiedlichsten Kontinenten zu Hause. Aber spätestens nach dem Tod ihres Adoptivvaters sind sie zugleich von einer tiefen Sehnsucht getrieben, das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln und einen Anker, eine seelische Heimat für sich zu finden. Sie begeben sich auf ihre „Quest“, auf Reisen rund um die Welt, und schnell wird die externe Reise auch zu einer Reise nach Innen. Was jede der Schwestern antreibt, ist mehr als die Frage nach ihrer Herkunft; es ist die Frage nach ihrer Identität, danach, wer sie ist und was und wer und wie sie sein möchte.

Wenn ich an Lucinda Riley und ihre Bücher denke, dann kommen mir immer ein paar Zeilen aus „Ruby Tuesday“, einem der schönsten Songs der Rolling Stones, in den Sinn. Die Stones besingen darin Ruby, ein Mädchen bzw. eine Frau, von der niemand sagen kann, „where she came from”. Die geheimnisvolle Ruby weiß einiges über das Leben. „There’s no time to lose, I heard her say“, heißt es zum Beispiel, „catch your dreams before they slip away, dying all the time, lose your dreams, and you will lose your mind.“ – „Catch your dreams“: Vielleicht kann man das, was Lucinda Riley angetrieben hat, was das Wesen ihrer Bücher und Protagonistinnen im Kern ausmacht, nicht besser beschreiben als mit diesen Worten.

Lucinda Riley konnte den Zyklus der „Sieben Schwestern“ noch abschließen. Wohl aber nicht mehr einen noch geplanten achten Band über Pa Salt, den Adoptivvater der sieben Schwestern, der den Titel „Atlas“ tragen sollte. Aber sie hat das Erscheinen des siebten Bandes, „Die verschwundene Schwester“, und den riesigen Erfolg auch dieses Buches noch erlebt. „Ain’t life unkind?“, heißt es an anderer Stelle in „Ruby Tuesday“. Ja, es kann „unkind“ sein, und tragisch und grausam obendrein. Lucindas Lebenslicht ist jetzt erloschen. Aber ihr Stern leuchtet weiter – in ihren Büchern, in den Herzen ihrer Leserinnen und Leser und irgendwo auch da oben bei den Plejaden vielleicht, im Sternenkreis der Seven Sisters.

 

Georg Reuchlein, Goldmann-Verleger bis 2018

 

Aussendung Goldmann Verlag

Wir trauern um unsere Autorin Lucinda Riley

Wie am Freitag bekannt wurde, ist die beliebte und gefeierte Nr.1-Weltbestseller-Autorin Lucinda Riley am Morgen des 11. Juni verstorben. Sie erlag einem Krebsleiden, gegen das sie vier Jahre lang tapfer gekämpft hatte. Lucinda Rileys Familie wandte sich mit folgender Botschaft an ihre Fans:

An Lucindas Freundinnen und Freunde, an ihre Leserinnen und Leser weltweit,
es tut uns unendlich leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Lucinda heute Morgen im Kreis ihrer geliebten Familie friedlich verstorben ist. Uns ist bewusst, dass diese Nachricht ein furchtbarer Schock für die meisten von Ihnen ist, die nicht wussten, dass Lucinda vier Jahre lang mit einer Krebserkrankung gerungen hat.
In diesen vier Jahren hat Lucinda fünf Romane geschrieben, und diese Woche steht ihr letztes Buch, „Die verschwundene Schwester“, weltweit auf Platz 1 der Bestsellerlisten.
Lucinda hat nicht nur das Leben all jener berührt, die sie persönlich kennengelernt haben, sondern auch das ihrer Leserinnen und Leser, die ihre Geschichten geliebt haben. Sie strahlte Liebe und Wärme aus in allem, was sie tat, und sie wird uns alle weiterhin und für immer inspirieren.
Vor allem liebte Lucinda das Leben, und sie hat jeden Moment bis zur Gänze ausgeschöpft. Wie sie selbst sagte:
„Durch den Schmerz und die Freude, die ich auf meiner Reise erlebt habe, habe ich die wichtigste Lektion gelernt, die uns das Leben schenken kann:
Der Moment ist alles, was wir haben.“
Lucindas Familie

Der Schock über den unerwarteten Tod der in Irland geborenen Autorin sitzt auch Tage nach der Nachricht noch tief. Millionen von Fans weltweit haben ihrer Bestürzung in den sozialen Medien Ausdruck verliehen.

„Die Nachricht von Lucindas Tod ist ein großer Schock für uns alle – für die Mitarbeiter:innen und mich, aber auch für alle Branchen- und Schriftstellerkolleg:innen.
Wer Lucinda kannte, weiß, dass sie ein sehr warmherziger, humorvoller, lebenskluger Mensch war. Und letztlich liegt genau darin der Grund für ihren einzigartigen Erfolg als Autorin – sie hat uns Menschen und ihre Schicksale ungewöhnlich nahegebracht, hat Millionen von Leserinnen und Lesern mit ihren Geschichten inspiriert und bezaubert.
Auch mit ihrem neuen Roman, „Die verschwundene Schwester“, zog Lucinda wieder so viele Menschen in den Bann ihrer Erzählkunst, dass das Buch derzeit weltweit die Bestsellerlisten anführt. Ich freue mich sehr, dass sie das noch hat erleben können.
Lucinda hat Recht: Der Moment ist alles, was wir haben, und ich bin ihr dankbar, dass sie uns daran erinnert, was im Leben wirklich zählt.
Wir trauern nicht nur um eine herausragende Autorin, sondern um eine Freundin und einen großartigen Menschen – wir werden sie alle sehr vermissen. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten ihrer Familie”, so Grusche Juncker, Goldmann-Verlegerin und Mitglied der Geschäftsführung der Penguin Random House Verlagsgruppe in München.

„Die verschwundene Schwester“

„Die verschwundene Schwester“, der siebte Band ihrer Sieben-Schwestern-Reihe, erschien erst kurz vor ihrem Tod und stieg in Deutschland sofort auf Platz 1 der Bestenliste ein. In Südafrika ist der Roman der erfolgreichste Belletristik-Titel der letzten fünf Jahre. In Neuseeland brach der Verkaufsstart sogar den Rekord von Dan Browns „Das verlorene Symbol“ im September 2009.
Insgesamt wurden von den 16 Titeln, die bei Goldmann erschienen sind, rund 13,2 Millionen Exemplare verkauft. Davon alleine von der Sieben-Schwestern-Reihe 6,27 Millionen Exemplare. „Die verschwundene Schwester“, auch aktuell auf Platz 1 der SPIEGEL-Liste, hat sich in den knapp drei Wochen seit Erscheinen rund 500.000 Mal verkauft (jeweils über alle Ausgabearten).

International haben sich Lucinda Rileys Werke bis heute 30 Millionen Mal verkauft, wobei ihre Bücher in 25 Ländern Nr.1-Bestseller waren und insgesamt 85 Nr.1-Platzierungen erreichten. In Deutschland, den Niederlanden, Südafrika, Neuseeland, Schweden und Norwegen führen ihre Bücher durchgängig die Jahresbestsellerlisten an. Die Sieben Schwestern sind zu einem weltweiten Phänomen geworden und werden derzeit für eine große TV-Serie adaptiert.

Vita Lucinda Riley

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebte es zu reisen und war zeitlebens den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentrierte sich Lucinda Riley ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman ?Das Orchideenhaus? stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. „Die verschwundene Schwester“, der siebte Band der Sieben-Schwestern-Reihe, steht derzeit weltweit in vielen Ländern auf Platz 1 der Bestenliste. Ihre Bücher, darunter auch die Kinderbuchserie „Deine Schutzengel“ die sie gemeinsam mit ihrem Sohn Harry Whittaker verfasste, sind in 37 Sprachen übersetzt und verkauften sich 30 Millionen mal, davon über 13 Millionen allein in Deutschland.
Lucinda Riley lebte mit ihrem Mann und ihren vier Kindern im englischen Norfolk und in West Cork, Irland. Sie verstarb im Juni 2021.

 

Pressemeldung Goldmann Verlag

Delius Klasing unterstützt Crowdfunding-Aktion – Scheckübergabe in Hamburger Buchhandlung Heymann

800 Kilometer legen Philipp Jordan zu Fuß auf dem Elberadweg und Timm Kruse auf seinem SUP-Board zu Wasser zurück. Wo sie schlafen, wen sie treffen und was sie an strapaziösen wie berührenden Momenten erleben werden, kann im September in ihrem Buch „Laufschuh gegen SUP – Zwei Abenteurer bezwingen die Elbe“ (Delius Klasing Verlag, 29,90 Euro) nachgelesen werden. Doch bevor es soweit ist, müssen sie noch einige Kilometer zu Land und zu Wasser absolvieren.

Am Montag, den 7. Juni haben die beiden Extremsportler in der Hamburger Buchhandlung Heymann einen Zwischenstopp eingelegt, um einen Scheck für ihre Crowdfunding-Kampagne „tOLL gelaufen!“ entgegenzunehmen, deren Erlös der Initiative OLL INKLUSIV zugutekommt. Überreicht wurde die Spende in Höhe von 800 Euro von Dr. Nadja Kneissler, Buchverlagsleiterin bei Delius Klasing.

Die gemeinnützige Hamburger Initiative OLL INKLUSIV kümmert sich um die Altersgruppe Menschen 60+, damit diese weiter mobil bleiben. Sie regt durch zahlreiche digitale und analoge Angebote von Kultur bis Sport zur gesellschaftlichen Teilhabe an.

„Mobilität ist das Wichtigste in meinem Leben. Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, dass wir gerade für ältere Menschen und solche mit Handicap alles tun, damit diese in Bewegung kommen können?, sagt Timm Kruse über das Projekt, das sich auch in den sozialen Netzwerken und auf www.toll-gelaufen.com mitverfolgen lässt.

Weitere Informationen zum Buch „Laufschuh gegen SUP“ gibt’s auch unter www.delius-klasing.de/laufen.

 

Presseinformation Delius Klasing

Ueberreuter spendet für ein UNICEF-Projekt gegen Kinderarbeit

Am 12. Juni, dem Welttag gegen Kinderarbeit, erscheint bei Ueberreuter Anke Burfeinds Kinderbuch „Baku und der weiße Elefant“. Die Autorin erzählt die Geschichte des 10-jährigen Baku, der mit seiner Familie in bitterer Armut in einem nordindischen Dorf lebt – ein Märchen von heute über ein Kinderschicksal in Indien, wie es immer noch zu häufig Realität ist.
Das Vorwort stammt von UNICEF-Pate Tobias Krell, bekannt vom KiKA als „Checker Tobi“.

1€ pro verkauftem Exemplar spendet der Verlag an UNICEF für das Projekt „Kinderschutz in Indien“  und unterstützt damit die Prävention gegen Kinderarbeit. Verbesserte Lebensbedingungen der Familien und neue Bildungsprogramme bewirken, dass weniger Kinder zum Arbeiten gezwungen sind, sondern wieder zur Schule gehen können.

Die UN-Generalversammlung hat 2021 einstimmig zum Internationalen Jahr zur Abschaffung von Kinderarbeit erklärt. 152 Millionen Mädchen und Jungen – fast jedes 10. Kind auf der Welt – sind nach Schätzung der Internationalen Labour Organisation (ILO) Kinderarbeiter*innen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 Kinderarbeit weltweit abzuschaffen. Alle Staaten der UN haben sich zur Mitarbeit verpflichtet.

Mehr Informationen zur aktuellen Situation in Indien und den Präventionsmaßnahmen von UNICEF.
Details zum Buchprojekt „Baku und der weiße Elefant“.

 

Presseinformation Ueberreuter Verlag

Friederike Mayröcker im Alter von 96 Jahren in Wien verstorben

Mit Friederike Mayröcker ist heute am 4. Juni eine der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftstellerinnen im deutschen Sprachraum verstorben. Die zurückgezogen lebende Autorin war vorallem für ihre Lyrik, Hörspiele aber auch Prosa bekannt und mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht worden, u.a. Preis der Stadt Wien für Literatur, Georg-Trakl-Preis, Anton-Wildgans-Preis, Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur, Friedrich-Hölderlin-Preis, Georg-Büchner-Preis, Literaturpreis der Stadt Bremen, Österreichischer Buchpreis, …

Friederike Mayröcker

Friederike Mayröcker wurde am 20. Dezember 1924 in Wien geboren. Sie besuchte zunächst die Private Volksschule, ging dann auf die Hauptschule und besuchte schließlich die kaufmännische Wirtschaftsschule. Die Sommermonate verbrachte sie bis zu ihrem 11. Lebensjahr stets in Deinzendorf, welche einen nachhaltigen Eindruck bei ihr hinterließen. Nach der Staatsprüfung auf Englisch arbeitete zwischen 1946 bis 1969 als Englischlehrerin an verschiedenen Wiener Hauptschulen.

Bereits 1939 begann sie mit ersten literarischen Arbeiten, sieben Jahre später folgten kleinere Veröffentlichungen von Gedichten. Im Jahre 1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie zunächst eine enge Freundschaft verband, später wurde sie zu seiner Lebensgefährtin, bis zu seinem Tod 2000.
Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift „Plan“ erfolgte 1956 ihre erste Buchveröffentlichung. Im Umfeld der Wiener Gruppe um H.C. Artmann Andreas Okopenko, Gerhard Rühm blieben die experimentellen Arbeiten im Nachkriegsösterreich von der Öffentlichkeit zunächst kaum beachtet. Der Gedichtband „Tod durch Musen“ (Rowohlt Verlag, 1966) und das Hörspiel „Fünf Mann Menschen“ (1971), das sie zusammen mit Ernst Jandl verfasste, brachten schließlich den Durchbruch.

Friederike Mayröcker war bis zu ihren Tod schriftstellerisch aktiv. Ihr 2020 erschienener Prosaband „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trat“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021 in der Kategorie Belletristik nominiert.

Reaktion der Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer auf den Tod von Friederike Mayröcker

Tief betroffen zeigt sich Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer heute angesichts des Ablebens der österreichischen Schriftstellerin Friederike Mayröcker.

„Friederike Mayröcker hat sich Anfang des Jahres 2020 gewünscht, noch ein Buch fertigzustellen“, erinnert sich Mayer. „Es war ihr vergönnt: Im Juli letzten Jahres erschien „da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete“ – ihr letztes Werk.“
„In ihrer bescheidenen Wohnung in Wien-Margareten hat sie inmitten von Büchern, Zetteln und Körben voller Notizen auf einer Hermes Baby poetische Welten entworfen, die zwar mit den 26 Buchstaben unseres Alphabets auskommen, aber nie zuvor auf diese Weise geschrieben worden sind und zu lesen waren“, so Mayer weiter. „Mit höchster literarischer Präzision und größtmöglicher poetischer Freiheit hat sie vom Gewicht der Welt erzählt, vom Leichten und vom Schweren, von Glück und Erfüllung ebenso wie von Abschied und Trauer. Und so ist ein Lebenswerk entstanden, dessen Kunst auch darin besteht, Disparates und Unzusammenhängendes miteinander zu verknüpfen und so zu verweben, dass Wort-, Satz- und Textgebilde von außerordentlicher Schönheit, innerer Notwendigkeit und großer Strahlkraft entstehen. Friederike Mayröcker wird bleiben, was sie mehr als ein halbes Jahrhundert lang war: ein hell leuchtender Fixstern am Himmel der österreichischen Gegenwartsliteratur. Wir verneigen uns vor einer einzigartigen Dichterin.“

 

Red. / Presseaussendung Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Diogenes feiert Donna Leon und ihren 30. Jubiläumsfall

Bei strahlendem Sonnenschein feierte Diogenes seine Autorin Donna Leon im kleinen Kreis im Zürcher Verlagsgarten. Soeben erschien der dreißigste Jubiläumsfall der weltweit erfolgreichen Commissario Brunetti-Serie und rangiert auf Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste vom 5.6.2021. Für die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit wurde die Autorin von Verleger Philipp Keel, Ruth Geiger (Geschäftsleitung, Presse & PR), Christine Stemmermann (Lektorin seit dem ersten Brunetti-Fall) sowie Susanne Bauknecht (Lizenzen) beglückwünscht. Donna Leons Krimis wurden bisher in 34 Sprachen übersetzt und finden sich Jahr für Jahr auf internationalen Bestsellerlisten.

Donna Leon im Video-Statement: »Ich möchte mich bei allen Leserinnen und Lesern und allen Buchhändlerinnen und Buchhändlern für die Begeisterung über dieses Buch, Nummer 30, bedanken. Ich kann es nicht glauben. Ich hoffe, Sie können es!«

Nächste Veranstaltungen

  • Digitale Deutschlandpremiere im rbb Radio und als Videostream, ab 18.30 Uhr auf www.radioeins.de und www.rbbkultur.de, Veranstalter: radioeins und rbbKultur. Deutscher Part: Annett Renneberg, Moderation: Knut Elstermann.
  • Casino Bern & als Livestream: Hybrid-Lesung, Ticket-Verkauf über den Veranstalter Orell Füssli. Am 9.6.2020, 20.00 Uhr.
  • Bernhard Theater, Zürich und online: NZZ-Live mit Donna Leon, Podiumsgespräch mit Martin Meyer, Ticketverkauf für Online-Teilnahme. Am 21.6.2021, 19.00 Uhr.

Donna Leon

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London. Sie lehrte Literatur an Universitäten im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die Brunetti-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebte viele Jahre in Italien und wohnt heute in der Schweiz. In Venedig ist sie nach wie vor häufig zu Gast.

 

Aussendung Diogenes

25 Jahre Lübbe Audio!

Lübbe Audio, einer der größten Hörbuchverlage Deutschlands, wird 25 Jahre alt. Zum Jubiläum gibt es sechs hochwertige Hörbuch-Boxen von David Baldacci, Andreas Eschbach, Ken Follett, Petra Hülsmann und Bernd Stelter, die den Verlag seit Jahren begleiten.

Die Boxen finden Sie auf der Jubiläums-Seite. Ebenso kommen Sie dort auf die Spotify-Playlist, die mit Hörbuchempfehlungen des Lübbe Audio-Teams gefüllt ist. Jede Woche wird außerdem ein Tipp auf dem Instagram-Kanal @luebbe_audio präsentiert. Es lohnt sich vorbeizuschauen, denn auch Sprecherinnen und Sprecher werden per Video zum Geburtstag gratulieren – unter anderem Anne Moll, Milena Karas, Dietmar Wunder und Thomas Balou Martin.

Lübbe Audio produziert in den vier hauseigenen Tonstudios Hörbücher und Hörspiele, die bereits vielfach ausgezeichnet wurden, unter anderem mit dem Deutschen Hörspiel-Award, dem Deutschen Phantastik Preis, dem Deutschen Hörbuchpreis, dem Österreichischen Buchliebling und dem Internationalen Buchpreis Corine. Das Programmspektrum reicht von historischen Romanen sowie Thrillern, Krimis und Horror über moderne Frauenliteratur, Romantik und aktuelle Sach- und Kinderthemen bis hin zur Kult-Hörspielserie »John Sinclair«.

 

Presseinformation Lübbe

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